Schleswig-Holstein Fußballverbung

Juli 2015

„Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist!“


Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband hat die traurige Pflicht, Sie über den Tod seines langjährigen Beiratsmitgliedes und Ehrenvorsitzenden im KFV Nordfriesland,


Herrn Hans-Jürgen Fröhlich


der am Dienstag, dem 28. Juli 2015 im Alter von 62 nach schwerer Krankheit verstorben ist, zu informieren.

Mehr als 30 Jahre wirkte Hans-Jürgen Fröhlich in verschiedensten Funktionen auf Kreis-/ Bezirks- und Verbandsebene und vertrat dabei nicht nur die Interessen seiner nordfriesischen Vereine, sondern aller Fußballer im Land zwischen den Meeren.

Neben seiner Tätigkeit als zunächst zweiter und später erster Vorsitzender des SV Germania Breklum übernahm Hans-Jürgen Fröhlich sehr schnell auch Verantwortung im ehemaligen Bezirk II, wo er zunächst als Schriftführer und Pressewart fungierte und von 1990 bis 1997 dessen erster Vorsitzender war. Von 1997 bis 2013 wirkte er als erster Vorsitzender des Kreisfußballverbandes Nordfriesland und setzte in dieser Funktion auch im Beirat des SHFV entscheidende Akzente in der Fortentwicklung des Fußballs in Schleswig-Holstein. Besonders am Herzen lag ihm dabei stets die Berücksichtigung der speziellen Herausforderungen der Inselvereine in Schleswig-Holstein.

Im Jahre 2013 wurde er zum Ehrenvorsitzenden des Kreisfußballverbandes Nordfriesland ernannt.

Vereine, Kreis- und Verbandsmitarbeiter fanden in Hans-Jürgen Fröhlich einen stets kompetenten, menschlichen und loyalen Ansprechpartner.

Für seine Verdienste um den Fußballsport wurde Hans-Jürgen Fröhlich mit einer Vielzahl von Auszeichnungen bedacht, so war er Träger der goldenen Ehrennadel des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes.

Mit den Angehörigen trauern wir um eine herausragende Persönlichkeit des Fußballsports in Schleswig-Holstein und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Hans-Ludwig Meyer                Jörn Felchner            
Präsident SHFV                    Geschäftsführer SHFV

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Kieler Company-Cup: Pokalübergabe beim Siegerteam Drägerwerk Lübeck

Der Wanderpokal des Kieler Company-Cup‘s ist nun offiziell und neu signiert in die Hände des diesjährigen Siegerteams Drägerwerk Lübeck übergeben worden. Projektassistent Dennis Hein traf sich auf dem Areal des Hauptsitzes von Dräger, einem international führenden Unternehmen in der Medizin- und Sicherheitstechnik, mit dem Siegerteam und überreichte der gut gelaunten Truppe den großen Wanderpokal. Die Freude bei allen Beteiligten war groß, der Sieg 2015 somit komplett und der Pokal kann nun an einem entsprechenden Platz strahlen. „Den Kieler Company-Cup zu gewinnen ist ein toller Erfolg für unsere Fußballer. Sie haben gezeigt, dass gemeinsames Training, Spaß und Siegeswille beim Spiel über Altersgruppen und Bereiche hinweg beflügeln können. Darüber freue ich mich sehr!“ erklärt Silke Willert, verantwortlich für den Betriebssport bei Dräger / HR Development. „Das gilt natürlich auch für die vielen anderen engagierten Betriebssportgruppen bei uns – insgesamt sind es 29 mit inzwischen 1129 aktiven Mitgliedern!“

Das Siegerteam Drägerwerk Lübeck setzte sich in der sechsten Auflage des Kieler Company-Cup’s auf dem Nordmarksportfeld erfolgreich gegen die knapp 40 anderen Firmenteams durch und konnte am Ende des Turniertages den begehrten Wanderpokal in die Höhe trecken.

Mit 3 Siegen und 13:0 Toren zog das Team souverän als Erster der Gruppe C in die Hauptrunde ein. Hier war es am Ende das bessere Torverhältnis, dass die Teilnahme an der anschließenden K.O.-Runde sicherstellte. Nachdem das Drägerwerk Lübeck im Viertelfinale durch ein 2:0 gegen die ABK den Vorjahressieger aus dem Turnier warf, gab es für die Jungs kein Halten mehr. Im Halbfinale wurde das Team der TyssenKrupp Marine Systems mit 2:1 und in einem spannenden Finale das Team Detlef Paulsen mit 2:0 bezwungen.

Nach der offiziellen Übergabe des Siegerpokals ist der diesjährige Kieler Company-Cup erfolgreich abgeschlossen und die Vorbereitungen für das nächste Jahr können beginnen.

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Blut spenden - Leben retten

Jeder von uns kann irgendwann in die Situation geraten, in der er auf lebensrettende Blutkonserven angewiesen ist. Wir vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband möchten unsere Vereine, alle Fußballer, jeden Mitspieler und das gesamte Umfeld der großen Fußballfamilie in Schleswig-Holstein informieren und zum Blutspenden animieren.

Blutkonserven werden dringend benötigt, um Menschen zu helfen, die zum Beispiel einen Unfall erlitten haben, sich einer Operation unterziehen müssen, an Krebs erkrankt sind oder an einer Blutarmut leiden. Blutkonserven können nur mit Hilfe Ihrer Blutspende gewonnen werden.

Die Blutspendezentrale des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein versorgt Patienten im Universitätsklinikum selbst, in anderen Krankenhäusern der Region und in verschiedenen Arztpraxen in Kiel und Lübeck mit Blutprodukten.

Deshalb möchten wir Sie mit dieser Broschüre des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein informieren, denn: „Wissen schafft Gesundheit“. Helfen Sie mit, spenden Sie Blut und retten somit Leben!

 

Zur Informationsbroschüre des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein

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Awuku und Meister zu DFB-Lehrgang berufen

Zwei Talente von Holstein Kiel reisen vom 16. bis 19. August zum DFB-Sichtungslehrgang der U-16-Junioren nach Barsinghausen.

Während Angreifer Noah Awuku bereits bei den letzten Lehrgängen dabei war, darf sich Torwart Jannis Meister erstmals über eine Berufung zum DFB freuen. Der Keeper hatte durch gute Leistungen beim Sichtungsturnier in Duisburg auf sich aufmerksam gemacht und sich so den Sprung in den 30-köpfigen Lehrgangskader, den DFB-U-16-Coach Christian Wück berief, verdient.

Während des viertägigen Lehrgangs sollen die Spieler ihre sportlichen Fähigkeiten weiterentwickeln. Trotzdem wird auch die schulische Ausbildung bei dieser Maßnahme nicht außer Acht gelassen. Daher wechseln sich an drei der vier Ausbildungstage Training und Schule in regelmäßigen Abständen ab.

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Sparda-Bank Hamburg macht Blindenfußball an der Uni Kiel möglich

Nach dem erfolgreich durchgeführten Endspieltag der Blindenfußball-Bundesliga 2014 in Lübeck fördert die Sparda-Bank Hamburg auch weiterhin die Aktivitäten im Blindenfußball in Schleswig-Holstein. Bereits zum zweiten Mal unterstützte die Sparda-Bank nun Workshops zum Thema Blindenfußball für Sportstudierende der Christian-Albrechts Universität zu Kiel, sehr zur Freude von Eddy Münch, dem Vorstandsmitglied und Verantwortlichen für gesellschaftliche Entwicklung beim SHFV: „Mit unserem Partner, der Sparda-Bank Hamburg, freut es uns sehr, diese außergewöhnliche Veranstaltung für die Studierende ermöglichen und den Blindenfußball nachhaltig fördern zu können.“


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Rottenberg beruft Merle Hartkopf

Torwarttalent aus Schleswig darf sich beim DFB-Lehrgang in Grünberg beweisen

Ex-Nationaltorhüterin und DFB-Torwarttrainerin Silke Rottenberg hat Merle Hartkopf (14) vom VfR Schleswig zum Torhüterinnen-Stützpunkt-Training vom 16. bis 19.08. im hessischen Grünberg berufen. Zusammen mit 15 weiteren Nachwuchs-Torhüterinnen darf sich das schleswig-holsteinische Talent auf dem viertätigen Lehrgang für weitere Berufungen empfehlen.

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Vier SHFV-Talente reisen nach Hennef

Mit zwei Sichtungslehrgängen in Hennef Anfang August will sich DFB-Trainerin Bettina Wiegmann einen Überblick über den Leistungsstand der besten U-15-Juniorinnen im Land verschaffen. Beim ersten Lehrgang vom 03. bis 05. August werden mit Jule Gloy (VfL Kellinghusen) und Corinna Statz (TuS Nortorf) ebenso zwei Schleswig-Holsteinerinnen zum 28-köpfigen Kader gehören wie beim zweiten Lehrgang vom 05. bis 07., zu dem Merle Hartkopf (VfR Schleswig) und Livinia Seifert (SV Eichede) eingeladen wurden.

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Der Frauen- und Mädchenfußball in Schleswig-Holstein

In den Sommermonaten Juni und Juli hatte der Frauenfußball keine Pause, denn die FIFA-Weltmeisterschaft in Kanada versüßte die fußballfreie Zeit. Auch wenn der WM-Traum der deutschen Mannschaft im Halbfinale leider platze, durfte man bestaunen, wie sich der Frauenfußball weiterentwickelt hat und die internationale Spitze noch enger zusammengerückt ist. Der DFB und seine Landesverbände müssen also auch zukünftig in die Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs investieren, damit Deutschland in der Weltspitze bleibt.

In Schleswig-Holstein startet sechs Wochen nach der WM der Spielbetrieb im Frauenbereich.  Überaus erfreulich für den SHFV ist die Doppelbesetzung in der  2. Frauen-Bundesliga mit Holstein Kiel und dem SV Henstedt-Ulzburg.  Der Klassenerhalt der Kielerinnen in der Saison 2014/15 und der parallele Aufstieg von Henstedt-Ulzburg zeigen deutlich, dass Schleswig-Holstein ausreichend Potenzial hat, um stets in der zweithöchsten Spielklasse vertreten zu sein.  Auch die U-17-Juniorinnen von Holstein Kiel konnten den Klassenerhalt in der B-Juniorinnen-Bundesliga sichern und der Verein bietet somit weiterhin talentierten Mädchen die Möglichkeit, sich auf Bundesebene zu messen. Die Aufstiegsrunde zur B-Juniorinnen-Bundesliga verpasste der Schleswig-Holstein-Liga-Meister VfL Oldesloe hingegen und wird weiterhin in dieser Spielklasse zum Einsatz kommen. Unser LOTTO-Pokal-Finalist TuRa Meldorf muss nach einer Saison in der Frauen-Regionalliga den Schritt zurück in die Schleswig-Holstein-Liga antreten. Nach großen Anfangsschwierigkeiten in der neuen Liga bewiesen die Meldorferinnen jedoch Teamgeist und Willensstärke, was zum Ende aber trotzdem nicht mehr ganz zum Klassenerhalt reichte.

In der Frauen Schleswig-Holstein-Liga durfte sich der SSC Hagen Ahrensburg über den Gewinn der Meisterschaft freuen. Seit Jahren spielen die Frauen stets im oberen Drittel der SH-Liga mit und zeigen, welches Potenzial im Kreis Stormarn vorhanden ist. Der Aufstieg in die Regionalliga war aktuell jedoch noch einen Schritt zu groß für die Ahrensburgerinnen.  Auch der TSV Schönberg marschierte souverän durch die Frauen-Verbandsliga Nord und schaffte ebenso wie Henstedt-Ulzburg II aus der Verbandsliga Süd  den Sprung in die höchste Spielklasse des Landes. Zur „Belohnung“ erhielt der TSV Schönberg den Zuspruch für das SHFV-Saison-Opening der Frauen-Schleswig-Holstein-Liga am Samstag, dem 29.08.2015. Rund um das Eröffnungsspiel wird ein attraktives Rahmenprogramm für kleine und große Besucher geboten – auch deshalb wäre der Saisonauftakt sicherlich einen Besuch wert.

Der SHFV freut sich über die sportliche Entwicklung und nicht zuletzt auch über die zahlreichen Nominierungen in die verschiedenen DFB-Teams. Mit Anna-Lena Stolze (ATSV Stockelsdorf),  Meret Wittje (TuS Nortorf) und Birel Adigo (VfB Lübeck) berief DFB-Trainerin Ulrike Ballweg bspw. gleich drei Spielerinnen aus Schleswig-Holstein in den Kader der deutschen U-16-Juniorinnen-Auswahl für den Nordic Cup im Juni/Juli 2015. Diese Spielerinnen könnten sogar Ende August in Flensburg mit der U-16-Nationalmannschaft vor heimischer Kulisse zum Einsatz kommen. Vom 30. August bis 02. September gastieren die DFB-U-16-Juniorinnen in Flensburg und werden dort voraussichtlich ein Freundschaftsspiel gegen die dänische U-16-Juniorinnen Nationalmannschaft bestreiten sowie am 02.09.2015 in unserem Nachbarland spielen.

Um weitere Mädchen für das Fußballspielen zu begeistern und sportlich zu fördern, richten der SHFV und die Sparkasse Holstein mit ihren Stiftungen in den Herbstferien (28.-30.10.) erneut das „Sparkassen Girls-Camp“ aus. An dem dreitägigen Fußballcamp im  Uwe Seeler Fußball Park in Malente, welches auch andere Aktivitäten wie z.B. den Besuch des „Erlebnis Bungsberg“ umfasst, können Mädchen zwischen zehn und zwölf Jahren aus den Kreisen Ostholstein, Norderstedt und Stormarn teilnehmen. Weitere Infos dazu finden Sie auf www.shfv-kiel.de.

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Metropolregion Hamburg Cup ein voller Erfolg

16 Mädchenteams aus Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben sich auf dem Beachsoccer-Feld im Stadtpark Norderstedt spannende Fußballduelle geliefert. Die Siegerinnen aus dem letzten Jahr vom Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld konnten ihren Titel erfolgreich verteidigen. Der Fairnesspreis ging an das Team der Erich-Kästner-Schule aus Hamburg.

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U 12 wird Norddeutscher Vizemeister in Bremen

Nach einem 1:1 gegen die Verbände aus Niedersachsen und Hamburg sowie einem 5:0 gegen Bremen erspielte sich die U12-Mädchenauswahl des SHFV einen guten 2. Platz und gewann die Silbermedaille hinter dem starken Verband aus Niedersachsen.

Nach einer durch Umleitungen geprägten Anreise nach Bremen ging es aus dem Bus gleich auf den Platz. Unter den Augen vieler mitgereister Eltern übernahm die SHFV-Auswahl gegen Hamburg sofort das Kommando. Mit druckvollem Passspiel sollte ein schnelles Tor erzwungen werden. Trotz guter Möglichkeiten durch die laufstarken Gloria Adigo und Beke Sterner sollte jedoch kein frühes Tor gelingen. So führte ein schneller Konter für die Hamburgerinnen zum glücklichen 0:1. Nach der Halbzeitpause das gleiche Bild: die Schleswig-Holsteinerinnen bedrängten das gegnerische Tor, während die Spielerinnen aus Hamburg durch gezielte Konter immer gefährlich waren. Mitte der zweiten Halbzeit fiel endlich das erlösende 1:1. Nach einem gut getimten Eckball durch Beke Sterner erzielte die zweikampfstarke Emma Marie Jensen das wichtige Ausgleichstor. Die Hamburger Mädchen konnten sich bei ihrer starken Torhüterin bedanken, dass es letztendlich beim 1:1 blieb.

Nach dem Mittagessen und einer kurzen Mittagsruhe spielte man gegen den Fußballverband aus Bremen, der im ersten Spiel mit 0:5 gegen Niedersachsen verloren hatte. In diesem Spiel gab es leichte Anlaufschwierigkeiten, aber nachdem die Jüngste, aber durchsetzungsstarke Hatice Aydin das wichtige 1:0 geschossen hatte, wurden weitere Tore durch die Offensivkräfte Jette, Beke, Gloria und Svenja zum deutlichen 5:0 erzielt. Im anderen Spiel gewann Niedersachsen mit 2:0 gegen Hamburg. So sollte es am nächsten Tag zum vermeintlichen Endspiel zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein kommen.

Nach dem Frühsport und Frühstück begann das entscheidende Spiel um 10 Uhr. Nur bei einem Sieg würde man den Titel gewinnen können. Dementsprechend motiviert und engagiert ging das Team in die Partie. Trotz guter Chancen und einem Schuss gegen den Innenpfosten sollte das mögliche 1:0 nicht gelingen. Die Mädchen aus Niedersachsen hatten da mehr Glück. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung und einem Missverständnis in der Abwehr erzielte Niedersachsen nach 15 Minuten das 1:0. Trotz dieses Rückstandes zeigte die Mannschaft wie gegen Hamburg eine tolle Moral. Immer wieder angetrieben durch Mannschaftsführerin Gloria Adigo und Mittelfeldregisseurin Beke Sterner wurde der Gegner ständig attackiert. Die Abwehr um Emma Jensen stand sicher und hatte das Spiel fest im Griff. Nach einer gut getimten Ecke von Svenja Paulsen und einem lehrbuchreifen Kopfball der jüngsten Spielerin Hatice Aydin gelang zehn Minuten vor Schluss das wichtige 1:1. Trotz weiterer Überlegenheit sollte es nicht mehr zu einem Sieg reichen. Alle Beteiligten waren sich trotzdem einig, dass es ein tolles, temporeiches Spiel war und Werbung für den Mädchenfußball. Die Mädchen aus Schleswig-Holstein hatten ein tolles Spiel und gutes Turnier gezeigt und konnten mit den Leistungen sehr zufrieden sein. Bei etwas mehr Abschlussstärke wäre sicherlich noch etwas mehr möglich gewesen.

Folgende Spielerinnen waren dabei: Anneke Klaas, Madita Ehrig (SG Eutin/Malente), Sina Meyer (KMTV), Jette Zimmer (Fortuna Glückstadt), Hanna Wendt (Fortuna St. Jürgen), Svenja Paulsen (Vineta Audorf), Rike Gutjahr (FC Dornbreite), Johanna Paetzold (WSV Tangstedt), Hatice Aydin (SC Rönnau), Zoe Zander (TuS Wakendorf), Annika Bruns (SG Hoisdorf-Siek), Gloria Adigo (Eichholzer SV), Beke Sterner(SV Friedrichsberg-Busdorf), Emely Schöllknecht (SV Tungendorf), Lotta Marie Ludwig (SV Alem. Wilster), Emma Jensen (UF Egernförde).

Tabelle:
1. Niedersachsen 7 Punkte 8:1 Tore
2. Schleswig-Holstein 5 Punkte 7:2 Tore
3. Hamburg 4 Punkte 5:3 Tore
4. Bremen 0 Punkte 0:14 Tore

Foto: Oliver Baumgart

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U 15 überzeugt beim DFB-Sichtungsturnier

Bereits am ersten Spieltag gelang mit dem Sieg gegen die hocheingeschätzten Mittelrheiner eine Überraschung. Dem 1:0 durch Tim Möller (Holstein Kiel) in der 8. Minute folgten zwei weitere hochkarätige Chancen, die leider nicht genutzt wurden. Im weiteren Spielverlauf wurde Mittelrhein dann aber seiner Favoritenrolle gerecht und die SHFV-Junioren wurden in die eigene Hälfte zurück gedrängt. Mit Glück und Geschick blieb es dann beim 1:0-Sieg des SHFV.

Am zweiten Spieltag war Bayern II der Gegner. Als einziger Landesverband reiste Bayern mit zwei Teams an. Die Partie begann sehr abwechslungsreich mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Erfolgreich waren aber nur die Bayern. Die SHFV-Junioren betrieben großen Aufwand, um den Ausgleich zu erzielen. Trotz bester Möglichkeiten gelang dies nicht. Kurz vor Ende der Begegnung waren es erneut die Bayern, die einen Konter erfolgreich abschlossen und so mit 2:0 gewannen.

Der spielfreie Sonntag stand im Zeichen der Regeneration. Die Mannschaft machte einen Ausflug in den nahe gelegenen Warner Brothers Movie Park und nutzte die zahlreichen Fahrgeschäfte, um komplett abzuschalten. Natürlich durfte bei dem herrlichen Sonnenschein das obligatorische Eis nicht fehlen.
Einzig die Torhüter hatten nicht den ganzen Tag frei, denn sie wurden in kleinen Gruppen von den drei Torhüter-Sichtern separat trainiert.

Nach dem Ausspannen stand mit Berlin als nächstem Gegner erneut eine große Herausforderung auf dem Programm. Berlin startete mit hohem Tempo und wurde dafür auch in der 4. Minute bereits belohnt. Mit dem 1:0 für Berlin ging es in die Drittelpause. Erstmalig wurde bei diesem Sichtungsturnier in drei Dritteln à 20 Minuten gespielt. Das zweite Drittel begann ähnlich wie das erste: Die Berliner trafen mit ihrem ersten Angriff und erhöhten auf 2:0. Nur wenig beeindruckt versuchte die SHFV-Auswahl, den Anschlusstreffer zu erzielen. Dieser gelang Marius Kluge (VfB Lübeck), nachdem Jan Wansiedler (Heider SV) die Situation blitzschnell erkannte und einen Einwurf schnell ausführte. Mit dem Zwischenergebnis von 2:1 wurden erneut die Seiten gewechselt. Im letzten Drittel gaben beide Mannschaften noch einmal alles, das Tempo war trotz der Temperaturen enorm hoch. Sergen Ates (Holstein Kiel) war es, der den Ausgleich in der 44. Minute erzielte, direkt im Anschluss gab es eine Doppelchance für Marius Kluge und Noah Awuku (Holstein Kiel), der aber nur den Pfosten traf. Das Spiel stand vor der Entscheidung, die durch einen groben Abwehrschnitzer der SHFV-Junioren begünstigt, zu Gunsten der Berliner fiel. In der 52. Minute fiel der vorentscheidende 3:2-Führungstreffer für den BFV, dem die Berliner in der letzten Spielminute noch den 4:2-Endstand folgen ließen. Die Enttäuschung auf Seiten der SHFV-Junioren war groß und auch die tröstenden Worte des gegnerischen Trainers hatten keine aufbauende Wirkung.

Am letzten Spieltag gab es das Nachbarschaftsduell mit Mecklenburg-Vorpommern. Beide Teams hatten drei Punkte auf dem Konto und wollten unbedingt den zweiten Sieg einfahren. Entsprechend entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die SHFV-Junioren in der 9. Minute durch einen sehenswerten Distanzschuss von Edgar Lagoda (Flensburg 08) in Führung gingen. Diese Führung hatte nicht lange Bestand, denn auch der Gegner erzielte ein Traumtor durch einen Distanzschuss in den Winkel, bei dem der gute Torwart Jannis Meister (Holstein Kiel) keine Abwehrchance hatte. Bei diesem Unentschieden blieb es bis ins letzte Drittel. Dann setzte sich der größere Wille auf Seiten der Schleswig-Holsteiner durch. Nach einem Eckball war Brian Otto (Holstein Kiel) am langen Pfosten zur Stelle und erzielte den 2:1-Führungstreffer. Allerdings blieb es bis zur letzten Minute spannend, denn erst mit dem Abpfiff war es Noah Awuku (Holstein Kiel), der einen Konter zum 3:1 erfolgreich abschloss. Mit diesem am Ende verdienten Sieg belegte die SHFV-Auswahl den 12. Rang in der Abschlusstabelle. Sieger wurde die Auswahl Niedersachsens vor Westfalen und Berlin.

Zu einem DFB-U-16-Sichtungslehrgang wird aus der SHFV-Mannschaft sicher Noah Awuku eingeladen, darüber hinaus waren mehrere Spieler mit positiven Sichtungsergebnissen aufgefallen, jedoch war die Kontinuität bei ihnen nicht so gegeben.

Mit diesem erfolgreichen Abschneiden geht nun die Saison der U-15-Junioren zu Ende und die Vorbereitung auf die U 16/U 17 steht nach einer kurzen Pause bevor.

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ABSAGE: AOK-Talentschmiede 2015

Liebe Sportfreunde,

voller Vorfreude haben wir der diesjährigen AOK-Talentschmiede am 04. Juli entgegengeblickt, die zum nunmehr vierten Mal auf der Sportanlage am Nobiskrug in Rendsburg die talentiertesten Stützpunktspielerinnen und –spieler zu Vergleichsspielen beheimaten sollte.

Nach langen Überlegungen müssen wir Ihnen jedoch mitteilen, dass wir dieses großartige Event absagen müssen. Grund hierfür sind die angekündigten Spitzentemperaturen von bis zu 38 °C und die damit einhergehende UV-Strahlung. Bei aller sportlichen Attraktivität und allem sportlichen Ehrgeiz sind wir uns der gesundheitlichen Verantwortung allen SpielerInnen, Eltern und Verantwortlichen gegenüber bewusst, der wir mit der Absage gerecht werden wollen.

Uns ist klar, dass Sie bereits sehr viel Energie in die Vorbereitung investiert haben und diese womöglich nunmehr als nichtig erachten. Für das getätigte Engagement möchten wir uns in aller Form bedanken und hoffen, Sie – sobald ein neuer Termin erarbeitet wurde – bei der AOK-Talentschmiede begrüßen zu dürfen.

 

 

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