Schleswig-Holstein Fußballverbung

Juli 2015

„Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist!“


Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband hat die traurige Pflicht, Sie über den Tod seines langjährigen Beiratsmitgliedes und Ehrenvorsitzenden im KFV Nordfriesland,


Herrn Hans-Jürgen Fröhlich


der am Dienstag, dem 28. Juli 2015 im Alter von 62 nach schwerer Krankheit verstorben ist, zu informieren.

Mehr als 30 Jahre wirkte Hans-Jürgen Fröhlich in verschiedensten Funktionen auf Kreis-/ Bezirks- und Verbandsebene und vertrat dabei nicht nur die Interessen seiner nordfriesischen Vereine, sondern aller Fußballer im Land zwischen den Meeren.

Neben seiner Tätigkeit als zunächst zweiter und später erster Vorsitzender des SV Germania Breklum übernahm Hans-Jürgen Fröhlich sehr schnell auch Verantwortung im ehemaligen Bezirk II, wo er zunächst als Schriftführer und Pressewart fungierte und von 1990 bis 1997 dessen erster Vorsitzender war. Von 1997 bis 2013 wirkte er als erster Vorsitzender des Kreisfußballverbandes Nordfriesland und setzte in dieser Funktion auch im Beirat des SHFV entscheidende Akzente in der Fortentwicklung des Fußballs in Schleswig-Holstein. Besonders am Herzen lag ihm dabei stets die Berücksichtigung der speziellen Herausforderungen der Inselvereine in Schleswig-Holstein.

Im Jahre 2013 wurde er zum Ehrenvorsitzenden des Kreisfußballverbandes Nordfriesland ernannt.

Vereine, Kreis- und Verbandsmitarbeiter fanden in Hans-Jürgen Fröhlich einen stets kompetenten, menschlichen und loyalen Ansprechpartner.

Für seine Verdienste um den Fußballsport wurde Hans-Jürgen Fröhlich mit einer Vielzahl von Auszeichnungen bedacht, so war er Träger der goldenen Ehrennadel des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes.

Mit den Angehörigen trauern wir um eine herausragende Persönlichkeit des Fußballsports in Schleswig-Holstein und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Hans-Ludwig Meyer                Jörn Felchner            
Präsident SHFV                    Geschäftsführer SHFV

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Kieler Company-Cup: Pokalübergabe beim Siegerteam Drägerwerk Lübeck

Der Wanderpokal des Kieler Company-Cup‘s ist nun offiziell und neu signiert in die Hände des diesjährigen Siegerteams Drägerwerk Lübeck übergeben worden. Projektassistent Dennis Hein traf sich auf dem Areal des Hauptsitzes von Dräger, einem international führenden Unternehmen in der Medizin- und Sicherheitstechnik, mit dem Siegerteam und überreichte der gut gelaunten Truppe den großen Wanderpokal. Die Freude bei allen Beteiligten war groß, der Sieg 2015 somit komplett und der Pokal kann nun an einem entsprechenden Platz strahlen. „Den Kieler Company-Cup zu gewinnen ist ein toller Erfolg für unsere Fußballer. Sie haben gezeigt, dass gemeinsames Training, Spaß und Siegeswille beim Spiel über Altersgruppen und Bereiche hinweg beflügeln können. Darüber freue ich mich sehr!“ erklärt Silke Willert, verantwortlich für den Betriebssport bei Dräger / HR Development. „Das gilt natürlich auch für die vielen anderen engagierten Betriebssportgruppen bei uns – insgesamt sind es 29 mit inzwischen 1129 aktiven Mitgliedern!“

Das Siegerteam Drägerwerk Lübeck setzte sich in der sechsten Auflage des Kieler Company-Cup’s auf dem Nordmarksportfeld erfolgreich gegen die knapp 40 anderen Firmenteams durch und konnte am Ende des Turniertages den begehrten Wanderpokal in die Höhe trecken.

Mit 3 Siegen und 13:0 Toren zog das Team souverän als Erster der Gruppe C in die Hauptrunde ein. Hier war es am Ende das bessere Torverhältnis, dass die Teilnahme an der anschließenden K.O.-Runde sicherstellte. Nachdem das Drägerwerk Lübeck im Viertelfinale durch ein 2:0 gegen die ABK den Vorjahressieger aus dem Turnier warf, gab es für die Jungs kein Halten mehr. Im Halbfinale wurde das Team der TyssenKrupp Marine Systems mit 2:1 und in einem spannenden Finale das Team Detlef Paulsen mit 2:0 bezwungen.

Nach der offiziellen Übergabe des Siegerpokals ist der diesjährige Kieler Company-Cup erfolgreich abgeschlossen und die Vorbereitungen für das nächste Jahr können beginnen.

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Blut spenden - Leben retten

Jeder von uns kann irgendwann in die Situation geraten, in der er auf lebensrettende Blutkonserven angewiesen ist. Wir vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband möchten unsere Vereine, alle Fußballer, jeden Mitspieler und das gesamte Umfeld der großen Fußballfamilie in Schleswig-Holstein informieren und zum Blutspenden animieren.

Blutkonserven werden dringend benötigt, um Menschen zu helfen, die zum Beispiel einen Unfall erlitten haben, sich einer Operation unterziehen müssen, an Krebs erkrankt sind oder an einer Blutarmut leiden. Blutkonserven können nur mit Hilfe Ihrer Blutspende gewonnen werden.

Die Blutspendezentrale des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein versorgt Patienten im Universitätsklinikum selbst, in anderen Krankenhäusern der Region und in verschiedenen Arztpraxen in Kiel und Lübeck mit Blutprodukten.

Deshalb möchten wir Sie mit dieser Broschüre des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein informieren, denn: „Wissen schafft Gesundheit“. Helfen Sie mit, spenden Sie Blut und retten somit Leben!

 

Zur Informationsbroschüre des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein

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Sparda-Bank Hamburg macht Blindenfußball an der Uni Kiel möglich

Nach dem erfolgreich durchgeführten Endspieltag der Blindenfußball-Bundesliga 2014 in Lübeck fördert die Sparda-Bank Hamburg auch weiterhin die Aktivitäten im Blindenfußball in Schleswig-Holstein. Bereits zum zweiten Mal unterstützte die Sparda-Bank nun Workshops zum Thema Blindenfußball für Sportstudierende der Christian-Albrechts Universität zu Kiel, sehr zur Freude von Eddy Münch, dem Vorstandsmitglied und Verantwortlichen für gesellschaftliche Entwicklung beim SHFV: „Mit unserem Partner, der Sparda-Bank Hamburg, freut es uns sehr, diese außergewöhnliche Veranstaltung für die Studierende ermöglichen und den Blindenfußball nachhaltig fördern zu können.“


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Der Frauen- und Mädchenfußball in Schleswig-Holstein

In den Sommermonaten Juni und Juli hatte der Frauenfußball keine Pause, denn die FIFA-Weltmeisterschaft in Kanada versüßte die fußballfreie Zeit. Auch wenn der WM-Traum der deutschen Mannschaft im Halbfinale leider platze, durfte man bestaunen, wie sich der Frauenfußball weiterentwickelt hat und die internationale Spitze noch enger zusammengerückt ist. Der DFB und seine Landesverbände müssen also auch zukünftig in die Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs investieren, damit Deutschland in der Weltspitze bleibt.

In Schleswig-Holstein startet sechs Wochen nach der WM der Spielbetrieb im Frauenbereich.  Überaus erfreulich für den SHFV ist die Doppelbesetzung in der  2. Frauen-Bundesliga mit Holstein Kiel und dem SV Henstedt-Ulzburg.  Der Klassenerhalt der Kielerinnen in der Saison 2014/15 und der parallele Aufstieg von Henstedt-Ulzburg zeigen deutlich, dass Schleswig-Holstein ausreichend Potenzial hat, um stets in der zweithöchsten Spielklasse vertreten zu sein.  Auch die U-17-Juniorinnen von Holstein Kiel konnten den Klassenerhalt in der B-Juniorinnen-Bundesliga sichern und der Verein bietet somit weiterhin talentierten Mädchen die Möglichkeit, sich auf Bundesebene zu messen. Die Aufstiegsrunde zur B-Juniorinnen-Bundesliga verpasste der Schleswig-Holstein-Liga-Meister VfL Oldesloe hingegen und wird weiterhin in dieser Spielklasse zum Einsatz kommen. Unser LOTTO-Pokal-Finalist TuRa Meldorf muss nach einer Saison in der Frauen-Regionalliga den Schritt zurück in die Schleswig-Holstein-Liga antreten. Nach großen Anfangsschwierigkeiten in der neuen Liga bewiesen die Meldorferinnen jedoch Teamgeist und Willensstärke, was zum Ende aber trotzdem nicht mehr ganz zum Klassenerhalt reichte.

In der Frauen Schleswig-Holstein-Liga durfte sich der SSC Hagen Ahrensburg über den Gewinn der Meisterschaft freuen. Seit Jahren spielen die Frauen stets im oberen Drittel der SH-Liga mit und zeigen, welches Potenzial im Kreis Stormarn vorhanden ist. Der Aufstieg in die Regionalliga war aktuell jedoch noch einen Schritt zu groß für die Ahrensburgerinnen.  Auch der TSV Schönberg marschierte souverän durch die Frauen-Verbandsliga Nord und schaffte ebenso wie Henstedt-Ulzburg II aus der Verbandsliga Süd  den Sprung in die höchste Spielklasse des Landes. Zur „Belohnung“ erhielt der TSV Schönberg den Zuspruch für das SHFV-Saison-Opening der Frauen-Schleswig-Holstein-Liga am Samstag, dem 29.08.2015. Rund um das Eröffnungsspiel wird ein attraktives Rahmenprogramm für kleine und große Besucher geboten – auch deshalb wäre der Saisonauftakt sicherlich einen Besuch wert.

Der SHFV freut sich über die sportliche Entwicklung und nicht zuletzt auch über die zahlreichen Nominierungen in die verschiedenen DFB-Teams. Mit Anna-Lena Stolze (ATSV Stockelsdorf),  Meret Wittje (TuS Nortorf) und Birel Adigo (VfB Lübeck) berief DFB-Trainerin Ulrike Ballweg bspw. gleich drei Spielerinnen aus Schleswig-Holstein in den Kader der deutschen U-16-Juniorinnen-Auswahl für den Nordic Cup im Juni/Juli 2015. Diese Spielerinnen könnten sogar Ende August in Flensburg mit der U-16-Nationalmannschaft vor heimischer Kulisse zum Einsatz kommen. Vom 30. August bis 02. September gastieren die DFB-U-16-Juniorinnen in Flensburg und werden dort voraussichtlich ein Freundschaftsspiel gegen die dänische U-16-Juniorinnen Nationalmannschaft bestreiten sowie am 02.09.2015 in unserem Nachbarland spielen.

Um weitere Mädchen für das Fußballspielen zu begeistern und sportlich zu fördern, richten der SHFV und die Sparkasse Holstein mit ihren Stiftungen in den Herbstferien (28.-30.10.) erneut das „Sparkassen Girls-Camp“ aus. An dem dreitägigen Fußballcamp im  Uwe Seeler Fußball Park in Malente, welches auch andere Aktivitäten wie z.B. den Besuch des „Erlebnis Bungsberg“ umfasst, können Mädchen zwischen zehn und zwölf Jahren aus den Kreisen Ostholstein, Norderstedt und Stormarn teilnehmen. Weitere Infos dazu finden Sie auf www.shfv-kiel.de.

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Metropolregion Hamburg Cup ein voller Erfolg

16 Mädchenteams aus Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben sich auf dem Beachsoccer-Feld im Stadtpark Norderstedt spannende Fußballduelle geliefert. Die Siegerinnen aus dem letzten Jahr vom Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld konnten ihren Titel erfolgreich verteidigen. Der Fairnesspreis ging an das Team der Erich-Kästner-Schule aus Hamburg.

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