Infos zum Coronavirus
Schleswig-Holstein Fußballverbung

Informationen zum Coronavirus (Stand 02.07.20)

Allgemeines


Die Lage um das Coronavirus muss täglich neu bewertet werden. Dadurch entstehen Fragen - auch bei Vereinen.

Um unseren Vereinen in der aktuellen Situation unterstützend und beratend zur Seite zu stehen, sind wir ab sofort telefonisch für Fragen erreichbar.

Unsere Geschäftsführer Dr. Tim Cassel und Tobias Kruse stehen für Fragen von Vereinsseite - insbesondere in Verbindung zum Spielbetrieb in den Spielklassen des SHFV - täglich (9-14 Uhr) unter der Telefonnummer 0431 6486 156 zur Verfügung.

Bitte informieren Sie sich über aktuelle Meldungen auch auf den jeweiligen Seiten der Gesundheitsbehöre Ihres Kreises!

SHFV

Informationen zur Saisonvorbereitung 2020/21

Mit Blick auf die anhaltende Corona-Pandemie sind viele Vereine verunsichert, in welchem Rahmen in den kommenden Wochen eine Saisonvorbereitung möglich ist. Beigefügte Informationen sollen über den aktuellen Stand informieren, um Vereinen in dieser schwierigen Zeit eine bestmögliche Planung zu gewährleisten.

Mit der neuen Ersatzverkündung des Landes Schleswig-Holstein vom 29. Juni, die bis zum 09. August ihre Gültigkeit behält, wurden keine markanten Änderungen im Bereich „Sport“ vorgenommen. Demnach können Gruppen mit bis zu zehn Personen weiterhin unter normalen Umständen und ohne Einhaltung des Mindestabstands trainieren. Trainingseinheiten mit Gruppengrößen über zehn Personen sind wie bisher nur unter Einhaltung des Mindestabstands erlaubt. Daraus ergibt sich weiterhin, dass Freundschafts- und Testspiele vorerst bis zum 09. August nicht möglich sind.

Wohlwissend, dass diese Situation für viele Vereine nicht zufriedenstellend erscheint, möchten wir hiermit betonen, dass die bisher getroffenen Maßnahmen in den unterschiedlichsten Bereichen und eben auch im Sport zu der vergleichsweise niedrigen Zahl an Infizierten in Schleswig-Holstein geführt haben.  Wir sind in ständigem Kontakt mit dem Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein und hoffen, dass mit der nächsten Ersatzverkündung weitere Lockerungen für den Bereich Sport vertretbar sind und vorgenommen werden können. Nur unter diesen Voraussetzungen wäre ab Mitte August die Aufnahme eines weitestgehend „normalen“ Trainingsbetriebs wieder möglich und unsere Planungen für einen  Saisonstart 2020/21 im September könnten umgesetzt werden. Wir informieren Sie selbstverständlich jederzeit schnellstmöglich über etwaige Änderungen der Situation. Mit Ende des Meldefensters für Mannschaften am 13. Juli beginnen die jeweiligen Ausschüsse mit der Bearbeitung der Staffeleinteilungen und Spielpläne. Beides ist abhängig vom möglichen Startzeitpunkt der neuen Spielserie. Die vorläufigen Einteilungen und weitere Informationen hierzu lassen wir Ihnen zukommen, sobald diese abgeschlossen und konkretere Planungen vorgenommen werden konnten.

Zu guter Letzt möchten wir uns hiermit ausdrücklich bei allen Vereinen und ihren Mitgliedern bedanken. Sie haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten vorbildlich an die Auflagen gehalten und dabei die Sehnsucht nach der schönsten Nebensache der Welt hinten angestellt. Gleichzeitig möchten wir noch einmal an die Vernunft eines jeden einzelnen appellieren. Bitte halten Sie sich weiterhin an die vorgegebenen Auflagen! Insbesondere in der jetzigen Ferienzeit und der damit verbundenen Urlaubssituation ist es umso wichtiger, sich trotz aller Euphorie an die Auflagen zu halten. Nur so kann die Verbreitung des Virus verlangsamt und weitere Schritte in einen normalen (Fußball-)Alltag getätigt werden.

Über aktuelle Entwicklungen informieren wir weiterhin über unsere Homepage!

Hygienekonzepte zur Nutzung von Kabinen und Duschen

Mit der seit dem 08. Juni geltenden Corona-Landesverordnung dürfen Sportlerinnen und Sportler die Umkleidekabinen und Sammelduschen des Vereins unter Auflagen wieder nutzen.

Anbei finden Sie zwei Hygienekonzepte, die auf unterschiedliche Gruppengrößen (mit mehr oder weniger als 10 Personen) angepasst sind. Ihr auf die Gegebenheiten vor Ort angepasstes Vereins-Hygienekonzept muss nur nach Aufforderung der zuständigen Behörden vorgelegt werden.


Bitte beachten Sie unsere Empfehlung von der Nutzung der entsprechenden Räumlichkeiten bei Gruppengrößen über 10 Personen weiterhin abzusehen.

Hygienekonzepte für Vereine zur Nutzung von Umkleidekabinen und Sammelduschen (Stand 16.06.20)

Neue Informationen zum Trainingsbetrieb

Seit Montag, dem 08.06.2020, ist die Landesverordnung zur Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung der Landesregierung in einer neuen Form gültig. Nach der neuen Fassung der Landesverordnung ist im Fußball wieder ein Training mit bis zu zehn Personen ohne Einhaltung von Mindestabständen möglich. Das Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung erklärt dazu:

„Gruppen von 10 Personen dürfen auch ohne das Einhalten der Abstandsregeln Sport ausüben. Auf die Sportart kommt es nicht an; auch kontaktintensive Sportarten wie Kampfsport können ausgeübt werden. Bei der Ausübung von Sport gilt das allgemeine Abstandsgebot aus § 2 Abs. 1 der Corona-Verordnung. Dabei gilt ebenfalls die Ausnahme nach § 2 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, wonach der Mindestabstand von 1,5 Metern bei Zusammenkünften zu privaten Zwecken mit bis zu 10 Personen nicht eingehalten werden muss. Dies ist bei der Ausübung von Sport in einer Gruppe bis zu 10 Personen stets der Fall, weil sich die Personen zu einem privaten Zweck, nämlich der Ausübung von Sport, treffen.“

Demnach sind ab sofort Trainingseinheiten bei einer Gruppengröße von bis zu zehn Personen wieder unter normalen Gegebenheiten und ohne Einhaltung eines Mindestabstands möglich. Die Regelung gilt für alle Altersklassen. Das gesamte FAQ zum Bereich "Sport" des Landes Schleswig-Holstein finden Sie hier.

Die Benutzung von öffentlichen Toiletten, Umkleidekabinen und Duschen ist unter Auflagen und nach Erstellung eines Hygienekonzeptes wieder möglich. Eine Vorlage eines solchen Hygienekonzeptes in Form eines Leitfadens stellen wir den Vereinen zeitnah an dieser Stelle zur Verfügung.

Wir verweisen weiterhin auf den Leitfaden "Zurück auf den Platz" als Orientierung und Hilfestellung für die Wiederaufnahme des Trainings. Der Leitfaden wurde vom Deutschen Fußball-Bund und seinen Mitgliedsverbänden entwickelt und wird allen Vereinen in Deutschland zur Verfügung gestellt.

Enthalten sind neben verbindlichen Vorgaben auch Tipps und Empfehlungen für die Organisation und Durchführung des Trainings (siehe Links auf Seite 13). Ziel ist es, allen Vereinen bestmöglich Hilfestellungen zu geben. Dem Konzept liegen die zehn Leitplanken der Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zugrunde – eine Übersicht über diese Leitplanken finden Sie hier.

Bitte bedenken Sie stets: Der Schutz der Gesundheit steht über allem, und die behördlichen Verfügungen vor Ort sind zu beachten. An ihnen muss sich der Sport, muss sich jeder Verein streng orientieren. Daher empfehlen wir jedem Verein dringend, vor der Wiederaufnahme die örtliche Situation mit seiner Kommune zu klären. Unter Beachtung der lokalen Gegebenheiten und Strukturen gilt es für Vereine, zum Teil auch individuelle Lösungen zu finden und umzusetzen. Der Leitfaden bietet hierfür das Gerüst und wichtige Orientierungsgrundlagen.

DFB-Leitfaden "Zurück auf den Platz" (Version 3 vom 29.06.20)

Beschlüsse des SHFV-Präsidiums

 

Das Präsidium des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes hat heute in der 4. ordentlichen Sitzung des Jahres 2020 mehrere Beschlüsse zu Änderungen und Anpassungen in den Ordnungen des SHFV gefasst. Dabei handelt es sich größtenteils um Beschlüsse, die den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Fußballspielbetrieb in Schleswig-Holstein Rechnung tragen.

Die heute gefassten Beschlüsse umfassen einerseits die Änderungen der SHFV-Spielordnung zur Wertung der Spielzeit 2019/20, die das Präsidium bereits in seiner Sitzung vom 9. Mai 2020 als Grundsatzentscheidung festgelegt hatte. Somit wurde etwa die Möglichkeit der Wertung einer Saison nach der Quotientenregelung unter bestimmten Voraussetzungen durch das Präsidium in die Spielordnung aufgenommen.

Auch die am 9. Mai festgelegten Regelungen hinsichtlich Auf- und Abstiegsregelungen wurden in der Spielordnung verankert. Darüber hinaus wurden weitere Anträge bewilligt, die vor dem Hintergrund der Corona-Situation eingebracht wurden.

Einige Anpassungen betreffen den Schiedsrichterbereich. So entschied das Präsidium etwa Änderungen der SHFV-Spielordnung hinsichtlich der Sanktionen gemäß Paragraph 9. Für die Spielzeit 2020/21 werden Punktabzüge wegen eines etwaigen Unterschreitens des Schiedsrichter-Solls ausgesetzt – Ordnungsgelder bleiben davon unberührt. Die Änderung gilt ausdrücklich nur für die kommende Spielzeit und berührt deswegen nicht die künftige Neuregelung des Paragraphen 9, die derzeit durch den „Arbeitskreis Paragraph 9“ entwickelt wird und ab der Spielzeit 2021/22 in Kraft treten soll. Die Schiedsrichterordnung wird unter anderem dahingehend angepasst, dass die bisher gültigen Mindestanforderungen hinsichtlich zu absolvierender Lehrabende und zu leistender Einsätze für Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter für die Spielzeit 2019/20 ausgesetzt werden.

Im Jugendbereich entschied das SHFV-Präsidium eine Änderung der Jugendordnung unter anderem dahingehend, dass Spielgemeinschaften künftig im Bereich der A- bis C-Jugend bis zu drei (statt bisher zwei) Mannschaften melden können. In der D-Jugend sowie jüngeren Altersklassen können Mannschaften von Spielgemeinschaften in unbegrenzter Zahl angemeldet werden.

Bereits Ende März hatte das Präsidium entschieden, zur wirtschaftlichen Entlastung der Vereine die für die Rückrunde der Saison 2019/20 geleisteten Schiedsrichterpauschalen zurückzuzahlen, die für die Saison 2020/21 vorgesehene Anhebung der Nenngelder und Spielabgaben auszusetzen sowie bei Zahlungsrückständen gegenüber dem SHFV von sofortigen Sanktionen in Form von Nichtzulassungen von Mannschaften zum Spielbetrieb abzusehen. Zusätzlich zu diesen bereits kommunizierten Maßnahmen entschied das Präsidium heute, dass auch der für die Saison 2020/21 vorgesehene zweiprozentige Anstieg der Honorar- und Kostenvergütungen für Schiedsrichter, Schiedsrichterassistenten und Schiedsrichterbeobachter ausgesetzt wird. Zudem ermöglicht das SHFV-Präsidium durch eine Anpassung von Paragraph 2, Ziffer 7 der SHFV-Spielordnung für das Jahr 2020 die Begleichung von Rückständen gegenüber dem SHFV in Form einer Ratenzahlung. Zusätzlich werden die von den Vereinen für die Spielzeit 2019/20 geleisteten Spielabgaben gemäß der Zahl nicht zur Austragung gekommener Spiele anteilig zurückgezahlt.

Im Hinblick auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs zur Saison 2020/21 strebt der SHFV weiterhin den 1. September 2020 als Start der neuen Spielzeit an. Der SHFV befindet sich nach wie vor im ständigen Austausch mit den zuständigen Behörden und wird seine Vereine sowie die Öffentlichkeit selbstverständlich umgehend informieren, sobald sich ein Datum für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs konkretisiert. Die Zusammensetzung der einzelnen Staffeln wird erfolgen, sobald der Starttermin der Saison 2020/21 absehbar ist.

Die vorläufigen Tabellen aller Herrenspielklassen finden Sie hier.

Die vorläufigen Tabellen aller Juniorenspielklassen finden Sie hier.

Die vorläufigen Tabellen der Frauen-Oberliga, Landesliga und B-Juniorinnen-Landesliga finden Sie hier.

Die Versendung der vorläufigen Abschlusstabellen der Staffeln auf Kreisebene erfolgt durch die entsprechenden Kreisspielausschüsse bzw. Staffelleiter.

Alle Beschlüsse der heutigen SHFV-Präsidiumssitzung finden Sie hier

Wertung der Saison 2019/20

Das Präsidium des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) hat in seiner heutigen ordentlichen Sitzung Beschlüsse zur Wertung der Saison 2019/20 gefasst. Am 27. April 2020 hatte das Präsidium beschlossen, die Saison 2019/20 ohne weiteren Spielbetrieb turnusgemäß am 30. Juni 2020 auslaufen zu lassen.

Wertung der Saison 2019/20:
Das Präsidium hat für alle Spielklassen des SHFV und seiner Kreisfußballverbände entschieden, dass die Tabellenendstände der Spielzeit 2019/20 durch Anwendung einer Quotientenregelung (erzielte Punkte geteilt durch Zahl der ausgetragenen Spiele) auf der Basis der Tabellenstände zum 30.06.2020 (bis 30.06. werden keine Spiele mehr ausgetragen werden können) erfolgt. Staffelsieger der Saison 2019/20 ist in den einzelnen Spielklassen jeweils die Mannschaft, die auf die meisten erzielten Punkte pro ausgetragenem Spiel kommt. Um einen Aufstiegsplatz belegen zu können, muss eine Mannschaft allerdings mindestens 50 Prozent der durchschnittlich absolvierten Spiele der Staffel gespielt haben. Diese Einschränkung führt aber nur in der Kreisklasse B SO 2 der Herren zu einem anderen Ergebnis auf den Aufstiegsplätzen. Einen Abstieg aus den Spielklassen einer Spielklassenebene gibt es nicht. Ausgenommen davon sind Mannschaften, die während der Saison von ihren Vereinen vom Spielbetrieb zurückgezogen wurden. Diese Mannschaften werden in der Spielzeit 2020/21 in der nächstniedrigeren Spielklassenebene antreten.

Für den Herren-Spielbetrieb gilt:
Alle Staffelsieger und Tabellenzweiten nach der Quotientenregelung steigen in die nächsthöhere Spielklasse auf. Sollte eine Mannschaft auf den Aufstieg verzichten, erfolgt keine Weitergabe des Aufstiegsrechts innerhalb der betroffenen Staffel. Anders verhält es sich, wenn aufgrund § 6 SpO eine Mannschaft nicht aufsteigen darf bzw. sich eine 9er-Mannschaft auf einem Aufstiegsplatz befindet. Staffelsieger der Flens-Oberliga ist damit der SV Todesfelde, der allerdings auf sein Recht an der Qualifikation für die Regionalliga Nord verzichtet. Je nach Entscheidung des Norddeutschen Fußball-Verbandes zum weiteren Vorgehen mit der Regionalliga Nord wird der 1. FC Phönix Lübeck die Möglichkeit zum Aufstieg in die Regionalliga haben. Einen Abstieg aus den Spielklassen einer Spielklassenebene gibt es nicht. Ausgenommen davon sind Mannschaften, die während der Saison von ihren Vereinen vom Spielbetrieb zurückgezogen wurden. Diese Mannschaften werden in der Spielzeit 2020/21 in der nächstniedrigeren Spielklassenebene antreten.

Die ausstehenden Partien der noch nicht beendeten Kreispokalwettbewerbe werden 20/21 als vorgelagerte regionale Qualifikationsrunden für den SHFV-LOTTO-Pokal der Herren gespielt. Die jeweiligen Sieger dieser regionalen Qualifikationsrunden haben das Startrecht für den SHFV-LOTTO-Pokal der Herren 2020/21.

Für den Frauen-Spielbetrieb gilt:
Staffelsieger der Oberliga ist der TSV Siems. Die Staffelsieger der beiden Landesligen steigen in die Oberliga auf. Die Staffelsieger der acht Kreisligen steigen in die Landesligen auf. In den Kreisklassen erfolgt die Staffeleinteilung gemäß Mannschaftsmeldungen. Einen Abstieg aus den Spielklassen einer Spielklassenebene gibt es nicht. Ausgenommen davon sind Mannschaften, die während der Saison von ihren Vereinen vom Spielbetrieb zurückgezogen wurden. Diese Mannschaften werden in der Spielzeit 2020/21 in der nächstniedrigeren Spielklassenebene antreten. Sollte eine Mannschaft auf den Aufstieg verzichten, erfolgt keine Weitergabe des Aufstiegsrechts innerhalb der betroffenen Staffel.

Der Teilnehmer an der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde 2020/21 wird ermittelt durch die Austragung der feststehenden Finalbegegnung im SHFV-LOTTO-Pokal zwischen Holstein Kiel und dem SV Henstedt-Ulzburg. Das Spiel wird im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ (Herren) ausgetragen oder zu einem anderen Zeitpunkt vor Beginn der Spielzeit 2020/21. Die ausstehenden Partien der noch nicht beendeten Kreispokalwettbewerbe werden analog zu den Herren 2020/21 als vorgelagerte regionale Qualifikationsrunden für den SHFV-LOTTO-Pokal der Frauen gespielt. Die jeweiligen Sieger dieser regionalen Qualifikationsrunden haben das Startrecht für den SHFV-LOTTO-Pokal 2020/21.

Für den Junioren-Spielbetrieb gilt:
Alle Staffelsieger in den Verbandsstaffeln der C-, B- und A-Junioren steigen in die nächsthöhere Spielklassenebene auf. Die Tabellenzweiten (nach Quotientenregelung) der C-Junioren-Landesligen steigen ebenso wie die Staffelsieger in die C-Junioren-Oberliga auf. Die besten drei Zweitplatzierten der Kreisligen (nach Quotientenregelung) steigen ebenso wie die Staffelsieger in die Landesliga auf.  Einen Abstieg aus den Spielklassen einer Spielklassenebene gibt es nicht. Ausgenommen davon sind Mannschaften, die während der Saison von ihren Vereinen vom Spielbetrieb zurückgezogen wurden. Diese Mannschaften werden in der Spielzeit 2020/21 in der nächstniedrigeren Spielklassenebene antreten. Sollte eine Mannschaft auf den Aufstieg verzichten, erfolgt keine Weitergabe des Aufstiegsrechts innerhalb der betroffenen Staffel.

Der SHFV-Pokal 2019/20 wird nicht beendet. Als schleswig-holsteinischen Teilnehmer am DFB-Pokal der A-Junioren 2020/21 meldet der SHFV Holstein Kiel (Sieger des SHFV-Pokals 2018/19 und am höchsten spielende schleswig-holsteinische A-Jugend-Mannschaft). Die Kreisfußballverbände melden dem SHFV-Jugendausschuss bis zu einem noch festzulegenden Termin einen Teilnehmer am SHFV-Pokal 2020/21. Wie diese Teilnehmer ermittelt werden, entscheiden die Kreisfußballverbände jeweils selbst.

Für den Juniorinnen-Spielbetrieb gilt:
Die Staffeleinteilung erfolgt gemäß Mannschaftsmeldungen. Einen Abstieg aus den Spielklassen einer Spielklassenebene gibt es nicht. Ausgenommen davon sind Mannschaften, die während der Saison von ihren Vereinen vom Spielbetrieb zurückgezogen wurden. Diese Mannschaften werden in der Spielzeit 2020/21 in der nächstniedrigeren Spielklassenebene antreten.

Die Pokalwettbewerbe auf Kreis- und Landesebene der Saison 2019/20 werden analog zum Juniorenbereich nicht beendet. In der Saison 2020/21 starten ebenfalls analog zum Juniorenbereich neue Wettbewerbe.

Sonstiges:
Die Fristen zur Teilnehmermeldung am Spielbetrieb bleiben für alle Spiel- und Altersklassen vorerst unverändert. Der SHFV behält sich dabei jedoch ausdrücklich die Möglichkeit vor, das Meldefenster in Anpassung an die behördliche Verfügungslage zu verlängern.

Die SHFV-Vizepräsidentin Spielbetrieb, Sabine Mammitzsch, sagt zu den Beschlüssen des Präsidiums: „Wir haben nach den besten Lösungen für die Gesamtheit unserer Vereine gesucht und haben diese meiner Meinung nach auch gefunden. Da wir keine rein sportliche Entscheidung mehr in der Saison 2019/20 herbeiführen konnten, war es uns wichtig, möglichst keine Mannschaften bei Auf- oder Abstieg zu benachteiligen. Wir hoffen nun natürlich, dass wir einem geordneten Saisonbeginn 2020/21 entgegenblicken können.“

„Unsere heute getroffenen Entscheidungen werden dazu führen, dass in manchen Spielklassenebenen in der Spielzeit 2020/21 in der Regel mehr Mannschaften umfassen werden als bisher. Wie wir damit umgehen, können wir erst abschließend beantworten, wenn wir genau wissen, wann exakt wir wieder werden spielen dürfen“, sagt SHFV-Präsident Uwe Döring.

Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs unter Auflagen möglich

Nach Rücksprache mit dem Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) können wir erfreulicherweise mitteilen, dass die Wiederaufnahme des Fußball-Trainingsbetriebs ab heute unter Auflagen wieder möglich ist.

In der Ersatzverkündung der Landesverordnung vom 1. Mai 2020 erklärt die Landesregierung, dass ab dem heutigen 4. Mai 2020 öffentliche und private Außensportanlagen für den Sport- und Trainingsbetrieb und für den Freizeit- und Breitensport zur Ausübung kontaktfreier Sport- und Bewegungsarten unter folgenden Bedingungen genutzt werden können:

  • der Sport muss kontaktfrei durchgeführt werden,
  • der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Sportlern untereinander und zu den Trainerinnen und Trainern ist stets zu wahren,
  • insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten sind Hygienemaßnahmen einzuhalten,
  • Umkleiden, Duschen, Gemeinschaftsräume und Gastronomie bleiben geschlossen,
  • eine Steuerung des Zutritts zu den Sportanlagen unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgt,
  • Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen die Einrichtungen nicht betreten sowie
  • weitere vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den einzelnen Sportfachverbänden entwickelte Empfehlungen werden vor Aufnahme des Sportbetriebs umgesetzt und vor Ort in schriftlicher Form zur Information der Nutzerinnen und Nutzer mit dem Hinweis auf deren Verbindlichkeit ausgehängt.

Die Landesregierung erklärt darüber hinaus: Eine Differenzierung nach Sportarten erfolgt nicht. Entscheidend ist, dass bei der Ausübung ein Mindestabstand von 1,5 Metern dauerhaft nicht unterschritten wird. (Diese Angaben der Landesregierung finden Sie hier unter dem Punkt „Dürfen einzelne Sportler Sportanlagen im Freien nutzen?“)

Da in der Ersatzverkündung der Landesverordnung von der „Ausübung kontaktfreier Sport- und
Bewegungsarten“ die Rede ist, haben wir uns am heutigen Montag bei den zuständigen Stellenexplizit erkundigt, ob ein Fußball-Trainingsbetrieb unter Einhaltung des vorgeschriebenen Mindestabstands und der weiteren Bedingungen möglich ist. Dies wurde bestätigt.

Wir freuen uns, dass unseren Vereinen somit die Möglichkeit eröffnet wird, ihren Sportlerinnen und Sportlern einen Trainingsbetrieb anbieten zu können, bitten Sie aber nachdrücklich, die genannten Bedingungen streng einzuhalten. Die Gesundheit aller am Trainingsbetrieb Beteiligten sowie die Eindämmung der COVID-19-Pandemie müssen weiterhin oberste Priorität besitzen.

Die Sportliche Leitung des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbands hat ein Konzept zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs unter Einhaltung der geltenden Beschränkungen erarbeitet. Sobald dieses Konzept freigegeben wird, werden wir es den Vereinen umgehend zukommen lassen, um damit bei einer Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs behilflich zu sein.

Saison 2019/20 im SHFV wird nicht verlängert

Die Spielzeit 2019/20 wird in den Spielklassen des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes nicht über den 30.06.2020 hinaus verlängert. Das entschied das SHFV-Präsidium in einer außerordentlichen Sitzung, die am Montagabend als Videokonferenz durchgeführt wurde. Die Saison wird damit ohne weiteren Spielbetrieb auslaufen. Die Regelung gilt für alle Alters- und Spielklassen im Bereich des SHFV und der Kreisfußballverbände. Wie die bisherigen Ergebnisse der Saison 2019/20 gewertet und wie mit Auf- und Abstiegen sowie den Pokalwettbewerben verfahren wird, wird das Präsidium in der nächsten ordentlichen Sitzung am Samstag, dem 9. Mai 2020, entscheiden.

In der Videokonferenz beschäftigten sich die Präsidiumsmitglieder mit den möglichen Szenarien hinsichtlich des Spielbetriebs vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, die derzeit den Spiel- und Trainingsbetrieb verhindert.

Zur Diskussion standen die Möglichkeit, die Spielzeit 2019/20 zu einem späteren Zeitpunkt mit den aktuellen Tabellenständen fortzuführen, sowie die Möglichkeit, die Saison turnusgemäß am 30.06.2020 auslaufen zu lassen. Mit großer Mehrheit (114 von 115 anwesenden Stimmen, eine Enthaltung) entschieden die Präsidiumsmitglieder, die Saison 2019/20 am 30.06.2020 enden zu lassen. Die neue Spielzeit 2020/21 soll nach Möglichkeit am 01.09.2020 beginnen.

SHFV-Präsident Uwe Döring äußerte sich nach der Sitzung zu der Entscheidung: „Vor allem unter den Kreisvorsitzenden, die die Interessen ihrer jeweiligen Vereine im SHFV-Präsidium vertreten, hat sich ein einstimmiges Votum für eine Beendigung der Saison am 30.06. ergeben. Wir hatten zwar stets den Wunsch geäußert, dass wir eine Fortführung der Saison 2019/20 anstreben, aber unter Berücksichtigung der aktuellen Gesamtlage verschafft die Entscheidung, die Saison am 30.06.2020 auslaufen zu lassen, unseren Vereinen die bestmögliche Planungssicherheit.“

Auch Sabine Mammitzsch, SHFV-Vizepräsidentin Spielbetrieb, begrüßt das Ergebnis der Präsidiumssitzung: „Aus sportlicher Sicht tut uns und sicher auch unseren Vereinen, die in der laufenden Saison Ziele verfolgt haben, diese Entscheidung weh. Wir müssen aber akzeptieren, dass eine Fortsetzung der Saison zu einem aktuell noch nicht absehbaren Zeitpunkt mit zu großen Unsicherheiten verknüpft wäre. Wir wollen unsere Vereine nicht auf Dauer in einem Schwebezustand verharren lassen.“

Das Präsidium des SHFV, dem neben den Mitgliedern des Geschäftsführenden Präsidiums auch die elf Kreisvorsitzenden sowie alle 15 Gremienvorsitzenden auf SHFV-Ebene angehören, wird auf der nächsten ordentlichen Sitzung am 9. Mai eine Entscheidung über die Auf- und Abstiegsregelung in der Saison 2019/20 sowie die Rahmenbedingungen für die Spielserie 2020/21 entscheiden. „Wir haben nun zunächst Planbarkeit für den Spielbetrieb der aktuellen Serie, müssen aber auch für die kommende Saison 2020/21 ein Modell vorbereiten für den Fall, dass wir zum 01.09.2020 nicht wie gewünscht mit dem Spielbetrieb starten können“, so Mammitzsch.

SHFV-Maßnahmen zur Entlastung von Vereinen

Das Präsidium des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) hat im Zusammenhang mit der Corona-Krise mehrere Maßnahmen zur wirtschaftlichen Entlastung von Vereinen beschlossen.

Da der komplette Spielbetrieb in Schleswig-Holstein vorerst bis zum 19. April 2020 ruht, fallen derzeit keine Kosten für Schiedsrichtereinsätze an. Die geleisteten Schiedsrichterpauschalen für die Rückrunde werden den Vereinen rücküberwiesen. Damit fließt insgesamt eine Summe von ca. 204.000 Euro zurück auf die Vereinskonten. Die Schiedsrichterpauschalen werden erst wieder abgefordert, sobald der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird.

Auch die durch einen Präsidiumsbeschluss vom 25.11.2017 vorgesehene Steigerung der Nenngelder und Spielabgaben um jeweils zwei Prozent, die zur Spielzeit 2020/21 in Kraft getreten wäre, wird vorerst ausgesetzt. Die entsprechende Neuregelung tritt somit erst mit Beginn der Spielzeit 2021/22 in Kraft.
 
Als weitere Maßnahme lockert der SHFV vorübergehend die Sanktionen bei Zahlungsrückständen von Vereinen gegenüber dem Verband. Gemäß Paragraf 67 der SHFV-Satzung können das Geschäftsführende Präsidium bzw. der zuständige Geschäftsführende Kreisvorstand gegen säumige Mitgliedsvereine Sanktionen verhängen, die etwa bis zu einer Streichung der am höchsten spielenden Frauen- oder Herrenmannschaft des Vereins reichen. Bisher galt dies in erster Linie für Vereine, die Rückstände per 31.03. nicht bis zum 31.05. beglichen hatten. Von derart weit reichenden Sanktionen sieht der SHFV zum Beginn der Spielzeit 2020/21 ab.
 
„Uns ist bewusst, dass diese Maßnahmen nicht alle gegenwärtigen Probleme lösen. Mit dem Maßnahmenpaket wollen wir aber einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass unsere Vereine nicht stärker belastet werden, als sie es durch die Corona-Krise ohnehin schon sind. Aus steuerrechtlichen Gründen sind uns keine direkten Unterstützungsleistungen für Vereine möglich. Deshalb haben wir nach Bereichen gesucht, in denen wir schnell und unbürokratisch Entlastungen schaffen können“, erklärt SHFV-Präsident Uwe Döring.

Informationsschreiben an unsere Vereine vom 23.03.20

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe schleswig-holsteinische Fußballfamilie,

jeden Tag erreichen uns neue Nachrichten zur weltweiten Corona-Krise. Noch ist nicht abzusehen, wie sich die Lage auch mit Blick auf unseren geliebten Fußballsport und seine Vereine sowie Verbände entwickeln wird. Am Wichtigsten ist für uns die Hoffnung, dass der Coronavirus möglichst begrenzten gesundheitlichen Schaden in der Gesellschaft insgesamt und innerhalb der Fußballfamilie im Besonderen anrichtet. Wir bedanken uns bei all denen, die bei der aktiven Bekämpfung der Krise im Gesundheitswesen oder an anderer Stelle ihren Beitrag leisten. Ebenso danken wir allen, die sich an die Vorgaben der staatlichen Stellen und Gesundheitsämter halten, um die weitere Ausbreitung des Virus zu bekämpfen. Besonders berührt haben uns die zahlreichen Hilfsaktionen, die von schleswig-holsteinischen Vereinen ins Leben gerufen worden sind, um Hilfsbedürftige in dieser Situation zu unterstützen. Hier wird einmal mehr bewiesen, dass der Fußball mit seinen Anhängern Großes bewirkt.

Erst danach kommen unweigerlich die Fragen, die täglich an uns herangetragen werden und die sich verständlicherweise mit der aktuellen und zukünftigen Organisation des Fußballsports befassen: Wie lange müssen wir mit dem Trainings- und Spielbetrieb aussetzen? Wie groß werden für uns alle, Vereine wie Verbände, die finanziellen Schäden sein? Diese und alle damit zusammenhängenden Fragen können wir heute noch nicht beantworten. Wir arbeiten täglich mit unseren Mitarbeiter*innen daran, sämtliche zur Verfügung stehenden Informationen einzuordnen und Lösungen für die komplexen und umfangreichen Herausforderungen vorzubereiten, die auf den Fußball in Schleswig-Holstein zukommen werden.

Diese werden wir gemeinsam meistern, wenn wir uns darauf besinnen, was den Fußball in seiner Gesamtheit immer ausgemacht hat: die Solidargemeinschaft aller Fußballerinnen und Fußballer, egal ob als Aktive auf dem Platz oder in der Organisation unseres Sports. Was zählt ist die gegenseitige Unterstützung vor Ort, die zeigt, dass unsere Vereine und Verbände mehr sind als ein loser Verbund zur Organisation des Sports, nämlich eine wirkliche Gemeinschaft, die insbesondere in Krisenzeiten zusammenhält und sich ihrer gesellschaftlichen Aufgabe bewusst wird.

Wir werden Sie über die Auswirkungen der Krise und die Möglichkeiten, diese als Verein zu verarbeiten, informieren, sobald verbindliche Fakten vorliegen. In diesem Zusammenhang prüfen wir bestehende oder im Zuge der Krise neu aufgelegte Unterstützungsprogramme hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit auf die Vereine des SHFV. So hat das Land Schleswig-Holstein am vergangenen Freitag veröffentlicht, 50 Millionen Euro für einen Fonds bereitzustellen, der die Bereiche Kultur, Bildung und Sport stützen wird. Sobald hier die genauen Details seitens des Landes vorliegen, werden wir Sie umgehend informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien viel Kraft, um diese schwierige Zeit zu überstehen. Der Fußball und unser Vereinsleben werden früher oder später auch in Schleswig-Holstein wiedererwachen und uns Freude bereiten. Begegnungen auf dem Fußballplatz werden unser Leben wieder bestimmen. Diese Aussicht und die damit verbundenen Gedanken sollten uns allen bei der Bewältigung der Krise helfen.

Mit herzlichen sportlichen Grüßen. Bleiben Sie gesund!

Uwe Döring, Präsident SHFV
Tobias Kruse, Geschäftsführer SHFV
Dr. Tim Cassel, Geschäftsführer SHFV

DFB/DFB-Stiftungen

Koch: „Wir sind Ratgeber für alle, die wieder auf den Platz wollen“

Im Profifußball rollt wieder der Ball. Doch wie gestaltet sich die Lage im Amateurbereich? Vielerorts ist Training unter deutlichen Einschränkungen wieder erlaubt, eine Rückkehr in den geregelten Spielbetrieb jedoch ist bisher kaum abzusehen. Was ist für die Amateurklubs aktuell zu beachten? Was ist für die zuständigen Verbände zu tun? Warum werden im Amateurfußball regionale Lösungen gefunden und keine bundesweit einheitlichen Regelungen? Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, nimmt im Interview auf DFB.de Stellung und liefert Erklärungen.

Curtius’ Lehren: „Demut und Flexibilität““

Die Corona-Krise hat den deutschen Fußball weiter fest im Griff: Im FUSSBALL.DE-Interview spricht DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius über den Stand der Dinge und Solidarität unter Spielern, Vereinen und Verbänden.

Osnabrügge: „Wir ergreifen alle uns möglichen Maßnahmen“

Wie kann der DFB seine Mitgliedsverbände und Vereine in der Corona-Krise unterstützen? Was ist möglich und was nicht? Welche Rahmenbedingungen sind zu beachten? Welche Maßnahmen sind bereits beschlossen? Worüber wird noch konkret nachgedacht? Welche Erwartungen sind realistisch? Es sind bei weitem nicht die wichtigsten Fragen in der Corona-Krise, doch es sind wichtige Fragen für den deutschen Fußball und seine Vereinslandschaft. DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge nimmt dazu im DFB.de-Interview ausführlich und offen Stellung.

DFB prüft Unterstützungsprogramm

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) prüft ein Unterstützungsprogramm zur Aufrechterhaltung der Liquidität für den Fall, dass der Spielbetrieb weiter ruhen muss und Verbände oder Klubs hierdurch in Liquiditätsengpässe geraten sollten. Mehr erfahren Sie hier.

Der DFB gibt einen Überblick

Zum allgemeinen Überblick des DFB kommen Sie hier.

FAQ für Sportvereine

Sepp-Herberger-Stiftung startet Corona-Nothilfefonds

Die DFB-Stiftung Sepp Herberger hat mit Unterstützung von Nationalspieler Jonathan Tah einen Nothilfefonds für Mitglieder der Fußballfamilie ins Leben gerufen, die durch die Corona-Pandemie in Not geraten sind. Mehr erfahren Sie hier.

Übergeordnete Sportverbände

DOSB-Führungsakademie: Rechtstelegramm für die Vereins- und Verbandsarbeit

Die Führungsakademie des Deutschen Olympischen Sportbundes hat in einer Sonderausgabe ihres Rechtstelegramms zum neuartigen Coronavirus Informationen für Vereine und Verbände zusammengestellt. Besonders berücksichtigt sind dabei die vom Bundestag im Eilverfahren beschlossenen Änderungen im Vereinsrecht.

Das Rechtstelegramm finden Sie hier.

FAQ des Landessportverbandes Schleswig-Holstein

Zum FAQ des Landessportverbandes Schleswig-Holstein kommen Sie hier.

Politik/Behörden

Landesregierung stellt 12,5 Mio. Euro für Vereine bereit

Mit einer Soforthilfe in Höhe von bis zu 12,5 Millionen Euro unterstützt die Landesregierung die durch wegbrechende Mitgliedsbeiträge und Kursgebühren oder beispielsweise abgesagte Jugendfreizeiten bei fortlaufenden Betriebskosten verursachten finanziellen Engpässe bei gemeinnützigen Sportvereinen und -verbänden. „Unsere Sportvereine mit ihren mehr als 770.000 Mitgliedern sind ein Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Auch sie kommen durch die zur Eindämmung des Virus notwendigen Beschränkungen des öffentlichen Lebens in schweres Fahrwasser. Deshalb ist diese Unterstützung notwendig und selbstverständlich“, erklärte Innenminister Hans-Joachim Grote in Kiel.

Es handele sich dabei ganz bewusst nicht um Kredite. Die Soforthilfe kann bei Nachweis der aus der Coronalage -bedingten finanziellen Notlage beim für Sport zuständigen Innenministerium beantragt werden. „Sie muss später nicht zurückgezahlt werden“, stellte Grote klar. Gemeinnützigen Sportvereinen, die Mitglied im Landessportverband Schleswig-Holstein sind, werde ein Zuschuss in Höhe von 15 Euro pro Mitglied als Einmalzahlung gewährt, maximal bis zur Höhe des dargelegten Liquiditätsengpasses.

Im Landessportverband Schleswig-Holstein organisierten Verbänden werde ein maximaler Zuschuss als Einmalzahlung in nachfolgenden Höhen gewährt:

  • Sportverbände bis 2.000 Mitglieder: 2.500,-€
  • Sportverbände bis 5.000 Mitglieder: 5.000,-€
  • Sportverbände bis 15.000 Mitglieder: 10.000,-€
  • Sportverbände bis 50.000 Mitglieder: 15.000,-€
  • Sportverbände bis 75.000 Mitglieder: 20.000,-€
  • Sportverbände über 75.000 Mitglieder: 25.000,-€

Sportverbänden, die eine überregional bedeutsame Einrichtung/Sportschule betreiben wird – ebenso wie dem Landessportverband Schleswig-Holstein für das Sport- und Bildungszentrum Malente - einmalig ein Zuschuss in Höhe von jeweils bis zu 150.000 € zur Abdeckung von Betriebskostendefiziten für den Zeitraum von drei Monaten gewährt.

Sollten die 12,5 Millionen Euro nicht vollständig von den Sportvereinen und -verbände abgerufen werden, werden diese Finanzmittel im Rahmen der weiteren Nothilfeprogramme des Landes eingesetzt werden können.

Weitere Informationen – auch zum Antragsverfahren – finden Sie unter folgendem Link:

www.schleswig-holstein.de/coronavirus-sport

Ersatzverkündung Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein

Die seit dem 29. Juni 2020 gültige Ersatzverkündung der Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein finden Sie hier.

Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer

Die Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vom 16.03.2020 finden Sie hier.

Meldungen des Landes Schleswig-Holstein

Allgemeine Informationen und neue Meldungen des Landes Schleswig-Holstein erhalten Sie hier.

FAQ - Das Robert Koch Institut beantwortet häufig gestellte Fragen

Zum FAQ des Robert Koch Instituts kommen Sie hier.

Sonstiges

Förde Sparkasse: Corona-Hilfsfonds für Vereine in Not

Da in der aktuellen Zeit auch gemeinnützige Organisationen unter den finanziellen Auswirkungen dieser Pandemie leiden, hat die Stiftergemeinschaft der Förde Sparkasse 100.000 Euro für in Not geratene Vereine bereitgestellt.

Dazu informiert die Sparkasse wie folgt:

Wer kann Hilfen aus dem Notfonds erhalten?

  • Gemeinnützig anerkannte Vereine und Organisationen aus unserem Geschäftsgebiet, die durch die Auswirkungen der Corona-Ausbreitung in Not geraten sind. (z.B. Tafeln, Soziale und Pflegeeinrichtungen, Sportvereine, Tierparks, Obdachlosenbetreuung, Kinderbetreuung)

Wie hoch kann die Hilfe im Einzelfall sein?

  • Es gibt keinen Mindest- und keinen Höchstbetrag. Wir werden aber auf eine gerechte Mittelverwendung achten.
  • Die Bewilligung von Mitteln aus diesem Hilfsfonds ist freiwillig.
  • Der Vorstand der Stiftergemeinschaft beschließt über Anfragen.
  • Es besteht kein Rechtsanspruch auf Fördergelder.
  • Wir werden schnell und unbürokratisch entscheiden.

Wie muss die Hilfe beantragt werden?

  • Online über das bereit gestellte Formular.
  • Es ist nur eine Anfrage pro Organisation möglich.
  • Folgende Unterlagen sind der Förderanfrage beizulegen: Freistellungsauftrag des Finanzamtes, Vertretungsbescheinigung, Formloser Nachweis der entstandenen Notlage

Welche Bedingungen sind an die Bewilligung von Mitteln gebunden?

  • Nachgewiesene anerkannte Gemeinnützigkeit
  • Auslöser für eine entstandene Notsituation muss die Verbreitung des Corona-Virus sein.
  • Die Fördermittel sind Spenden im Sinne der AO und müssen nicht zurückgezahlt werden.
  • Wir gehen davon aus, dass öffentliche und interne Hilfen abgelehnt oder bereits ausgeschöpft sind.

Welche Hilfen gibt es?

  • Die Mittel aus diesem Corona-Nothilfefonds sind grundsätzlich einmalig.
  • Schnelle und unbürokratische Soforthilfe

Wie lange ist der Nothilfefonds geöffnet?

  • Bis zum 30.06.2020 bzw. bis die reservierte Summe von 100.000,- Euro ausgeschöpft ist.

Weitere Informationen und die nötigen Formulare finden Sie hier.