Erik Eggers gewinnt Artikelwettbewerb mit
Schleswig-Holstein Fußballverbung

Erik Eggers gewinnt Artikelwettbewerb mit "Dachschaden"

Beste Artikel erhalten Auszeichnung

Beste Artikel erhalten Auszeichnung

Es ist mittlerweile Tradition, dass beim SHFV-Jahresempfang nicht nur die sportlich Besten und die ehrenamtlich Engagiertesten ausgezeichnet werden, sondern auch die Gewinner des Artikelwettbewerbs der schleswig-holsteinischen Sportjournalisten verkündet werden. Aus den zahlreich eingegangenen Vorschlägen wählte die Jury die ersten drei Plätze des mit 2.000 Euro dotierten Preises aus, deren Gewinner nun beim Jahresempfang am 15.Februar  in der Thormannhalle in Büdelsdorf ausgezeichnet wurden.

Mit seinem Artikel „Dachschaden“, der am 16. Dezember 2013 im Spiegel erschien, überzeugte der freie Journalist Erik Eggers die Jury und durfte sich nun, nachdem er im letzten Jahr die Bronzemedaille entgegen nahm, über den ersten Platz und 1.000 Euro freuen. In seinem Artikel beschreibt Eggers die Zeitwende im deutschen Profifußball, die Günter Netzer durch den Kauf eines Jaguar E-Type 1968 ins Rollen brachte: Die „Uwe-Seeler-Ära“, angepasst und brav, war beendet, sein „Playboy-Mobil war ein Symbol gegen den Mief“. In diesem Zusammenhang beschreibt Eggers humorvoll die Geschichte des legendären Jaguars, der zwischenzeitlich Frank Beckenbauer und Wolfgang Overath  gehörte und  das Interesse des DFB, den Wagen für sein bald eröffnendes  DFB-Museum abzukaufen und warum der Kauf schließlich scheiterte.

Wie im Vorjahr konnte sich Bengt-Jendrik Lüdke (sh:z)  über den 2. Platz, dotiert mit 600 Euro, freuen. In seinem Artikel „Bundesliga? Damit habe ich nicht mehr gerechnet“ vom 13. Januar (Tageszeitung des shz) beschreibt Lüdke den Werdegang des schleswig-holsteinischen Profifußballers Deniz Dogan und stellt dar, dass das Profigeschäft im deutschen Fußball „hartes Business“ ist. Drittplatzierter wurde Christian Jessen mit seinem Artikel „Die „Hitlergruß-Affäre“: Eine Bankrotterklärung an den NFV“. In dem am 06. Oktober in der NordSport erschienen Artikel kommentiert  Jessen über Hitlergruß von Maik Lukowicz (Werder Bremen II), den daraus folgenden Medienhype und die in seinen Augen fragwürdigen Reaktionen der Beteiligten.

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