Der 1. FC Phönix Lübeck gewinnt den SHFV-LOTTO-Pokal der Herren 2026

Der 1. FC Phönix Lübeck hat den SHFV-LOTTO-Pokal der Herren gewonnen. Im Endspiel, das am 23. Mai im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ vor 1.500 Zuschauer*innen im ausverkauften Joda-Sportpark in Todesfelde ausgetragen wurde, besiegten die Lübecker den SV Todesfelde mit 4:1 (2:0).

Kaum war die Partie bei sommerlichen Bedingungen durch Schiedsrichter Florian Lisiak angepfiffen, schon klingelte es im Todesfelder Kasten. Phönix überraschte den Meister der Flens-Oberliga, als Jonathan Stöver präzise freigespielt wurde und ins kurze Eck zur frühen Führung traf (3.) – ein Schock für den SV Todesfelde, der kurz darauf (19.) noch den verletzungsbedingten Wechsel seines Abwehrchefs Christian Rave verkraften musste.

Phönix blieb bis zur Pause spielbestimmend, Todesfelde versuchte, einzelne Nadelstiche zu setzen, ohne sich jedoch klare Torchancen zu erspielen. Anders der Regionalligist aus Lübeck: Kurz vor der Pause spielte sich Phönix erneut über die rechte Seite durch. Den ersten Versuch konnte SVT-Keeper Fabian Landvoigt noch parieren, den Nachschuss versenkte erneut Stöver im Netz (45.+1). Dann war Pause.

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Die zweite Hälfte begann ähnlich rasant – nur diesmal klingelte es im Phönix-Kasten. Ein weit getretener Freistoß landete über Umwegen bei Todesfeldes Tyler Körting, der mit einem wuchtigen Schuss unter die Latte traf (56.). Die Partie war nun deutlich ausgeglichener. Auf der Gegenseite vergaben Stöver (65.) sowie die eingewechselten Julius Kliti (68.) und Benjamin Luis (81.). So blieb es bis in die Schlussminuten hinein spannend – bis Phönix den entscheidenden Konter fuhr und durch Kliti (87.) zum 3:1 traf. Luis gelang in der Nachspielzeit (90.+4) noch der 4:1-Endstand.

„Es war vor allem in der zweiten Halbzeit ein spannendes SHFV-LOTTO-Pokalfinale. Phönix Lübeck hat es mannschaftlich und individuell aber sehr gut gemacht. Ich habe ein faires Spiel vor einer tollen Atmosphäre gesehen – ein würdiges Endspiel um den Landespokal“, bilanziert SHFV-Präsident Uwe Döring.