FAQ's
Schleswig-Holstein Fußballverbung

Allgemeine Informationen

Antragstellung-Online im DFBnet

Bei der Online-Beantragung einer Spielberechtigung im DFBnet müssen dem antragstellenden Verein aller erforderlichen Unterlagen (nähere Informationen in den jeweiligen Themenfeldern) tatsächlich vorliegen. Die Unterlagen müssen für einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren aufbewahrt und auf Anforderung des SHFV vorgelegt werden.

Hinweis: Für die Beantragung einer Spielberechtigung ist es von Vorteil, wenn dem antragstellenden Verein ein Nachweis der Namensschreibweise (z.B. Geburtsurkunde, Ausweisdokumente) vorliegt, da dieser möglicherweise angefordert werden kann.

Vereinswechsel

Informationen

Bei Vereinswechseln außerhalb der beiden Wechselperioden greifen stets die entsprechenden Wartefristen. In Sonderfällen sind Ausnahmen möglich (z.B. fehlende Spielmöglichkeit im eigenen Verein).

Damit ein Verein einen Antrag online stellen kann, müssen folgende Unterlagen vorliegen:
Der Verein, der den Antrag online stellt, behält die obigen Unterlagen bei sich und ist verpflichtet, diese mindestens 2 Jahre lang aufzubewahren und auf Verlangen vorzulegen.

Wechselperiode I: 1. Juli bis 31. August

Die Abmeldung der spielenden Person muss bis zum 30. Juni erfolgt sein. Der Antrag auf Vereinswechsel muss zwischen dem 01. Juli und dem 31. August bis spätestens 24 Uhr mittels Antragstellung-Online im DFBnet gestellt worden sein.

Eine fehlende Zustimmung des abgebenden Vereins kann durch die Zahlung der Entschädigungszahlung in eine nachträgliche Freigabe umgewandelt werden. Beim Abschluss eines Vertrages des aufnehmenden Vereins mit der spielenden Person (Vertragsspieler*in) ist die Zustimmung des abgebenden Vereins zum Vereinswechsel nicht notwendig.

Nach dem 31. August eingehende Wechselanträge fallen in die Wechselperiode II. Rückwirkend erteilte nachträgliche Freigaben für Wechselanträge in der Wechselperiode I finden nach dem 31. August keine Berücksichtigung mehr.

Wechselperiode II: 1. Januar bis 31. Januar

Die Abmeldung der spielenden Person muss bis zum 31. Dezember erfolgt sein. Der Antrag auf Vereinswechsel muss zwischen dem 01. und dem 31. Januar bis spätestens 24 Uhr mittels Antragstellung-Online im DFBnet gestellt worden sein.

Die Zustimmung des abgebenden Vereins ist für einen Vereinswechsel in der Wechselperiode II obligatorisch. Eine fehlende Zustimmung kann in der Wechselperiode II weder durch die Zahlung einer Entschädigungszahlung noch durch den Abschluss eines Vertrages des aufnehmenden Vereins mit dem Spielenden (Vertragsspieler) ersetzt werden. Stimmt der abgebende Verein dem Wechsel nicht zu, greifen die entsprechenden Wartefristen für die Erteilung der Spielberechtigung für Pflichtspiele.

Nach dem 31. Januar eingehende Wechselanträge fallen in die Wechselperiode I. Rückwirkend erteilte nachträgliche Freigaben für Wechselanträge in der Wechselperiode II finden nach dem 31. Januar keine Berücksichtigung mehr.

Abmeldung beim Verein durch spielende Person

Als Grundlage gilt: Für einen Wechsel in der Wechselperiode I (1. Juli bis 31. August) muss die Abmeldung zuvor bis spätestens 30. Juni erfolgt sein. Für einen Wechsel in der Wechselperiode II (1. bis 31. Januar) muss die Abmeldung zuvor bis spätestens 31. Dezember erfolgt sein.

Als offizieller Nachweis für die Abmeldung beim abgebenden Verein wird ein Einschreibebeleg sowie eine bestätigte Kenntnisnahme des abgebenden Vereins (Kündigungsbestätigung/Empfangsbestätigung) anerkannt. Letzteres kann z.B. im Zuge einer persönlichen Abgabe der Kündigung schriftlich erfolgen.

Wichtig: Abmeldungen per Fax, SMS oder WhatsApp sowie mündliche Zusagen werden in keinem Fall anerkannt.

Erhält der abgebende Verein eine Abmeldung in Form von

  • Einschreiben
  • Persönliche Abgabe

ist er verpflichtet, innerhalb von 14 Tagen nach Inkrafttreten der Abmeldung (bei Abmeldung "zu sofort" gilt der Poststempel als Abmeldedatum) seine entsprechenden Angaben (Zustimmung, Nichtzustimmung, letztes Spiel) im Antragstellung-Online-Verfahren im DFBnet tätigen. Erfolgt dies nicht, ist die spielende Person nach Ablauf der Frist automatisch freigegeben.

Nachträgliche Zustimmung

Die nachträgliche Freigabe kann nach Abschluss des Vereinswechsels vom aufnehmenden Verein mittels Antragstellung-Online im DFBnet gestellt werden. Hierzu muss dem antragstellenden Verein jedoch die nachträgliche Freigabe des abgebenden Vereins schriftlich oder aber ein entsprechender Zahlungsnachweis der Entschädigungszahlung (gilt nur für die Wechselperiode I) vorliegen.

Nachträgliche Zustimmungen, die außerhalb der Wechselperioden bzw. zu spät eingereicht werden, können nicht zu Gunsten der spielenden Person berücksichtigt werden.

Entschädigungszahlungen

Mit der Zahlung der entsprechenden Entschädigung bei Vereinswechseln in der Wechselperiode I (1. Juli bis 31. August) kann die fehlende Zustimmung des abgebenden Vereins in eine nachträgliche Freigabe umgewandelt werden. In der Wechselperiode II (1. Januar - 31. Januar) kann die fehlende Zustimmung nicht durch die Zahlung der Entschädigungssumme in eine nachträgliche Freigabe umgewandelt werden.

Die festgelegten Beträge zur Berechnung der Ausbildungsentschädigung bei einem Vereinswechsel im Erwachsenen- und älteren A-Juniorenbereich finden Sie im Melde- und Passwesen unter §5 Ziffer. 3.1.1 und im Jugendbereich in der Jugendordnung unter §6 Ziffer 2.1.2.

Zu beachten hierbei:

  • Wechselt eine spielende Person zu einem Verein, deren erste Mannschaft in einer niedrigeren Spielklasse spielt, errechnet sich die Entschädigung als Mittelwert der entsprechenden Beträge der Spielklasse des abgebenden und des aufnehmenden Vereins.
  • Hatte der aufnehmende Verein im abgelaufenen Spieljahr keine A-, B-, C-Jugendmannschaft (11er-Mannschaft), erhöht sich der Entschädigungsbetrag um 50%.
  • Der Entschädigungsbetrag reduziert sich um 50%, wenn die Spielerlaubnis der wechselnden Person für Freundschaftsspiele des abgebenden Vereins (einschließlich Jugendmannschaften) weniger als 18 Monate bestanden hat.  

Abweichende schriftliche Vereinbarungen der beteiligten Vereine bzw. des abgebenden Vereins und des Spielers sind möglich. Jedoch dürfen die festgelegten Höchstbeträge nicht überschritten werden.

Wartefristen

Die nachfolgend genannten Wartefristen greifen bei Vereinswechsel ohne Zustimmung durch den abgebenden Verein (sofern notwendig).


Herren & Frauen

Wird einem Vereinswechsel in der Wechselperiode I mit Abmeldung zum 30.06. von Seiten des abgebenden Vereins die Zustimmung verweigert, wird der spielenden Person die Spielberechtigung für Pflichtspiele zum 1. November erteilt. Hat die spielende Person nachweislich sechs Monate keinen Pflichtspiel (Freundschaftsspiele ausgenommen) für den abgebenden Verein bestritten, endet die Wartefrist frühzeitig nach diesen sechs Monaten.

Beispiel 1: Spieler X hat am 30. Juni sein letztes Pflichtspiel für Verein A bestritten und sich als aktiver Spieler zum 30.06. abgemeldet. Er wechselt in der Wechselperiode I zu Verein B. Verein A erteilt keine Freigabe. Spieler X darf somit erst ab dem 1. November in Pflichtspielen von Verein B eingesetzt werden.

Beispiel 2: Spieler X hat am 1. Oktober seinen letzten Pflichtspieleinsatz für Verein A bestritten und sich zum 31.12. abgemeldet. Er wechselt in der Wechselperiode II zu Verein B. Verein A erteilt keine Freigabe. Spieler X darf somit erst ab dem 1. April in Pflichtspielen von Verein B eingesetzt werden.

Beispiel 3: Spieler X hat am 01. Juni sein letztes Pflichtspiel für Verein A bestritten und sich zum 03. Juli aus der Fußballabteilung des abgebenden Vereins abgemeldet. Er wechselt in der Wechselperiode I zu Verein B. Unabhängig ob eine Zustimmung vorliegt, muss der Spieler eine Wartefrist von 6 Monaten einhalten.

Ausnahmen: In Sonderfällen kann eine frühzeitige bzw. sofortige Spielberechtigung für Pflichtspiele erfolgen (z.B. fehlende Spielmöglichkeit im Verein, Rückkehr zum alten Verein nach Beendigung der Wehrpflicht usw.)


Junioren & Juniorinnen

Wird einem Vereinswechsel mit Abmeldung zum 30.06. in der Wechselperiode I von Seiten des abgebenden Vereins die Zustimmung verweigert, wird der spielenden Person die Spielberechtigung für Pflichtspiele zum 1. November (ab ältere D-Junioren aufwärts) oder 1. August (ab jüngere D-Junioren abwärts) erteilt. Hat die spielende Person nachweislich 3 Monate (ältere D-Junioren) bzw. 6 Monate (keinen Pflichtspiel für den abgebenden Verein bestritten, endet die Wartefrist frühzeitig nach diesen vier Monaten.

 

Beispiel 1: Spieler X hat am 01. Juni sein letztes Pflichtspiel für Verein A bestritten und sich zum 30. Juni aus der Fußballabteilung des abgebenden Vereins abgemeldet. Er wechselt in der Wechselperiode I zu Verein B. Verein A erteilt keine Freigabe. Spieler X darf somit ab dem 1. November in Pflichtspielen von Verein B eingesetzt werden.

Beispiel 2: Spieler X hat am 1. Oktober seinen letzten Pflichtspieleinsatz für Verein A bestritten und sich zum 31.12. abgemeldet. Er wechselt in der Wechselperiode II zu Verein B. Verein A erteilt keine Freigabe. Spieler X darf somit erst ab dem 1. Februar in Pflichtspielen von Verein B eingesetzt werden.

Beispiel 3: Meldet sich ein*e Junior*in nach dem 30.06. ab, so gelten folgende Wartefristen ab dem letzten Pflichtspiel:

Jüngere A- bis D-Junior*innen | Mit Zustimmung: 3 Monate; Ohne Zustimmung: 6 Monate

E-Junior*innen | Mit Zustimmung: Sofortige Spielerlaubnis; Ohne Zustimmung: 3 Monate

F- bis G-Junior*innen | Mit Zustimmung: Sofortige Spielerlaubnis; Ohne Zustimmung: Sofortige Spielerlaubnis

 

Ausnahmen: In Sonderfällen kann eine frühzeitige bzw. sofortige Spielberechtigung für Pflichtspiele erfolgen (z.B. fehlende Spielmöglichkeit im Verein, Rückkehr zum alten Verein nach Beendigung der Wehrpflicht usw.)

 


Berechnung im DFBnet

Im Bereich Pass Online im DFBnet kann die entsprechende Wartefrist bzw. der Termin für den frühestmöglichen Einsatz in Pflicht- und/oder Freundschaftsspielen unter Angabe entsprechender Daten der spielenden Person (Geburstdatum, Geschlecht) sowie des Wechselvorgang (z.B. Tag der Abmeldung) berechnet werden: Hier geht es zur Berechnung der Wartefrist (als Verband bitte "SHFV" auswählen).

Erstausstellung

Informationen

Erstausstellungen von Spielberechtigungen – d.h. die spielende Person hat zuvor noch nie in einem bzw. für einen Verein Fußball gespielt – können jederzeit beantragt werden. 

Damit ein Verein einen Antrag* online stellen kann, müssen folgende Unterlagen vorliegen:
Der Verein, der den Antrag online stellt, behält die obigen Unterlagen bei sich und ist verpflichtet, diese mindestens 2 Jahre lang aufzubewahren und auf Verlangen vorzulegen.
 
*Bei der Eingabe der persönlichen Daten der Spielerin/des Spielers ist darauf zu achten, dass die Namen genauso eingegeben werden, wie diese aus der Geburtsurkunde bzw. dem Ausweisdokument hervorgehen. Enthält ein Name z.B. ein ü, dann muss ein ü eingegeben werden und keinesfalls ein „ue“. Des Weiteren sollten bis zu drei Vornamen eingegeben werden, sofern diese*r mehrere Vornamen hat.

Vertragsspieler*innen

Verträge

Vertragsunterlagen können per Mail oder per Post an die Passstelle des SHFV gesendet werden. Gleiches auch für den SV-Nachweis und ggf. die Aufenthaltserlaubnis bzw. die Arbeitserlaubnis.

Spielberechtigungen für spielende Personen aus dem Ausland

Erstaussstellung

Die spielende Person hat bisher keine Spielerlaubnis für einen Verein im Bereich des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) oder im Bereich eines anderen Nationalverbandes der FIFA besessen.

Erstausstellungen sind jederzeit möglich.

Bei der Eingabe der persönlichen Daten der spielenden Person ist darauf zu achten, dass die Namen genauso eingegeben werden, wie diese aus der Geburtsurkunde bzw. dem Ausweisdokument hervorgehen. Enthält ein Name z.B. ein ü, dann muss ein ü eingegeben werden und keinesfalls ein „ue“!

Des Weiteren sollten bis zu drei Vornamen eingegeben werden, sofern diese*r mehrere Vornamen hat.

 

Kinder und Jugendliche

Für spielende Personen im Bereich der Juniorinnen und Junioren müssen für die Antragstellung-Online folgende Unterlagen vorliegen:

  • Kopie eines amtlichen Ausweisdokumentes1 (Reisepass, Aufenthaltsgestattung etc.)

Für Spielende zwischen 10 - 18 Jahren müssen zusätzlich folgende Unterlagen vorliegen:

Erwachsene

Für Spielende im Bereich der Männer und Frauen müssen für die Antragstellung-Online folgende Unterlagen vorliegen:

  • Kopie eines amtlichen Ausweisdokumentes1 (Reisepass, Aufenthaltsgestattung etc.)

Der Antrag wird durch die Passstelle des SHFV an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) weitergeleitet. Erst nach Ablauf der durch die FIFA festgelegten 7-tägigen Wartefrist (beginnt mit Übernahme des Vorganges durch den DFB und nicht der Antragstellung-Online) bzw. mit erfolgter Rückmeldung seitens des DFB kann ein Spielrecht erteilt werden.

Spielende Personen im Alter von 9 und jünger erhalten mit der Antragstellung-Online im DFBnet ein sofortiges Spielrecht für den aufnehmenden Verein.

Die gesamten Unterlagen/Vordrucke finden Sie unter Service, Download-Bereich, Passwesen.

 

1hochzuladende Unterlagen im DFBnet

 

 

Hinweis:

Im DFBnet muss der Punkt „Geburtsurkunde liegt dem Verein vor (Deutsche Geburtsurkunden beinhalten keinen Nachweis der Nationalität)“ auch dann angeklickt werden, wenn für spielende Personen aus dem Ausland keine Geburtsurkunde, sondern nur anderes Ausweisdokument vorliegt

Vereinswechsel

Für die Erteilung eines sofortigen Spielrechts muss der Antrag auf Vereinswechsel innerhalb Wechselperiode I (1. Juli bis 31. August) bzw. Wechselperiode II (1. bis 31. Januar) eingereicht werden. Entscheidendes Kriterium ist hierbei die tatsächliche Beantragung (Datum) eines internationalen Vereinswechsels über die Antragstellung-Online im DFBnet.

Geht ein Antrag auf internationalen Vereinswechsel außerhalb der beiden Wechselperioden ein, kann in der Regel kein sofortiges Spielrecht erteilt werden. In diesen Fällen erhält die Spielerin/der Spieler eine Wartefrist.

Bei der Eingabe der persönlichen Daten der Spielerin/des Spielers ist darauf zu achten, dass die Namen genauso eingegeben werden, wie diese aus der Geburtsurkunde bzw. dem Ausweisdokument hervorgehen. Enthält ein Name z.B. ein ü, dann muss ein ü eingegeben werden und keinesfalls ein „ue“!

Des Weiteren sollten bis zu drei Vornamen eingegeben werden, sofern diese*r mehrere Vornamen hat.

 

Kinder und Jugendliche

Für Spielende im Bereich der Juniorinnen und Junioren müssen für die Antragstellung-Online folgende Unterlagen vorliegen:

  • Antrag auf Erteilung einer Spielerlaubnis (Vorder- und Rückseite),
  • Foto der Spielerin/des Spielers1,
  • Kopie eines amtlichen Ausweisdokumentes1 (Reisepass, Aufenthaltsgestattung etc.)

Für Spielende zwischen 10 - 18 Jahren müssen zusätzlich folgende Unterlagen vorliegen:

  • Meldebestätigung der Spielerin/des Spielers und der Eltern1,
  • Zusatzerklärung für Spieler*innen zwischen 10 und 18 Jahren (To Player's Parents)

Erwachsene

Für Spielende im Bereich der Männer und Frauen müssen für die Antragstellung-Online folgende Unterlagen vorliegen:

  • Antrag auf Erteilung einer Spielerlaubnis (Vorder- und Rückseite),
  • Foto der Spielerin/des Spielers1,
  • Kopie eines amtlichen Ausweisdokumentes1 (Reisepass, Aufenthaltsgestattung etc.)

Der Antrag wird durch die Passstelle des SHFV an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) weitergeleitet. Erst nach Ablauf der durch die FIFA festgelegten 7-tägigen Wartefrist (beginnt mit Übernahme des Vorganges durch den DFB und nicht der Antragstellung-Online) bzw. mit erfolgter Rückmeldung seitens des DFB kann ein Spielrecht erteilt werden.

Spielende im Alter von 9 und jünger erhalten mit der Antragstellung-Online im DFBnet ein sofortiges Spielrecht für den aufnehmenden Verein.

Die gesamten Unterlagen/Vordrucke finden Sie unter Service, Download-Bereich, Passwesen.

 

1hochzuladende Unterlagen im DFBnet

 

 

Hinweis:

Im DFBnet muss der Punkt „Geburtsurkunde liegt dem Verein vor (Deutsche Geburtsurkunden beinhalten keinen Nachweis der Nationalität)“ auch dann angeklickt werden, wenn für Spielende aus dem Ausland keine Geburtsurkunde, sondern nur anderes Ausweisdokument vorliegt

Zweitspielrecht

Voraussetzungen

Herren & Frauen

Die Voraussetzungen für die Erteilung eines Zweitspielrechts werden im Melde- und Passwesen des SHFV in §1b detailliert geregelt.

Grundlegende Voraussetzungen nebst der Zustimmung des Stammvereins sind:

  • Wechselnde Aufenthaltsorte (z.B. Student*in, Berufspendler*in o.ä.)
  • Entfernung vom Stammverein zum Zweitverein beträgt mindestens 100 Kilometer
  • Einverständniserklärung des Stammvereins
  • Kopie einer aktuell ausgestellten offiziellen Anmeldung beim Einwohnermeldeamt bzw. Ausweiskopie
Herren: Zweitspielrecht gilt nur für Spiele auf Kreisebene 
Frauen: Zweitspielrecht gilt nur für Spiele auf Kreis- und Verbandsebene

 


Junioren & Juniorinnen

Die Voraussetzungen für die Erteilung eines Zweitspielrechts werden in der Jugendordnung in §4a detailliert geregelt.

Grundlegende Voraussetzungen nebst der Zustimmung des Stammvereins und der gesetzlichen Vertreter sind:

  • Wechselnde Aufenthaltsorte (z.B. getrennte Haushalte, Internat, Azubis o.ä.)

oder

  • Stammverein verfügt über zu viele Spieler*innen. (Wird in einem solchen Fall ein Zweitspielrecht erteilt, verlieren die Junioren/Juniorinnen in ihren Stammvereinen die Spielberechtigung für Mannschaften ihrer Altersklasse.)

oder

  • Der Stammverein hat in ihrer Altersklasse keine Mannschaft gemeldet hat oder

oder für Juniorinnen

  • Keine bzw. keine leistungsgerechte Möglichkeit im Stammverein für Juniorinnen, um in einer Jungen- oder Mädchenmannschaft zum Einsatz zu kommen. (Entscheidung obliegt dem zuständigen KFV-Jugendausschuss)

Weitere Einzelheiten sind §4a der Jugendordnung zu entnehmen.

Beantragung

Der Antrag auf Erteilung eines Zweitspielrechts muss spätestens bis zum 15. April der jeweiligen Spielzeit vorliegen. Es ist stets der aktuelle Formularvordruck zu verwenden und komplett ausgefüllt (inkl. Stempel und Unterschriften) per Post, E-Mail bzw. E-Postfach in der SHFV-Geschäftsstelle einzureichen. Ein Antrag ist grundsätzlich auf eine Altersklasse beschränkt. Die entsprechenden Nachweise der Voraussetzungen müssen beigefügt sein.

Sonstige Themen

Austauschschüler*innen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat verbindliche Vorgaben für die Ausstellung einer Spielerlaubnis für Austauschschüler aufgestellt. Folgende Dokumente müssen bei einer entsprechenden Beantragung dem jeweiligen Landesverband vorgelegt werden:

  • Antrag auf Erteilung einer Spielerlaubnis
  • Ausweisdokument Spieler/in
  • Ausweisdokument Eltern
  • Nachweis Veranstalter Austauschprogramm (Zweck/Dauer (Beginn/Ende))
  • Nachweis Unterkunft/Betreuung (Name und Anschrift Gasteltern)
  • Einwilligung Eltern über Registrierung im Verein
  • Einwilligung Gasteltern über Registrierung im Verein

Der Antrag wird durch die Passstelle des SHFV an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) weitergeleitet. Erst nach Ablauf der durch die FIFA festgelegten 7-tägigen Wartefrist (beginnt mit Übernahme des Vorganges durch den DFB und nicht der Antragstellung-Online) bzw. mit erfolgter Rückmeldung seitens des DFB kann ein Spielrecht erteilt werden.

Freiholungen für den Erwachsenenspielbetrieb

Freiholungen für den Erwachsenenspielbetrieb sind stets über die Passstelle des SHFV zu beantragen.

Freiholung von Junioren [Antragsformular] sind unter folgenden Voraussetzungen möglich:

  • Spieler hat das 18. Lebensjahr vollendet oder
  • Spieler ist noch 17 Jahre alt, gehört dem alten Jahrgang an und weist die Zustimmung der Erziehungsberechtigten sowie ein Unbedenklichkeitsattest zum Einsatz im Herrenfußball vor
  • Spieler ist 17 Jahre alt, gehört dem jungen Jahrgang an , weist die Zustimmung der Erziehungsberechtigten sowie ein Unbedenklichkeitsattest zum Einsatz im Herrenfußball vor und gehört einer DFB- oder Landeswahl bzw. einem Lizenz- oder Amateurverein mit Leistungszentrum gem. §7b DFB-JO an.

Freiholung von Juniorinnen [Antragsformular] sind unter folgenden Voraussetzungen möglich:

  • Spielerin hat das 16. Lebensjahr vollendet und weist das Einverständnis der Erziehungsberechtigten sowie ein Unbedenklichkeitsattest zum EInsatz im Frauenfußball vor.
  • Spielerin ist 15 Jahre alt, gehört dem jungen Jahrgang an und soll in der 1. oder 2. Frauen-Bundesliga eingesetzt werden. Dies gilt nur für Spielerinnen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens 10 Länderspiele in einer DFB-Juniorinnen-Nationalmannschaft bestritten haben. Zudem ist das Einverständnis der Erziehungsberechtigten sowie ein Unbedenklichkeitsattest zum Einsatz im Frauenfußball vorzulegen.

 

Gebührenübersicht für Passanträge

Antragsart/Kosten Erwachsene Jugendliche
Erstausstellung 15,00 Euro 5,00 Euro
Vereinswechsel 30,00 Euro 10,00 Euro
Änderungsantrag 15,00 Euro 5,00 Euro

Rückversetzung von Jugendlichen mit Handicap

Unterhalb der Verbandspielklassen dürfen gehandicapte Juniorinnen und Junioren auf [Antrag] in der nächstniedrigeren Altersklasse spielen. Voraussetzung dafür ist eine geistige Einschränkung oder eine körperliche Schwerbehinderung von mehr als 50 Prozent oder eine vergleichbare Beeinträchtigung, die mit einem Schwerbehindertenausweis oder einem ärztlichen Attest nachgewiesen wird. In dem ärztlichen Attest muss begründet werden, warum die Beeinträchtigung zu einer erheblichen sportlichen Benachteiligung der Juniorin oder des Junioren in der eigenen Altersklasse führt. Der Antrag kann auch im laufenden Spieljahr bei der Passstelle des SHFV eingereicht werden, die - in Zweifelsfällen unter Einbeziehung des hauptamtlichen Inklusionsbeauftragten und ggf. Einholung einer fachlichen ärztlichen Beratung - darüber entscheidet. Eine Genehmigung gilt nur für das betreffende Spieljahr. Ein Einsatz in verschiedenen Altersklassen ist nicht möglich.

Rückversetzung von Juniorinnen für Junioren-Mannschaften

Juniorinnen des jüngeren Jahrgangs ihrer Altersklasse (bis einschließlich BJuniorinnen) besitzen ab dem 01.07.2021 zugleich auch eine Spielberechtigung für die Juniorenmannschaften der nächst niedrigeren Altersklasse ihres Vereins. In Einzelfällen kann der SHFV Frauen- und Mädchenausschuss aus Talentfördergründen auf [Antrag] eines Vereins auch Juniorinnen des älteren Jahrgangs – begrenzt auf aktuelle Landesauswahlspielerinnen – die Spielberechtigung erteilen.

Pilotprojekt für die Saison 2021/22: A-Juniorinnen des jüngeren Jahrgangs (Jahrgang 2004) besitzen zugleich auch eine Spielberechtigung für die B-Juniorenmannschaften ihres Vereins.

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