Präsidium beschließt Ergänzungen der Spielordnung
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Präsidium beschließt Ergänzungen der Spielordnung

Mit Blick auf die bevorstehende Saison unter den besonderen Bedingungen hat das SHFV-Präsidium Regelungen und Ergänzungen in der SHFV-Spielordnung vorgenommen.

Wir alle hoffen, dass es uns im Sinne unseres Sportes in dieser schwierigen Zeit gelingt, die Saison 2020/21 zu spielen und erfolgreich zu beenden. Deshalb gilt es, die von den Behörden geforderten Hygienekonzepte für die jeweiligen Begebenheiten vor Ort auszuarbeiten und deren Umsetzung einzuhalten. Damit dies gewährleistet ist, müssen für die Dauer der Pandemie in jedem Verein Hygienebeauftragte benannt werden, die die Kommunikation des Hygienekonzeptes an die Gastmannschaften organisieren. Bei jedem Spiel muss zudem die gastgebende Mannschaft einen Ansprechpartner für das Hygienekonzept vor Ort haben. Das kann auch ein verantwortlicher Trainer oder Betreuer sein. Dieser muss den Ansprechpartner der Gastmannschaft und den Schiedsrichter im Vorfeld des Spiels über das Hygienekonzept, welches den Beteiligten mindestens zwei Kalendertage vor dem Spieltermin übersandt werden sollte, informieren. Hierbei geht es insbesondere darum, den Gastverein und Schiedsrichter darüber zu informieren, in wie weit die Nutzung von Kabinen und Duschen möglich ist, welche sonstigen Regelungen zu beachten und ob (Gäste-)Fans zum Spiel zugelassen sind. Die Einhaltung der Hygienevorschriften liegt im Eigeninteresse der Vereine, da davon auszugehen ist, dass die örtlichen Behörden Kontrollen durchführen werden.

Bei Coronaverdachtsfällen ist das örtliche Gesundheitsamt erster Ansprechpartner. Mit diesem ist das weitere Vorgehen abzustimmen. Der zuständige Spielausschuss kann Maßnahmen wie z.B. eine kostenfreie Verlegung vornehmen, wenn ein oder mehrere Coronaverdachtsfälle in den beteiligten Vereinen vorliegen, das zuständige Gesundheitsamt eine Maßnahme für beteiligte Personen (z.B. Quarantäne einer der beiden Mannschaften) verfügt hat, der Heimverein die für die Spielaustragung notwendige Umsetzung eines Hygienekonzeptes nicht gewährleisten kann oder die Umsetzung durch behördliche Vorgaben verhindert wird.

Kurzfristige Spielabsagen durch Verdachtsfälle auf eine Coronainfektion bei einer oder mehreren Personen der teilnehmenden Mannschaften werden durch den Spielausschuss geprüft und im Zweifel im Sinne eines präventiven Umgangs mit Blick auf die Gesundheit der teilnehmenden Akteure und deren Umfeld kostenfrei genehmigt.

Diese Regelungen sind vom SHFV-Präsidium mit heutiger (04.09.) Wirkung beschlossen worden. Auf Grund der Kurzfristigkeit mit Blick auf den Saisonstart der Junioren und Frauen-Oberliga am kommenden Wochenende, gehen wir davon aus, dass die hundertprozentige Umsetzung noch nicht sofort erfolgen kann, dann aber zum Wochenende 12./13. September.

Der Start und die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes hängen ganz wesentlich davon ab, dass alle Vereine gewissenhaft mit dieser Ausnahmesituation umgehen. Nichtbeachtung der Hygienekonzepte, unvorsichtiges Verhalten und Missbrauch der Möglichkeiten einer kostenlosen Spielverlegung gefährden den Spielbetrieb und könnten ein erneutes Ende der Saison zum Nachteil aller bewirken. Es ist eine völlig neue Situation für uns alle, für die es keine Erfahrungswerte gibt. Die Praxis der nächsten Wochen wird zeigen, ob und an welchen Stellen Erleichterungen oder Aktualisierungen der Regelungen möglich sind und durch das Präsidium vorgenommen werden können.

Die mit heutiger (04.09.) Wirkung beschlossenen Regelgungen finden Sie hier. Die entsprechenden Regelungen sind in der Spielordnung mit Stand vom 24.08.20 rot markiert.

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