U17

Die U17 Landesauswahl des SHFV beim Länderpokal in Duisburg

Drei Wochen nach dem 3.Platz beim U17 NFV-Turnier in Barsinghausen, spielten die SHFV-Juniorinnen beim Länderpokal vom 02.-06. Oktober 2013 in Duisburg-Wedau vor. Leider  musste man kurzfristig auch noch auf Nationalspielerin Janne Wensien und Mannschaftsführerin Benita Sander aufgrund von Verletzungen verzichten.

Im ersten Spiel ging es dann gleich  gegen die U15 Nationalmannschaft, für die auch SHFV-Spielerin  Anna-Lena Stolze aus Stockelsdorf auflief. Spielerisch und athletisch waren die jüngeren Mädchen klar überlegen. Schon in der dritten Minute ging der SHFV nach einer unnötigen Ecke in Rückstand. Im Raum verteidigend, ging niemand richtig zum Ball, sodass die DFB-Spielerin keine Mühe hatte, den Ball im Tor unterzubringen.  In der Folgezeit wurden sich einige Chancen durch Lina Staben, Anna-Linda Schulz, Birel Adigo und Laura Freigang erarbeitet, die allerdings alle durch die Defensivabteilung des DFB´s entschärft werden konnten. Noch vor der Halbzeit erhöhte die U15 durch einen langen Ball durch die Schnittstelle der Viererkette auf 0:2. In den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte zeigte sich die SHFV-Elf verstärkt und hatte ihre beste Phase des Spiels. Belohnen konnten sich die Spielerinnen leider nicht – in der 51., 53. und 56. Minute erhöhten die U15-Mädels auf den Endstand von 0:5.

Am zweiten Spieltag traf man auf den Nachbarverband von Mecklenburg-Vorpommern, die mit einem minimierten Kader von 13 Spielerinnen antraten. Offensiv eingestellt, spielte die SHFV-Auswahl immer nach vorne und wurde in der 11. Spielminute mit dem ersten Turniertreffer belohnt. Die überragende Nationalspielerin Laura Freigang spielte den Ball aus dem Zentrum auf die rechte Außenbahn zu Anna-Linda Schulz, die sich im Laufduell durchsetzte. Ihre Flanke wurde von einer Abwehrspielerin direkt ins Tor abgefälscht – 1:0. In der Folgezeit hatten Laura Freigang und Lina Staben jeweils in direkten 1-1 Situationen die Chance, die Führung auszubauen, scheiterten aber jeweils an der Torhüterin. Auch Birel Adigo, nach Pass von Freigang, blieb es nicht vergönnt einen weiteren Treffer zu erzielen. Für den Pausenstand von 2:0 zeigte sich die torgefährliche und agile Stürmerin Lina Staben verantwortlich, die einen langen Ball über die Torhüterin hinweg heben konnte. Nach der Halbzeitpause folgten weitere Möglichkeiten, die allesamt nicht verwertet  wurden. So nutzte die Auswahl Mecklenburg-Vorpommerns eine Unstimmigkeit in der Abwehr, um auf 1:2 zu verkürzen. Die SHFV-U17 Juniorinnen arbeiteten aber fleißig weiter und erzielten nach Pass von Laura Freigang auf Lina Staben den verdienten 3:1 Endstand.


Gegner am dritten Spieltag sollte somit die Mannschaft vom Mittelrhein sein. Zehn Minuten lang lieferten sich die Mannschaften ein ausgeglichenes Spiel, in dem die SHFV-Auswahl taktisch sauber verschob und dem Gegner sämtliche Lösungsmöglichkeiten nahm, auch nur einen gelungenen Angriff  vorzutragen zu können. Dann aber leider in der 11. Spielminute konnte ein langer Ball in die Tiefe aus dem Mittelfeld nicht unterbunden werden, das Laufduell  auf der Außenbahn wurde verloren und die sehr schnelle Spielerin vom Mittelrhein musste nur noch einschieben – 0:1. Von da an war Mittelrhein sehr viel besser im Spiel, konnte sich aber keine weiteren Möglichkeiten herausspielen.  In der zweiten Halbzeit zeigte sich das in diesem Turnier dauerhafte Problem der Viererkette wieder -  jeder Ball in die Tiefe wurde zur extrem gefährlichen Angelegenheit für die SHFV-Defensive. Aus einer solchen Situation resultierte auch das 0:2 in der 43. Minute, nur dass hier das Laufduell in der Zentrale verloren wurde. Das 0:3 in der 49. Minute folgte aus einem Stellungsfehler und  der Ball gelang direkt zu einer  freistehenden Stürmerin, die keine Probleme hatte, den Ball in das leere Tor zu schieben. Die letzte Chance des Spiels hatte der SHFV – Laura Freigang setzte die kurz zuvor eingewechselte Mira Brix über außen in Szene, diese schoss den Ball aber über das Tor, sodass es bei der verdienten  0:3 Niederlage blieb und der Gegner am letzten Spieltag Südbaden heißen sollte.

Die Spielerinnen aus Südbaden kamen anfangs mit der frühen Anstoßzeit von 9.15 Uhr besser klar und gingen in der 11. Minute zu diesem Zeitpunkt verdient mit 1:0 in Führung. Ein langer Ball überraschte die weit vorm Tor stehende Nadine Nilges und schlug genau unter der Latte zum 0:1 ein. In der 23. Minute machte sie ihren Fehler wieder gut – wiedermal  fand ein langer Ball in die Tiefe eine gegnerische Stürmerin – Nilges gewann aber die 1-1 Situation und bewahrte die Mannschaft vor einem höheren Rückstand. Der zweite Durchgang startete so beim Stand von 0:1. Der SHFV kam nun frischer aus der Pause und setze die Auswahl Südbadens  stärker unter Druck. Bereits in der 33. Minute wurde der Einsatz belohnt. Linnea Taube spielte einen schönen Ball in die Tiefe zu Lina Staben, die den Ball auf Birel Adigo weiterleitete. Diese spielte ebenfalls direkt auf Laura Freigang, welche den Ball volley nahm und der Torhüterin aus 20m keine Chance ließ – 1:1. Trotz der bereits drei kraftzehrenden Spiele  in den Beinen, konnte man den Mädels anmerken, dass sie dieses Spiel unbedingt für sich entscheiden wollten. Sie hatten mehr vom Spiel und ließen in der Defensive keine nennenswerten Möglichkeiten mehr  zu. Der Lohn für die intensive Arbeit – das 2:1 in der 53. Minute. Lina Staben spielte den Ball auf Laura Freigang, die frei auf die Torhüterin zu dribbelte und im richtigen Moment der Passgeberin den Ball zurückspielte, die den Ball mit dem rechten Fuß ins leere Tor spielte. Nur eine Minute später die gleiche Situation, Staben spielte quer auf Freigang, dieses Mal hielt die Torhüterin den Ball. In der letzten Spielminute des Turniers stockte allen SHFV-Anhängern nochmals der Atem. Südbaden knallte einen Ball aus 20 m gegen den Innenpfosten, der Ball sprang von der Torlinie ins Feld zurück und konnte geklärt werden. “Glück hat eben nur der Tüchtige“! Und die Schleswig-Holsteinerinnen waren noch einmal richtig tüchtig!“  So blieb es beim hart erkämpften 2:1 Sieg.

Neben einem 16. Platz unter den 22 teilnehmenden Landesverbänden steht eine weitere DFB-Nominierung für Laura Freigang zu buche, die ein sehr starkes Turnier spielte. Verbandssportlehrer Dieter Bollow zog folgendes FAZIT: “Aufgrund einiger Absagen und Verletzungen konnten wir nur mit einer stark verjüngten U17 Landesauswahl antreten. Dafür schlugen sich die Schleswig-Holsteinischen Mädels wacker und erzielte bei zwei Siegen und zwei Niederlagen einen unbefriedigenden 16. Platz, aber sogar punktgleich mit dem 8. Platz, bei einem leider sehr schlechten Torverhältnis und insgesamt zu vielen individuellen Fehlern. 14 von 16 Spielerinnen hätten, wenn sie gesund und fit bleiben, in einem halben Jahr abermals die Möglichkeit sich im Rahmen des U16 Länderpokals  noch einmal in Duisburg zu präsentieren“  Erfreulich die Leistungen von unserer jungen U15 DFB-Spielerin Anna-Lena Stolze, die sich auf eine erneute Nominierung zum U15 Länderspiel gegen Schottland am  30.10.2013 in Mühlheim an der Ruhr freuen darf.

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