U 16
Schleswig-Holstein Fußballverbung

U16-Juniorinnen erneut Norddeutscher Meister

Mit neun Punkten und 8:0 Toren gewannen die U16-Juniorinnen des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes unter der Leitung von Verbandssportlehrer Dieter Bollow nach 2017 erneut das NFV- Feldturnier in Barsinghausen. So lief das Turnier:

Schleswig-Holstein gegen Niedersachsen (3:0): Nach einer relativ ausgeglichenen ersten Halbzeitim August-Wenzel-Stadion von Barsinghausen übernahmen die Mädchen aus Schleswig-Holstein immer mehr das Kommando. Immer wieder angetrieben durch das starke Mittelfeld um  Nationalspielerin  Beke Sterner, Lisa Gora und Emely Jöster gelang durch die starke Außenstürmerin Zoe Zander die 1:0-Führung. Auch das 2:0 nach herrlichem Weitschuss durch Geburtstagskind Emma Ballay ließ nicht lange auf sich warten. Die Mädchen aus Niedersachsen gaben sich aber noch nicht geschlagen und spielten weiterhin nach vorne.  Die Abwehr um die überragende Torhüterin Anneke Klaas , Madita Ehrig, Rosanna Jars, Emma Jensen und Alia Redant stand sicher und konnte noch einige heikle Situationen bereinigen. Der Schlusspunkt eines temporeichen Spiels war das 3:0 durch die durchsetzungsstarke Außenstürmerin Lisa Peters.

Bremen gegen Schleswig-Holstein (0:4):  Nach einer kurzweiligen und regenerativen Trainingseinheit am nächsten Vormittag stand am Nachmittag das zweite Spiel gegen den Landesverband aus Bremen auf dem Programm. Die Bremerinnen hatten ihr erstes Spiel mit 0:2 gegen Hamburg verloren. Mit aggressivem Angriffspressing setzten die SHFV-Spielerinnen die Bremer Mädchen ständig unter Druck und gingen nach starkem Dribbling von Zoe Zander und gut getimter Flanke auf den zweiten Pfosten durch die laufstarke Stürmerin Ronja Jürgensen mit 1:0 in Führung. Auch nach der frühen Führung spielte die SHFV-Auswahl weiterhin nach vorne und erhöhte nach schönem Alleingang durch Mannschaftsführerin Beke Sterner auf 2:0. Wiederum Beke Sterner war es, die in der zweiten Halbzeit die Führung auf 3:0 ausbaute. Die Bremer Mädchen wehrten sich tapfer, wurden aber immer wieder durch die starke Defensive der Schleswig-Holsteinerinnen gestoppt.  Ein glückliches Eigentor stellte den verdienten 4:0-Endstand her.

Schleswig-Holstein gegen Hamburg (1:0): Im letzten Spiel ging es gegen den Fußballverband aus Hamburg, dessen Team sich in den Tagen zuvor sehr stark und homogen gezeigt hatte. Da die HFV-Mädchen gegen Niedersachsen 2:2 gespielt hatten, hätte den Schleswig-Holsteinerinnen ein Unentschieden zum Turniersieg gereicht. Ungeachtet dessen spielte das SHFV-Team konsequent nach vorne. Nach dem frühen 1:0 nach schönem Alleingang von Lisa Peters und Querpass auf Torjägerin Laetitia Mikolassek wurden die Hamburger Mädchen jedoch immer stärker. Jetzt machte sich der Kräfteverschleiß der SHFV-Spielerinnen  bemerkbar, einige brenzlige Situationen waren zu überstehen. Die Defensive hatte Schwerstarbeit zu leisten und einige Angriffe rollten auf das Tor der schleswig-holsteinischen Mannschaft. Glücklicherweise war abermals Verlass auf die starke Abwehr um Torhüterin Anneke Klaas, die wie eine Wand alle Angriffsbemühungen der Hamburgerinnen vereiteln konnte. So blieb es beim hart erkämpften 1:0 – und dem damit verbundenen Turniersieg.

Ein Dank gilt allen Mädels aus dem Team Schleswig-Holstein und Betreuerin Gitta Grunau für

Kader der U16-Juniorinnen des SHFV
Anneke Klaas, Madita Ehrig (beide TSV Malente), Lotta Bierschwall (beide ATSV Stockelsdorf), Laetitia Mikolassek, Rosanna Jars (beide SG Rot Blau Lagedeich), Alia Redant (TSV Süderbrarup), Emma Jensen, Emma Ballay (beide Team Förde), Beke Sterner (SC Weiche Flensburg 08), Johanna Paetzold (SV Henstedt-Ulzburg), Emely Joester (JFV Grönau/Phönix/Eichholz), Lisa Peters (SSG Rot-Schwarz-Kiel), Sophie Profe (SG Breitenburg), Zoe Zander (SV Eichede), Lisa Gora (SG Lütau/Lauenburg) und Ronja Jürgensen (SV Neudorf-Bornstein).

 

U16-Juniorinnen stark beim Drei-Länder-Vergleich

Nach einem 7:1 (!) gegen Hessen und einem 1:0 gegen Berlin gewannen die U16-Juniorinnen des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes den Drei-Länder-Vergleich in Berlin. Dabei konnten die Mädels in den Spielen durch ein überragendes Auftreten insbesondere im ersten Vergleich gegen den starken Verband aus Hessen mehr als überzeugen.

Von der ersten Sekunde des ersten Spiels an agierte die SHFV-Auswahl druckvoll und ließ die Spielerinnen aus Hessen nicht zur Entfaltung kommen. Nach fünf Toren durch Jette Zimmer (3x), Elmira Demiri und Aileen Tobiesen war schon zur Halbzeitpause eine Vorentscheidung gefallen. Grundlage der überzeugenden Leistung war die starke Abwehr um Torhüterin Anneke Klaas und die Viererkette Gloria Adigo, Svenja Paulsen, Lotte Gerau und Madita Ehrig, die in der Defensive nichts zuließen und das Spiel immer wieder aus der Abwehr ankurbelten. Das Mittelfeld um Mannschaftsführerin Friederike Nagorny, Beke Sterner und Aileen Tobiesen rackerte von der ersten bis zur letzten Minute und brachte die Sturmreihe um Elmira Demiri, Jette Zimmer und Maxi Meyer immer wieder in aussichtsreiche Position. Auch im zweiten Durchgang ließen sich die SHFV-Spielerinnen nur kurz, bedingt durch mehrere Wechsel, aus dem Rhythmus bringen und entschieden auch die zweite Halbzeit durch Tore von Emma Ballay und Beke Sterner für sich. Eine eindrucksvolle Leistung gegen einen Gegner, der auch mit einigen Nationalspielerinnen besetzt war.

Auch in der zweiten Partie gegen die Mannschaft des Fußballverbandes aus Berlin, die ihr erstes Spiel knapp mit 3:2 gegen Hessen gewonnen hatte, gelang ein Erfolg – wenn auch deutlich knapper. Druckvoll gingen die Schleswig-Holsteinerinnen in das Spiel und brachten sich durch ein Tor von Leonie Wichman nach einem Eckball durch Maxi Meyer früh mit 1:0 in Führung. Trotz weiterer Möglichkeiten gelang es den Norddeutschen jedoch nicht, vorzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Man merkte den Spielerinnen den Kräfteverschleiß durch das Spiel vom Vortag gegen Hessen an. Es fehlte die letzte Konsequenz gegen eine gut eingestellte Berliner Mannschaft, die dem SHFV-Team nur wenig Raum ließ. So blieb es beim letztlich verdienten Sieg und die Mannschaft hatte einen tollen Ländervergleich gezeigt.

Trainerin Katrin Meier, Torwarttrainer Jürgen Zentgraf und Verbandssportlehrer Dieter Bollow waren sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen.

Der Kader des SHFV

Anneke Klaas, Madita Ehrig (beide SG Eutin/Malente), Lotta Bierschwall (ATSV Stockelsdorf), Fine-Sophie Mattern (SG Breitenburg), Gloria Adigo (VfB Lübeck), Lotte Gerau (Ratzeburger SV), Svenja Paulsen (OTSV), Leonie Wichmann (SG Trittau), Friederike Nagorny (SV Eichede), Emma Jensen, Emma Ballay (beide Team Förde), Aileen Tobiesen (RW Niebüll), Elmira Demiri (SpVg Eidertal Molfsee), Jette Zimmer, Johanna Paetzold (SV Henstedt-Ulzburg), Maxi Meyer (Eichholzer SV), Lisa Peters (Rot-Schwarz-Kiel).

 

U16-Juniorinnen siegen beim NFV-Feldturnier

Nach der guten Platzierung der U18 beim Länderpokal in Duisburg als beste norddeutsche Mannschaft gewann auch die U16 des SHFV die Norddeutsche Meisterschaft in Malente überzeugend und verdient mit drei Siegen. Die vier Mannschaften aus Bremen, Hamburg Niedersachsen und Schleswig-Holstein zeigten dabei sehr interessante Vergleiche auf hohem Niveau unter den Augen vieler mitgereister Eltern.

Schon das erste Spiel der SHFV-Auswahl gegen den Hamburger Fußballverband begann mit hohem Tempo und vielen Zweikämpfen. Schon nach wenigen Minuten hatte Mittelstürmerin Elmira Demiri nach Querpass durch Maxi Meyer die erste gute Chance, die sie leider nicht verwerten konnte. Aber auch die Hamburger Mädels hatten eine gute Möglichkeit, die Torhüterin Mailin Wichmann durch ihr beherztes Herauslaufen vereiteln konnte. In der 15. Minute schließlich gingen die Schleswig-Holsteinerinnen nach einem gekonnten Flugball von der auffälligen Jette Zimmer auf Elmira Demiri mit 1:0 in Führung. Auch in der Folge bot sich den vielen interessierten Zuschauern eine abwechslungsreiche Partie. In der zweiten Halbzeit mussten die Hamburger Mädels ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen und die Schleswig-Holsteinerinnen um Mannschaftsführerin Friederike Nagorny und Beke Sterner übernahmen immer mehr das Kommando und gewannen nach zwei weiteren Treffern durch die überragende Elmira Demiri das Spiel deutlich mit 3:0.

Am nächsten Tag stand nach einem kurzen Vormittagstraining das zweite Spiel gegen das Team aus Niedersachsen auf dem Programm, das sein Spiel gegen Bremen mit 2:1 gewonnen hatte. Das in der ersten Halbzeit praktizierte starke Angriffspressing führte in der 14. Minute nach einer schönen Einzelleistung durch Offensivspielerin Jette Zimmer zum 1:0. Weitere Torchancen wurden vergeben. In der zweiten Halbzeit drängten die Mädchen aus Niedersachsen auf den Ausgleich, doch die starken Innenverteidigerinnen Gloria Adigo und Svenja Paulsen hielten die Abwehr um Torhüterin Anneke Klaas eindrucksvoll zusammen. Auch nach dem 2:0 durch Johanna Paetzold (42.) nach einem Eckball zeigte das Team aus Niedersachsen Moral und erspielte sich kurz vor Schluss einen Elfmeter. Reaktionsschnell vereitelte Torhüterin Anneke Klaas diese Chance jedoch, und so blieb es bei einem insgesamt gerechten Sieg für die Mädchen aus Schleswig-Holstein.

Auch im dritten Vergleichsspiel zeigten die Mädchen aus Schleswig-Holstein lange eine überzeugende Leistung. Obwohl schon ein Unentschieden zum Turniersieg gereicht hätte, spielte die Mannschaft von Anfang an nach vorne. So traf Torjägerin Elmira Demiri dank ihres starken Durchsetzungsvermögens zur 1:0-Führung. Trotz weiterer guter Möglichkeiten, insbesondere durch Johanna Paetzold, ging es mit dem knappen 1:0 in die Pause. Nach der Halbzeit das gleiche Bild: Schleswig-Holstein spielte dominant nach vorne und Bremen versuchte immer wieder durch schnelle Konter zum Erfolg zu kommen. In der 40. Minute baute die SHFV-Auswahl den Vorsprung nach einem schönen Kopfball durch Svenja Paulsen aus, und kurze Zeit später erhöhte abermals Elmira Demiri nach schöner Vorarbeit von Maxi Meyer auf der rechten Seite sogar auf 3:0 (52.). Mit dem klaren Sieg vor Augen ließ die Konzentration nach, was mit dem Gegentor zum 3:1-Endstand bestraft wurde (52.).

Insgesamt zeigten die Schleswig-Holsteinerinnen allerdings eine tolle Leistung und wurden in einem starken Feld verdienter Meister. Trainerin Katrin Meier, Torwarttrainer Klaus Friese, Physiotherapeut Florian Herzog und Verbandssportlehrer Dieter Bollow sind stolz auf die Mannschaft. Bei diesem Turnier zeigte sich wieder einmal die jahrelange gute Aufbauarbeit in den SHFV- und DFB-Stützpunkten und der Auswahlarbeit im Zusammenspiel mit den Vereinen.

U16-Juniorinnen 14. beim Länderpokal in Duisburg

Nach einem 1:3 gegen Baden, einem 1:0 gegen Württemberg sowie zwei torlosen Unentschieden gegen Bayern und Berlin belegten die U16-Juniorinnen des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes beim Länderpokalturnier in Duisburg den 14. Platz von 22 teilnehmenden Mannschaften.

Im ersten Spiel gegen das starke Team aus Baden fehlte der SHFV-Auswahl in der Offensive die Durchschlagskraft. Der Gegner dagegen agierte aus einer kompakten Abwehr und führte zur Halbzeit verdient mit 2:0. Erst nach einem weiteren Gegentreffer der Badenerinnen gelang Außenstürmerin Jule Gloy der 1:3-Anschlusstreffer. Weitere Tore fielen nicht, so dass die Partie nach schwachem Spiel verdient mit 1:3 verloren ging.

Im zweiten Spiel gegen Württemberg begann der Gegner unter der Führung der aus dem SHFV stammenden Trainerin Sabrina Eckhoff mit druckvollem Angriffspressing. Die Abwehr und Torhüterin Mailin Wichmann standen aber sicher, so dass die Norddeutschen dem Druck gut standhielten. Mit leidenschaftlichem Gegenpressing kam das SHFV-Team immer besser ins Spiel und nach gut getimter Flanke von Spielmacherin Livinia Seifert köpfte die durchsetzungsstarke Mittelfeldspielerin Vivian Philipkowski das verdiente 1:0. Auch im zweiten Durchgang begann die SHFV-Auswahl stark, konnte aber nicht das wichtige zweite Tor erzielen. Die schnelle Jule Gloy scheiterte nach starkem Alleingang am Innenpfosten. Württemberg wurde immer stärker, aber die Abwehr um Mannschaftsführerin Nele Ketelsen hielten dem Ansturm stand und brachte das 1:0 über die Zeit.

Auch im dritten Spiel wartete ein vermeintlich übermächtiger Gegner aus dem Süden. Der Bayerische Fußballverband stellt eines der stärksten Teams in Deutschland und ist von Schleswig-Holstein nur an einem „Supertag“ zu schlagen. Über eine kompakte Abwehr sollten immer wieder „Nadelstiche“ gesetzt werden, die den Gegner beschäftigen. Das gelang eindrucksvoll durch eine starke Teamleistung, bei der dem Gegner wenig Raum gelassen wurde. Immer wieder angetrieben durch die auffälligen Mittelfeldspielerinnen Livinia Seifert und Friederike Nagorny konnte sich das Team aus der Umklammerung der Bayerinnen befreien. Bis zum Ende blieb es bei dem stark verteidigten 0:0, das sich die Mädchen aus Schleswig-Holstein nach großem Kampf verdient hatten.

Im letzten Spiel traf der SHFV auf den Berliner Fußball-Verband, den das schleswig-holsteinische Team erst im Februar beim Gemeinschaftslehrgang mit 4:0 schlagen konnte. Dementsprechend selbstbewusst und mutig ging der SHFV in das Spiel. Doch die Partie gegen die Bayern hatte zu viel Kraft gekostet, so dass man froh sein konnte, dass die Defensive nichts anbrennen ließ. Nach dem gerechten torlosen Unentschieden stand der SHFV am Ende mit fünf Punkten und 2:3 Toren auf dem 14. Platz – etwas schwächer, als es sich Verbandssportlehrer Dieter Bollow und sein Team vorgenommen hatten. Die Mannschaft gehörte zu den jüngsten im Turnier (6 x Jahrgang 2001, 10 x Jahrgang 2002) und hatte mit Bayern, Baden und Württemberg gegen drei wirklich starke Gegner gespielt.

Etwas Wehmut kam bei der Abschlussbesprechung auf, als Spielmacherin und Nationalspielerin Livinia Seifert vom Team verabschiedet wurde. Alle wünschten ihr viel Glück und Erfolg in ihrer ab Sommer neuen Mannschaft, dem VfL Wolfsburg. Freuen durfte sich die noch dem SV Eichede angehörende Mittelfeldspielerin über die Berufung zur Länderspielreise nach Prag. Ebenfalls Grund zur Freude hatten Jule Gloy (Einladung zum Acht-Nationen-Turnier in Italien), Mailin Wichmann (Berufung zum DFB-Torhüterinnen-Lehrgang) und Friederike Nagorny (Einladung zum DFB-U16-Sichtungslehrgang).

Folgende Spielerinnen waren beim Länderpokal dabei: Mailin und Leonie Wichmann (beide TSV Trittau), Marie Charlott Gerau (Ratzeburger SV), Helen Bier (TSV Bargteheide), Meri Lüpke (SG Holstein Süd), Elmira Demiri und Annika Marcinkowski (beide SpVg Eidertal Molfsee), Anna Marie Born (SSC Hagen Ahrensburg), Nele Ketelsen, Livinia Seifert, Friederike Nagorny, Vivian Philipkowski (alle SV Eichede), Lia Geerke, Nele Carolus (beide SV Henstedt-Ulzburg), Jule Gloy (VfL Kellinghusen), Anna Ljuljic (TuS Nortorf).

Vierter Platz für U-16-Juniorinnen

Nach einem 0:2 gegen Niedersachsen, einem 1:3 gegen Bremen und einem 0:4 gegen Hamburg belegte die schleswig-holsteinische U-16-Juniorinnen-Auswahl den vierten Platz beim NFV-Turnier vom 04.-06.11.2016 in Barsinghausen. Trotz einer sehr jungen Mannschaft mit elf Spielerinnen aus dem jüngeren 2002er-Jahrgang kam dieses Ergebnis etwas überraschend.

Im ersten Vergleich auf dem Kunstrasenplatz der Sportschule von Barsinghausen gegen den Verband aus Niedersachsen war das Spiel lange ausgeglichen. Erst im zweiten Durchgang setzten sich die körperlich stärkeren Spielerinnen aus Niedersachsen mit 2:0 durch.

Im zweiten Spiel gegen den Bremer Fußballverband ging die SHFV-Auswahl nach schöner Einzelleistung von Livinia Seifert mit 1:0 in Führung. Auch in diesem Vergleich konnte man das Spiel lange offen halten, aber leider musste man nach unnötigen Fehlern das Spiel mit 1:3 verloren geben.

Während es im Spiel Niedersachsen gegen Bremen um den Turniersieg ging, hätten die Schleswig-Holsteinerinnen mit einem Sieg gegen Hamburg noch den dritten Platz erreichen können. Doch im letzten Vergleich fehlten die Kraft und die letzte Konsequenz, um das Spiel zu gewinnen. Trotz guter Ansätze musste man so den verdienten Sieg der Hamburgerinnen mit 4:0 anerkennen.

Jetzt gilt es konsequent und beharrlich an den Fehlern zu arbeiten und bis zum Länderpokal im April 2017 die Weichen für bessere Resultate zu stellen.

DB

Der Kader der U-16-Juniorinnen des SHFV

Mailin und Leonie Wichmann (beide SG Trittau), Nele Ketelsen, Livinia Seifert, Friederike Nagorny (alle SV Eichede), Helen Bier (TSV Bargteheide), Anna Marie Born (SSC Hagen Ahrensburg), Marie Charlott Gerau (Ratzeburger SV), Elmira Demiri, Annika Marcinkowski (beide SpVg. Eidertal Molfsee), Anna Ljuljic (TuS Nortorf), Jule Gloy (VfL Kellinghusen), Gina-Marie Erbst (TuRa Meldorf), Meri Lüpke (SG Süd Holstein), Nele Christin Corolus (SV Henstedt-Ulzburg).

U 16-Juniorinnen mit guten Auftritten in Berlin

Nach einem erfolgreichen Gemeinschaftslehrgang in Dänemark fuhr die U 16-Juniorinnen-Landesauswahl zum Gemeinschaftslehrgang nach Berlin. Zum ersten Mal durften sich Team und Trainer Dieter Bollow nicht nur auf einen Wettkampf gegen Berlin  freuen, denn diesmal hatte sich mit Hessen ein weiterer Verband zu dem traditionellen Vergleich angekündigt. Der Hessische Fußballverband gilt im Mädchen- und Frauenfußball als einer der stärksten Verbände in Deutschland. 

Dementsprechend motiviert ging die SHFV-Auswahl in die erste Begegnung.  Das Spiel begann mit dem schnellen 1:0 durch Nationalspielerin Anna-Lena Stolze nach toller Balleroberung und Vorlage von Selina Cerci.  Nur eine Minute später stand es durch ein Tor im Anschluss an einen Eckball schon 1:1. Angetrieben durch die laufstarke Spielmacherin Madita Thien waren die starken SHFV-Stürmerinnen Cerci, Birel Adigo und Stolze nicht zu stoppen. So gelang kurze Zeit später durch Nationalspielerin Adigo hochverdient das 2:1 – gleichzeitig der Pausenstand. Trotz stabiler Verteidigung um die Viererkette mit  Nationalspielerin Meret Wittje,  Rieke Ehlers, Liv Karlitschek und Milena Groß wurden die Mädchen aus Hessen  immer stärker und erzielten den verdienten Ausgleich. Weitere Torschüsse wurden von der aufmerksamen Torhüterin Tomke Zeeh  sicher gehalten oder verfehlten ihr Ziel. So blieb es bei einem letztendlich verdienten Remis.

Im zweiten Spiel ging es gegen den Berliner Fußballverband, der im ersten Spiel mit 0:2 gegen den Hessischen Fußballverband  verloren hatte.  Nach abwechslungsreichen 80 Minuten auf dem schwer zu bespielenden Rasenplatz gewannen die Schleswig-Holsteinerinnen verdient mit 4:3. Auch in diesem Spiel zeigte sich die Offensive von ihrer besten Seite. Torjägerin  Birel Adigo und Anna-Lena Stolze bewiesen auch in diesem Spiel ihren Torinstinkt und schossen zusammen alle vier Tore.

Verbandssportlehrer Dieter Bollow zog ein positives Fazit: „Insgesamt war es wieder einmal ein sehr guter und erfolgreicher Gemeinschaftslehrgang mit  wichtigen Erkenntnissen sechs Wochen vor dem U 16-Länderpokal in Duisburg. Eine Bereicherung des wieder einmal gut organisierten Gemeinschaftslehrgangs war  der Hessische Fußballverband. Mein Dank gilt SHFV- Stützpunkttrainerin Katrin Meier für die Unterstützung.“

Folgende Talente waren dabei: Tomke Zeeh (SV Henstedt-Ulzburg), Caja Paulsen (Osterrönfelder TSV), Jasmin Grosnick (JSG Südtondern), Jaqueline Dönges (Eintracht Eggebek), Liv Karlitschek, Marie-Christin Schumacher, Madita Thien, Selina Cerci, Luiza Zimmermann (alle Holstein Kiel), Milena Groß (TSV Schönberg), Birel Adigo (VfB Lübeck), Meret Wittje, Tanja Staben (beide TuS Nortorf), Anna-Lena Stolze (ATSV Stockelsdorf), Pia Trostmann (FFC Oldesloe), Rieke Ehlers (SV Eichede).