Aktuelle Entwicklung zum Thema „Verbot von Mikroplastik“
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Aktuelle Entwicklung zum Thema „Verbot von Mikroplastik“

Im Auftrag der EU-Kommission untersucht die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) derzeit das Thema Mikrokunststoffe. Die geplanten Beschränkungen betreffen auch Kunstrasenplätze, da auf alle Kunststoffpartikel abgezielt wird, die einen Durchmesser von ≤ 5 mm aufweisen bzw. Kunststofffasern, die eine Länge von ≤ 15 mm besitzen. Hiermit sind in großem Umfang die verschiedenen Arten von Kunstrasenplätzen bzw. insbesondere die Füllmaterialien betroffen.

Wahrscheinlichtes Szenario: Verbot für synthetische Granulatverfüllungen ab 2027

Bisher konnte von einer Inkraftsetzung des Verbots im Jahr 2022 ausgegangen werden. Die Geschwindigkeit der laufenden Prozesse macht jedoch eher den Beschluss bereits in diesem Jahr wahrscheinlich. Somit wird voraussichtlich in sechs Jahren kein Einstreugranulat mehr aus Kunststoff verfügbar sein (nach einer sechsjährigen Übergangsfrist -> 2027).

In der Konsequenz bedeutet dies, dass vorhandene Plätze langfristig in der gewohnten Form nicht mehr betrieben werden können, da Ersatz-Füllmaterial ab 2027 fehlt. Der Neubau von Sportplätzen wird künftig in neuen Rahmenbedingungen stattfinden müssen.

Joachim Weitzel, Firmenchef von Weitzel Sportstättenbau“, dazu: „Der Zeitrahmen der Umsetzung ist etwas kürzer als wir dachten, um vermutlich etwa ein Jahr. Das bedeutet, die Übergangsfrist startet bereits 2021 und nicht 2022 und entfaltet seine Gültigkeit dann in 2027.“

Neue Lösungen bereits in den Startlöchern

Neue, nachhaltige Lösungen sind zum größten Teil bereits vorhanden und es wird zudem an weiteren innovativen Lösungen gearbeitet. Diese sollen unterstützen, vorhandene Plätze so zu modifizieren, dass sie weiter betrieben werden können. Beispielsweise kann schon der Austausch des Granulats einen großen Unterschied in der Regelkonformität bedeuten. Für den Neubau von Sportplätzen gibt es umweltfreundliche Lösungen, die den künftigen gesetzlichen Anforderungen voll gerecht werden, nicht nur hinsichtlich des Sportbelags, sondern auch mit baulichen Umgestaltungen.

„Wir beraten Betreiber umfassend in der Modifikation vorhandener Sportplätze und der bestehenden Belagssysteme, um hier die Nutzbarkeit vorhandener Plätze zukunftsfähig für einen längeren Zeitraum zu ermöglichen. Für die Neuanlage von Plätzen haben wir umweltfreundliche und nachhaltige Lösungen mit unseren Partnern entwickelt, die den Gesetzgebungen in jedem Fall standhalten“, so Weitzel.

Möchten Sie mit uns über die Möglichkeiten Ihrer Sportanlage sprechen oder sich insgesamt über die Vorgänge und Konsequenzen aus der andauernden Diskussion informieren? Sprechen Sie uns gerne an. Unsere Experten sind jederzeit für Sie da!

Weitzel Sportstättenbau

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