Schleswig-Holstein Fußballverbung

Oktober 2014

Uwe Seeler zu Gast beim "Club der Goldenen"

„Wenn wir Sie nicht hätten, wäre der deutsche Sport sehr arm“, sagte Uwe Seeler. Es hat einen besonderen Klang, wenn der Ehrenspielführer der Deutschen Fußballnationalmannschaft solch ein Lob formuliert. Jeder in der Sporthalle des Uwe Seeler Fußball Parks wusste, dass ihnen der 77-Jährige keinen Honig um den Bart schmiert, sondern sagt, was er denkt. 120 ehrenamtliche Funktionäre, die der Schleswig-Holsteinische Fußballverband im „Club der Goldenen“, also der Träger der Goldenen Ehrennadel, gewürdigt hat, genossen das Treffen mit dem sportlichen Vorbild von Fußballgenerationen.

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Günter Schmidt begrüßte den Ehrengast im Namen des Ältestenrates, der alle zwei Jahre zum Treffer der „Goldenen“ einlädt. Er erinnerte auf Platt an die Karriere von Uwe Seeler, sein erstes Länderspiel im Alter von 17 Jahren und das legendäre Kopfballtor bei der WM 1970 in Mexiko. Grau war die Haarfarbe, die gestern Nachmittag in der Sportschule des SHFV das Bild beherrschte. Wer die Goldene Ehrennadel verliehen bekommt, muss ehrenamtlich viel geleistet haben – und das viele Jahre lang. Es handele sich um einen „exquisiten Kreis“, meinte der 1. stellvertretende SHFV-Präsident Gerhard Schröder.

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Drittes Mädchen-Ferienlager im USFP ein voller Erfolg

Mit dem Sparkassen Girls Camp startete am vergangenen Mittwoch (22.10.) für 30 Mädchen das Highlight der Herbstferien. Kurz vor Ende der Ferien reisten 30 Juniorinnen im Alter von zehn bis zwölf Jahren für drei Tage in den Uwe Seeler Fußball Park nach Malente. Ein abwechslungsreiches Programm aus Fußball, Spiel, Teambuilding und Abendüberraschungen machte das Camp zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Dabei wurde schon bei der offiziellen Begrüßung, dem „Kick-Off“, klar, dass der Spaß im Camp im Vordergrund stehen sollte. Auf die erste Trainingseinheit musste nicht lange gewartet werden, denn schon nach dem Mittagessen erwarteten das Trainerteam um Svea Lükemann, Sebastian König und Jan Magnus Krampdie Mädchen auf dem Platz. In der eineinhalbstündigen Einheit zeigten alle Mädchen ihr fußballerisches Talent und waren begeistert von dem professionellen Training. Bei der zweiten Trainingseinheit am Abend wartete mit Anna-Lena Stolze (ATSV Stockelsdorf) ein ganz besonderer Gast auf die jungen Kickerinnen. Von der U15-Nationalspielerin guckten sich die Mädchen den ein oder anderen Trick und viele Tipps. Anschließend war ihr Autogramm auf dem Trikot der Teilnehmerinnen sehr begehrt.

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Futsal startet mit erstem Ligabetrieb in Kiel durch

Berlin, Hamburg, Hessen, Westfalen und Württemberg – das alles sind Namen von Fußballlandesverbänden, die sich bereits seit einiger Zeit intensiv im Futsal engagieren und einen regelmäßigen Spielbetrieb, z.T. mit mehreren Ligen, anbieten. Der SHFV, der seit vielen Jahren eine Turnierserie – den Lotto-Futsal-Cup – an den Hochschulstandorten im Land durchführt, möchte nunmehr ebenfalls den ersten Schritt in diese Richtung machen. Dort wo 2008 auch der Futsal-Cup seinen Anfang nahm, nämlich an der CAU Kiel, soll von November bis Ende Januar das Pilotprojekt „Futsal-Liga Kiel“ durchgeführt werden. Vorrangig aus dem Pool der über 20 Teams, die jeden Sommer bei der Uni-Liga Kiel mitspielen, hat man die Interessenten für dieses Projekt gefunden. Maximal acht Teams können an der Premiere, die in einer einfachen Spielrunde entsprechend 7 Spieltage umfassen wird, teilnehmen. Gespielt wird in verschiedenen Hallen in Kiel, wobei der Auftaktspieltag am 16. November idealerweise im Uni-Sportforum ausgetragen wird.

Zur reibungslosen Durchführung hat sich der SHFV die Dienste des Organisators der diesjährigen Uni-Liga, Janis Daniel, gesichert, der durch seine vorherige Tätigkeit bereits einen engen Draht zu den Teams hatte. Generell ist dem SHFV aber eine Einbindung der Teilnehmer in die Entwicklung und Abwicklung dieses Projekts sehr wichtig, weshalb bei einer Infoveranstaltung Anfang Oktober auch eine Arbeitsgruppe unter der Beteiligung  von vier Teamvertretern gebildet wurde, in der anschließend letzte Details für den Spielbetrieb gemeinsam festgelegt wurden. Hier einigte man sich u.a. auf die Begrenzung der Anzahl nicht-studentischer Vereinsspieler, die Kadergröße und die Spielzeit sowie auf die zusätzliche Einführung einer Fair-Play Wertung. Der Sieger der Futsal-Liga erhält seinerseits sogar ein Startrecht für das SHFV-Landesfinale am 31. Januar 2015.

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Deutscher Meister kommt erneut aus Berlin

Vom 8. bis 12. September 2014 fand die 14. Deutsche Fußballmeisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen statt. Sechzehn Landesmeister des jeweiligen Bundeslandes spielten in der Sportschule Wedau in Duisburg um den begehrten Meistertitel. Wie auch im letzten Jahr war der aktuelle Landesmeister der Fußballliga der Werkstätten Schleswig-Holstein, die Kappelner Werkstätten, beim wichtigsten Herrenfußballturnier dabei.
Nach der Eröffnungsfeier ging es am 9. September mit der Vorrunde los. Im ersten Spiel gegen das Team Westfalenfleiß aus Nordrhein-Westfalen gerieten die Nordlichter schnell in Rückstand, Daniel Binder sorgte aber mit seinem Tor für den verdienten Ausgleich in der zweiten Halbzeit. Als sich beide Seiten mit einem verdienten Unentschieden abgefunden hatten, führte ein katastrophaler Fehler in der Vorwärtsbewegung zum entscheidenden Konter in der letzten Sekunde. Am Ende stand es 2-1 für Westfalenfleiß. Die nächste Partie gegen die Mannschaft aus Sachsen gewannen die Kappelner kurz vor Schluss mit 2-1, bevor man am Nachmittag Bremerhaven mit 3-1 schlug. Mit dem gleichen Punktestand aber mit einem um ein Tor schlechtereb Tor-Differenz musste die Mannschaft von Sebastian Grätsch sich mit dem dritten Platz in der Tabelle begnügen und erreichte somit überraschend nicht die Runde der letzten Acht. „Ärgerlich und unglücklich, aber wir hätten es trotz alledem aus eigener Kraft schaffen können“, sagte Grätsch nach den Vorrundenspielen.

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