Frauenfußball
DFB-Pokal: FFC Oldesloe souverän in Runde 2
Mit einem überzeugenden 10:0-Sieg beim Verbandsligisten SV Wilhelmsburg zog der FFC Oldesloe in die nächste DFB-Pokal Runde ein. Erfolgreichste Torschützin beim FFC war Gaitana Lippert, die insgesamt vier Tore erzielen konnte. Die Travestädter hatten zu Beginn der Partie ihre Schwierigkeiten, ließen den Gastgebern nach dem Führungstreffer durch Kristin Engel (32.) keine Chance. Nach der Halbzeit (2:0) zog der Zweitligist noch mal das Tempo an, dominierte das Spiel bis zum Abpfiff und kam durch die Treffer von Gaitana Lippert, Sarah Begunk (3) sowie Claudia Wenzel und Sandra Runge zum verdienten Kantersieg. Trainer Michael Clausen war nach der Partie zufrieden und blickt nun erwartungsvoll in die nächste Runde.
Der andere Zweitligist aus Schleswig-Holstein, Holstein Kiel, musste hingegen eine schmerzliche Niederlage einstecken. Beim Regionalligisten TSV Jahn Calden unterlag das Gehrke-Team mit 1:3 und schied somit aus dem DFB-Pokal aus. Die Gastgeber zeigten von Beginn an, dass sie durchaus in der Lage sind, Holstein Paroli zu bieten. Viele Zweikämpfe bestimmten das Spiel, indem Holstein Kiel keine Mittel fand, offensiv Akzente zu setzen. Der Ausfall vieler Akteure im Offensivbereich konnte letztendlich nicht kompensiert werden, sodass der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Christin Vogt zu wenig war.
Mit der TuRa Meldorf zeigte der dritte schleswig-holsteinische Teilnehmer im DFB-Pokal ein beachtliches Spiel gegen den Zweitligisten SV Werden Bremen. Allerdings mussten sich die Dithmarscherinnen nach starken 90 Minuten mit 0:2 geschlagen geben. Die kämpferische Einstellung der Heimelf erschwerte den Favoriten den Gang in die nächste Runde erheblich - erst durch eine Standard-Situation kam Werder zum Erfolg. Meldorfs Trainer Jürgen Klöhn war entsprechend zufrieden mit seiner Mannschaft und freute sich besonders über 400 Zuschauer in Meldorf.
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