Jutta Kaack verabschiedet sich in den Ruhestand
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Jutta Kaack verabschiedet sich in den Ruhestand

Jutta Kaack, langjährige Passstellenleiterin des SHFV, verlässt den Verband zum Ende des Jahres und verabschiedet sich nach 14,5 Jahren in den Ruhestand. Aufgrund verbliebener Urlaubstage und Überstunden war der vergangene Dienstag (17.11.) bereits der letzte offizielle Arbeitstag der 62-Jährigen. „Durch die Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Homeoffice konnte ich mich in den letzten Monaten schon ein wenig auf diesen neuen Lebensabschnitt einstellen“, blickt Kaack auf ihr letztes halbes Jahr im Verband zurück, das ganz anders verlief als erwartet.

Anders verlief auch die Verabschiedung der Passstellenleiterin von ihren Kolleginnen und Kollegen. Eine Verabschiedung im feierlichen Rahmen musste mit Blick auf die anhaltende COVID-19-Pandemie verschoben und stattdessen eine würdige Alternative gefunden werden. Und so wurde Kaack im Rahmen einer Videokonferenz der hauptamtlichen Mitarbeiter des Verbandes überrascht, als zwei Kolleginnen vor ihrer Haustür standen und unter Einhaltung des nötigen Hygieneabstands Geschenke und Präsente überreichten. „Natürlich hätte ich mir meinen letzten Arbeitstag anders vorgestellt und mich gerne persönlich von all meinen liebgewonnenen Kollegen verabschiedet. Aber das tolle SHFV-Team hat mir trotz aller Umstände einen schönen Abschied beschert, die Überraschung ist definitiv geglückt“, freute sich Kaack im Anschluss an die Videokonferenz, in der die Geschäftsführer Dr. Tim Cassel und Tobias Kruse persönliche Worte an sie richteten.

Jutta Kaack trat ihren ersten Arbeitstag im SHFV im Juli 2006 an und stand den Vereinen damals mit der ehemaligen Kollegin Helga Kuhn in der Passstelle für alle Angelegenheiten zur Verfügung. „Damals wurden die Anträge per Post an uns geschickt oder persönlich in der Passstelle abgegeben. Teilweise bildete sich eine Schlange vor der Tür, weil so viel los war“, erzählt Kaack von den vergangenen Tagen und dem persönlichen Kontakt mit den Vereinsvertretern. Mit der Einführung von „Pass Online“, der digitalen Beantragung von Spielerpässen, im Januar 2011 wurde der Besucherandrang vor Ort weniger, die Arbeit an sich selbstverständlich nicht, wie Kaack berichtet: „Insbesondere in den Wechselperioden haben wir in der Passstelle natürlich unheimlich viel zu tun. In diesen Zeiten platzt das E-Mail-Postfach und die Telefone stehen nicht still. Der Kontakt mit den Vereinen hat mir dabei immer viel Freude bereitet. Natürlich konnte man den Vorstellungen einiger Vereinsvertreter nicht immer entsprechen, da das Melde- und Passwesen anderes vorgibt. Insgesamt war das Verhältnis aber immer auf einer freundlichen Ebene und im Sinne des fairen Fußballs“, berichtet Kaack.

Den Ruhestand und die dadurch gewonnene Zeit wird Kaack in vollen Zügen genießen. „Wir haben ein großes Haus und einen großen Garten. Da fällt immer Arbeit an, sodass mir mit Sicherheit nicht langweilig wird“, blickt Kaack in die Zukunft.

Wir danken unserer langjährigen Kollegin Jutta auch an dieser Stelle noch einmal für ihren jahrelangen Einsatz im SHFV. Alles Gute für deinen neuen Lebensabschnitt, liebe Jutta!

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