Wissenwertes
Schleswig-Holstein Fußballverbung

Wissenswertes

Hinweise

Im Folgenden erhalten Sie wichtige und interessante Informationen zur Schiedsrichterausbildung (Gründe, Fakten und Ansprechpartner in den Kreisen). Die Kontaktdaten der Mitglieder des SHFV-Schiedsrichterausschusses finden Sie hier.

Des Weiteren befinden sich hilfreiche Downloads, wie bspw. die aktuellen Fußballregeln und die regelmäßige DFB-Schiedsrichterzeitung in unserem Downloadbereich.

Alles rund um die jährliche Wahl zum "SHFV-Schiedsrichter des Jahres" gibt es zudem in der entsprechenden Rubrik.

Warum lohnt es sich Schiedsrichter zu werden?

Die Tätigkeit als Schiedsrichter birgt viele Vorteile für den Sportler: gesunde sportliche Betätigung an frischer Luft, Zugehörigkeit zu einer sportlichen Gemeinschaft mit Geselligkeit, Persönlichkeitsbildung, Entschlusskraft, Menschenkenntnis, viele schöne Reisen und viele interessante Charaktere, die man Woche für Woche neu kennenlernt - alle diese erstrebenswerten Dinge bietet das Amt des Schiedsrichters.

Darüber hinaus gibt es aber auch weitere persönliche und berufliche Vorteile einer Schiedsrichtertätigkeit, welche im Folgenden dargestellt werden.





 

Persönliche Vorteile als Schiedsrichter

  • Die Schiedsrichter-Ausstattung (Trikot, Hose, Stutzen) wird normalerweise vom Verein gestellt
  • Die Fahrtkosten zu den Spielleitungen werden ersetzt 
  • Daneben gibt es abhängig von der Spielklasse Aufwandsentschädigungen 
  • Der DFB Schiedsrichter-Ausweis berechtigt zum freien Eintritt für alle Spiele des Deutschen-Fußball-Bundes, dies gilt mit Einschränkungen auch für die Bundesliga sowie die zweite Bundesliga. 

Berufliche Vorteile durch die Schiedsrichterei

  • Teamfähigkeit: Ein Schiedsrichter muss im Team arbeiten können, muss sich mit seinen Assistenten verstehen.
  • Stressbeständigkeit: Die Schiedsrichter müssen auch in schwierigen Situationen einen "kühlen" Kopf bewahren, um richtig zu entscheiden. Sie fungieren oft auch als Schlichter zwischen den Mannschaften.
  • Präzision: Die Schiedsrichter müssen unter teilweise erschwerten Bedingungen schnell und präzise Entscheidungen treffen.
  • Bescheidenheit: Der Schiedsrichter besetzt eine zentrale Position im Spiel. Doch er sollte das Spiel leiten, ohne selbst im Mittelpunkt zu stehen.
  • Selbstbewusstsein: Schiedsrichter müssen Entscheidungen treffen und zu diesen Entscheidungen stehen.

Wie werde ich Schiedsrichter?

Du interessierst dich für die Ausbildung zum Schiedsrichter? Doch wie alt muss ich mindestens sein, wo kann ich mich anmelden und wie umfangreich ist die Ausbildung? Mit den nachfolgenden Stichpunkten werden Voraussetzungen, Ausbildung und weitere wichtige Fragen beantwortet.




Mindestalter: Die Schiedsrichter-Ordnung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) empfiehlt ein Mindestalter von 12 Jahren. Dieser Vorgabe folgt auch der SHFV.

Weitere Voraussetzungen: Die Schiedsrichter-Bewerber müssen Mitglied in einem Fußballverein sein, Interesse am Fußball haben und die Einsatzbereitschaft mitbringen, jährlich eine Mindestanzahl von Spielleitungen zu übernehmen und an Weiterbildungsveranstaltungen an acht bis zwölf Tagen pro Jahr teilzunehmen.

Ausbildung: Die Erfahrung hat gezeigt, dass für eine qualifizierte Ausbildung neuer Schiedsrichter mindestens 14 UE vorzusehen sind. Als Mindesttageszahl sind drei Ausbildungstage vorzusehen. Die Ausbildung kann in unterschiedlicher Form durchgeführt werden. Die Entscheidung obliegt den Kreisfußballverbänden, in denen die Ausbildung stattfindet. So ist es z.B. möglich die Ausbildung an mehreren Wochentagen oder an mindestens zwei Kompaktwochenenden durchzuführen. Die Durchführung der Ausbildung im Rahmen von Wochenendlehrgängen wird allerdings empfohlen.

Prüfung: Schriftliche (Beantwortung von Regelfragen) und auch körperliche Lauf-Prüfung (Herrn ab 18: 2200 m in 14 Min.; Herren ab 50: 2000 m in 14 Min.; Jugendliche und Frauen: 2000 m in 14 Min.).

Einsätze: Nach Prüfung, je nach Alter im Junioren- und auch schon im Senioren-Bereich, beginnend in den Basisklassen. Hierbei erfolgt in der Anfangsphase möglichst Betreuung durch erfahrene Kollegen ("Paten").

Aufstieg: Der Aufstieg eines Schiedsrichters in eine höhere Leistungsklasse ist von seinen Leistungen bei der Spielleitung, seiner Gesamteinstellung zum Schiedsrichterwesen und von einer Prüfung abhängig, die er vor dem Schiedsrichterausschuss abzulegen hat, der für die neue Leistungsklasse zuständig ist.

Finanzen: Die Sportkleidung wird normalerweise vom Verein gestellt. Die Fahrtkosten zu den Spielleitungen werden ersetzt, daneben gibt es abhängig von der Spielklasse Aufwandsentschädigungen, die in einer Spesenordnung festgelegt sind.

Erste Ansprechpartner: Über den Verein vor Ort informiert man sich zunächst beim Schiedsrichterausschuss des jeweiligen Kreisfußballverbandes über die nächsten Ausbildungstermine (siehe hier).