18-Juniorinnen: Kleines Happy End beim Länderpokal
Schleswig-Holstein Fußballverbung

18-Juniorinnen: Kleines Happy End beim Länderpokal

Nach drei Niederlagen und einem Sieg belegten die U 18-Juniorinnen des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes den  18. Platz von 22 teilnehmenden Mannschaften beim Länderpokal vom 30. September bis 3. Oktober in Duisburg.  Dabei konnte die junge Mannschaft kämpferisch durchaus  überzeugen, aber spielerisch waren die Teams aus Mittelrhein, Baden und Brandenburg dem Team von Trainer Dieter Bollow spielerisch und körperlich überlegen. Nur im vierten Spiel konnte die Mannschaft mit einem 5:0-Sieg gegen Mecklenburg-Vorpommern glänzen und zumindest für ein Happy End sorgen.

Mittelrhein gegen Schleswig-Holstein (2:1):  Von Anfang an übernahmen die Spielerinnen vom Mittelrhein das Kommando.  Trotz der  überragenden Torhüterin Anneke Klaas war der Mittelrhein, bestückt mit Spielerinnen von Bayer Leverkusen und dem  1.FC Köln, in keiner Phase des Spiels zu beeindrucken. Auch der zwischenzeitliche zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1 durch die auffällige  Jule Gloy nach herrlichem Lückenpass von Friederike Nagorny konnte den Gegner nicht einschüchtern.

Baden gegen Schleswig-Holstein (2:0):  Nach einigen Umstellungen konnte die SHFV-Auswahl das Spiel zunächst dank einer kompakten Abwehr um Vivian Philipkowski und Friederike Nagorny ausgeglichen gestalten. Angetrieben durch das lauf- und kampfstarke Mittelfeld um Alina Steiner, Lia Geerke und Monja Kunrath konnte  der Gegner „bearbeitet“ werden. Wer weiß wie sich das Spiel weiter entwickelt hätte, wenn Außenstürmerin Hannah Östermann kurz vor der Halbzeit im Alleingang die gegnerische Torhüterin überwunden hätte. Leider konnten die Schleswig-Holsteinerinnen den Eindruck der ersten Halbzeit nicht bestätigen. Zu unkonzentriert und ohne richtiges Zweikampfverhalten ging man in die zweite Halbzeit und kassierte zwei schnelle Gegentreffer, die zu einer unnötigen Niederlage führten.

Brandenburg gegen Schleswig-Holstein (2:1): Im Spiel gegen Brandenburg  gab es auch ein Wiedersehen mit der Ex-Schleswig-Holsteinerin Corinna Statz, die jetzt ihre Schuhe in der 2. Bundesliga bei Turbine Potsdam schnürt.  Auch in diesem Spiel fehlte beim SHFV die letzte Konsequenz im Defensivverhalten. Abermals musste man relativ früh zwei Gegentreffer (1.und 10. Minute) kassieren.  Nach einem „Fauxpas“ der gegnerischen Torhüterin ließ sich Torjägerin Jule Gloy nicht lange bitten und schob den Ball zum 1:2 ins leere Tor.  Brandenburg zeigte sich geschockt und die Schleswig-Holsteinerinnen bekamen etwas „Oberwasser“. Obwohl das SHFV-Team mehr Spielanteile hatte, konnte man sich keine weiteren Chancen erspielen und so blieb es beim verdienten Sieg für Brandenburg.

Schleswig-Holstein gegen Mecklenburg-Vorpommern (5:0): Durch die erneute Niederlage stand im letzten Spiel das Nordderby gegen die Nachbarn aus Mecklenburg-Vorpommern an.  Mit viel Frust im Bauch wollten die SHFV-Juniroinnen unbedingt das letzte Spiel gewinnen, dementsprechend motiviert gingen sie in die Begegnung.  Mit aggressivem Pressing erspielten sie sich sofort ein Übergewicht und gingen auch durch einen herrlichen Weitschuss von Lia Geerke und einen gefühlvollen Schlenzer von Jule Gloy früh mit 2:0 in Führung. Die Mecklenburgerinnen mühten sich wacker,  aber weitere Tore durch die sehr auffällige und erneut starke Außenverteidigerin Emma Jensen, Spielmacherin Aileen Tobiesen und die schnelle Flankenläuferin Hannah Östermann gewann die SHFV-Auswahl mit 5:0, was sicherlich Balsam auf die Seele aller Beteiligten war.

Groß war der Jubel bei der Siegerehrung im schleswig-holsteinischen Lager als die starke SHFV-Torjägerin Jule Gloy mit vier weiteren Juniorinnen für die meisten Tore beim Länderpokal mit einem Trikot der Nationalmannschaft geehrt wurde.

Ein besonderer Dank gilt dem Funktionsteam um Betreuerin Svenja Winter, Physio Günter Scheibenpflug und den U 18-Auswahlspielerinnen Nele Ketelsen, Jule Gloy, Lia Geerke, Vivian Philipkowski, Monja Kunrath, Julia Schjut  des Jahrgangs 2001, die die Altersgrenze der Talentförderung erreicht haben.

Torhüterin Anneke Klaas und Emma Jensen dürfen sich über Post für weitere Maßnahmen des DFB freuen. Mit Beke Sterner (Flensburg 08), Gloria Adigo (jetzt VfL Wolfsburg), Jette Zimmer (jetzt FFC Magdeburg) erspielten sich drei Schleswig-Holsteinerinnen mit der U 16-Nationalmannschaft einen guten 9. Platz.

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