Fairplay-Turniere

Erfolgreicher Fair Play Cup in Stockelsdorf

Der 3. Fair-Play-Cup des ATSV Stockelsdorf war ein voller Erfolg. Es gab einige Überraschungen, aber größtenteils setzten sich die favorisierten Teams am Ende durch. Vier Monate Vorbereitungszeit waren für Organisator Tim Schlichting notwendig, bevor nun am 27. und 28.12.2011 die Sieger des Fair-Play-Cups feststanden. Offizieller Partner dieser Turnierreihe ist der SHFV mit seinem Projekt „SH kickt fair“.

Das D-Jugendturnier mit dem Sieg von David Rethwisch gegen Goliath HSV war eine Geschichte, welche etwas an die Asterix-Bände erinnert - das kleine Dorf lehnt sich gegen die "Großmacht" auf. Der SV Rethwisch mit Karl-Heinz Schmidt setzte sich vor den D-Jugenden des Hamburger SV und Holstein Kiel durch. Überreicht wurde der Siegerpokal von Ex-Bundesligaprofi Dietmar Hirsch. Als bester Spieler wurde Corvin Bock (SV Rethwisch) und als bester Torwart Finn Senkbeil (ATSV Stockelsdorf) ausgezeichnet. 

Zur Begrüßung des A-Jugendturniers am Nachmittag liefen alle sieben Teams durch ein Spalier von Cheerleadern. Das Turnier fand mit dem VfB Lübeck einen verdienten Sieger. Hochklassiger und temporeicher Fußball waren zu beobachten. Im letzten Turnierspiel kam es zum Duell der beiden Regionalligisten VfB Lübeck und SV Eichede. Nur ein Sieg hätte dem SVE den Turniersieg gebracht, doch die Grün-Weißen gewannen souverän mit 3:0 und nahmen den großen Fair-Play-Cup mit nach Hause. Besonders fair tat sich das Team vom FC Angeln 02 hervor, welches dafür einen Satz SHFV-Shirts bekam und am Ende auf dem vierten Turnierplatz landete. Mustafa Zazai (VfB Lübeck) als bester Spieler und Stefan Timm (SV Eichede) als bester Torwart waren die herausragenden Spieler des A-Jugendturniers.


 

Kreativpreisträger werden zur „Klasse im Grünen“

Selbst das Wetter konnte die gute Stimmung nicht trüben. 18 Schülermannschaften - also über 180 Teilnehmerinnen plus Lehrer, Eltern und Fans  - waren am 17. Mai ins Edmund-Plambeck-Stadion nach Norderstedt gekommen, um zum fünften Mal den Fair Play Cup der Stadtwerke Norderstedt auszuspielen. Zehn Mädchen- und acht Jungenteams spielten in jeweils eigenen Turnieren auf insgesamt drei Plätzen die begehrten Trophäen aus. „Eine tolle Veranstaltung, die sich fest in Schleswig-Holstein etabliert hat und das Thema Fair Play im Sport in die Öffentlichkeit rückt“, freute sich Eddy Münch, Beauftragter für soziale Belange im Vorstand des SHFV und Mitinitiator der Veranstaltung.  Es waren leidenschaftlich geführte Spiele, die zum weitaus größten Teil auf einem sehr ansprechenden Niveau standen.  Bemerkenswert war wieder einmal, dass die Spiele auch ohne Schiedsrichter völlig problemlos abliefen. Die für Konfliktfälle vorgesehenen Mediatoren am Spielfeldrand mussten nur äußerst selten in das Spielgeschehen eingreifen und hatten sichtlich mehr mit Wind und Wetter als mit den Spieler/innen zu kämpfen.

5. Fair Play Cup der Stadtwerke Norderstedt

 

Bereits zum fünften Mal spielen Schulmannschaften im Rahmen des Projektes „Schleswig-Holstein kickt fair“ um den Fair Play Cup der Stadtwerke Norderstedt.

Bewerben können sich sowohl Jungs- als auch Mädchenmannschaften.

Zugelassen sind Mannschaften der Jahrgänge 1999 bis 2001 (WK 4). Gespielt wird am 17. Mai 2011 von 10.00 bis 15.00 Uhr im „Fußballschmuckkästchen“ Edmund Plambeck Stadion auf Kleinspielfeldern.  Noch sind Startplätze frei, für die sich Schulmannschaften aller Schulformen aus ganz Schleswig-Holstein bewerben können unter: Tim Cassel; Winterbeker Weg 49; 24114 Kiel; Tel. 0431-6486-257; Fax 0431-6486-193; Mail t.cassel@shfv-kiel.de. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos.

Im Vordergrund des Turniers im Rahmen des Projektes „Schleswig-Holstein kickt fair“ steht der Fair Play Gedanke. Die Spiele werden ohne Schiedsrichter ausgetragen. Die gegeneinander antretenden Mannschaften sind angehalten, den Spielverlauf und strittige Situationen selbst untereinander zu regeln. Allerdings stehen am Spielfeldrand immer zwei so genannte Mediatoren (Vermittler) zur Verfügung, die in besonderen Streit- oder Konfliktfällen mit den Spielern zusammen eine Lösung der Situation suchen.

Die jeweiligen Turniersieger erwartet nicht nur die von den Stadtwerken Norderstedt gestifteten Fair Play Pokale, sondern noch weitere hochwertige und attraktive Preise. So erhalten alle teilnehmenden Mannschaften einen Satz „Schleswig-Holstein kickt fair“ – Trikots.  

Ein besonderer Bestandteil des Turniers ist ein Kreativwettbewerb an dem alle interessierten Schüler, wie etwa die teilnehmenden Mannschaften aber auch andere Klassen, Kurse oder AG´s der Schulen, teilnehmen können.  Die Schüler sind hier aufgefordert, im Vorfeld des Turniers einen Kreativbeitrag zum Thema „Was ist Fair Play?“ zu erstellen. Dabei kann zu dem Thema gemalt, geschrieben, gefilmt oder musiziert werden. Die ausgearbeiteten Beiträge bitten wir zum Veranstaltungstag mit ins Stadion zu bringen. Zwischen den Spielen können die Beiträge zusammen mit einem Moderator dem Publikum vorgestellt werden.

Einer der Höhepunkte im letzten Jahr war der live vorgetragene Fair Play - Rap eines Spielers.

Der Kreativwettbewerb läuft parallel zu den Fußballspielen. Ein Beitrag ist für die Teilnahme am Turnier nicht zwingend erforderlich wird aber attraktiv prämiert.

Neben den zu erwartenden fairen und spannenden Spielen wird den Teilnehmern und Zuschauern ein umfassendes durch einen Moderator präsentiertes Rahmenprogramm geboten. Neben Informationsständen und –aktionen zum Thema Fair Play und Gewaltprävention gibt es verschiedene Spielevents wie zum Beispiel das DFB - McDonalds Fußballabzeichen.       

Herzlich erwünscht sind zudem alle Zuschauer, die durch ihr Erscheinen unser gemeinsames Projekt zur Förderung des Fair Play Gedankens durch ihr Erscheinen unterstützen.

 

Fair-Play-Cup des ATSV Stockelsdorf

Ein hochklassiges, spannendes und faires Jugendturnier mit sieben tollen Mannschaften aus drei Bundesländern, so lautet die Bilanz des Fair Play Cup 2010, den der ATSV Stockelsdorf am 27.12.2010  ausrichtete.

Mit den beiden Regionalligisten Holstein Kiel und SV Eichede waren u.a. echte B-Jugendspitzenteams dabei. Aber auch der Eimsbütteler TV, Flensburg 08, der Schweriner SC und der Büchen-Siebeneichener SV, sowie der Gastgeber, die SG Stockelsdorf / Ahrensbök, versprachen schon im Vorfeld attraktiven Hallenfußball. Besonders der Gastgeber mit Trainer und Turnierorganisator Tim Schlichting war kurz vor dem Jahreswechsel besonders stark und stellte das Überraschungsteam des Tages. Mit vier Siegen (u.a. gegen das Regionalligateam vom SV Eichede) erreichte die SG Stockelsdorf / Ahrensbök am Ende den zweiten Platz. Dies ist besonders bemerkenswert, da die SG eigentlich als klassentiefstes Team beim Fair-Play-Cup 2010 antrat und sich als guter Gastgeber präsentieren wollte. Dass die SG dann am Ende sogar auf dem Treppchen stand, begeisterte auch die anwesenden Fans in der Halle. Überlegender Turniersieger wurde das Team aus der Landeshauptstadt, Holstein Kiel. Kein anderes Team konnte nur annähernd mit den Jungstörchen aus Kiel mithalten. Den dritten Platz belegte das Team von Flensburg 08, nur aufgrund der wenigen geschossenen Tore im Vergleich zum Turnierzweiten der SG Stockelsdorf / Ahrensbök. Direkt hinter Flensburg folgte der Eimsbütteler TV, der nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch gut ins Turnier fand und u.a. mit 4:0 gegen den SV Eichede, der am Ende überraschend nur Turnierfünfter wurde, gewann. Trainer Hans Hinzmann war sichtlich enttäuscht von der Leistung seiner Eicheder Jungs. Hinter Eichede reihten sich noch der Büchen-Siebeneichener SV und auf dem siebten Platz der Schweriner SC ein. Am Ende des Turniers wählten die anwesenden Trainer den besten Spieler und den besten Torwart des Turniers.  Zum besten Spieler mit fünf Turniertreffern wurde Andreas Nehlsen von der SG Stockelsdorf / Ahrensbök gewählt und als bester Torwart wurde Jan-Hendrik Grella vom BSSV ausgezeichnet.

Als fairstes Team wurde der Eimsbütteler TV gekürt und erhielt einen Satz  vom SHFV gestiftete „Kein Platz für Gewalt“-Shirts. Somit wird dieses Projekt auch in Hamburg etwas populärer. Vor der Siegerehrung dankte unsere Stockelsdorfer Bürgermeisterin Frau Brigitte Rahlf-Behrmann den Teams für ihre Anreise nach Stockelsdorf und für den tollen und fairen Fußball. Sie überreichte zum Abschluß der Siegerehrung den Pokal an die siegreichen Kieler.

Insgesamt kann man sagen, dass wir über den ganzen Tag tollen Fußball gesehen haben. Die Zuschauer waren besonders von dem hochklassigen Fußball am Abend begeistert. Kaum Fouls und wenige Unsportlichkeiten machten das Turnier zu einem wirklichen Fair-Play-Cup. Dies könnte letztendlich der Start für Nachfolgeturniere in den kommenden Jahren in der gleichen Form sein.

Turnierbericht von Tim Schlichting (Trainer und Turnierorganisator SG Stockelsdorf / Ahrensbök)
Mehr Turnierinformationen sind unter www.ATSV-Jugend.de.vu zu finden.

2. “Böklunder Cup” bei tropischen Temperaturen “Schleswig-Holstein kickt fair” nun auch in Hamburg bekannt

Am Wochenende vom 09.-11.07.2010 veranstaltete der TSV Böklund sein zweites großes Sommerturnier für E- und D-Jugendmannschaften. Insgesamt nahmen 14 Vereine mit 21 Mannschaften aus vielen Kreisen Schleswig-Holsteins und eine Mädchenmannschaft aus Hamburg an dem Turnier teil. An zwei Tage traten -bei tropischen Temperaturen von 33 Grad- in der E-Jugend 10 Mannschaften im “Jeder-gegen-Jeden-Modus” gegeneinander an, in der D-Jugend waren es 12 Mannschaften. Bei der D-Jugend war die C-Mädchenmannschaft des HSV Barmbek-Uhlenhorst (Hamburg) als Farbtupfer mit dabei. Viele Mannschaften reisten bereits am Nachmittag des letzten Schultages an und schlugen ihre Zelte hinter den Tennisplätzen auf, bzw. stellten ihre Wohnwagen auf dem Schulhof ab. Danach beschnupperte man die gegnerischen Mannschaften, bevor es am Samstagvormittag dann wirklich ernst wurde. Die ersten 6 Spiele waren über den Tag zu bestreiten, bevor es dann zum gemeinsamen Abendessen und danach zum Public-viewing in die Turnhalle ging. Dort bejubelten sämtliche Zuschauer die deutsche Nationalmannschaft beim Sieg über Uruguay. Am Samstag konnte man in der E-Jugend den kommenden Titelträger schon erahnen, denn der TSV St. Peter-Ording (Nordfriesland) hatte alle sechs Spiele gewonnen und wies ein Torpolster von 19:0 auf!! In der D-Jugend ging es weitaus enger zu; insgesamt vier Mannschaften hatten sich etwas abgesetzt und waren nur durch einen Punkt von Platz 1-4 getrennt. Hier waren es der TSB Flensburg (Flensburg), die SG Dannau/Kaköhl (Plön), der TSV Gadeland (Neumünster) und der TSV Schönwalde (Ostholstein), die sich alle noch etwas ausrechnen konnten.

Für das Turnier hatte das Projekt “Schleswig-Holstein kickt fair!” erneut dankenswerterweise die Schirmherrschaft übernommen und so ging es nicht nur um einen Wanderpokal für die Turniersieger und weitere Pokale für die jeweiligen Zweiten und Dritten sondern auch noch um jeweils 10 T-Shirts des Projektes für die Turniersieger UND für die jeweils fairsten Mannschaften! Dabei waren nicht nur die Spieler durch die Schiedsrichter der Spiele beäugt worden, sondern es wurde auch darauf geachtet, wie sie durch die Trainer motiviert und durch die Zuschauer/Fans angefeuert wurden. Dies alles ergab für jede Mannschaft nach jedem Spiel eine Schulnote von 1-6. Die Mannschaft, die am Ende des Turnieres die niedrigste Punktzahl erreicht hatte (in E- und D-Jugend) bekam dann jeweils -unabhängig vom erreichten Tabellenplatz- ebenfalls einen Satz von 10 T-Shirts des Projektes “Schleswig-Holstein kickt fair!” In der D-Jugend errangen die Mädchen aus Hamburg die niedrigste Punktzahl, vier Punkte vor dem 1.FC Lola (Steinburg); in der E-Jugend war es der TSV Schönwalde, welcher mit einem Punkt vor TV Gut-Heil Wrist (Steinburg) und dem heimischen TSV Böklund (Schleswig-Flensburg)  landete. Als Besonderheit der Fairness beantragte eine Spielerin aus Barmbek-Uhlenhorst beim Schiedsrichter die Rücknahme eines bereits für sie gegebenen Tores, da sie vorher unbemerkt foul gespielt hatte! Bemerkenswert!
Turniersieger wurden dann bei der E-Jugend erwartungsgemäß der TSV St. PETER-ORDING und bei der D-Jugend setzte sich schlussendlich der  TSB FLENSBURG durch. Eine herrliches Turnier, welches ohne Probleme “so von der Hand ging”, wie der Hauptorganisator Timo Hansen am Ende bemerkte. Er zog seinen Hut vor allen Spielern und Spielerinnen und dankte für die durchweg faire Art und Weise, wie in den drei Tagen miteinander umgegangen wurde. “Eigentlich verlangt ein solches Turnier eine Fortführung!”, so Hansen.

Der Fußballsport als eindrucksvoller Gewinner

Gewalt auf dem Fußballplatz? Doch nicht in unserem Landes- bzw. Kreisfußballverband! So dachten nicht wenige Sportfreunde vor dem 6. September 2009. Dann kam das Kreisklassenspiel zwischen dem TSV Bergenhusen und Slesvig IF II, das mit einer Massenschlägerei unter Spielern und Zuschauern endete.


Dieses Erlebnis wollten die Verantwortlichen beider Vereine offensiv mit Unterstützung des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes und des KFV Schleswig nachhaltig aufarbeiten. Und das haben sie eindrucksvoll zum Wohle des Fußballsports getan und von dem Ergebnis konnten sich viele Fußballfreunde neun Monaten später ein Bild machen.

Beide Vereine trafen noch einmal auf dem Sportplatz von Slesvig IF (SIF) aufeinander, um die schlechten Erinnerungen hinter sich zu lassen und andere Sportfreunde zu mahnen, dass Gewalt niemals eine Lösung sein kann. Dies gelang allen Beteiligten mit einem eigens organisierten Fair-Play-Event in hervorragender Manier.

Das umfangreiche Programm begann bei hochsommerlichen Temperaturen morgens mit den Kreispokalendspielen der E- und D-Jugend. Danach folgte eine Podiumsdiskussion über das Thema „Gewalt auf und neben dem Fußballplatz“ mit Vertretern beider Vereine, dem Bürgermeister der Gemeinde Bergenhusen, Helmut Mumm, SHFV-Vorstandsmitglied für soziale Belange, Eberhard Münch, Projektleiter „SH kickt fair“, Dr. Tim Cassel, Beauftragter „SH kickt fair“ im KFV Schleswig, Wolfgang Winkler sowie Ehrengast und Botschafterin für die Frauen-WM 201, Britta Carlson. Bei der von der Diplomsozialpädagogin Ulrike Lau moderierten Diskussion sprachen beide Vereinsvorsitzenden Jan Lübker (SIF) und Kurt Janke (TSV Bergenhusen) von einem einmaligen Vorfall und ergänzten, dass beide Klubs keine Probleme miteinander hätten.

Klare Worte fand die ehemalige Nationalspielerin Britta Carlson zum Thema „Gewalt im Fußballsport“: „Fußball ist ein kampfbetonter Sport, aber das vorsätzliche Verletzen und das Ausüben von Gewalt kann nicht toleriert werden. Hier haben die Trainer, Betreuer und Eltern eine außerordentliche Verantwortung, um Kindern bereits frühzeitig wichtige Grenzen aufzuzeigen.“ Eberhard Münch lieferte dazu ein gemeinverständliches Beispiel, indem er meinte: „So wie ich selbst behandelt werden will, so muss ich mich auch anderen Sportlern gegenüber verhalten.“ Der allgemeine Tenor der Diskussion war, dass die Ereignisse, wie seinerzeit am 6. September 2009 geschehen, sich niemals wiederholen dürfen. Entsprechend fiel auch das Fazit von Wolfgang Winkler aus, als er resümierte, dass sich hier und heute der Kreis schließen und der Graben überwunden werden soll: „Aus dem Negativereignis von damals soll ein Positiverlebnis werden, gemäß dem Motto: ‚Fußball gewinnt - Gewalt verliert’.“

Anschließend wurde das bunte Rahmenprogramm fortgesetzt, wobei Britta Carlson mit zahlreichen Juniorinnen eine Trainingseinheit absolvierte und sich danach auch den Autogrammjägern stellte. Außerdem fand noch eine Jugendtalentsichtung für die Kreisauswahl statt.

Höhepunkt des Tages war das Versöhnungsspiel beider Mannschaften, das der TSV Bergenhusen mit 3:2 gewann. Das Ergebnis war jedoch eher nebensächlich. Wichtig waren die Erklärungen, die beide Mannschaftsführer vor dem Spiel verlasen:

TSV Bergenhusen:
„Wir bedauern die Vorkommnisse der letzten Saison und distanzieren uns ausdrücklich von jeglicher Gewalt. Die notwendigen Sanktionen gegen die betreffenden Personen wurden bereits eingeleitet.“

Slesvig IF:
„Beide Vereine hatten in den letzten Jahren immer ein gutes Verhältnis und werden auch in der Zukunft ein freundschaftliches Miteinander pflegen. Unser gemeinsames Motto lautet daher: ‚Fußball gewinnt – Gewalt verliert!’“

Ein dickes Lob kam am Schluss des Tages von SHFV-Vorstandsmitglied Eberhard Münch, der  dem Team um Wolfgang Winkler und beiden Vereinen ein großes Kompliment aussprach für diese vorbildliche Veranstaltung aussprach.

W.W.

Golz ehrt Sieger des 4. Fair Play Cups der Stadtwerke Norderstedt

„Das Turnier ist zu einer richtigen Institution im südlichen Schleswig-Holstein geworden und erfreut sich bei Teilnehmern und Zuschauern mittlerweile größter Beliebtheit“, freute sich SHFV-Vorstandmitglied Eddy Münch. Am vergangenen Mittwoch veranstaltete der Schleswig-Holsteinische Fußballverband bereits zum vierten Mal den Fair Play Cup der Stadtwerke Norderstedt. Prominente Unterstützung erfuhr das Jungen- und Mädchenturnier für Schulmannschaften von keinem Geringeren als HSV-Torwartlegende Richard Golz. Der ehemalige Profi ließ es sich nicht nehmen, den Schülerinnen und Schülern persönlich die Pokale zu überreichen. Doch Golz war nicht alleine. Mit dem Leiter der Stadtwerke Norderstedt,  Jens Seedorf, Premiumpartner des SHFV-Projektes „Schleswig-Holstein kickt fair“, Roldolfo Esteban Cardoso (Ex-Profi des HSV), SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer und Norderstedts Stadtpräsidentin Katarina Oehme waren Persönlichkeiten aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen gekommen, um das sportliche Geschehen zu begleiten.

Fast 200 Schülerinnen und Schüler spielten die diesjährigen  Fair Play Sieger aus und präsentierten dabei nicht nur tollen Fußball, sondern auch gelungene Kreativbeiträge zum Thema Fairness. Das besondere Element des Turniers: Die Spiele wurden ohne Schiedsrichter ausgetragen. Die Jungendlichen waren  angehalten, kritische Situationen auf dem Platz selbstständig zu regeln.  Das klappte auch in diesem Jahr wieder ganz hervorragend. Die Mediatoren am Spielfeldrand brauchten nicht ernsthaft einzugreifen. „Mit dieser Spielform wollen wir im Rahmen des Projektes „SH kickt fair“ so Fußball spielen, wie auf dem Bolzplatz oder beim Straßenfußball. Auch dort einigen sich die Jugendlichen ohne Schiedsrichter oder Trainer und lernen so, kritische Situationen selbstständig zu meistern und vernünftig miteinander umzugehen“, so Eddy Münch, Beauftragter für soziale Belange im SHFV und Mitverantwortlicher für das Projekt.  Bei den Mädchen siegte das Team des Lessing Gymnasiums Norderstedt 2 und bei den Jungen triumphierte das Gymnasium Harksheide. Vor der Siegerehrung wurden einige der Kreativbeiträge zum Thema „Fairness“ von den Schulmannschaften präsentiert. Besondere Beachtung fand dabei eine gesangliche Darbietung der Mädchen von der Bürgerschule Glückstadt, die den diesjährigen Siegersong des Grand Prix in einen Fair Play Song umtexteten. Die einzelnen Beiträge werden im Nachklang der Veranstaltung von einer Jury der Stadtwerke Norderstedt und des SHFV gesichtet. Die Siegerschulen bekommen dann in den nächsten Wochen Besuch vom SHFV und den Stadtwerken, die einen Extrapreis überreichen. Selbstverständlich werden die Siegerbeiträge auf der Homepage des SHFV ausführlich vorgestellt

Kreativbeitrag der Realschule Harksheide

1. “Böklunder-Cup” „SH kickt fair“

Unter der Schirmherrschaft des Projektes “Schleswig-Holstein kickt fair” des Schleswig-Holsteinischen Fußball Verbandes (SHFV) um den Projektleiter Tim Cassel wurde in Böklund durch den heimischen TSV ein mehrtägiges Jugendturnier für “D- und E-Jugendmannschaften” veranstaltet. Insgesamt 23 Mannschaften aus 11 Landkreisen des Landes waren teilweise schon am FR, 17.07.09 angereist und hatten ihre Zelte und Wohnwagen aufgebaut. Am Freitagabend wurden dann sowohl bei den Kindern als auch bei den Erwachsenen erste Kontakte geknüpft. Die weiteste Anreise hatte der ATSV Stockelsdorf, der ca. 130 km gefahren war.

Nach einem herzhaften Frühstück und dem Eintreffen der letzten Mannschaften wurden von 10:00-16:00 Uhr die ersten Spiele im “Jeder-gegen-Jeden-Modus” ausgetragen. Sportlich hochklassige Partien und viele schöne Tore gab es in den insgesamt 72 Spielen am Samstag zu bewundern. Nach den Spielen war keineswegs Feierabend, denn der ehemalige Bundesligatorwart Volker Ippig (FC St. Pauli) erschien mit seiner mobilen Torwartschule in Böklund und hielt mit den Keepern eine 90minütige Trainingseinheit ab.
Nach dieser Einheit und einem gemeinsamen Abendessen in der Turnhalle, hielt dann der Kreisbeauftragte des Fussballverbandes Wolfgang Winkler einen kurzweiligen Vortrag über das vom SHFV gewünschte Verhalten von Trainern und Eltern am Spielfeldrand von Jugendspielen und zum Thema Integration von ausländischen Jugendlichen/Sportlern. Danach startete die “Players Night” mit einer Discoveranstaltung + Nebelmaschine.

Am Sonntag ging es ab 09:00 Uhr, mit den restlichen Spielen bis zum frühen Nachmittag weiter.
Um 14:00 Uhr konnte Turnierorganisator Timo Hansen die Siegerehrung vornehmen. Bei der “E-Jugend” siegte der ATSV Stockelsdorf in einem “Herzschlagfinale” vor dem punktgleichen TSB Flensburg auf Grund des besseren Torverhältnisses. Bei der “D-Jugend” siegte die JSG Kaltenkirchen, die schon am Vortag vorne gelegen hatte vor Fortuna Wellsee aus Kiel.
Diese vier Mannschaften und die beiden fairsten Teams des Turnieres (TSV Schönwalde und der 1.FC Lola) erhielten hochwertige Adidas-Shirts des SHFV, alle anderen Mannschaften erhielten Erinnerungs-Shirts des “Böklunder-Cup´s”. Stockelsdorf erhielt dazu noch 10 Freikarten für den naheliegenden Familien- und Vergnügungspark “Tolk-Schau”.
Nach Meinung des Organisations-Teams könnte dieses Turnier eine Tradition bekommen, denn alle Mannschaften verhielten sich überaus fair untereinander und auch viele Kontakte “über den Tellerrand hinaus” sind hier entstanden.
(Timo Hansen)

3. Fair Play Cup der Stadtwerke Norderstedt ein voller Erfolg

„Eine rundum gelungene Veranstaltung, mit fairen und interessanten Spielen“, freute sich Jan Siemering, Lehrer der Fußballer von der Schule am Masurenweg aus Oldesloe. „Wir kommen gerne wieder“, so der engagierte Betreuer.
Auch die dritte Auflage des Fair Play Cups der Stadtwerke Norderstedt wurde trotz des miserablen Wetters ein Erfolg.
Insgesamt 19 Mädchen- und Jungenteams der Jahrgänge 1995 bis 1997 aus verschiedenen Schulen Schleswig-Holsteins waren am 10. Juni ins schmucke Edmund Plambeck Stadion gekommen. Sie spielten auf drei Kleinfeldern um Fair Play Pokale und tolle Sachpreise der Stadtwerke Norderstedt und zeigten großen Sport. Alle Aktiven bekamen unabhängig vom sportlichen Erfolg ein Adidas-Shirt mit dem Motto der Veranstaltung „SH kickt fair“.
Das besondere Prinzip des Turniers, Spiele ohne Schiedsrichter, funktionierte wunderbar. Die für eventuelle Konfliktfälle am Spielfeldrand bereitstehenden Mediatoren brauchten nicht einzugreifen. 
„Wir freuen uns, dass wieder einmal so viele Jugendliche unter dem Motto „SH kickt fair“ für sportlichen Umgang miteinander geworben haben, zeigte sich Jens Seedorf, Leiter der Stadtwerke, begeistert.
Zwischen den Spielen konnten die Schülerinnen und Schüler zusätzlich das DFB-Fußballabzeichen absolvieren. 
Neben den über zweihundert aktiven Jugendlichen war die politische Prominenz der Stadt Norderstedt auf der Tribüne vertreten und führte Fachgespräche über das soziale Engagent des SHFV und seines Partnerunternehmens.
Stadtpräsidentin Kathrin Oehme, Ruth Weidler (Ausschuss für Schule und Sport) übernahmen zusammen mit Jens Seedorf und SHFV-Vorstandsmitglied Eddy Münch die Siegerehrung.  Als Überraschungsgäste waren die Ex- Fußballprofis Otto Addo (u.a. Hannover 96, Borussia Dortmund), Richard Golz (HSV, Freiburg), Rudolfo Cardoso (Freiburg, HSV, Werder Bremen) und Söner Üsal (HSV) erschienen und gaben ausführlich Autogramme. Bei den Mädchen siegte das Team „Gymnasium Marne“ vor dem Nordseegymnasium St. Peter Ording und dem Gymnasium Brunsbüttel, die punktgleich zweiter wurden. Den dritten Platz belegte das Team Kronwerk aus Rendsburg. Bei den Jungs siegte das Nordseegymnasium. Zweiter wurde die Schule am Masurenweg aus Oldesloe vor der Westküstenschule.
Die Schülerinnen und Schüler hatten sich bereits im Vorfeld mit dem Thema „Fair Play“ auseinandergesetzt. Die Mädchen des Lessing-Gymnasiums aus Norderstedt präsentierten bei der Siegerehrung eine Kollage und ein Schauspiel zum Thema. Die weiteren Kreativbeiträge werden im Nachklang des Turniers von einer Jury des SHFV bewertet. Der Hauptpreis wird dann direkt den Mannschaften in Ihrer Schule übergeben.

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