Vier Landespokalsieger beim Finaltag der Jugend gekürt

Ein Tag, vier Finals: Am Donnerstag, den 14. Mai 2026, fand im Uwe Seeler Fußball Park der Finaltag der Jugend statt. Vor der malerischen Kulisse des Uwe Seeler Fußball Parks waren die acht besten Teams im Jugendfußball in Schleswig-Holstein gefordert, um ihre Pokalsieger zu küren. Gemeinsam mit seinem Partner OPTI Performance zieht der Schleswig-Holsteinische Fußballverband eine positive Bilanz des Turniertages.

Den Anfang machten die C-Junioren: Hier besiegte der VfB Lübeck – als Regionalligist als Favorit in die Partie gegangen – den TSV Klausdorf mit 6:0 (3:0). Nach einer kurzen Phase des Abtastens ließen die Lübecker keine Zweifel am verdienten Landespokalerfolg. Diego Lopes (16., 35.+1), Leart Etemaj (22., 60.), Oguz Usta (67.) und Phyl Hermann (70.) trugen sich in die Torschützenliste ein.

Der Favoritenrolle gerecht wurden auch die B-Juniorinnen von Holstein Kiel, die sich im Landespokalfinale gegen den NTSV Strand 08 mit 4:0 (1:0) durchsetzen konnten. Der NTSV hielt lange gut dagegen, musste aber sowohl in den Schlussminuten der ersten als auch zweiten Hälfte Gegentreffer hinnehmen. Für die Kielerinnen trafen Bente Reimers (40., 79.), Yva Kahl (55.) und Emmy Fischer (80.).

Im Kieler Duell zweier Oberligisten behielt der TSV Kronshagen die Oberhand und gewann mit 4:1 (1:1) im Landespokalfinale der B-Junioren gegen die SpVg Eidertal Molfsee. Zwar erwischte Eidertal den besseren Start und ging früh durch Felix Thomas in Führung (12.). David Fischer glich für die Kronshagener dann aber vor der Pause aus (21.) und legte nach Wiederanpfiff zwei weitere Treffer nach (50., 55.). Lasse Manz stellte den vom TSVK-Anhang umjubelten Endstand her (80.+2).

Bereits vor Anpfiff des Finals der A-Jugend stand fest: Beide Nachwuchsligisten sind für den DFB-Pokal in der kommenden Saison qualifiziert. Holstein Kiel und der JFV Lübeck begannen abwartend, bis sich der Kieler Mark Richter Monserrat ein Herz fasste und aus der Distanz platziert und flach ins Eck traf (16.). Die Lübecker schüttelten sich kurz, kamen durch Lennard Luth zum Ausgleich (41.) und verpassten es noch vor der Pause, selbst in Führung zu gehen. Nach dem Wiederanpfiff sahen die Zuschauer*innen weiterhin ein ausgeglichenes Spiel, in dem der eingewechselte Emin Torunogullari die KSV in der Schlussviertelstunde erneut in Führung schoss (77.), bevor Kevin Hahn mit einem sehenswerten Freistoß den 3:1-Endstand erzielte (80.).

Fotos: Nick Hanke/Holstein Kiel

Fotos: Jörg Kröger