Der SV Todesfelde hat die 26. Ausgabe des LOTTO MASTERS gewonnen. In der ausverkauften Wunderino Arena in Kiel sicherte sich das Team von Cheftrainer Björn Sörensen vor 8.650 Zuschauer*innen den Titel. Im Finale besiegte der Titelverteidiger die Jungstörche von Holstein Kiel mit 3:1. „Wenn alle Vorrundenspiele mit maximal einem Tor Unterschied enden, zeigt das, dass die richtigen acht Mannschaften da waren“, bilanzierte SHFV-Präsident Uwe Döring.
Erneut begeisterte das LOTTO MASTERS mit spektakulären Toren, Einlagen und einer Pyro-Show zu Beginn der Veranstaltung. Bereits die Vorrunde hatte einige Überraschungen zu bieten: So setzten sich in Gruppe A der Heider SV und VfR Neumünster durch, die Lübecker Regionalligisten vom VfB und 1. FC Phönix mussten bereits nach der Gruppenphase die Segel streichen. Die Auswahl von Holstein Kiel gewann vor dem SV Todesfelde die Gruppe B und qualifizierte sich damit erstmals seit 2018 für die Endrunde.
Die Halbfinalspiele waren spannend und torreich zugleich. Der SV Todesfelde besiegte den Heider SV mit 3:2, Holstein Kiel setzte sich mit 4:2 gegen den VfR Neumünster durch. So ging es ins große Endspiel, in dem der SV Todesfelde die Oberhand behielt und am späten Samstagabend den Siegerpokal in die Höhe streckte. „Wir haben uns im Turnierverlauf gesteigert. Wir sind etwas holprig gestartet, hatten gegen Holstein ein bisschen Glück, aber im Halbfinale haben wir uns dann durchgesetzt“, sagte Björn Sörensen. „Den Titel zu verteidigen hat sich die Mannschaft verdient.“
Bester Spieler des Turniers wurde Islam Matene (Holstein Kiel), der gemeinsam mit seinem Teamkollegen Laurynas Kulikas ebenfalls zum erfolgreichsten Torschützen des Turniers (4 Treffer) ausgezeichnet wurde. Christopher Newe (VfR Neumünster) wurde zum besten Torhüter des Turniers gewählt. Die Individualehrungen fanden mit großzügiger Unterstützung der VR-Banken statt.
Zudem wurden beim LOTTO MASTERS 2026 erstmals Schiedsrichterassistenten eingesetzt, die die Hauptschiedsrichter Jan-Christian Meyer, Bela Bendowski und Steffen Brandt insbesondere im Bereich der Strafräume bei den schnellen, zweikampfintensiven Spielen erfolgreich unterstützten.



