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Riesiger Erfolg für Schönberger Kickerinnen und Kicker

Einen sensationellen sportlichen Erfolg feierte kürzlich die evangelische Kirchengemeinde Schönberg. Denn beim Bundesfinale des 1. KonfiCups der Evangelischen Kirche Deutschlands in Berlin belegte das Team, bestehend aus frisch konfirmierten Jungen und Mädchen, nach einem Erfolg im kleinen Finale den dritten Platz. 


Als Meister des Kirchenkreises Plön-Segeberg und als Landesmeister Nordelbiens waren die Schönberger Kirchenkickerinnen und -kicker mit Pastor Andreas Lüdtke und den TSV-Trainern Thomas Sütel und Heiko Lükemann nach Berlin gereist. Auf der dortigen Sportanlage Jungfernheide standen sich dann die Landessieger aus dreizehn Landeskirchen Deutschlands im Bundesfinale gegenüber. Mit einem gerechten 0:0 zum Auftakt gegen den Kirchenkreis (KK) Weimar startete das Schönberger Team in das Turnier. Auf dieses Unentschieden folgten dann eine fünf Spiele andauernde Siegesserie, gegen den saarländischen KK Kirkel (2:0), den gastgebenden KK Berlin-Heiligensee (4:0), den KK Neckergmünd (4:0), den KK St. Martini Lesum aus Bremen (2:1) und den KK Dortmund (1:0). Erst im Halbfinale musste sich die Schönberger Mannschaft dem späteren Turniersieger KK Estebrügge aus Niedersachsen mit 0:2 geschlagen geben. Im darauffolgenden kleinen Finale, gegen die Gemeinde Schwarzenberg-Bieselsberg, lag das Team aus Schönberg lange in Rückstand, ehe es die Partie durch einen unbändigen Siegeswillen in den letzten vier Spielminuten drehte und schließlich mit 2:1 gewann. Somit war ein sensationeller dritter Platz im Bundesfinale erreicht.

Unmittelbar nach Spielschluss empfingen die Schönberger die Glückwünsche des nordelbischen Bischofs, Gerhard Ulrich. Dieser zeigte sich erfreut über die tolle Leistung. „Ich freue mich mit den Schönberger Konfirmandinnen und Konfirmanden. Sie haben die nordelbische Kirche toll in Berlin repräsentiert. Mit ihrer spielerischen und kämpferischen Klasse haben sie verdient den dritten Platz geholt.“, bilanzierte er.

Auch DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, der zusammen mit dem Präses der EKD, Nikolaus Schneider, die Siegerehrung durchführte, war aufgrund der tollen Leistungen der jungen Kickerinnen und Kicker begeistert. „Hier ist heute großartiger Jugendfußball geboten worden. Jungen und Mädchen gemeinsam in einem Team, das ist eine wunderbare Idee. Der DFB und die EKD sind ein überaus vorzeigbares Team. Hier werden Begegnungen geschaffen und Bedingungen dafür geschaffen, dass Mitmenschlichkeit Wirklichkeit werden kann. Kirche und Fußball sind Schulen des Lebens“, sagte der DFB-Präsident.

Eingebettet war das Fußballturnier zudem in ein attraktives, buntes Rahmenprogramm. So wurden die Delegationen am Vorabend des Turniers mit einem HipHop-Workshop im Gästehaus der Berliner Stadtmission begrüßt. Mit einer kleinen Stadtführung, dem Besuch des Fanmeilenauftakts zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft und der Teilnahme am WM-Eröffnungsgottesdienst, an dem auch Bundespräsident Christian Wulf und Präses Nikolaus Schneider teilnahmen, wurde der Schönberger Triumph gebührend gefeiert. Der Höhepunkt des Wochenendes aber war der Besuch des WM-Eröffnungsspiels im Berliner Olympiastadion. Zusammen mit 74.000 begeisterten Besuchern genossen die Schönberger Konfirmandinnen und Konfirmanden die Eröffnungsfeier und den 2:1-Erfolg der deutschen Frauennationalmannschaft gegen Kanada.  „Diese Tage in Berlin sind ein Traum. Es ist alles kaum zu glauben, was wir hier erleben durften. Fußball mit Gottes Segen. Das bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Ein großes Dankeschön an Pastor Lüdtke und die Schönberger Kirchengemeinde, die uns das ermöglicht haben“, freuten sich Hellen Schiller und Nils Tront, stellvertretend für ihr tolles Team.

„Die Bronzemedaille auf Bundesebene. Das ist wohl einmalig. Unsere Kirchengemeinde, unser Kirchenkreis und unsere nordelbische Landeskirche sind stolz auf ein großes Fußballteam“, strahlte auch Schönbergs fußballbegeisterter Pastor Andreas Lüdtke.
Der Besuch des Frauen-WM-Eröffnungsspiels Deutschland gegen Kanada im Berliner Olympiastadion, der Besuch des WM-Gottesdienstes mit Bundespräsident Christian Wulf und Präses Nikolaus Schneider und der tolle sportliche Erfolg ließen die Tage in Berlin unvergessen machen. Ein Schönberger Sommermärchen in Berlin.

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