Kieler Jugendtreff Gutenbergstraße ist nominiert
Schleswig-Holstein Fußballverbung

Kieler Jugendtreff Gutenbergstraße ist nominiert

Erneut darf sich eine vom SHFV geförderte Einrichtung über eine Nominierung für den DFB-Integrationspreis freuen.  Der Kieler Jugendtreff Gutenbergstraße gehört zu den Nominierten in der Kategorie „Projekte freier und kommunaler Träger“. Die Auszeichnung findet bei einer festlichen Veranstaltung am 14. März im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt.

Im Rahmen seines Projekts „Schleswig-Holstein kickt fair“ unterstützt der SHFV den Jugendtreff Gutenbergstraße seit Längerem. „Es ist höchst erfreulich, dass wir erneut einen schleswig-holsteinischen Vertreter unter den Nominierten haben. Uns bestätigt das in unserer Förderung integrativer Projekte. Auch schleswig-holsteinische Vereine und Schulen, mit denen wir kooperieren, sind in der Vergangenheit ja schon ausgezeichnet worden“, lobt Kerem Bayrak, der Integrationsbeauftragte des SHFV, die Arbeit des Jugendtreffs Gutenbergstraße und vergleichbare Projekte.

Im Jahr 2014 hatte der Kinderschutzbund Ostholstein den zweiten Platz in der Kategorie „Freie und kommunale Träger“ belegt, ein Jahr zuvor hatten sich mit der Comenius-Schule Flensburg und dem VfR Schleswig zwei weitere schleswig-holsteinische Vertreter unter den Nominierten befunden.

Der DFB- und Mercedes-Benz Integrationspreis ist mit rund 200.000 Euro in Sach- und Geldwerten dotiert und damit der höchstdotierte Sozialpreis Deutschlands. Die Gewinner in den drei Kategorien erhalten je einen Mercedes-Benz Vito, die Zweitplatzierten bekommen Geldpreise über jeweils 10.000 Euro. Ausgezeichnet werden Initiativen von Vereinen, Schulen und Trägern, die mit den Mitteln des Fußballs Vielfalt und Integration fördern. Seit 1997 sind 1764 Bewerbungen beim DFB eingegangen. Bei vielen der 170 Bewerber des Jahres 2015 richteten sich die Projekte an Flüchtlinge. Eine achtköpfige Jury unter dem Vorsitz des 1. DFB-Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch, bestehend aus Vertretern der Daimler AG sowie des Deutschen Fußball-Bundes und im Beisein von Staatsministerin Aydan Özoğuz nominierte in der DFB-Zentrale in Frankfurt je drei Kandidaten für die Auszeichnungen in den Kategorien „Verein“, „Schule“ sowie „Freie und Kommunale Träger“. Darüber hinaus verleiht der DFB zusätzlich einen „Ehrenpreis“ – dieser geht in diesem Jahr an Willi Lemke. Der 69-Jährige ist seit 2008 als Sonderberater des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden tätig. „Der Sport bringt Menschen unterschiedlicher Religion, Erziehung, Sprache und Hautfarbe zusammen“, sagt Lemke, der als Manager gemeinsam mit Otto Rehhagel die „goldenen Jahre“ des Bundesligaklubs Werder Bremen prägte. „Dank der universellen Sprache des Sports können sie gemeinsam Regeln befolgen. Der Sport baut Brücken, und auf diesen Brücken kann Dialog stattfinden.“

 

Nominierte Vereine (in alphabetischer Reihenfolge nach Stadt)

FC Vorwärts Drögeheide (Landesfußball-Verband Mecklenburg-Vorpommern)

SV Yurdumspor 88 Lehrte (Niedersächsischer Fußballverband)

SV Nettelnburg/Allermöhe (Hamburger Fußballverband)

 

Nominierte Schulen (in alphabetischer Reihenfolge nach Stadt)

Paul-Ehrlich-Berufskolleg, Dortmund (Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen)

Ludwig-Dürr-Schule, Friedrichshafen (Württembergischer Fußballverband)

Bachschule, Offenbach (Hessischer Fußball-Verband)

 

Nominierte Projekte freier und kommunaler Träger (alphabetisch)

Champions ohne Grenzen e.V., Berlin (Berliner Fußball-Verband)

Jugendtreff Gutenbergstraße, Kiel (Schleswig-Holsteinischer Fußballverband)

Jugendhaus One, Pirmasens (Südwestdeutscher Fußballverband)

 

Ehrenpreis

Willi Lemke, Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport

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