Informationen zur Testung von Übungsleiter*innen
Schleswig-Holstein Fußballverbung

Informationen zur Testung von Übungsleiter*innen

In Kreisen und kreisfreien Städten, welche an drei aufeinander folgenden Tagen den Schwellenwert von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner (Inzidenz) überschritten haben, gelten durch die Verabschiedung des Infektionsschutzgesetzes seit dem 24. April weitreichende Regelungen - auch für den Sport. 

Diese gelten in den betroffenen Gebieten automatisch ab dem übernächsten Tag. Sofern ein Gebiet den Schwellenwert beispielsweise von Montag bis Mittwoch überschritten hat, greifen die Regelungen ab Freitag.

Demnach ist Sport in den betroffenen Gebieten vorerst nur 

  • allein oder gemeinsam mit im selben Haushalt lebenden Personen oder einer anderen Person oder
  • außerhalb geschlossener Räume ohne Körperkontakt in festen Gruppen von bis zu fünf Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres unter der Anleitung eines/einer Übungsleiter*in (ggf. nur nach Testung)

 erlaubt.

Kreise und kreisfreie Städte sind dazu befugt, von einem „Anforderungsrecht zur Testpflicht“ Gebrauch zu machen. Demnach entscheiden betroffene Kreise und kreisfreie Städte, die den Schwellenwert der 100er-Inzidenz überschritten haben, inwieweit die Testpflicht für Übungsleiter*innen von Kindergruppen eingeführt werden soll oder nicht. Sofern Testungen verpflichtend sind, muss festgehalten werden, welche Art von Tests als Nachweis anerkannt werden.

Aktuell sind die Kreise Herzogtum Lauenburg, Pinneberg und Stormarn (Stand 28. April) von den verschärften Regelungen aufgrund der erhöhten Inzidenzwerte betroffen. Der Kreis Pinneberg hat am Mittwoch (28.04.) verkündet von seinem Anforderungsrecht zur Testpflicht keinen Gebrauch zu machen. Eine verpflichtende Testung von Übungsleiter*innen gilt hier demnach nicht, eine freiwillige Testung wird allerdings dringend empfohlen. Eine Antwort zum Vorgehen in den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn steht zum jetzigen Zeitpunkt noch aus.

Neu sind außerdem Ausgangsbeschränkungen, die in den betroffenen Gebieten zwischen 22 und 5 Uhr gelten. In dieser Zeit darf die Wohnung oder das eigene Grundstück nur in Ausnahmefällen (z.B. in Notfällen, zur Berufsausübung, etc.) verlassen werden. Die Ausübung von Individualbewegungsarten, beispielsweise Spaziergänge, Joggen oder Fahrradfahren, ist bis Mitternacht – allerdings nur alleine – erlaubt. Sportanlagen sind ab 22 Uhr zu schließen.

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