Schleswig-Holstein Fußballverbung

Nordfriese als Doppeltorschütze bei der Europameisterschaft

Doppelpack gegen die Nachbarn aus Dänemark, 344 von möglichen 360 Einsatzminuten und einen tollen sechsten Platz mit der Nationalmannschaft Deutschlands. All das erreichte Jörn Lorenzen aus Risum-Lindholm in diesem Sommer bei der Europameisterschaft im CP-Fußball im niederländischen Zeist. Der sechste Platz ist dabei die beste Platzierung in der deutschen CP-Fußball-Geschichte.

Bei CP-Fußball handelt es sich um eine Facette des Fußballs für Menschen mit einer Hirnschädigung und daraus resultierenden Bewegungsstörungen. Gespielt wird auf einem 75 Meter langen und 55 Meter breiten Feld mit sechs Feldspielern und einem Torwart.

In Deutschland engagieren sich insbesondere die ZNS-Hannelore Kohl Stiftung, die Sepp-Herberger-Stiftung und der Deutsche Behindertensportverband (DBS) für den CP-Fußball. Seit Beginn des Jahres 2014 stellt der DBS eine eigene CP-Nationalmannschaft.

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Zweiter Workshop zum Handicap-Fußball in Malente

Beim zweiten Workshop zum Thema „Behindertenfußball“ im Uwe Seeler Fußball Park am 29.11.2015 der CP-Fußball als Schwerpunkt  der ganztägigen Veranstaltung in Malente. „CP“ ist die Abkürzung für „Cerebralparese“. Es handelt sich um eine cerebrale Bewegungsstörung, verursacht durch eine Hirnschädigung, die einen dauerhaften Krampfzustand auslösen und Teile oder auch den gesamten Körper betreffen kann (z.B. eine Spastik).

Geleitet durch den ehemaligen Fußballprofi und heutigen Bundestrainer im CP-Fußball, Thomas Pfannkuch, haben die Teilnehmer die ersten inhaltliche Einblicke sowie neue Reize für die Arbeit mit Menschen mit Handicap bekommen. Die komplett kostenlose Fortbildung im Bereich des Behindertenfußballs in Malente wurde durch eine sehr gute Zusammenarbeit des SHFV, des Rehabilitations- und Behinderten-Sportverbandes Schleswig-Holstein (RBSV) und des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) ermöglicht. Nach der offiziellen Begrüßung durch SFHV-Vorstandsmitglied Eberhard „Eddy“ Münch und den Fußballkoordinator des DBS, Oliver Thomaschewski,  ging es mit einer kleinen Theorieeinführung los. Hier wurden den Teilnehmern die thematischen Inhalte zum Behindertenfußball und insbesondere zum CP-Fußball sowie das Klassifizierungssystem für nationale und internationale Wettbewerbe vermittelt. Auch ein paar taktische Züge im CP-Fußball wurden den Teilnehmern nicht vorenthalten. Nach einer wohlverdienten Mittagspause zeigte der DBS-Bundestrainer den Teilnehmern auf dem Kunstrasenplatz einige interessante Koordinations-, Dehn- und Ballübungen. „Es ging in erster Linie darum, die Teilnehmer mit der Thematik des Behindertenfußballs und des CP-Fußballs vertraut zu machen und ihnen sowohl praktische als auch hilfreiche Tipps für ihre Arbeit im eigenen Verein oder in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung zu geben“, sagte der Leiter des SHFV-Projektes „Dribbeln ohne Limits“, Kilian Weber, nach dem Workshop.

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Kostenloser Workshop zum Thema CP-Fußball

Nach einem Lehrgang Mitte März 2015 zur allgemeinen „Einführung in den Behindertenfußball“ veranstaltet der SHFV zusammen mit seinem Kooperationspartner, dem Rehabilitations- und Behinderten-Sportverband Schleswig-Holstein (RBSV), und dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) Ende November 2015 einen neuen Workshop zum Thema Handicapfußball, dieses Mal mit dem Schwerpunkt „CP-Fußball“. „CP“ steht für Cerebralparese – eine Bewegungsstörung, ausgelöst durch eine Hirnschädigung, die sich in unterschiedlich starken Ausprägungen auf Teile des Körpers oder den gesamten Körper auswirken kann und in der Regel einen dauerhaften Krampfzustand zur Folge hat. Wer sich über den Behindertenfußball im Allgemeinen und über den CP-Fußball im Speziellen interessiert, ist bei dieser Veranstaltung genau richtig. Unter der Leitung des ehemaligen Fußballprofis und derzeitigen Bundestrainers der deutschen CP-Nationalmannschaft, Herrn Thomas Pfannkuch, wird am 29. November 2015 von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr eine Informations- und Weiterbildungsveranstaltung zum Thema „Behindertenfußball und Leistung – kein Widerspruch! CP-Fußball in Deutschland“ im Uwe Seeler Fußball Park in Malente stattfinden. Der Workshop richtet sich an alle Interessierte, Trainer und Übungsleiter. Da die Teilnahme (inkl. Verpflegung) kostenlos sein wird, ist die Teilnehmerzahl auf maximal 30 Personen begrenzt. Weitere Informationen zur Anmeldung erhalten Sie beim Leiter des Projektes „Dribbeln ohne Limits“, Herrn Kilian Weber, unter k.weber@shfv-kiel.de oder per Telefon unter 0431/6486-224.

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Die erste Feuerprobe ist bestanden

Die langen Telefonate, Gespräche und Vorbereitungen im Vorwege haben sich gelohnt: Die deutsche CP-Nationalmannschaft absolvierte am 25. April 2015 ihr erstes Länderspiel in Schleswig-Holstein gegen die Auswahl aus Dänemark. Der Rehabilitations- und Behinderten-Sportverband Schleswig-Holstein (RBSV) um den Präsidenten Wolfgang Tenhagen hat diese Veranstaltung möglich gemacht: „Nachdem wir im letzten Jahr den finalen Spieltag der Blindenfußball-Bundesliga nicht hier durchführen konnten, freuten wir uns als die Zusage  zum Länderspiel in Schleswig vom Deutschen Behindertensportverband kam.“ Die zündende Idee kam von Jonas Becht, dem einzigen deutschen CP-Fußball-Nationalspieler aus Schleswig-Holstein, der letztes Jahr in Portugal noch im deutschen Trikot auf den Platz lief und in diesem Jahr zum Manager der Nationalmannschaft ernannt wurde. „Ich habe mich mit Thomas Pfannkuch (Nationaltrainer) und Kilian Weber (Projektleiter „Dribbeln ohne Limits“, SHFV) darüber unterhalten. Danach kam es zum Treffen mit Wolfgang Tenhagen und das Ganze nahm seinen Lauf“, erzählt Becht weiter. Schnell wurde ein Partner vor Ort gefunden: Der VfR Schleswig um den Vereinsvorsitzenden Volker Schmidt erklärte sich bereit, die Sportanlage des Vereins in der Sankt-Jürgener Straße für das Länderspiel zu Verfügung zu stellen: „Wir haben schon im Jahr 2013 die Organisation der Endspiele des Sparda-Integrationscups des SHFV übernommen. Die Inklusion in den Fußball ist der logische nächste Schritt gewesen.“  Der RBSV kümmerte sich um die organisatorische Angelegenheiten wie z.B. die Unterkunft, die Verpflegung und den offiziellen Empfang. Der SHFV übernahm die Bereitstellung der Schiedsrichter für beide Spiele, die Erstellung der Plakate und der Einladungskarten sowie die Presse- und  Öffentlichkeitsarbeit.

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Länderspiel CP-Fußball in Schleswig

Auf dem Sportplatz des VfR Schleswig treffen am 25. April 2015 die CP-Fußball-Nationalmannschaften von Deutschland und von Dänemark aufeinander. Der Koordinator für den Behindertenfußball und Leiter des Projektes "Dribbeln ohne Limits" beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband, Kilian Weber, der Präsident des Rehabilitations- und Behinderten-Sportverbandes Schleswig-Holstein, Wolfgang Tenhagen und der Vorsitzende des VfR Schleswig, Volker Schmidt sind sich sicher, dass dieses Länderspiel eine tolle Veranstaltung und Werbung für den CP-Fußball sein wird. Das Spiel beginnt um 15.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

CP-Fußball auch „7-a-side“ genannt, wird schon seit 30 Jahren in vielen Ländern der Welt gespielt. CP ist die Abkürzung für cerebral parese (engl. cerebral palsy). Es handelt sich bei der Behinderung der Spieler, verursacht durch eine Hirnschädigung, um eine cerebrale Bewegungsstörung.

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Therapeutische Kraft des Fußballs

In Zusammenarbeit mit dem Inklusionsprojekt „Dribbeln ohne Limits“ des SHFV wird ab dem 13. Januar 2015 beim 1. Kieler Behindertensportverein (www.bsv-ki.de) Fußball einmal wöchentlich angeboten. Diese neue Vereinssparte sowie das Fußballtraining werden vom lizenzierten Übungsleiter und deutschen CP-Fußballnationalspieler Jonas Becht geleitet (CP bedeutet cerebral parese und bezeichnet eine zerebrale Bewegungseinschränkung, die sich auf die Motorik auswirkt). Interessierte jeden Alters treffen sich dienstags von 15.30 Uhr bis 17 Uhr in der neu gebauten Sporthalle der Ricarda-Huch-Schule, Westring 100 in Kiel. Das Angebot richtet sich an alle, die Lust haben, mit Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam Fußball zu spielen. Zudem werden den Teilnehmern die Kenntnisse der Neuro-Gangrehabilitation vom Selbstbetroffenen, Jonas Becht, zu Gute kommen. Besonders Menschen mit Bewegungsstörungen sind daher herzlich willkommen. Das Miteinander, der Spaß und die Freude am Fußball stehen dabei im Vordergrund, weswegen das Spielniveau an die Trainingsgruppe angepasst wird. Denn es geht dabei auch um die therapeutische Kraft des Fußballs. Nach den ersten zwei Probe-Trainingseinheiten gibt es die Möglichkeit, dem 1. Kieler Behindertensportverein als Mitglied beizutreten, um das Angebot dauerhaft wahrzunehmen. Der Leiter des SHFV-Projektes, Kilian Weber, sagt dazu: „Fußball hat eine unglaublich positive Wirkung auf alle Menschen, die es aktiv betreiben, unabhängig davon, ob sie eine Beeinträchtigung haben oder nicht.“ Wer Lust auf Fußball, Bewegung und Spaß hat, kann jederzeit daran teilnehmen.

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"Total genial" - Schleswig-Holsteiner bei EM in Portugal

Nach der Weltmeisterschaft in Brasilien und der Europameisterschaft der U 19 in Ungarn folgte vom 20. Juli bis 2. August die Europameisterschaft im „CP-Fußball“ in der portugiesischen Stadt Maia. Der CP-Fußball oder „7-A-Side-Football“ ist Fußball für Menschen mit cerebral parese (engl. cerebral palsy, kurz: CP), eine Hirnschädigung, die sich auf die Motorik auswirkt. Die Europameisterschaften sowie die Weltmeisterschaften werden von der Cerebral Palsy International Sports and Recreation Association (CPISRA) organisiert und veranstaltet. Gespielt wird nach modifizierten FIFA-Regeln, indem 7 Spieler (6 Feldspieler und 1 Torwart) auf einem verkleinerten Spielfeld miteinander agieren. Die Spieldauer beträgt 2 x 30 Minuten mit einer 15-minütigen Halbzeitpause. Es wird ohne Abseitsregel gespielt, der Ball darf eingeworfen sowie eingerollt werden.

Obwohl der CP-Fußball seit 1984 ein fester Bestandteil der Paralympischen Sommerspiele sei, wurde der erst zu Beginn dieses Jahres in das Inventar des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) und somit in die Reihen des Nationalen Paralympischen Komitees aufgenommen. Demzufolge nahm auch die deutsche CP Nationalmannschaft zum ersten Mal an einem internationalen Wettbewerb teil. Mit dabei in Portugal war Jonas Becht, ein Schleswig-Holsteiner aus der Landeshauptstadt Kiel.

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