Hilfe für vom Hochwasser betroffene Gebiete
Schleswig-Holstein Fußballverbung

Hilfe für vom Hochwasser betroffene Gebiete

Die verheerende Flutkatastrophe Mitte Juli hat ganze Ortschaften in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zerstört, Tausenden Menschen ihr Hab und Gut genommen und sogar Hunderte das Leben gekostet. Die Zerstörung hat auch zahlreiche Fußballplätze, Clubheime und Vereinsmitglieder getroffen. Die Folgen für die Betroffenen werden noch lange spürbar sein. Deswegen ist nach den zahlreichen spontanen Hilfs- und Solidaritätsaktionen unmittelbar nach der Hochwasserkatastrophe weiterhin dringend Unterstützung nötig.

Viele Vereine haben bereits kurz nach der Katastrophe auf beeindruckende Weise gezeigt, wie stark der Zusammenhalt in der Fußballfamilie ist. So wurden bundesweit Spendenaufrufe, Projekte und Sonderaktionen ins Leben gerufen, viele Initiativen leisteten so dringend erforderliche Unterstützung. Auch zahlreiche schleswig-holsteinische Vereine tragen weiterhin mit unterschiedlichen Aktionen zur Hilfe und Unterstützung der Betroffenen bei.

Im Rahmen eines Benefizspiels zwischen der ersten und zweiten Herrenmannschaft der SG Friedrichstadt-Seeth/Drage konnten beachtliche 3.030 Euro zu Gunsten der Hochwasseropfer gesammelt werden. Der Erlös, der sich aus Spenden und dem Verkauf von Speisen und Getränken zusammensetzte, kam dem Bürgerfonds der Verbandsgemeinde Adenau zu Gute. Ein weiteres Benefizspiel veranstalteten der TSV RW Niebüll II und die FSG Kaltenkirchen I. Die Eintrittsgelder sowie der Erlös aus dem Verkauf wurden an die Stadt Neuenahr gespendet. Ehrenamtliche Helfer aus Niebüll hatten hier direkt nach der Flutkatastrophe vor Ort geholfen, mit der großzügigen Geldspende soll die Unterstützung weiter ausgebaut werden.

Einen kompletten Benefizspieltag organisierte der SV Blau-Weiß Wesselburen. Im Rahmen der ersten Kreispokalrunde rief der Verein die teilnehmenden Mannschaften dazu auf, bei den jeweiligen Pokalspielen Spenden zu sammeln. 34 Mannschaften aus dem KFV Westküste schlossen sich der Aktion kurzfristig an, allein beim SV Blau-Weiß Wesselburen konnten 1.276 Euro gesammelt werden.

Eine ganz besondere Aktion rief der TSV Stein ins Leben. In Kooperation mit der Gemeinde und dem Arbeiter-Samariter-Bund lud der Verein 40 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sieben und 14 Jahren aus den betroffenen Gebieten zu einem kostenlosen Urlaub an der Ostsee ein. Bei Ausflügen, Strandbesuchen und Lagerfeuern konnten die Kinder abschalten und die Ereignisse rund um das Hochwasser für einen Moment vergessen.

Dies sind nur einige Beispiele aus einer ganzen Reihe solidarischer Aktionen von schleswig-holsteinischen Vereinen.

Auch das offene Netzwerk der Fußball-Stiftungen in Deutschland „Fußball stiftet Zukunft“ startete im Rahmen eines Benefiz-Events einen Spendenaufruf. Die Einnahmen (Höhe zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt) sowie eine Sockelspende der DFB-Stiftungen Egidius Braun und Sepp Herberger über 100.000 Euro kommen den Geschädigten der Überflutungen zugute.

Die betroffenen Fußballverbände Mittelrhein und Rheinland haben Spendenkonten errichtet. Vereine und Privatpersonen können sich gerne an den Spendenaktionen beteiligen. Die Spenden werden ausschließlich zur Unterstützung in den betroffenen Gebieten eingesetzt.

Spendenkonto Fußballverband Rheinland/FVR-Stiftung „Fußball hilft!“
IBAN: DE30 5709 0900 0502 2276 00
Verwendungszweck: „Hochwasserhilfe“

Spendenkonto Fußball-Verband Mittelrhein
IBAN: DE09 3705 0299 0081 2811 10
Verwendungszweck: „Hochwasser 2021“

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