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Rotenhof und Holstein II überzeugten beim Sparda-Bank Integrations-Cup in Brunsbüttel

TuS Rotenhof (Verbandsliga-Süd) bei den Frauen und Holstein Kiel II (SH-Liga) bei den Herren heißen die Sieger im Landesfinale des Sparda-Bank Integrations-Cup 2011/12.  Nach acht Stunden gutklassigen Fußballs setzten sich damit in beiden Wettbewerben die favorisierten und insgesamt besten Teams durch. Die Frauen des TuS Rotenhof gaben nur im Spiel gegen die SG Nortorf/Aukrug beim 0:0 Unentschieden Punkte ab und gewannen ansonsten alle ihre Begegnungen.

Holstein Kiel II gewann ausnahmslos alle Partien. Die Kieler konnten sich über die stolze Siegprämie von 3000,- € freuen, während die Spielerinnen des TuS Rotenhof über 2700,- € jubelten. Insgesamt erhielten die teilnehmenden Mannschaften Preisgelder im Wert von 28.000,- € von der Sparda-Bank Hamburg.  Die Spiele fanden auf vier top-gepflegten Rasenplätze des Gastgebers BSC Brunsbüttel statt, der mit seinem Vereinsteam eine großartige Veranstaltung mit gelungenem Rahmenprogramm auf die Beine stellte. Aber auch sportlich war der gastgebende Verein äußerst erfolgreich, erreichte der ambitionierte Verbandsligist doch sogar das Halbfinale in diesem gutbesetzten Turnier. Dort scheiterte die Mannschaft von Trainer Horst Schmidt unglücklich am SH-Ligisten SV Henstedt-Ulzburg mit 0:2. Im Spiel um den dritten Platz unterlag man schließlich dem ETSV Weiche-Flensburg im Elfmeterschießen und durfte sich am Ende über die stattliche Prämie von 1600 Euro freuen. Als Fazit nahmen alle Gäste der Dithmarscher die Erkenntnis mit nach Hause, dass die Schleusenstädter sportlich und organisatorisch auf dem besten Weg zu sein scheinen, an alte glorreiche Fußballzeiten anzuknüpfen. Schließlich gehörte der BSC lange Zeit zu den Spitzenvereinen in Schleswig-Holstein.

Letztendlich dürfte es lediglich an der steifen Brise und dem grauverhangenen Himmel gelegen haben, dass nicht mehr als 400 Zuschauer den Weg auf die Sportanlage an der Olaf-Palme- Allee gefunden haben. Die, die nicht dabei waren, verpassten das überraschende Ausscheiden des Top-Favoriten VfR Neumünster im Viertelfinale sowie zahlreiche spannende Spiele, die parallel auf vier Plätzen ausgetragen wurden und die ihren Reiz auch durch die unterschiedliche Spielklassenzugehörigkeit der Vereine erhielten. Einziger Wehrmutstropfen war das Nichtantreten von SW Elmschenhagen bei den Frauen, das eine kurzfristige Spielplanänderung durch die Turnierleitung notwendig machte. „Dem Motto und Modus des Wettbewerbs angemessen war es in Brunsbüttel neben den rein sportlichen Begegnungen  besonders interessant zu sehen, wie viele Spieler mit unterschiedlicher kultureller Herkunft in den Fußballteams in Schleswig-Holstein aktiv sind“, freute sich Kerem Bayrak, der Integrationsbeauftragte des SHFV.

Platzierungen der Mannschaften:
Herren:
1. Platz 
Holstein Kiel ll
2. Platz
SV Henstedt-Ulzburg
3. Platz
ETSV Weiche Flensburg
4. Platz
BSC Brunsbüttel
5. Platz
Husumer SV
6. Platz
VfR Neumünster
7. Platz
ATSV Stockelsdorf
8. Platz
TSV Kropp
9. Platz
FC Ahrensburg
10. Platz
VfR Horst
11. Platz
FT Preetz
12. Platz
FT Eider Büdelsdorf
13. Platz
NTSV Strand 08 
14. Platz
Marner TV ll
15. Platz
SV Grün Weiß Siebenbäumen
16. Platz
SC Gut-Heil Neumünster

Frauen:
1. Platz
TuS Rotenhof
2. Platz
SG Nortorf/Aukrug
3. Platz
SV Tungendorf
4. Platz
Rendsburger TSV
5. Platz
-nicht angetreten-


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