Infos zum Coronavirus
Schleswig-Holstein Fußballverbung

Informationen zum Coronavirus (Stand 15.04.21)

Allgemeines


Die Lage um das Coronavirus muss täglich neu bewertet werden. Dadurch entstehen Fragen - auch bei Vereinen.

Um unseren Vereinen in der aktuellen Situation unterstützend und beratend zur Seite zu stehen, sind wir telefonisch für Fragen erreichbar.

Unsere Geschäftsführer Dr. Tim Cassel und Tobias Kruse stehen für Fragen von Vereinsseite - insbesondere in Verbindung zum Spielbetrieb in den Spielklassen des SHFV - täglich (9-14 Uhr) unter der Telefonnummer 0431 6486 156 zur Verfügung.

Bitte informieren Sie sich über aktuelle Meldungen auch auf den jeweiligen Seiten der Gesundheitsbehöre Ihres Kreises!

SHFV

„Derby-Cup“ findet nicht statt

Aus der aktualisierten Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Schleswig-Holstein geht hervor, dass sich für den Sport bis (mindestens) zum 9. Mai keine positiven Veränderungen oder Lockerungen ergeben.

Eine Durchführung des Derby-Cups auf Basis der ursprünglichen Zeitplanung ab 8./9. Mai ist demnach nicht mehr möglich. Eine wesentliche Voraussetzung für den Derby-Cup wäre gewesen, dass alle teilnehmenden Mannschaften bereits vor dem Start in einen normalen Trainingsbetrieb hätten einsteigen können. Das lässt die geltende Verordnung ebenfalls nicht zu.

Der SHFV mit seinen zuständigen Gremien bedauert diese unumgängliche Entscheidung sehr, wäre der Derby-Cup eine gute Option gewesen, endlich wieder erste Schritte in Richtung eines „normalen“ Fußballalltags zu gehen. Die allgemeine Infektionslage lässt das aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu.

Der weitere Umgang mit den ausstehenden Kreis- und Landespokalspielen im Junioren-, Frauen- und Mädchen- sowie im Herrenbereich, für die ein anderer Zeitrahmen als für den Derby-Cup benötigt wird, befindet sich aktuell in der Abstimmung der zuständigen Gremien. Sobald es diesbezüglich Neuigkeiten gibt, werden die Vereine umgehend informiert.

FAQs zu Regelungen im Sport


Aufgrund vermehrter Anfragen dazu, welche Auswirkungen die Entwicklung von kreis- und landesweiten Inzidenzwerten auf den Amateursport/-fußball hat, wollen wir die am häufigsten gestellten Fragen in Form dieses FAQs klären.

Bitte beachten Sie, dass sich Regelungen ändern können!

(Stand: 14.04.21)



1. Welche Regelungen gelten momentan für die Sportausübung in Schleswig-Holstein?

Gemäß §11 der Landesverordnung darf derzeit unter folgenden Bedingungen in Schleswig-Holstein Sport getrieben werden:

1.    allein oder gemeinsam mit im selben Haushalt lebenden Personen oder einer anderen Person, 

2.    außerhalb geschlossener Räume ohne Körperkontakt in Gruppen von bis zu zehn Personen,

3.    außerhalb geschlossener Räume ohne Körperkontakt in festen Gruppen von bis zu 20 Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres unter Anleitung von bis zu zwei Übungsleiterinnen und Übungsleitern.

Aktuell gelten in den Kreisen Segeberg und Herzogtum Lauenburg sowie in der kreisfreien Stadt Neumünster verschärfte Regeln (siehe Frage 2).


2. Welcher Inzidenzwert ist für die Regelungen zum Sport maßgeblich – der des betreffenden Kreises oder der landesweite Inzidenzwert?

Die in der Landesverordnung festgelegten Regelungen basieren auf dem landesweiten Inzidenzwert und gelten grundsätzlich für alle Kreise. Kreise und kreisfreie Städte können zusätzlich Allgemeinverfügungen erlassen, die über die Landesverordnung hinaus strengere Regelungen für den jeweiligen Kreis vorschreiben. 

Solche verschärften Regelungen gelten aktuell in den Kreisen Segeberg und Herzogtum Lauenburg sowie in der kreisfreien Stadt Neumünster. Hier ist Sport vorerst nur 

1.    allein oder gemeinsam mit im selben Haushalt lebenden Personen oder einer anderen Person oder 

2.    außerhalb geschlossener Räume ohne Körperkontakt in festen Gruppen von bis zu fünf Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres unter der Anleitung eines/einer Übungsleiter*in 

erlaubt.


3. Es wurde ein Stufenplan veröffentlicht, der bestimmte Regelungen für den Sport bei bestimmten Inzidenzwerten vorsieht. Der 7-Tage-Inzidenzwert in meinem Kreis/in Schleswig-Holstein ist über/unter 50 gestiegen/gefallen. Treten die im Stufenplan festgelegten Regelungen „automatisch“ in Kraft, wenn die entsprechenden Werte erreicht sind?

Der Stufenplan stellt eine grobe gemeinsame Linie der deutschen Bundesländer dar. Die konkrete Umsetzung obliegt den einzelnen Bundesländern. Eine unmittelbare, „automatische“ Änderung der Regelungen bei Über-/oder Unterschreitung bestimmter Grenzwerte erfolgt in Schleswig-Holstein nicht. Stattdessen behält sich das Land Schleswig-Holstein die Möglichkeit vor, die Landesverordnung wöchentlich auf der Grundlage des landesweiten Inzidenzwertes und unter Berücksichtigung des Stufenplans anzupassen.


4. Bis wann sind die aktuellen Regelungen zum Sport gültig?

Die Landesverordnung ist in ihrer derzeitigen Form grundsätzlich bis zum 09. Mai 2021 gültig. Die dort beschriebenen Regelungen gelten so lange, bis das Land Schleswig-Holstein eine neue Form der Landesverordnung verkündet.


5. Mein Heimatkreis hat eine Allgemeinverfügung mit strengeren Regeln als in der Landesverordnung erlassen – darf ich in anderen Kreisen Sport treiben?

Etwaige Allgemeinverfügungen von Kreisen gelten grundsätzlich für die Ausübung von Sport im jeweiligen Kreisgebiet. Menschen aus Kreisen mit strengeren Allgemeinverfügungen dürfen demnach in anderen Kreisen Sport treiben. Im Sinne der Eindämmung der COVID-19-Pandemie raten wir aber dringend davon ab, komplette Mannschaftstrainings in andere Kreise zu verlegen.


6. Wie erfahren Amateurvereine von eventuellen Änderungen der Landesverordnung?

Sobald sich Änderungen der Landesverordnung ergeben, die den landesweiten Amateursport betreffen, informieren wir unsere Vereine umgehend. Auch der Landessportverband verschickt entsprechende Informationsschreiben, sobald sich die landesweite Verfügungslage für den Sport ändert.

7. Wie erfahren Amateurvereine von eventuellen Allgemeinverfügungen einzelner Kreise?

Die Veröffentlichung von Allgemeinverfügungen einzelner Kreise liegt in der Verantwortung der jeweiligen Kreisverwaltungen. Insbesondere bei zunehmendem Infektionsgeschehen empfehlen wir Vereinen zu prüfen, ob in ihrem Kreis eine Allgemeinverfügung veröffentlicht wurde, die strengere Regelungen als in der Landesverordnung vorsieht. Eine detailierte Übersicht zu den Regelungen Ihres Kreises finden Sie hier.

Aktuell gelten in den Kreisen Segeberg und Herzogtum Lauenburg sowie in der kreisfreien Stadt Neumünster verschärfte Regeln (siehe Frage 2).

Freiwilliger "Derby-Cup" statt Punktspielbetrieb

Das Präsidium des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes hat heute in einer außerordentlichen Sitzung entschieden, den Punktspielbetrieb der Saison 2020/21 in allen Spiel- und Altersklassen einzustellen und stattdessen einen „Derby-Cup“ als alternativen Wettbewerb ins Leben zu rufen. Der Wettbewerb mit stark regionalem Anstrich soll auf freiwilliger Basis starten, wenn die Verfügungslage das wettkampfmäßige Aufeinandertreffen verschiedener Mannschaften erlaubt. „Wir wollen damit Druck von unseren Vereinen nehmen und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit bieten, schnellstmöglich in eine attraktive Wettbewerbsform zurückzukehren – mit vielen Derbys, kurzen Wegen und getragen von der Freude über die Rückkehr auf die Fußballplätze“, sagt die SHFV-Vizepräsidentin Spielbetrieb Sabine Mammitzsch.

Das auf Freiwilligkeit und Regionalität basierende Modell erlaubt zudem einen flexiblen Umgang mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Auch individuelle Freundschaftsspiele außerhalb des neuen Wettbewerbs sind weiterhin möglich.

Das SHFV-Präsidium hat sich auf folgende Vorgehensweise festgelegt:

Punktspielbetrieb der Saison 2020/21
Die bisher ausgetragenen Punktspiele in allen Alters- und Spielklassen werden annulliert, Auf- und Absteiger wird es nicht geben. Die Spielklasseneinteilungen der Saison 2020/21 werden für die Spielzeit 2021/22 übernommen. Ausgenommen hiervon sind Mannschaften, die in die Regionalligen aufsteigen. Verfahren zur Ermittlung von Aufsteigern in die Regionalligen werden unter Berücksichtigung der an einem Aufstieg interessierten Mannschaften von den zuständigen Ausschüssen erarbeitet.

Pokalwettbewerbe 2020/21
Der SHFV-LOTTO-Pokal der Frauen und der SHFV-LOTTO-Pokal der Herren sollen zu Ende gespielt werden, sobald die Verfügungslage es erlaubt, damit die bis zum aktuellen Zeitpunkt im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften eine Möglichkeit haben, sich auf sportlichem Wege für die Teilnahme am DFB-Pokal in der Saison 2021/22 zu qualifizieren. Auch die Kreispokalwettbewerbe sollen nach Möglichkeit sportlich beendet werden. Gleiches gilt für die Pokalwettbewerbe im Jugendbereich.

„Derby-Cup“
Als attraktiver Ersatz für die nicht fortgeführten Punktspielrunden soll möglichst ab Anfang Mai ein „Derby-Cup“ als Alternativ-Wettbewerb zum regulären Spielbetrieb im Herren-, Frauen- und Jugendbereich starten. Die Teilnahme ist freiwillig, Vereine können auch weiterhin individuelle Freundschaftsspiele verabreden. Vereinsmannschaften, die sich für den Wettbewerb anmelden, werden in Sechser-Gruppen mit anderen Mannschaften aus dem Gebiet ihres politischen Kreises eingeteilt. Geplant sind einerseits Gruppen, die sich aus Mannschaften der Verbandsspielklassen (Oberliga, Landesliga, Verbandsliga und Kreisligisten, die sich freiwillig melden) zusammensetzen, sowie andererseits Gruppen mit Mannschaften aus den Kreisligen und Kreisklassen. In einer einfachen Runde werden die Gruppensieger ermittelt. Die Gruppensieger zweier einander zugeordneter Staffeln spielen den regionalen Derby-Sieger aus. Weitere Details folgen.

„Es ist uns bewusst, dass bei weiteren Lockerungen der Corona-Bekämpfungsmaßnahmen ein Zeitrahmen zur Verfügung stehen könnte, in dem beispielsweise die Beendigung einer „einfachen Runde“ in einzelnen Spielklassen noch möglich wäre. Im Präsidium sind wir allerdings mehrheitlich der Überzeugung, dass selbst das Ergebnis einer „halben“ Serie angesichts der schwierigen Umstände in der Saison 2020/21 kein adäquates sportliches Ergebnis darstellen würde, welches über Auf- und Abstieg entscheiden sollte“, so Mammitzsch.

Nach wie vor ist zudem die Entwicklung des Infektionsgeschehens ungewiss. Eine Fortsetzung des Punktspielbetriebs wäre daher nur unter teilweise unkalkulierbaren Begleitumständen in einem immer kleiner werdenden Zeitrahmen planbar. So wären etwa weitere Unterbrechungen des Spielbetriebs wegen behördlicher Verfügungen in einzelnen Kreisen oder in ganz Schleswig-Holstein möglich. Ebenso müssten Nachholtermine für Spiele eingeplant werden, die aufgrund von Corona-Infektionen oder -Verdachtsfällen abgesagt werden.

Nicht zuletzt muss der organisierte Fußball in dieser besonderen Situation Rücksicht nehmen auf Menschen – seien es Aktive, Schiedsrichter*innen, Vereinsmitarbeiter*innen oder Eltern von Jugendspieler*innen –, die sich mit einer baldigen Rückkehr auf die Sportplätze unwohl fühlen.

„Das Präsidium hat heute im Sinne der Gesundheit aller am Amateurfußball Beteiligten und im Sinne einer Planungssicherheit für Vereine und Verbände entschieden. Selbstverständlich fiebern wir ungeachtet dessen mit großer Vorfreude der uneingeschränkten Rückkehr auf die Fußballplätze entgegen. Die jüngsten Lockerungen der Maßnahmen bedeuten für den Amateurfußball erste Schritte zurück in eine von uns allen gewünschte Normalität. Wir freuen uns darauf, mit unseren Vereinen auch die weiteren Schritte zu gehen und hoffen auf einen immer reger werdenden Betrieb auf den Fußballplätzen im Land“, sagt SHFV-Präsident Uwe Döring.

Lockerungen im Sport: Das gilt ab dem 08. März

In ihrer Konferenz vom Mittwoch, dem 3. März 2021, haben sich Bund und Länder auf das weitere Vorgehen in der Bekämpfung der Corona-Pandemie geeinigt. Der dort entstandene Plan sieht Lockerungen in mehreren Öffnungsschritten ab dem 8. März 2021 vor, die auch den Amateurfußball betreffen. Maßgeblich für die Umsetzung der Öffnungsschritte sind die jeweiligen Verordnungen der einzelnen Bundesländer. Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat am Samstag die neue Fassung der Landesverordnung veröffentlicht, die ab heute gilt. Der SHFV freut sich, dass mit den Öffnungen ab sofort wieder Fußballtraining unter folgenden Auflagen möglich ist.

Gemäß § 11 der neuen Landesverordnung darf Sport ab dem 8. März 2021 unter folgenden Bedingungen ausgeübt werden:

1.    allein oder gemeinsam mit im selben Haushalt lebenden Personen oder einer anderen Person, 

2.    außerhalb geschlossener Räume ohne Körperkontakt in Gruppen von bis zu zehn Personen,

3.    außerhalb geschlossener Räume ohne Körperkontakt in festen Gruppen von bis zu 20 Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres unter Anleitung einer Übungsleiterin oder eines Übungsleiters.

Für die unter Nummer 3 genannte Konstellation mit Kindergruppen gilt, dass gemäß Landesverordnung Kontaktdaten erhoben werden müssen sowie ein Hygienekonzept vorliegen muss. Beides empfehlen wir auch im Falle einer Konstellation im Sinne von Nummer 2. In jedem der Fälle gelten die allgemeinen Hygienevorgaben gemäß § 3 der Landesverordnung (Hust- und Niesetikette, Wasch- und Desinfektionsmöglichkeiten, Hinweisschilder etc.). Dusch- und Gemeinschaftsräume (zum Beispiel Umkleidekabinen) dürfen nicht genutzt werden, ausgenommen hiervon sind lediglich Toilettenräume. Ferner haben Zuschauer*innen (z.B. Eltern) während der Trainingseinheiten keinen Zutritt auf die Sportanlage.

Die aktuell gültige Landesverordnung finden Sie hier. Die Stadt Flensburg regelt angesichts des dortigen Infektionsgeschehens weitere Maßnahmen per Allgemeinverfügung. Lockerungen für den Bereich Sport sind hier aktuell noch nicht möglich.

Training im herkömmlichen Sinne eines Mannschaftstrainings mit Zweikämpfen und Körperkontakt ist gemäß der aktuellen Landesverordnung vorerst weder im Erwachsenen- noch im Kinder- und Jugendbereich möglich. Erlaubt sind stattdessen etwa Stations-/Zirkeltrainingseinheiten oder andere Trainingsformen, bei denen die Einhaltung des geltenden Mindestabstands von 1,50 Metern zwischen allen Sporttreibenden gewährleistet ist.

Die Landesverordnung ist in ihrer aktuellen Form vorerst bis zum 28. März 2021 gültig. Die Landesregierung behält sich jedoch ausdrücklich vor, wöchentlich auf Basis des landesweiten Inzidenzwertes die Landesverordnung ggf. anzupassen. Dies kann bei einem günstigen Verlauf des Infektionsgeschehens zu weiteren Öffnungen für den Amateursport/-fußball führen, bei zunehmendem Infektionsgeschehen aber auch zur Rücknahme der Öffnungsschritte. 

Als Unterstützung für die Rückkehr in den Trainingsbetrieb finden Sie weiter unten einen an die neuen Regelungen angepassten Leitfaden, den Vereine als Grundlage für etwaige Hygienekonzepte nutzen können.

 

 Leitfaden für Vereine zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs 

Materialpaket des DFB

Seit dem 08. März ist das Training in (Klein-)Gruppen ohne Körperkontakt in Schleswig-Holstein wieder möglich. Untenstehende Unterlagen sollen Vereinen als Hilfestellung zur Wiederaufnahme dienen.

Auch der DFB hat als Hilfestellung für Vereine ein Materialpaket entworfen. Bitte beachten Sie, dass darin enthaltene Informationen allgemein gehalten worden sind und immer an die durch die jeweiligen Landesverordnungen geltenden Regelungen angepasst werden müssen. 

 Zurück auf den Platz - Neue Version

 Übersicht Stufenplan

 Vorlage Hygienekonzept

 Plakat Hygieneregeln

 Konzept Rückkehr von Zuschauern

 Vorlage Kontaktformular

 Leitfaden Kinderfußball

 Corona-Risiko Fragebogen

Präsidium beschließt Ergänzungen der Spielordnung

Mit Blick auf die bevorstehende Saison unter den besonderen Bedingungen hat das SHFV-Präsidium Regelungen und Ergänzungen in der SHFV-Spielordnung vorgenommen.

Wir alle hoffen, dass es uns im Sinne unseres Sportes in dieser schwierigen Zeit gelingt, die Saison 2020/21 zu spielen und erfolgreich zu beenden. Deshalb gilt es, die von den Behörden geforderten Hygienekonzepte für die jeweiligen Begebenheiten vor Ort auszuarbeiten und deren Umsetzung einzuhalten. Damit dies gewährleistet ist, müssen für die Dauer der Pandemie in jedem Verein Hygienebeauftragte benannt werden, die die Kommunikation des Hygienekonzeptes an die Gastmannschaften organisieren. Bei jedem Spiel muss zudem die gastgebende Mannschaft einen Ansprechpartner für das Hygienekonzept vor Ort haben. Das kann auch ein verantwortlicher Trainer oder Betreuer sein. Dieser muss den Ansprechpartner der Gastmannschaft und den Schiedsrichter im Vorfeld des Spiels über das Hygienekonzept, welches den Beteiligten mindestens zwei Kalendertage vor dem Spieltermin übersandt werden sollte, informieren. Hierbei geht es insbesondere darum, den Gastverein und Schiedsrichter darüber zu informieren, in wie weit die Nutzung von Kabinen und Duschen möglich ist, welche sonstigen Regelungen zu beachten und ob (Gäste-)Fans zum Spiel zugelassen sind. Die Einhaltung der Hygienevorschriften liegt im Eigeninteresse der Vereine, da davon auszugehen ist, dass die örtlichen Behörden Kontrollen durchführen werden.

Bei Coronaverdachtsfällen ist das örtliche Gesundheitsamt erster Ansprechpartner. Mit diesem ist das weitere Vorgehen abzustimmen. Der zuständige Spielausschuss kann Maßnahmen wie z.B. eine kostenfreie Verlegung vornehmen, wenn ein oder mehrere Coronaverdachtsfälle in den beteiligten Vereinen vorliegen, das zuständige Gesundheitsamt eine Maßnahme für beteiligte Personen (z.B. Quarantäne einer der beiden Mannschaften) verfügt hat, der Heimverein die für die Spielaustragung notwendige Umsetzung eines Hygienekonzeptes nicht gewährleisten kann oder die Umsetzung durch behördliche Vorgaben verhindert wird.

Kurzfristige Spielabsagen durch Verdachtsfälle auf eine Coronainfektion bei einer oder mehreren Personen der teilnehmenden Mannschaften werden durch den Spielausschuss geprüft und im Zweifel im Sinne eines präventiven Umgangs mit Blick auf die Gesundheit der teilnehmenden Akteure und deren Umfeld kostenfrei genehmigt.

Diese Regelungen sind vom SHFV-Präsidium mit heutiger (04.09.) Wirkung beschlossen worden. Auf Grund der Kurzfristigkeit mit Blick auf den Saisonstart der Junioren und Frauen-Oberliga am kommenden Wochenende, gehen wir davon aus, dass die hundertprozentige Umsetzung noch nicht sofort erfolgen kann, dann aber zum Wochenende 12./13. September.

Der Start und die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes hängen ganz wesentlich davon ab, dass alle Vereine gewissenhaft mit dieser Ausnahmesituation umgehen. Nichtbeachtung der Hygienekonzepte, unvorsichtiges Verhalten und Missbrauch der Möglichkeiten einer kostenlosen Spielverlegung gefährden den Spielbetrieb und könnten ein erneutes Ende der Saison zum Nachteil aller bewirken. Es ist eine völlig neue Situation für uns alle, für die es keine Erfahrungswerte gibt. Die Praxis der nächsten Wochen wird zeigen, ob und an welchen Stellen Erleichterungen oder Aktualisierungen der Regelungen möglich sind und durch das Präsidium vorgenommen werden können.

Die mit heutiger (04.09.) Wirkung beschlossenen Regelgungen finden Sie hier. Die entsprechenden Regelungen sind in der Spielordnung mit Stand vom 24.08.20 rot markiert.

Beschlüsse des SHFV-Präsidiums

 

Das Präsidium des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes hat heute in der 4. ordentlichen Sitzung des Jahres 2020 mehrere Beschlüsse zu Änderungen und Anpassungen in den Ordnungen des SHFV gefasst. Dabei handelt es sich größtenteils um Beschlüsse, die den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Fußballspielbetrieb in Schleswig-Holstein Rechnung tragen.

Die heute gefassten Beschlüsse umfassen einerseits die Änderungen der SHFV-Spielordnung zur Wertung der Spielzeit 2019/20, die das Präsidium bereits in seiner Sitzung vom 9. Mai 2020 als Grundsatzentscheidung festgelegt hatte. Somit wurde etwa die Möglichkeit der Wertung einer Saison nach der Quotientenregelung unter bestimmten Voraussetzungen durch das Präsidium in die Spielordnung aufgenommen.

Auch die am 9. Mai festgelegten Regelungen hinsichtlich Auf- und Abstiegsregelungen wurden in der Spielordnung verankert. Darüber hinaus wurden weitere Anträge bewilligt, die vor dem Hintergrund der Corona-Situation eingebracht wurden.

Einige Anpassungen betreffen den Schiedsrichterbereich. So entschied das Präsidium etwa Änderungen der SHFV-Spielordnung hinsichtlich der Sanktionen gemäß Paragraph 9. Für die Spielzeit 2020/21 werden Punktabzüge wegen eines etwaigen Unterschreitens des Schiedsrichter-Solls ausgesetzt – Ordnungsgelder bleiben davon unberührt. Die Änderung gilt ausdrücklich nur für die kommende Spielzeit und berührt deswegen nicht die künftige Neuregelung des Paragraphen 9, die derzeit durch den „Arbeitskreis Paragraph 9“ entwickelt wird und ab der Spielzeit 2021/22 in Kraft treten soll. Die Schiedsrichterordnung wird unter anderem dahingehend angepasst, dass die bisher gültigen Mindestanforderungen hinsichtlich zu absolvierender Lehrabende und zu leistender Einsätze für Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter für die Spielzeit 2019/20 ausgesetzt werden.

Im Jugendbereich entschied das SHFV-Präsidium eine Änderung der Jugendordnung unter anderem dahingehend, dass Spielgemeinschaften künftig im Bereich der A- bis C-Jugend bis zu drei (statt bisher zwei) Mannschaften melden können. In der D-Jugend sowie jüngeren Altersklassen können Mannschaften von Spielgemeinschaften in unbegrenzter Zahl angemeldet werden.

Bereits Ende März hatte das Präsidium entschieden, zur wirtschaftlichen Entlastung der Vereine die für die Rückrunde der Saison 2019/20 geleisteten Schiedsrichterpauschalen zurückzuzahlen, die für die Saison 2020/21 vorgesehene Anhebung der Nenngelder und Spielabgaben auszusetzen sowie bei Zahlungsrückständen gegenüber dem SHFV von sofortigen Sanktionen in Form von Nichtzulassungen von Mannschaften zum Spielbetrieb abzusehen. Zusätzlich zu diesen bereits kommunizierten Maßnahmen entschied das Präsidium heute, dass auch der für die Saison 2020/21 vorgesehene zweiprozentige Anstieg der Honorar- und Kostenvergütungen für Schiedsrichter, Schiedsrichterassistenten und Schiedsrichterbeobachter ausgesetzt wird. Zudem ermöglicht das SHFV-Präsidium durch eine Anpassung von Paragraph 2, Ziffer 7 der SHFV-Spielordnung für das Jahr 2020 die Begleichung von Rückständen gegenüber dem SHFV in Form einer Ratenzahlung. Zusätzlich werden die von den Vereinen für die Spielzeit 2019/20 geleisteten Spielabgaben gemäß der Zahl nicht zur Austragung gekommener Spiele anteilig zurückgezahlt.

Im Hinblick auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs zur Saison 2020/21 strebt der SHFV weiterhin den 1. September 2020 als Start der neuen Spielzeit an. Der SHFV befindet sich nach wie vor im ständigen Austausch mit den zuständigen Behörden und wird seine Vereine sowie die Öffentlichkeit selbstverständlich umgehend informieren, sobald sich ein Datum für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs konkretisiert. Die Zusammensetzung der einzelnen Staffeln wird erfolgen, sobald der Starttermin der Saison 2020/21 absehbar ist.

Die vorläufigen Tabellen aller Herrenspielklassen finden Sie hier.

Die vorläufigen Tabellen aller Juniorenspielklassen finden Sie hier.

Die vorläufigen Tabellen der Frauen-Oberliga, Landesliga und B-Juniorinnen-Landesliga finden Sie hier.

Die Versendung der vorläufigen Abschlusstabellen der Staffeln auf Kreisebene erfolgt durch die entsprechenden Kreisspielausschüsse bzw. Staffelleiter.

Alle Beschlüsse der heutigen SHFV-Präsidiumssitzung finden Sie hier

Wertung der Saison 2019/20

Das Präsidium des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) hat in seiner heutigen ordentlichen Sitzung Beschlüsse zur Wertung der Saison 2019/20 gefasst. Am 27. April 2020 hatte das Präsidium beschlossen, die Saison 2019/20 ohne weiteren Spielbetrieb turnusgemäß am 30. Juni 2020 auslaufen zu lassen.

Wertung der Saison 2019/20:
Das Präsidium hat für alle Spielklassen des SHFV und seiner Kreisfußballverbände entschieden, dass die Tabellenendstände der Spielzeit 2019/20 durch Anwendung einer Quotientenregelung (erzielte Punkte geteilt durch Zahl der ausgetragenen Spiele) auf der Basis der Tabellenstände zum 30.06.2020 (bis 30.06. werden keine Spiele mehr ausgetragen werden können) erfolgt. Staffelsieger der Saison 2019/20 ist in den einzelnen Spielklassen jeweils die Mannschaft, die auf die meisten erzielten Punkte pro ausgetragenem Spiel kommt. Um einen Aufstiegsplatz belegen zu können, muss eine Mannschaft allerdings mindestens 50 Prozent der durchschnittlich absolvierten Spiele der Staffel gespielt haben. Diese Einschränkung führt aber nur in der Kreisklasse B SO 2 der Herren zu einem anderen Ergebnis auf den Aufstiegsplätzen. Einen Abstieg aus den Spielklassen einer Spielklassenebene gibt es nicht. Ausgenommen davon sind Mannschaften, die während der Saison von ihren Vereinen vom Spielbetrieb zurückgezogen wurden. Diese Mannschaften werden in der Spielzeit 2020/21 in der nächstniedrigeren Spielklassenebene antreten.

Für den Herren-Spielbetrieb gilt:
Alle Staffelsieger und Tabellenzweiten nach der Quotientenregelung steigen in die nächsthöhere Spielklasse auf. Sollte eine Mannschaft auf den Aufstieg verzichten, erfolgt keine Weitergabe des Aufstiegsrechts innerhalb der betroffenen Staffel. Anders verhält es sich, wenn aufgrund § 6 SpO eine Mannschaft nicht aufsteigen darf bzw. sich eine 9er-Mannschaft auf einem Aufstiegsplatz befindet. Staffelsieger der Flens-Oberliga ist damit der SV Todesfelde, der allerdings auf sein Recht an der Qualifikation für die Regionalliga Nord verzichtet. Je nach Entscheidung des Norddeutschen Fußball-Verbandes zum weiteren Vorgehen mit der Regionalliga Nord wird der 1. FC Phönix Lübeck die Möglichkeit zum Aufstieg in die Regionalliga haben. Einen Abstieg aus den Spielklassen einer Spielklassenebene gibt es nicht. Ausgenommen davon sind Mannschaften, die während der Saison von ihren Vereinen vom Spielbetrieb zurückgezogen wurden. Diese Mannschaften werden in der Spielzeit 2020/21 in der nächstniedrigeren Spielklassenebene antreten.

Die ausstehenden Partien der noch nicht beendeten Kreispokalwettbewerbe werden 20/21 als vorgelagerte regionale Qualifikationsrunden für den SHFV-LOTTO-Pokal der Herren gespielt. Die jeweiligen Sieger dieser regionalen Qualifikationsrunden haben das Startrecht für den SHFV-LOTTO-Pokal der Herren 2020/21.

Für den Frauen-Spielbetrieb gilt:
Staffelsieger der Oberliga ist der TSV Siems. Die Staffelsieger der beiden Landesligen steigen in die Oberliga auf. Die Staffelsieger der acht Kreisligen steigen in die Landesligen auf. In den Kreisklassen erfolgt die Staffeleinteilung gemäß Mannschaftsmeldungen. Einen Abstieg aus den Spielklassen einer Spielklassenebene gibt es nicht. Ausgenommen davon sind Mannschaften, die während der Saison von ihren Vereinen vom Spielbetrieb zurückgezogen wurden. Diese Mannschaften werden in der Spielzeit 2020/21 in der nächstniedrigeren Spielklassenebene antreten. Sollte eine Mannschaft auf den Aufstieg verzichten, erfolgt keine Weitergabe des Aufstiegsrechts innerhalb der betroffenen Staffel.

Der Teilnehmer an der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde 2020/21 wird ermittelt durch die Austragung der feststehenden Finalbegegnung im SHFV-LOTTO-Pokal zwischen Holstein Kiel und dem SV Henstedt-Ulzburg. Das Spiel wird im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ (Herren) ausgetragen oder zu einem anderen Zeitpunkt vor Beginn der Spielzeit 2020/21. Die ausstehenden Partien der noch nicht beendeten Kreispokalwettbewerbe werden analog zu den Herren 2020/21 als vorgelagerte regionale Qualifikationsrunden für den SHFV-LOTTO-Pokal der Frauen gespielt. Die jeweiligen Sieger dieser regionalen Qualifikationsrunden haben das Startrecht für den SHFV-LOTTO-Pokal 2020/21.

Für den Junioren-Spielbetrieb gilt:
Alle Staffelsieger in den Verbandsstaffeln der C-, B- und A-Junioren steigen in die nächsthöhere Spielklassenebene auf. Die Tabellenzweiten (nach Quotientenregelung) der C-Junioren-Landesligen steigen ebenso wie die Staffelsieger in die C-Junioren-Oberliga auf. Die besten drei Zweitplatzierten der Kreisligen (nach Quotientenregelung) steigen ebenso wie die Staffelsieger in die Landesliga auf.  Einen Abstieg aus den Spielklassen einer Spielklassenebene gibt es nicht. Ausgenommen davon sind Mannschaften, die während der Saison von ihren Vereinen vom Spielbetrieb zurückgezogen wurden. Diese Mannschaften werden in der Spielzeit 2020/21 in der nächstniedrigeren Spielklassenebene antreten. Sollte eine Mannschaft auf den Aufstieg verzichten, erfolgt keine Weitergabe des Aufstiegsrechts innerhalb der betroffenen Staffel.

Der SHFV-Pokal 2019/20 wird nicht beendet. Als schleswig-holsteinischen Teilnehmer am DFB-Pokal der A-Junioren 2020/21 meldet der SHFV Holstein Kiel (Sieger des SHFV-Pokals 2018/19 und am höchsten spielende schleswig-holsteinische A-Jugend-Mannschaft). Die Kreisfußballverbände melden dem SHFV-Jugendausschuss bis zu einem noch festzulegenden Termin einen Teilnehmer am SHFV-Pokal 2020/21. Wie diese Teilnehmer ermittelt werden, entscheiden die Kreisfußballverbände jeweils selbst.

Für den Juniorinnen-Spielbetrieb gilt:
Die Staffeleinteilung erfolgt gemäß Mannschaftsmeldungen. Einen Abstieg aus den Spielklassen einer Spielklassenebene gibt es nicht. Ausgenommen davon sind Mannschaften, die während der Saison von ihren Vereinen vom Spielbetrieb zurückgezogen wurden. Diese Mannschaften werden in der Spielzeit 2020/21 in der nächstniedrigeren Spielklassenebene antreten.

Die Pokalwettbewerbe auf Kreis- und Landesebene der Saison 2019/20 werden analog zum Juniorenbereich nicht beendet. In der Saison 2020/21 starten ebenfalls analog zum Juniorenbereich neue Wettbewerbe.

Sonstiges:
Die Fristen zur Teilnehmermeldung am Spielbetrieb bleiben für alle Spiel- und Altersklassen vorerst unverändert. Der SHFV behält sich dabei jedoch ausdrücklich die Möglichkeit vor, das Meldefenster in Anpassung an die behördliche Verfügungslage zu verlängern.

Die SHFV-Vizepräsidentin Spielbetrieb, Sabine Mammitzsch, sagt zu den Beschlüssen des Präsidiums: „Wir haben nach den besten Lösungen für die Gesamtheit unserer Vereine gesucht und haben diese meiner Meinung nach auch gefunden. Da wir keine rein sportliche Entscheidung mehr in der Saison 2019/20 herbeiführen konnten, war es uns wichtig, möglichst keine Mannschaften bei Auf- oder Abstieg zu benachteiligen. Wir hoffen nun natürlich, dass wir einem geordneten Saisonbeginn 2020/21 entgegenblicken können.“

„Unsere heute getroffenen Entscheidungen werden dazu führen, dass in manchen Spielklassenebenen in der Spielzeit 2020/21 in der Regel mehr Mannschaften umfassen werden als bisher. Wie wir damit umgehen, können wir erst abschließend beantworten, wenn wir genau wissen, wann exakt wir wieder werden spielen dürfen“, sagt SHFV-Präsident Uwe Döring.

SHFV-Maßnahmen zur Entlastung von Vereinen

Das Präsidium des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) hat im Zusammenhang mit der Corona-Krise mehrere Maßnahmen zur wirtschaftlichen Entlastung von Vereinen beschlossen.

Da der komplette Spielbetrieb in Schleswig-Holstein vorerst bis zum 19. April 2020 ruht, fallen derzeit keine Kosten für Schiedsrichtereinsätze an. Die geleisteten Schiedsrichterpauschalen für die Rückrunde werden den Vereinen rücküberwiesen. Damit fließt insgesamt eine Summe von ca. 204.000 Euro zurück auf die Vereinskonten. Die Schiedsrichterpauschalen werden erst wieder abgefordert, sobald der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird.

Auch die durch einen Präsidiumsbeschluss vom 25.11.2017 vorgesehene Steigerung der Nenngelder und Spielabgaben um jeweils zwei Prozent, die zur Spielzeit 2020/21 in Kraft getreten wäre, wird vorerst ausgesetzt. Die entsprechende Neuregelung tritt somit erst mit Beginn der Spielzeit 2021/22 in Kraft.
 
Als weitere Maßnahme lockert der SHFV vorübergehend die Sanktionen bei Zahlungsrückständen von Vereinen gegenüber dem Verband. Gemäß Paragraf 67 der SHFV-Satzung können das Geschäftsführende Präsidium bzw. der zuständige Geschäftsführende Kreisvorstand gegen säumige Mitgliedsvereine Sanktionen verhängen, die etwa bis zu einer Streichung der am höchsten spielenden Frauen- oder Herrenmannschaft des Vereins reichen. Bisher galt dies in erster Linie für Vereine, die Rückstände per 31.03. nicht bis zum 31.05. beglichen hatten. Von derart weit reichenden Sanktionen sieht der SHFV zum Beginn der Spielzeit 2020/21 ab.
 
„Uns ist bewusst, dass diese Maßnahmen nicht alle gegenwärtigen Probleme lösen. Mit dem Maßnahmenpaket wollen wir aber einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass unsere Vereine nicht stärker belastet werden, als sie es durch die Corona-Krise ohnehin schon sind. Aus steuerrechtlichen Gründen sind uns keine direkten Unterstützungsleistungen für Vereine möglich. Deshalb haben wir nach Bereichen gesucht, in denen wir schnell und unbürokratisch Entlastungen schaffen können“, erklärt SHFV-Präsident Uwe Döring.

DFB/DFB-Stiftungen

Infektion auf Spielfeld sehr unwahrscheinlich

Es sei sehr unwahrscheinlich, dass sich aktive Spieler*innen auf dem Fußballplatz mit dem Covid-19-Virus anstecken. Diese These verdichtet sich für Prof. Dr. Tim Meyer, den Vorsitzenden der Medizinischen Kommission des DFB und der UEFA. Im Interview mit FUSSBALL.DE berichtet der Leiter der Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb des DFB und der DFL von den Beobachtungen.

Koch: „Wir sind Ratgeber für alle, die wieder auf den Platz wollen“

Im Profifußball rollt wieder der Ball. Doch wie gestaltet sich die Lage im Amateurbereich? Vielerorts ist Training unter deutlichen Einschränkungen wieder erlaubt, eine Rückkehr in den geregelten Spielbetrieb jedoch ist bisher kaum abzusehen. Was ist für die Amateurklubs aktuell zu beachten? Was ist für die zuständigen Verbände zu tun? Warum werden im Amateurfußball regionale Lösungen gefunden und keine bundesweit einheitlichen Regelungen? Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, nimmt im Interview auf DFB.de Stellung und liefert Erklärungen.

Curtius’ Lehren: „Demut und Flexibilität““

Die Corona-Krise hat den deutschen Fußball weiter fest im Griff: Im FUSSBALL.DE-Interview spricht DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius über den Stand der Dinge und Solidarität unter Spielern, Vereinen und Verbänden.

Osnabrügge: „Wir ergreifen alle uns möglichen Maßnahmen“

Wie kann der DFB seine Mitgliedsverbände und Vereine in der Corona-Krise unterstützen? Was ist möglich und was nicht? Welche Rahmenbedingungen sind zu beachten? Welche Maßnahmen sind bereits beschlossen? Worüber wird noch konkret nachgedacht? Welche Erwartungen sind realistisch? Es sind bei weitem nicht die wichtigsten Fragen in der Corona-Krise, doch es sind wichtige Fragen für den deutschen Fußball und seine Vereinslandschaft. DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge nimmt dazu im DFB.de-Interview ausführlich und offen Stellung.

Der DFB gibt einen Überblick

Zum allgemeinen Überblick des DFB kommen Sie hier.

FAQ für Sportvereine

Sepp-Herberger-Stiftung startet Corona-Nothilfefonds

Die DFB-Stiftung Sepp Herberger hat mit Unterstützung von Nationalspieler Jonathan Tah einen Nothilfefonds für Mitglieder der Fußballfamilie ins Leben gerufen, die durch die Corona-Pandemie in Not geraten sind. Mehr erfahren Sie hier.

Übergeordnete Sportverbände

DOSB-Führungsakademie: Rechtstelegramm für die Vereins- und Verbandsarbeit

Die Führungsakademie des Deutschen Olympischen Sportbundes hat in einer Sonderausgabe ihres Rechtstelegramms zum neuartigen Coronavirus Informationen für Vereine und Verbände zusammengestellt. Besonders berücksichtigt sind dabei die vom Bundestag im Eilverfahren beschlossenen Änderungen im Vereinsrecht.

Das Rechtstelegramm finden Sie hier.

FAQ des Landessportverbandes Schleswig-Holstein

Zum FAQ des Landessportverbandes Schleswig-Holstein kommen Sie hier.

Politik/Behörden

Ersatzverkündung Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein

Die seit dem 11./12. April gültige Ersatzverkündung der Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein finden Sie hier.

Weitere Soforthilfe: 2,5 Millionen Euro für Vereine

Die Landesregierung unterstützt die Sportvereine und - verbände in Schleswig-Holstein mit weiteren 2,5 Millionen Euro. Mit dem Geld sollen Liquiditätsengpässe aufgefangen werden, die den Sportvereinen unter anderem durch Corona-bedingte Vereinsaustritte und fehlende Eintritte entstehen. Sportvereine und -verbände sowie überregional bedeutsame Sportschulen können vom 4. Januar bis zum 26. Februar 2021 eine Förderung beim Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung beantragen. Nach einem ersten Hilfsprogramm  in Höhe von 12,5 Millionen Euro im April, unterstützt die Landesregierung den durch die Pandemie stark betroffenen Sport nun erneut.

„Uns ist die schwierige Situation vieler Sportvereine im Zuge der Corona-Pandemie sehr bewusst. Wir sind dazu seit Monaten in einem engen Austausch mit dem Landessportverband und Fachverbänden. Nachdem es bereits im Frühjahr ein Sport-Soforthilfe-Programm gegeben hatte, wollen wir jetzt mit weiteren 2,5 Millionen Euro die Vereine im Land unterstützen", erklärt Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack und ergänzt: „Für viele Sportvereine hat sich die Situation in den vergangenen Wochen und Monaten noch einmal verschärft. Die Entwicklung der Vereinsaustritte und der ausbleibenden Neueintritte war im Frühjahr offenbar noch nicht in dem Maße absehbar. Deshalb haben wir uns entschieden, das bereits beendete Soforthilfeprogramm für den Sport noch einmal aufzulegen."

Bei der Soforthilfe handelt sich um einen Zuschuss. Antragstellende müssen nachweisen, dass die Einnahmenausfälle oder nicht gedeckten Kosten in Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie entstanden sind. Die Anträge können frühestens ab dem 04. Januar 2021 beim Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein per E-Mail oder postalisch eingereicht werden. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt nach dem 26. Februar (Ende der Antragsfrist).

Weitere Informationen sowie die Richtlinie Soforthilfe Sport und die entsprechenden Anträge finden Sie hier.

Landesregierung stellt 12,5 Mio. Euro für Vereine bereit

Mit einer Soforthilfe in Höhe von bis zu 12,5 Millionen Euro unterstützt die Landesregierung die durch wegbrechende Mitgliedsbeiträge und Kursgebühren oder beispielsweise abgesagte Jugendfreizeiten bei fortlaufenden Betriebskosten verursachten finanziellen Engpässe bei gemeinnützigen Sportvereinen und -verbänden. „Unsere Sportvereine mit ihren mehr als 770.000 Mitgliedern sind ein Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Auch sie kommen durch die zur Eindämmung des Virus notwendigen Beschränkungen des öffentlichen Lebens in schweres Fahrwasser. Deshalb ist diese Unterstützung notwendig und selbstverständlich“, erklärte Innenminister Hans-Joachim Grote in Kiel.

Es handele sich dabei ganz bewusst nicht um Kredite. Die Soforthilfe kann bei Nachweis der aus der Coronalage -bedingten finanziellen Notlage beim für Sport zuständigen Innenministerium beantragt werden. „Sie muss später nicht zurückgezahlt werden“, stellte Grote klar. Gemeinnützigen Sportvereinen, die Mitglied im Landessportverband Schleswig-Holstein sind, werde ein Zuschuss in Höhe von 15 Euro pro Mitglied als Einmalzahlung gewährt, maximal bis zur Höhe des dargelegten Liquiditätsengpasses.

Im Landessportverband Schleswig-Holstein organisierten Verbänden werde ein maximaler Zuschuss als Einmalzahlung in nachfolgenden Höhen gewährt:

  • Sportverbände bis 2.000 Mitglieder: 2.500,-€
  • Sportverbände bis 5.000 Mitglieder: 5.000,-€
  • Sportverbände bis 15.000 Mitglieder: 10.000,-€
  • Sportverbände bis 50.000 Mitglieder: 15.000,-€
  • Sportverbände bis 75.000 Mitglieder: 20.000,-€
  • Sportverbände über 75.000 Mitglieder: 25.000,-€

Sportverbänden, die eine überregional bedeutsame Einrichtung/Sportschule betreiben wird – ebenso wie dem Landessportverband Schleswig-Holstein für das Sport- und Bildungszentrum Malente - einmalig ein Zuschuss in Höhe von jeweils bis zu 150.000 € zur Abdeckung von Betriebskostendefiziten für den Zeitraum von drei Monaten gewährt.

Sollten die 12,5 Millionen Euro nicht vollständig von den Sportvereinen und -verbände abgerufen werden, werden diese Finanzmittel im Rahmen der weiteren Nothilfeprogramme des Landes eingesetzt werden können.

Weitere Informationen – auch zum Antragsverfahren – finden Sie unter folgendem Link:

www.schleswig-holstein.de/coronavirus-sport

Meldungen des Landes Schleswig-Holstein

Allgemeine Informationen und neue Meldungen des Landes Schleswig-Holstein erhalten Sie hier.

FAQ - Das Robert Koch Institut beantwortet häufig gestellte Fragen

Zum FAQ des Robert Koch Instituts kommen Sie hier.