Schleswig-Holstein Fußballverbung

Amateurfußballkongress

AFK 2019

Foto: gettysport

Knapp 300 Delegierte aus 21 Landesverbänden trafen sich vom 22. Bis zum 24. Februar in Kassel, um auf dem Amateurfußball-Kongress die Zukunftsthemen des Amateurfußballs zu diskutieren. Dabei waren alle vier Ebenen, Vereine, Kreise/Bezirke, Landesverbände und der DFB vor Ort. Neben einer Reihe von wissenschaftlichen Fachvorträgen ging es in Workshops um die Zukunftsthemen des Amateurfußballs. Die Themen waren: 1. Verein 2024, 2. Rahmenbedingungen des Amateurfußballs, 3. Verband 2024, 4. Bildung & Qualifizierung und 5. Digitalisierung. An jedem Tisch, mit jeweils acht Personen, wurden am Ende zwei Handlungsempfehlungen abgegeben, die in die Ergebnisse einflossen. Abschließend wurde über die Kongress-App ein Voting durchgeführt, um über alle Handlungsempfehlungen abzustimmen. Ein Höhepunkt war der Besuch von Bundestrainer Jogi Löw und Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, die mit einer Podiumsdiskussion den Kongress am letzten Tag abrundeten. Die Stimmen aus dem Schleswig-Holsteinischen Fußballverband waren entsprechend positiv.

SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer: „Wir sind mit einem tollen Team in Kassel gewesen, das schnell zusammengefunden hat. Die gute Stimmung und der Zusammenhalt waren überragend. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass der Amateurfußball-Kongress in kürzeren Abständen stattfindet und dass die Anzahl der teilnehmende Vereinsvertreter noch deutlich ansteigt.“

Henning Peitz (Kreisfußballverband Westküste): „Es war eine sehr gut organisiert Veranstaltung, harmonische Stimmung unter den Teilnehmern, sehr gute Ergebnisse und eine wichtige Erfahrung.“

 

Fred Wichmann (Ratzeburger SV): „Das Programm gestaltete sich als guter Mix von Vorträgen und Workshop-Sessions. Jedes der fünf Kernthemen wurde durch vorangehende, teils wissenschaftlich fundierte Vorträge von äußerst kompetenten Experten begleitet. Der für mich spannendste Teil der Veranstaltung, von dem ich selbst am meisten mitgenommen habe, lag in den Workshops. Diese jeweils zweistündigen, in vier Phasen strukturierten Arbeitskreise waren äußerst gut vorbereitet und perfekt organisiert. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Verantwortlichen des DFB und ihrer Verbände die Ohren und Augen offen hatten, die Herausforderungen, die sich den Vereinen an der Basis stellen, verstanden haben und willens sind, geeignete Maßnahmen umzusetzen.“

 

Ingo Hartwig (TSV Flintbek): „Ein rundum perfekt organisierter Kongress, welcher durch höchst interessante Vorträge und  sehr gelungene Workshops zielführend die Akteure aller Ebenen auf Augenhöhe zusammengebracht hat. Ich bin überzeugt, dass wir durch diesen Kongress den Amateurfußball mit innovativen Vorschlägen in die richtige Richtung bringen und auch Akzeptanz auf allen Ebenen erreichen. Das bewährte ‚Buttom-Up-System‘ wurde in den drei Tagen in Kassel gelebt. Nun liegt der Ball beim DFB. Der Verband ist jetzt gefordert, die durch alle Kongressteilnehmer gewichteten Haupthemen in einen Masterplan mit Zielrichtung 2024 zusammenzuführen, um das Bestmögliche für den deutschen Amateurfußballsport zu erreichen.“

 

Heiko Wisser (TuS Jevenstedt): „Eine gelungene Veranstaltung, bei der sich Verbandsebenen und Vereinsebene deutlich näher gekommen sind und so die Basis Amateurfußball stärken können! Nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann sich der Amateurfußball positiv entwickeln. Ich persönlich konnte einige Dinge für meinen Verein mitnehmen, die ich auch anwenden werde.“