Ernüchterndes Ergebnis für U-18-Junioren
Schleswig-Holstein Fußballverbung

Ernüchterndes Ergebnis für U-18-Junioren

Am 08. Oktober 2015 reiste die schleswig-holsteinische Landesauswahl des Jahrgangs 1998 voller Optimismus nach Duisburg. In den folgenden fünf Tagen bekamen die jungen Talente die Möglichkeit, sich dem DFB-U-18-Trainer Guido Streichsbier zu empfehlen und so anschließend eventuell eine Einladung zu einem Nationalmannschaftslehrgang zu erhalten. Am ersten Spieltag wurde der SHFV-Auswahl einer der Turnierfavoriten, der Landesverband Württemberg, zugelost. Nach dem zweiten Platz beim NFV-Turnier waren aber auch die SHFV-Junioren zuversichtlich. Die Schleswig-Holsteiner hielten in den ersten beiden Dritteln (in dem Turnier wird in drei Dritteln á 20 Minuten gespielt) sehr gut mit und gingen sogar durch Sören Todt vom VfB Lübeck, der einen sehenswerten Sololauf mit einem Tor krönte, in Führung. Im dritten Drittel wurden die Spieler immer selbstbewusster und vergaßen dabei ein wenig die ausgegebene Spieltaktik. Dies wurde nur kurze Zeit später durch zwei Kontertore bestraft. Mit dem Rückstand und der nun etwas nachlassenden Kraft ließen die Spieler ein wenig die Köpfe hängen und so fielen noch zwei weitere Treffer für die Württemberger.

Nach der im Ergebnis etwas zu hoch ausgefallenen Niederlage hatten Verbandssportlehrer Michael Prus und sein Trainerteam mit den Stützpunkttrainern Thorsten Toop und Andrew Pfennig alle Hände voll zu tun, die Spieler wieder in die richtige Spur zu bringen. Anscheinend haben sie aber die richtigen Worte gefunden: der nächste Gegner, der Landesverband Thüringen, konnte nach einer guten Leistung knapp mit 1:0 besiegt werden (Torschütze erneut Sören Todt).

Nach zwei kraftraubenden Spielen stand der freie Tag an. Die Spieler konnten etwas regenerieren und bei einem Besuch eines Eishockeyspiels der Krefeld Pinguine auf andere Gedanken kommen. Leider schien die Pause den Jungs aber nicht so gut bekommen zu sein: am Folgetag mussten sie eine deutliche Niederlage gegen den Fußballverband Südwest hinnehmen. Am Ende stand es 7:0 für den überwiegend mit Mainzer Spielern angetretenen Gegner.

Nun setzte das Trainerteam die Hoffnung in das letzte Spiel gegen das Team aus Brandenburg. Nach   gutem Beginn fiel nach einer starken Einzelleistung des Gegners das unglückliche 0:1. In der Folgezeit versuchten die SHFV-Junioren ihr Möglichstes, um das Blatt noch zu wenden, fanden aber gegen die vielbeinige Abwehr der Brandenburger kein richtiges Mittel. So kam es wie so oft im Fußball: durch einen schnellen Konter verloren die Norddeutschen letztlich mit 0:2.

So endete das Turnier für Schleswig-Holstein nach gutem Beginn etwas unglücklich auf dem 18. Tabellenplatz. Nichtsdestotrotz sollten diese für die Spieler sehr wichtigen Erfahrungen gezeigt haben, dass sie auf ihrem sportlichen Weg noch eine ganze Menge hinzulernen können.

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