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Alexander Hahn ist Schiedsrichter des Jahres 2011 der obersten Leistungsklasse im SHFV

Anlässlich der Schiedsrichter-Halbzeittagung der Leistungsklasse 1 wurde traditionell auch der Schiedsrichter des Jahres gekürt. Laudator Holger Wohlers betonte bei der Ehrung, dass man seitens des Ausschusses gemäß dem Titel der Auszeichnung wieder mehr die Leistungen des vergangenen Jahres berücksichtigt hat. Daher gab es bei der Entscheidung auch nur eine Möglichkeit, denn der geehrte Alexander Hahn (41) hat auf vielfache Weise in 2011 das Schieds-richterwesen im SHFV hervorragend vertreten:

Der seit 1997 aktive und aktuell für den SC Kellenhusen in der Herren Schleswig-Holstein Liga pfeifende Referee, auch genannt „Mr. Hundertprozentig“, hatte gleich zu Beginn des Jahres 2011 mit der Organisation der Halbzeittagung sein perfektes Organisationstalent unter Beweis gestellt. Als Lehrwart des KFV Ostholstein hat er außerdem in Eigeninitiative eine Flyer-Aktion für die demnächst anstehenden Anwärterlehrgänge auf die Beine gestellt und hat als bekennender Technik-Freak eine eigene Homepage für das Schiedsrichterwesen in Ostholstein entworfen.

Weil Alexander Hahn eine anerkannte und stets gradlinige Persönlichkeit ist, wählte ihn der SHFV-Schiedsrichterausschuss im Herbst gezielt aus um in einem Radiointerview mit dem Norddeutschen Rundfunk über die Herausforderungen der Schiedsrichtertätigkeit zu berichten. In diesem gelang es ihm eindrucksvoll einerseits die insbesondere auf einen jungen Schiedsrichter einwirkenden Probleme darzustellen, andererseits aber auch die nötige Kritikfähigkeit und Robustheit zur Ausübung des Amtes klar zu benennen, sowie vor allem die schönen und ihn persönlich erfüllenden Seiten der Schiedsrichterei herauszustellen. Seine professionelle Einstellung stellte er zudem bei der Leitung des SHFV LOTTO-Pokalfinales zwischen dem VfB Lübeck und Holstein Kiel Anfang Juni 2011 unter Beweis, als er trotz der das Spiel begleitenden schwierigen Umstände die Begegnung souverän und nahezu fehlerfrei über die Bühne brachte.

„Aufgrund all dieser Punkte ist es uns eine besonders große Freude jemandem, der es nicht auf Ehrungen anlegt und nicht nach offiziellen Posten und Rängen strebt, sondern viel lieber aus der zweiten Reihe arbeitet, diese Auszeichnung zu Teil werden zu lassen“, stellte Holger Wohlers abschließend nochmals die Richtigkeit der getroffenen Wahl heraus.

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