Infos zum Coronavirus
Schleswig-Holstein Fußballverbung

Informationen zum Coronavirus (Stand 11.01.21)

Allgemeines


Die Lage um das Coronavirus muss täglich neu bewertet werden. Dadurch entstehen Fragen - auch bei Vereinen.

Um unseren Vereinen in der aktuellen Situation unterstützend und beratend zur Seite zu stehen, sind wir telefonisch für Fragen erreichbar.

Unsere Geschäftsführer Dr. Tim Cassel und Tobias Kruse stehen für Fragen von Vereinsseite - insbesondere in Verbindung zum Spielbetrieb in den Spielklassen des SHFV - täglich (9-14 Uhr) unter der Telefonnummer 0431 6486 156 zur Verfügung.

Bitte informieren Sie sich über aktuelle Meldungen auch auf den jeweiligen Seiten der Gesundheitsbehöre Ihres Kreises!

SHFV

SHFV-Spielbetrieb ruht bis zum Ende des Jahres

Das Präsidium des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbands (SHFV) hat am heutigen Donnerstagabend auf seiner siebten ordentlichen Präsidiumssitzung, die in Form einer Videokonferenz abgehalten wurde, beschlossen, dass der Spielbetrieb im Jahr 2020 nicht mehr aufgenommen wird. Damit möchte der Verband seinen Vereinen mit Blick auf die anhaltende COVID-19-Pandemie Planungssicherheit für den Rest des Jahres geben.

„Aktuell können wir noch nicht sagen, ob und in welcher Form die behördlichen Auflagen einen Trainings- und Spielbetrieb im Dezember zulassen. Sofern die Aufnahme des Trainings- und Spielbetriebs Anfang Dezember wieder möglich wäre, würden wir unseren Vereinen erneut eine Vorbereitungszeit von zwei Wochen zusprechen. Somit könnte vor Weihnachten nur noch ein Spieltag am 19./20. Dezember ausgetragen werden, sofern das Wetter mitspielt. Für das Präsidium waren diese zeitlichen Zusammenhänge ausschlaggebend dafür, dass eine vorzeitige Pause des Spielbetriebs beschlossen wurde“, erklärt SHFV-Präsident Uwe Döring. Das SHFV-Präsidium hat die AG Spielbetrieb zudem damit beauftragt, in Abstimmung mit den Kreisspielausschüssen Szenarien für den weiteren Verlauf der Saison 2020/21 zu erarbeiten. Diese sollen unter anderem berücksichtigen, ab wann Nachholspiele angesetzt werden können.

Neben der vorläufigen Spielpause einigte sich das SHFV-Präsidium zudem darauf, von Vereinen organisierte Hallenturniere in diesem Winter grundsätzlich nicht zu genehmigen. Auf der Sitzung am 24. August hatte das Präsidium bereits beschlossen, keine offiziellen Meisterschaften auf Kreis- und Landesebene in der Halle auszutragen. „Bisher hatten wir den Vereinen freigestellt, ob sie eigene Hallenturniere  veranstalten möchten, sofern eine Ausrichtung von den örtlichen Behörden  erlaubt ist. Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen halten wir  die Ausrichtung von Hallenturnieren für ein zu großes Risiko, da die Infektionsgefahr in geschlossenen Räumen wesentlich größer ist als an der frischen Luft. Deshalb haben wir uns gemeinsam mit den Kreisfußballverbänden darauf verständigt, Hallenturniere nicht zuzulassen“, so Sabine Mammitzsch, Vizepräsidentin Spielbetrieb im SHFV.

Saisonstart 20/21: SHFV-Präsident Uwe Döring im Interview

Am kommenden Wochenende (5./6. September) fällt der Startschuss für die Saison 2020/21 im Junioren-Bereich und in der Frauen-Oberliga. Eine Woche später (12./13. September) starten dann auch die weiteren Frauen-Spielklassen, ehe am Wochenende 19./20. September die Herren den Spielbetrieb aufnehmen. Der Saisonstart in allen Spielklassen findet auf Grund der anhaltenden Corona-Pandemie unter strengen Auflagen statt. SHFV-Präsident Uwe Döring spricht im Interview über die damit verbundenen Herausforderungen und appelliert an die Vernunft aller Fußballerinnen und Fußballer.

Hallo Uwe, am kommenden Wochenende startet die Saison 2020/21 im Frauen- und Juniorenbereich, Mitte September dann auch im Herrenbereich. Wie blickst du dem Saisonstart entgegen?

Ich freue mich, dass es nun wieder losgeht und auch im Sport ein weiterer Schritt in Richtung Normalität gegangen wird. Ich bin fest davon überzeugt, dass alle bisherigen Entscheidungen, beispielsweise die vorzeitige Beendigung der vergangenen Saison im März, zum richtigen Zeitpunkt getroffen worden sind. Und so bin ich auch davon überzeugt, dass die jetzigen Lockerungen für den Sport zum richtigen Zeitpunkt vereinbart wurden und absolut vertretbar sind.

Die Politik hatte etwaige Lockerungen zunächst nicht vorgesehen, viele Vereine reagierten mit Unverständnis. Die Verbände der größeren Mannschaftssportarten traten daraufhin in den Dialog mit der Landesregierung – mit Erfolg!

Die letzten Monate waren für alle sehr fordernd und strapazierend. Mit der Landesregierung, insbesondere mit Vertretern des schleswig-holsteinischen Ministeriums für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung, standen wir in dieser Zeit in sehr engem Kontakt. Dass man die größeren Verbände zu einem Gespräch einlädt und das daraus entstandene Ergebnis die jetzt geltenden Lockerungen sind, spricht für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Politik hat uns nun einen großen Vertrauensvorschuss gegeben, mit dem wir alle sehr sorgsam umgehen müssen.

Seit dem 19. August ist das Trainieren und Spielen in sportartenspezifischer Mannschaftsgröße wieder möglich, allerdings unter strengen Regeln in Bezug auf Hygienemaßnahmen und weiteren Auflagen. Wie sind die Reaktionen in den Vereinen ausgefallen?

Die Umsetzung der Auflagen ist mit einem großen Aufwand verbunden. Das ist uns selbstverständlich bewusst und wurde uns in den letzten Tagen auch zurück gespiegelt. Daher gilt mein besonderer Dank allen Ehrenamtlern, die sich akribisch um die Umsetzung gekümmert und in vielen Extrastunden dafür gesorgt haben, dass das Vereinsleben wieder zum Leben erweckt werden konnte. Wir können unseren Fußballsport in der jetzigen Zeit nur unter diesen Auflagen durchführen. Bei aller Euphorie müssen wir nach wie vor bedenken, dass wir uns inmitten einer Pandemie befinden. Die Gesundheit aller steht an oberster Stelle. Es ist daher die Pflicht aller Beteiligten, sich an die Regelungen und Vorschriften zu halten.

Was liegt dir in Bezug auf den Saisonstart besonders am Herzen?

Ich möchte an die Vernunft aller Mitglieder unserer Fußballfamilie appellieren.  Wir befinden uns in einer absoluten Ausnahmesituation und auch die kommende Spielzeit 2020/21 wird unter den gegebenen Umständen eine ganz besondere.  Das müssen wir alle uns immer wieder bewusst machen und an der einen oder anderen Stelle vielleicht auch mal einen Schritt kürzer treten oder Kompromisse eingehen.

Wie meinst du das genau?

Die angesprochenen Hygienemaßnahmen und der damit verbundene Reinigungsaufwand – immer auch unter Beachtung des Mindestabstands –  sind auf einigen Anlagen einfacher, auf anderen wiederum schwerer umsetzbar. Hier sollten alle Beteiligten dafür Verständnis haben, wenn Kabinen oder Duschen erst einmal nicht genutzt werden können oder wenn dafür deutlich mehr Zeit eingeplant werden muss, weil die Nutzung nur zeitlich versetzt möglich ist. Wenn das bedeutet, dass ich bereits umgezogen zum Training erscheinen muss und möglicherweise auch ungeduscht wieder nach Hause fahre, dann ist das ein Kompromiss, der eingegangen werden sollte. Wohlwissend, dass dieser Kompromiss kein optimaler ist, wenn man nach einer anstrengenden Trainingseinheit durchgeschwitzt im Auto sitzt, ist das aktuell in einigen Vereinen der einzige Weg, um das Fußballspielen an sich überhaupt zu ermöglichen.

Ich möchte an dieser Stelle auch betonen, dass es Betroffene gibt, für die die aktuelle Situation bedrückender ist als für andere, beispielsweise weil die private Wohnsituation mit besonders gefährdeten Personen das Treffen zum Sport aktuell nicht möglich macht. Hierbei sollten dann alle Trainer*innen und Mitspieler*innen Verständnis haben, wenn die Person nicht zum Training oder Spiel erscheinen kann oder möchte. In diesen Zeiten sollte man sich immer für die Gesundheit entscheiden und kein falscher Ehrgeiz oder Druck aufgebaut werden.

Viele Vereine haben die Auflagen in kürzester Zeit optimal umgesetzt, einige sagen, dass sie diese noch nicht erfüllen können. Was rätst du in diesem Fall?

In meinen Augen ist eine offene Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg. Informiert den Gastverein und die Schiedsrichter über die gegebenen Umstände. Sofern die Beteiligten im Vorfeld darüber in Kenntnis gesetzt worden sind, welche Umstände sie vor Ort erwarten, ist doch alles in Ordnung, dann kann sich jeder darauf einstellen. Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Dafür sollte jeder Einzelne Verständnis haben und sich vor Augen führen, dass irgendwann auch ein nächster Schritt in Richtung Normalität gegangen wird. Bis dahin müssen wir das Beste aus der Situation machen.

Dass sich eventuell Unmut ausbreitet, wenn der Heimverein erst kurz vor Spielbeginn über die Gegebenheiten informiert, ist dann in gewisser Weise auch verständlich.  Deshalb muss im Vorfeld ein Informationsaustausch erfolgen. In diesem Punkt haben wir zum Saisonstart die Spielordnung angepasst. Fortan müssen Vereine Hygienebeauftragte benennen, über die die Konzepte weitergeleitet werden. Bei jedem Spiel müssen die beteiligten Teams Ansprechpartner*innen benennen, die für die Einhaltung der Konzepte Sorge tragen werden.

Wenn die Auflagen wirklich nicht erfüllt werden können, sollte Kontakt zum eigentlichen Gastverein oder den jeweiligen Staffelleitern aufgenommen werden. Schließlich kann das Heimrecht ja auch getauscht oder abgegeben werden, wenn die Möglichkeiten woanders eher gegeben sind. Auch diese Punkte haben wir in der Spielordnung aufgenommen. Im Zweifel sollte immer die sichere Variante gewählt werden, die dann beispielsweise einen Heimrechttausch nach sich zieht.

Mit den neuesten Lockerungen sind auch Zuschauer unter freiem Himmel wieder zugelassen. Was sollte hierbei deiner Meinung nach beachtet werden?

Jeder Verein sollte sich ganz ehrlich und sachlich damit auseinandersetzen, ob er den Einlass von Zuschauern und die damit verbundenen Auflagen wirklich gewährleisten und umsetzen kann. Und zur Not wird dann erstmal ohne Zuschauer gespielt, da sollte man ehrlich mit sich und seinen Möglichkeiten sein und keinen falschen Ehrgeiz entwickeln oder sich unter Druck setzen. Hier erwarte ich von den Fans Verständnis und appelliere an deren Vernunft, dann auch wirklich zu Hause zu bleiben und sich nicht den Regelungen zu widersetzen. Am Ende schadet man dadurch nur seinem Verein. Wenn mit Zuschauern gespielt wird, müssen sich alle zwingend an die Regeln halten, ansonsten ist zu erwarten, dass Verstöße durch die Ordnungsämter geahndet werden – und das kann dann Einzelpersonen oder auch den ausrichtenden Verein betreffen.

Was möchtest du den Mitgliedern unserer Fußballfamilie vor dem Saisonstart in Schleswig-Holstein noch auf den Weg geben?

Es ist mir noch einmal wichtig zu sagen, dass der jetzige Zustand ein ganz sensibler ist, der sich von heute auf morgen ändern kann. Umso wichtiger ist es, dass sich alle an die Regelungen und geltenden Bestimmungen halten. In den vergangenen Monaten haben sich die Vereinen und ihre Mitglieder vorbildlich verhalten. Genauso müssen wir auch mit den jetzigen Freiheiten umgehen. Ich bin zuversichtlich, dass die besondere Saison 2020/21 erfolgreich verlaufen wird und wir die richtige Mischung aus leidenschaftlichem Fußballspielen und vernünftigem Handeln finden werden.

Vielen Dank für das Interview!

Die mit heutiger (04.09.) Wirkung beschlossenen Regelgungen finden Sie hier. Die entsprechenden Regelungen sind in der Spielordnung mit Stand vom 24.08.20 rot markiert.

Präsidium beschließt Ergänzungen der Spielordnung

Mit Blick auf die bevorstehende Saison unter den besonderen Bedingungen hat das SHFV-Präsidium Regelungen und Ergänzungen in der SHFV-Spielordnung vorgenommen.

Wir alle hoffen, dass es uns im Sinne unseres Sportes in dieser schwierigen Zeit gelingt, die Saison 2020/21 zu spielen und erfolgreich zu beenden. Deshalb gilt es, die von den Behörden geforderten Hygienekonzepte für die jeweiligen Begebenheiten vor Ort auszuarbeiten und deren Umsetzung einzuhalten. Damit dies gewährleistet ist, müssen für die Dauer der Pandemie in jedem Verein Hygienebeauftragte benannt werden, die die Kommunikation des Hygienekonzeptes an die Gastmannschaften organisieren. Bei jedem Spiel muss zudem die gastgebende Mannschaft einen Ansprechpartner für das Hygienekonzept vor Ort haben. Das kann auch ein verantwortlicher Trainer oder Betreuer sein. Dieser muss den Ansprechpartner der Gastmannschaft und den Schiedsrichter im Vorfeld des Spiels über das Hygienekonzept, welches den Beteiligten mindestens zwei Kalendertage vor dem Spieltermin übersandt werden sollte, informieren. Hierbei geht es insbesondere darum, den Gastverein und Schiedsrichter darüber zu informieren, in wie weit die Nutzung von Kabinen und Duschen möglich ist, welche sonstigen Regelungen zu beachten und ob (Gäste-)Fans zum Spiel zugelassen sind. Die Einhaltung der Hygienevorschriften liegt im Eigeninteresse der Vereine, da davon auszugehen ist, dass die örtlichen Behörden Kontrollen durchführen werden.

Bei Coronaverdachtsfällen ist das örtliche Gesundheitsamt erster Ansprechpartner. Mit diesem ist das weitere Vorgehen abzustimmen. Der zuständige Spielausschuss kann Maßnahmen wie z.B. eine kostenfreie Verlegung vornehmen, wenn ein oder mehrere Coronaverdachtsfälle in den beteiligten Vereinen vorliegen, das zuständige Gesundheitsamt eine Maßnahme für beteiligte Personen (z.B. Quarantäne einer der beiden Mannschaften) verfügt hat, der Heimverein die für die Spielaustragung notwendige Umsetzung eines Hygienekonzeptes nicht gewährleisten kann oder die Umsetzung durch behördliche Vorgaben verhindert wird.

Kurzfristige Spielabsagen durch Verdachtsfälle auf eine Coronainfektion bei einer oder mehreren Personen der teilnehmenden Mannschaften werden durch den Spielausschuss geprüft und im Zweifel im Sinne eines präventiven Umgangs mit Blick auf die Gesundheit der teilnehmenden Akteure und deren Umfeld kostenfrei genehmigt.

Diese Regelungen sind vom SHFV-Präsidium mit heutiger (04.09.) Wirkung beschlossen worden. Auf Grund der Kurzfristigkeit mit Blick auf den Saisonstart der Junioren und Frauen-Oberliga am kommenden Wochenende, gehen wir davon aus, dass die hundertprozentige Umsetzung noch nicht sofort erfolgen kann, dann aber zum Wochenende 12./13. September.

Der Start und die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes hängen ganz wesentlich davon ab, dass alle Vereine gewissenhaft mit dieser Ausnahmesituation umgehen. Nichtbeachtung der Hygienekonzepte, unvorsichtiges Verhalten und Missbrauch der Möglichkeiten einer kostenlosen Spielverlegung gefährden den Spielbetrieb und könnten ein erneutes Ende der Saison zum Nachteil aller bewirken. Es ist eine völlig neue Situation für uns alle, für die es keine Erfahrungswerte gibt. Die Praxis der nächsten Wochen wird zeigen, ob und an welchen Stellen Erleichterungen oder Aktualisierungen der Regelungen möglich sind und durch das Präsidium vorgenommen werden können.

Die mit heutiger (04.09.) Wirkung beschlossenen Regelgungen finden Sie hier. Die entsprechenden Regelungen sind in der Spielordnung mit Stand vom 24.08.20 rot markiert.

DFB-Leitfaden „Zurück ins Spiel"

Als Ergänzung für den bereits bekannten DFB-Leitfaden „Zurück auf den Platz“ hat der DFB gemeinsam mit seinen Landesverbänden den neuen Leitfaden „Zurück ins Spiel“ erarbeitet. Darin sind die wichtigsten Regeln für die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs im Amateurfußball umfassend bearbeitet und Leitplanken für den Restart des Spielbetriebs ergänzt worden.

Bitte beachten Sie, dass die allgemein gehaltenen Hinweise und organisatorischen Vorgaben des Leitfadens immer an die lokalen Verfügungen, die sich innerhalb der Bundesländer unterscheiden, angepasst werden müssen. Für Schleswig-Holstein gilt nach wie vor die Regelung, dass ein „normaler“ Trainingsbetrieb mit Körperkontakt nur bei Gruppengrößen bis zehn Personen erlaubt ist. Ein Spielbetrieb ist derzeit noch nicht möglich.

Um Ihnen dennoch in der Vorbereitungszeit zur Saison 2020/21 Hilfestellung zu leisten und bereits einige Anregungen für einen Restart des Spielbetriebs zu geben, verweisen wir nunmehr auf den neuen DFB-Leitfaden „Zurück ins Spiel“.

Weitere Informationen erhalten Sie zudem hier.

DFB-Leitfaden „Zurück ins Spiel" (Version 3 vom 04.09.20)

DFB-Leitfaden „Zurück auf den Platz"

Wir verweisen auf den DFB-Leitfaden "Zurück auf den Platz" als Orientierung und Hilfestellung für die Wiederaufnahme des Trainings. Der Leitfaden wurde vom Deutschen Fußball-Bund und seinen Mitgliedsverbänden entwickelt und wird allen Vereinen in Deutschland zur Verfügung gestellt.

DFB-Leitfaden "Zurück auf den Platz" (Version 3 vom 29.06.20)

Beschlüsse des SHFV-Präsidiums

 

Das Präsidium des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes hat heute in der 4. ordentlichen Sitzung des Jahres 2020 mehrere Beschlüsse zu Änderungen und Anpassungen in den Ordnungen des SHFV gefasst. Dabei handelt es sich größtenteils um Beschlüsse, die den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Fußballspielbetrieb in Schleswig-Holstein Rechnung tragen.

Die heute gefassten Beschlüsse umfassen einerseits die Änderungen der SHFV-Spielordnung zur Wertung der Spielzeit 2019/20, die das Präsidium bereits in seiner Sitzung vom 9. Mai 2020 als Grundsatzentscheidung festgelegt hatte. Somit wurde etwa die Möglichkeit der Wertung einer Saison nach der Quotientenregelung unter bestimmten Voraussetzungen durch das Präsidium in die Spielordnung aufgenommen.

Auch die am 9. Mai festgelegten Regelungen hinsichtlich Auf- und Abstiegsregelungen wurden in der Spielordnung verankert. Darüber hinaus wurden weitere Anträge bewilligt, die vor dem Hintergrund der Corona-Situation eingebracht wurden.

Einige Anpassungen betreffen den Schiedsrichterbereich. So entschied das Präsidium etwa Änderungen der SHFV-Spielordnung hinsichtlich der Sanktionen gemäß Paragraph 9. Für die Spielzeit 2020/21 werden Punktabzüge wegen eines etwaigen Unterschreitens des Schiedsrichter-Solls ausgesetzt – Ordnungsgelder bleiben davon unberührt. Die Änderung gilt ausdrücklich nur für die kommende Spielzeit und berührt deswegen nicht die künftige Neuregelung des Paragraphen 9, die derzeit durch den „Arbeitskreis Paragraph 9“ entwickelt wird und ab der Spielzeit 2021/22 in Kraft treten soll. Die Schiedsrichterordnung wird unter anderem dahingehend angepasst, dass die bisher gültigen Mindestanforderungen hinsichtlich zu absolvierender Lehrabende und zu leistender Einsätze für Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter für die Spielzeit 2019/20 ausgesetzt werden.

Im Jugendbereich entschied das SHFV-Präsidium eine Änderung der Jugendordnung unter anderem dahingehend, dass Spielgemeinschaften künftig im Bereich der A- bis C-Jugend bis zu drei (statt bisher zwei) Mannschaften melden können. In der D-Jugend sowie jüngeren Altersklassen können Mannschaften von Spielgemeinschaften in unbegrenzter Zahl angemeldet werden.

Bereits Ende März hatte das Präsidium entschieden, zur wirtschaftlichen Entlastung der Vereine die für die Rückrunde der Saison 2019/20 geleisteten Schiedsrichterpauschalen zurückzuzahlen, die für die Saison 2020/21 vorgesehene Anhebung der Nenngelder und Spielabgaben auszusetzen sowie bei Zahlungsrückständen gegenüber dem SHFV von sofortigen Sanktionen in Form von Nichtzulassungen von Mannschaften zum Spielbetrieb abzusehen. Zusätzlich zu diesen bereits kommunizierten Maßnahmen entschied das Präsidium heute, dass auch der für die Saison 2020/21 vorgesehene zweiprozentige Anstieg der Honorar- und Kostenvergütungen für Schiedsrichter, Schiedsrichterassistenten und Schiedsrichterbeobachter ausgesetzt wird. Zudem ermöglicht das SHFV-Präsidium durch eine Anpassung von Paragraph 2, Ziffer 7 der SHFV-Spielordnung für das Jahr 2020 die Begleichung von Rückständen gegenüber dem SHFV in Form einer Ratenzahlung. Zusätzlich werden die von den Vereinen für die Spielzeit 2019/20 geleisteten Spielabgaben gemäß der Zahl nicht zur Austragung gekommener Spiele anteilig zurückgezahlt.

Im Hinblick auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs zur Saison 2020/21 strebt der SHFV weiterhin den 1. September 2020 als Start der neuen Spielzeit an. Der SHFV befindet sich nach wie vor im ständigen Austausch mit den zuständigen Behörden und wird seine Vereine sowie die Öffentlichkeit selbstverständlich umgehend informieren, sobald sich ein Datum für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs konkretisiert. Die Zusammensetzung der einzelnen Staffeln wird erfolgen, sobald der Starttermin der Saison 2020/21 absehbar ist.

Die vorläufigen Tabellen aller Herrenspielklassen finden Sie hier.

Die vorläufigen Tabellen aller Juniorenspielklassen finden Sie hier.

Die vorläufigen Tabellen der Frauen-Oberliga, Landesliga und B-Juniorinnen-Landesliga finden Sie hier.

Die Versendung der vorläufigen Abschlusstabellen der Staffeln auf Kreisebene erfolgt durch die entsprechenden Kreisspielausschüsse bzw. Staffelleiter.

Alle Beschlüsse der heutigen SHFV-Präsidiumssitzung finden Sie hier

Wertung der Saison 2019/20

Das Präsidium des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) hat in seiner heutigen ordentlichen Sitzung Beschlüsse zur Wertung der Saison 2019/20 gefasst. Am 27. April 2020 hatte das Präsidium beschlossen, die Saison 2019/20 ohne weiteren Spielbetrieb turnusgemäß am 30. Juni 2020 auslaufen zu lassen.

Wertung der Saison 2019/20:
Das Präsidium hat für alle Spielklassen des SHFV und seiner Kreisfußballverbände entschieden, dass die Tabellenendstände der Spielzeit 2019/20 durch Anwendung einer Quotientenregelung (erzielte Punkte geteilt durch Zahl der ausgetragenen Spiele) auf der Basis der Tabellenstände zum 30.06.2020 (bis 30.06. werden keine Spiele mehr ausgetragen werden können) erfolgt. Staffelsieger der Saison 2019/20 ist in den einzelnen Spielklassen jeweils die Mannschaft, die auf die meisten erzielten Punkte pro ausgetragenem Spiel kommt. Um einen Aufstiegsplatz belegen zu können, muss eine Mannschaft allerdings mindestens 50 Prozent der durchschnittlich absolvierten Spiele der Staffel gespielt haben. Diese Einschränkung führt aber nur in der Kreisklasse B SO 2 der Herren zu einem anderen Ergebnis auf den Aufstiegsplätzen. Einen Abstieg aus den Spielklassen einer Spielklassenebene gibt es nicht. Ausgenommen davon sind Mannschaften, die während der Saison von ihren Vereinen vom Spielbetrieb zurückgezogen wurden. Diese Mannschaften werden in der Spielzeit 2020/21 in der nächstniedrigeren Spielklassenebene antreten.

Für den Herren-Spielbetrieb gilt:
Alle Staffelsieger und Tabellenzweiten nach der Quotientenregelung steigen in die nächsthöhere Spielklasse auf. Sollte eine Mannschaft auf den Aufstieg verzichten, erfolgt keine Weitergabe des Aufstiegsrechts innerhalb der betroffenen Staffel. Anders verhält es sich, wenn aufgrund § 6 SpO eine Mannschaft nicht aufsteigen darf bzw. sich eine 9er-Mannschaft auf einem Aufstiegsplatz befindet. Staffelsieger der Flens-Oberliga ist damit der SV Todesfelde, der allerdings auf sein Recht an der Qualifikation für die Regionalliga Nord verzichtet. Je nach Entscheidung des Norddeutschen Fußball-Verbandes zum weiteren Vorgehen mit der Regionalliga Nord wird der 1. FC Phönix Lübeck die Möglichkeit zum Aufstieg in die Regionalliga haben. Einen Abstieg aus den Spielklassen einer Spielklassenebene gibt es nicht. Ausgenommen davon sind Mannschaften, die während der Saison von ihren Vereinen vom Spielbetrieb zurückgezogen wurden. Diese Mannschaften werden in der Spielzeit 2020/21 in der nächstniedrigeren Spielklassenebene antreten.

Die ausstehenden Partien der noch nicht beendeten Kreispokalwettbewerbe werden 20/21 als vorgelagerte regionale Qualifikationsrunden für den SHFV-LOTTO-Pokal der Herren gespielt. Die jeweiligen Sieger dieser regionalen Qualifikationsrunden haben das Startrecht für den SHFV-LOTTO-Pokal der Herren 2020/21.

Für den Frauen-Spielbetrieb gilt:
Staffelsieger der Oberliga ist der TSV Siems. Die Staffelsieger der beiden Landesligen steigen in die Oberliga auf. Die Staffelsieger der acht Kreisligen steigen in die Landesligen auf. In den Kreisklassen erfolgt die Staffeleinteilung gemäß Mannschaftsmeldungen. Einen Abstieg aus den Spielklassen einer Spielklassenebene gibt es nicht. Ausgenommen davon sind Mannschaften, die während der Saison von ihren Vereinen vom Spielbetrieb zurückgezogen wurden. Diese Mannschaften werden in der Spielzeit 2020/21 in der nächstniedrigeren Spielklassenebene antreten. Sollte eine Mannschaft auf den Aufstieg verzichten, erfolgt keine Weitergabe des Aufstiegsrechts innerhalb der betroffenen Staffel.

Der Teilnehmer an der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde 2020/21 wird ermittelt durch die Austragung der feststehenden Finalbegegnung im SHFV-LOTTO-Pokal zwischen Holstein Kiel und dem SV Henstedt-Ulzburg. Das Spiel wird im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ (Herren) ausgetragen oder zu einem anderen Zeitpunkt vor Beginn der Spielzeit 2020/21. Die ausstehenden Partien der noch nicht beendeten Kreispokalwettbewerbe werden analog zu den Herren 2020/21 als vorgelagerte regionale Qualifikationsrunden für den SHFV-LOTTO-Pokal der Frauen gespielt. Die jeweiligen Sieger dieser regionalen Qualifikationsrunden haben das Startrecht für den SHFV-LOTTO-Pokal 2020/21.

Für den Junioren-Spielbetrieb gilt:
Alle Staffelsieger in den Verbandsstaffeln der C-, B- und A-Junioren steigen in die nächsthöhere Spielklassenebene auf. Die Tabellenzweiten (nach Quotientenregelung) der C-Junioren-Landesligen steigen ebenso wie die Staffelsieger in die C-Junioren-Oberliga auf. Die besten drei Zweitplatzierten der Kreisligen (nach Quotientenregelung) steigen ebenso wie die Staffelsieger in die Landesliga auf.  Einen Abstieg aus den Spielklassen einer Spielklassenebene gibt es nicht. Ausgenommen davon sind Mannschaften, die während der Saison von ihren Vereinen vom Spielbetrieb zurückgezogen wurden. Diese Mannschaften werden in der Spielzeit 2020/21 in der nächstniedrigeren Spielklassenebene antreten. Sollte eine Mannschaft auf den Aufstieg verzichten, erfolgt keine Weitergabe des Aufstiegsrechts innerhalb der betroffenen Staffel.

Der SHFV-Pokal 2019/20 wird nicht beendet. Als schleswig-holsteinischen Teilnehmer am DFB-Pokal der A-Junioren 2020/21 meldet der SHFV Holstein Kiel (Sieger des SHFV-Pokals 2018/19 und am höchsten spielende schleswig-holsteinische A-Jugend-Mannschaft). Die Kreisfußballverbände melden dem SHFV-Jugendausschuss bis zu einem noch festzulegenden Termin einen Teilnehmer am SHFV-Pokal 2020/21. Wie diese Teilnehmer ermittelt werden, entscheiden die Kreisfußballverbände jeweils selbst.

Für den Juniorinnen-Spielbetrieb gilt:
Die Staffeleinteilung erfolgt gemäß Mannschaftsmeldungen. Einen Abstieg aus den Spielklassen einer Spielklassenebene gibt es nicht. Ausgenommen davon sind Mannschaften, die während der Saison von ihren Vereinen vom Spielbetrieb zurückgezogen wurden. Diese Mannschaften werden in der Spielzeit 2020/21 in der nächstniedrigeren Spielklassenebene antreten.

Die Pokalwettbewerbe auf Kreis- und Landesebene der Saison 2019/20 werden analog zum Juniorenbereich nicht beendet. In der Saison 2020/21 starten ebenfalls analog zum Juniorenbereich neue Wettbewerbe.

Sonstiges:
Die Fristen zur Teilnehmermeldung am Spielbetrieb bleiben für alle Spiel- und Altersklassen vorerst unverändert. Der SHFV behält sich dabei jedoch ausdrücklich die Möglichkeit vor, das Meldefenster in Anpassung an die behördliche Verfügungslage zu verlängern.

Die SHFV-Vizepräsidentin Spielbetrieb, Sabine Mammitzsch, sagt zu den Beschlüssen des Präsidiums: „Wir haben nach den besten Lösungen für die Gesamtheit unserer Vereine gesucht und haben diese meiner Meinung nach auch gefunden. Da wir keine rein sportliche Entscheidung mehr in der Saison 2019/20 herbeiführen konnten, war es uns wichtig, möglichst keine Mannschaften bei Auf- oder Abstieg zu benachteiligen. Wir hoffen nun natürlich, dass wir einem geordneten Saisonbeginn 2020/21 entgegenblicken können.“

„Unsere heute getroffenen Entscheidungen werden dazu führen, dass in manchen Spielklassenebenen in der Spielzeit 2020/21 in der Regel mehr Mannschaften umfassen werden als bisher. Wie wir damit umgehen, können wir erst abschließend beantworten, wenn wir genau wissen, wann exakt wir wieder werden spielen dürfen“, sagt SHFV-Präsident Uwe Döring.

SHFV-Maßnahmen zur Entlastung von Vereinen

Das Präsidium des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) hat im Zusammenhang mit der Corona-Krise mehrere Maßnahmen zur wirtschaftlichen Entlastung von Vereinen beschlossen.

Da der komplette Spielbetrieb in Schleswig-Holstein vorerst bis zum 19. April 2020 ruht, fallen derzeit keine Kosten für Schiedsrichtereinsätze an. Die geleisteten Schiedsrichterpauschalen für die Rückrunde werden den Vereinen rücküberwiesen. Damit fließt insgesamt eine Summe von ca. 204.000 Euro zurück auf die Vereinskonten. Die Schiedsrichterpauschalen werden erst wieder abgefordert, sobald der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird.

Auch die durch einen Präsidiumsbeschluss vom 25.11.2017 vorgesehene Steigerung der Nenngelder und Spielabgaben um jeweils zwei Prozent, die zur Spielzeit 2020/21 in Kraft getreten wäre, wird vorerst ausgesetzt. Die entsprechende Neuregelung tritt somit erst mit Beginn der Spielzeit 2021/22 in Kraft.
 
Als weitere Maßnahme lockert der SHFV vorübergehend die Sanktionen bei Zahlungsrückständen von Vereinen gegenüber dem Verband. Gemäß Paragraf 67 der SHFV-Satzung können das Geschäftsführende Präsidium bzw. der zuständige Geschäftsführende Kreisvorstand gegen säumige Mitgliedsvereine Sanktionen verhängen, die etwa bis zu einer Streichung der am höchsten spielenden Frauen- oder Herrenmannschaft des Vereins reichen. Bisher galt dies in erster Linie für Vereine, die Rückstände per 31.03. nicht bis zum 31.05. beglichen hatten. Von derart weit reichenden Sanktionen sieht der SHFV zum Beginn der Spielzeit 2020/21 ab.
 
„Uns ist bewusst, dass diese Maßnahmen nicht alle gegenwärtigen Probleme lösen. Mit dem Maßnahmenpaket wollen wir aber einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass unsere Vereine nicht stärker belastet werden, als sie es durch die Corona-Krise ohnehin schon sind. Aus steuerrechtlichen Gründen sind uns keine direkten Unterstützungsleistungen für Vereine möglich. Deshalb haben wir nach Bereichen gesucht, in denen wir schnell und unbürokratisch Entlastungen schaffen können“, erklärt SHFV-Präsident Uwe Döring.

DFB/DFB-Stiftungen

Infektion auf Spielfeld sehr unwahrscheinlich

Es sei sehr unwahrscheinlich, dass sich aktive Spieler*innen auf dem Fußballplatz mit dem Covid-19-Virus anstecken. Diese These verdichtet sich für Prof. Dr. Tim Meyer, den Vorsitzenden der Medizinischen Kommission des DFB und der UEFA. Im Interview mit FUSSBALL.DE berichtet der Leiter der Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb des DFB und der DFL von den Beobachtungen.

Koch: „Wir sind Ratgeber für alle, die wieder auf den Platz wollen“

Im Profifußball rollt wieder der Ball. Doch wie gestaltet sich die Lage im Amateurbereich? Vielerorts ist Training unter deutlichen Einschränkungen wieder erlaubt, eine Rückkehr in den geregelten Spielbetrieb jedoch ist bisher kaum abzusehen. Was ist für die Amateurklubs aktuell zu beachten? Was ist für die zuständigen Verbände zu tun? Warum werden im Amateurfußball regionale Lösungen gefunden und keine bundesweit einheitlichen Regelungen? Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, nimmt im Interview auf DFB.de Stellung und liefert Erklärungen.

Curtius’ Lehren: „Demut und Flexibilität““

Die Corona-Krise hat den deutschen Fußball weiter fest im Griff: Im FUSSBALL.DE-Interview spricht DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius über den Stand der Dinge und Solidarität unter Spielern, Vereinen und Verbänden.

Osnabrügge: „Wir ergreifen alle uns möglichen Maßnahmen“

Wie kann der DFB seine Mitgliedsverbände und Vereine in der Corona-Krise unterstützen? Was ist möglich und was nicht? Welche Rahmenbedingungen sind zu beachten? Welche Maßnahmen sind bereits beschlossen? Worüber wird noch konkret nachgedacht? Welche Erwartungen sind realistisch? Es sind bei weitem nicht die wichtigsten Fragen in der Corona-Krise, doch es sind wichtige Fragen für den deutschen Fußball und seine Vereinslandschaft. DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge nimmt dazu im DFB.de-Interview ausführlich und offen Stellung.

DFB prüft Unterstützungsprogramm

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) prüft ein Unterstützungsprogramm zur Aufrechterhaltung der Liquidität für den Fall, dass der Spielbetrieb weiter ruhen muss und Verbände oder Klubs hierdurch in Liquiditätsengpässe geraten sollten. Mehr erfahren Sie hier.

Der DFB gibt einen Überblick

Zum allgemeinen Überblick des DFB kommen Sie hier.

FAQ für Sportvereine

Sepp-Herberger-Stiftung startet Corona-Nothilfefonds

Die DFB-Stiftung Sepp Herberger hat mit Unterstützung von Nationalspieler Jonathan Tah einen Nothilfefonds für Mitglieder der Fußballfamilie ins Leben gerufen, die durch die Corona-Pandemie in Not geraten sind. Mehr erfahren Sie hier.

Übergeordnete Sportverbände

DOSB-Führungsakademie: Rechtstelegramm für die Vereins- und Verbandsarbeit

Die Führungsakademie des Deutschen Olympischen Sportbundes hat in einer Sonderausgabe ihres Rechtstelegramms zum neuartigen Coronavirus Informationen für Vereine und Verbände zusammengestellt. Besonders berücksichtigt sind dabei die vom Bundestag im Eilverfahren beschlossenen Änderungen im Vereinsrecht.

Das Rechtstelegramm finden Sie hier.

FAQ des Landessportverbandes Schleswig-Holstein

Zum FAQ des Landessportverbandes Schleswig-Holstein kommen Sie hier.

Politik/Behörden

Ersatzverkündung Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein

Die seit dem 11. Januar 2021 gültige Ersatzverkündung der Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein finden Sie hier.

Weitere Soforthilfe: 2,5 Millionen Euro für Vereine

Die Landesregierung unterstützt die Sportvereine und - verbände in Schleswig-Holstein mit weiteren 2,5 Millionen Euro. Mit dem Geld sollen Liquiditätsengpässe aufgefangen werden, die den Sportvereinen unter anderem durch Corona-bedingte Vereinsaustritte und fehlende Eintritte entstehen. Sportvereine und -verbände sowie überregional bedeutsame Sportschulen können vom 4. Januar bis zum 26. Februar 2021 eine Förderung beim Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung beantragen. Nach einem ersten Hilfsprogramm  in Höhe von 12,5 Millionen Euro im April, unterstützt die Landesregierung den durch die Pandemie stark betroffenen Sport nun erneut.

„Uns ist die schwierige Situation vieler Sportvereine im Zuge der Corona-Pandemie sehr bewusst. Wir sind dazu seit Monaten in einem engen Austausch mit dem Landessportverband und Fachverbänden. Nachdem es bereits im Frühjahr ein Sport-Soforthilfe-Programm gegeben hatte, wollen wir jetzt mit weiteren 2,5 Millionen Euro die Vereine im Land unterstützen", erklärt Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack und ergänzt: „Für viele Sportvereine hat sich die Situation in den vergangenen Wochen und Monaten noch einmal verschärft. Die Entwicklung der Vereinsaustritte und der ausbleibenden Neueintritte war im Frühjahr offenbar noch nicht in dem Maße absehbar. Deshalb haben wir uns entschieden, das bereits beendete Soforthilfeprogramm für den Sport noch einmal aufzulegen."

Bei der Soforthilfe handelt sich um einen Zuschuss. Antragstellende müssen nachweisen, dass die Einnahmenausfälle oder nicht gedeckten Kosten in Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie entstanden sind. Die Anträge können frühestens ab dem 04. Januar 2021 beim Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein per E-Mail oder postalisch eingereicht werden. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt nach dem 26. Februar (Ende der Antragsfrist).

Weitere Informationen sowie die Richtlinie Soforthilfe Sport und die entsprechenden Anträge finden Sie hier.

Landesregierung stellt 12,5 Mio. Euro für Vereine bereit

Mit einer Soforthilfe in Höhe von bis zu 12,5 Millionen Euro unterstützt die Landesregierung die durch wegbrechende Mitgliedsbeiträge und Kursgebühren oder beispielsweise abgesagte Jugendfreizeiten bei fortlaufenden Betriebskosten verursachten finanziellen Engpässe bei gemeinnützigen Sportvereinen und -verbänden. „Unsere Sportvereine mit ihren mehr als 770.000 Mitgliedern sind ein Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Auch sie kommen durch die zur Eindämmung des Virus notwendigen Beschränkungen des öffentlichen Lebens in schweres Fahrwasser. Deshalb ist diese Unterstützung notwendig und selbstverständlich“, erklärte Innenminister Hans-Joachim Grote in Kiel.

Es handele sich dabei ganz bewusst nicht um Kredite. Die Soforthilfe kann bei Nachweis der aus der Coronalage -bedingten finanziellen Notlage beim für Sport zuständigen Innenministerium beantragt werden. „Sie muss später nicht zurückgezahlt werden“, stellte Grote klar. Gemeinnützigen Sportvereinen, die Mitglied im Landessportverband Schleswig-Holstein sind, werde ein Zuschuss in Höhe von 15 Euro pro Mitglied als Einmalzahlung gewährt, maximal bis zur Höhe des dargelegten Liquiditätsengpasses.

Im Landessportverband Schleswig-Holstein organisierten Verbänden werde ein maximaler Zuschuss als Einmalzahlung in nachfolgenden Höhen gewährt:

  • Sportverbände bis 2.000 Mitglieder: 2.500,-€
  • Sportverbände bis 5.000 Mitglieder: 5.000,-€
  • Sportverbände bis 15.000 Mitglieder: 10.000,-€
  • Sportverbände bis 50.000 Mitglieder: 15.000,-€
  • Sportverbände bis 75.000 Mitglieder: 20.000,-€
  • Sportverbände über 75.000 Mitglieder: 25.000,-€

Sportverbänden, die eine überregional bedeutsame Einrichtung/Sportschule betreiben wird – ebenso wie dem Landessportverband Schleswig-Holstein für das Sport- und Bildungszentrum Malente - einmalig ein Zuschuss in Höhe von jeweils bis zu 150.000 € zur Abdeckung von Betriebskostendefiziten für den Zeitraum von drei Monaten gewährt.

Sollten die 12,5 Millionen Euro nicht vollständig von den Sportvereinen und -verbände abgerufen werden, werden diese Finanzmittel im Rahmen der weiteren Nothilfeprogramme des Landes eingesetzt werden können.

Weitere Informationen – auch zum Antragsverfahren – finden Sie unter folgendem Link:

www.schleswig-holstein.de/coronavirus-sport

Meldungen des Landes Schleswig-Holstein

Allgemeine Informationen und neue Meldungen des Landes Schleswig-Holstein erhalten Sie hier.

FAQ - Das Robert Koch Institut beantwortet häufig gestellte Fragen

Zum FAQ des Robert Koch Instituts kommen Sie hier.

Sonstiges

Förde Sparkasse: Corona-Hilfsfonds für Vereine in Not

Da in der aktuellen Zeit auch gemeinnützige Organisationen unter den finanziellen Auswirkungen dieser Pandemie leiden, hat die Stiftergemeinschaft der Förde Sparkasse 100.000 Euro für in Not geratene Vereine bereitgestellt.

Dazu informiert die Sparkasse wie folgt:

Wer kann Hilfen aus dem Notfonds erhalten?

  • Gemeinnützig anerkannte Vereine und Organisationen aus unserem Geschäftsgebiet, die durch die Auswirkungen der Corona-Ausbreitung in Not geraten sind. (z.B. Tafeln, Soziale und Pflegeeinrichtungen, Sportvereine, Tierparks, Obdachlosenbetreuung, Kinderbetreuung)

Wie hoch kann die Hilfe im Einzelfall sein?

  • Es gibt keinen Mindest- und keinen Höchstbetrag. Wir werden aber auf eine gerechte Mittelverwendung achten.
  • Die Bewilligung von Mitteln aus diesem Hilfsfonds ist freiwillig.
  • Der Vorstand der Stiftergemeinschaft beschließt über Anfragen.
  • Es besteht kein Rechtsanspruch auf Fördergelder.
  • Wir werden schnell und unbürokratisch entscheiden.

Wie muss die Hilfe beantragt werden?

  • Online über das bereit gestellte Formular.
  • Es ist nur eine Anfrage pro Organisation möglich.
  • Folgende Unterlagen sind der Förderanfrage beizulegen: Freistellungsauftrag des Finanzamtes, Vertretungsbescheinigung, Formloser Nachweis der entstandenen Notlage

Welche Bedingungen sind an die Bewilligung von Mitteln gebunden?

  • Nachgewiesene anerkannte Gemeinnützigkeit
  • Auslöser für eine entstandene Notsituation muss die Verbreitung des Corona-Virus sein.
  • Die Fördermittel sind Spenden im Sinne der AO und müssen nicht zurückgezahlt werden.
  • Wir gehen davon aus, dass öffentliche und interne Hilfen abgelehnt oder bereits ausgeschöpft sind.

Welche Hilfen gibt es?

  • Die Mittel aus diesem Corona-Nothilfefonds sind grundsätzlich einmalig.
  • Schnelle und unbürokratische Soforthilfe

Wie lange ist der Nothilfefonds geöffnet?

  • Bis zum 30.06.2020 bzw. bis die reservierte Summe von 100.000,- Euro ausgeschöpft ist.

Weitere Informationen und die nötigen Formulare finden Sie hier.