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Der Deutsche Meister dominiert den SHFV-Nordcup

Sicherten sich souverän: Das Bundesligateam vom 1.FFC Turbine Potsdam.Deutschlands bestes Frauen-Team hat einen weiteren Titel eingefahren. Der Deutsche Meister und Bundesligatabellenführer Turbine Potsdam sicherte sich souverän und vollkommen verdient den 3. SHFV-Nordcup. Für die schleswig-holsteinischen Vereine reichte es in diesem Jahr nicht für das Halbfinale. Während der FFC Oldesloe mit 2:20 Toren und nur einem Punkt aus 6 Spielen den letzten Platz belegte, schied Holstein Kiel aufgrund der weniger geschossenen Tore gegenüber dem Hamburger SV aus und wurde 5. der Vorrunde.

Die sieben Teams wurden von 3500 Zuschauern in der Sparkassen-Arena begrüßt.Schon zu Beginn des Turniers, das mit Lasershow und Leuchtfontänen eröffnet wurde, zeichnete sich die Überlegenheit der Bundesligateams ab. Die SG Essen-Schönebeck zeigte dem FFC Oldesloe beim 7:0-Kantersieg die Grenzen auf, doch auch Lokalmatador Holstein Kiel und die erstmals eingeladene Mannschaft von Werder Bremen hatten ihre Schwierigkeiten gegen die Teams aus dem Oberhaus. Insgesamt setzte es für die Zweitligisten fast ausschließlich Niederlagen, lediglich Werder (1:1 gegen den HSV) und Holstein Kiel (2:1-Sieg gegen Titelverteidiger VfL Wolfsburg) konnten einmalig gegen die Bundesligakonkurrenz punkten.

Das spannendste Duell der Vorrunde: Nina Jokuschies und der HSV setzten sich nur knapp vor Holstein Kiel durch.Souverän setzte sich schon in der Vorrunde der 1.FFC Turbine Potsdam durch, schließlich holte man 18 Punkte aus sechs Spielen. Ebenfalls spielstark traten die Teams von der SG Essen-Schönebeck und vom VfL Wolfsburg auf, die sich mit jeweils 12 Punkten den 2. und 3. Platz sicherten. Einziges Bundesligateam in Reichweite der Zweitligisten war der Nordcup-Sieger von 2008, der Hamburger SV. Die Hanseaten fanden nicht richtig ins Turnier und konnten sich nur durch einen 4:1-Sieg über den FFC Oldesloe in letzter Sekunde vor Holstein Kiel für das Halbfinale qualifizieren.

Nationalspielerin Navina Omilade bejubelt ihren Goldenen Treffer im Halbfinale gegen Essen-Schönebeck (1:0).In den bundesligainternen Semifinals setzte sich dann erwartungsgemäß Turbine Potsdam mit 3:2 gegen den Hamburger SV durch, während die technisch starken Schönebeckerinnen kurz vor dem Neunmeterschießen eiskalt bestraft wurden und mit 0:1 gegen die Wölfe unterlagen. Das Finalspiel war von der Taktik geprägt, da weder die "Torbienen" noch der Titelverteidiger aus Wolfsburg volles Risiko gingen, sodass das Finale torlos endete und durch Neunmeterschießen entschieden werden musste. Hier hatte der Deutsche Meister die besseren Nerven und setzte sich mit 3:1 durch.

Steffi Jones ehrte nicht nur die Teams des Nordcup, sondern auch den Marner TV als 8.000 teilnehmenden Verein am Wettbewerb TEAM 2011.Bei der anschließenden Pressekonferenz konstatierten die Trainer der Halbfinalisten, dass der SHFV-Nordcup mit dem 1.FFC Turbine Potsdam einen absolut verdienten Sieger gefunden habe. Würdig waren am Sonntag jedoch nicht nur die starken Leistungen der Mannschaften, sondern auch das Rahmenprogramm und der hochkarätige Besuch in der Sparkassen-Arena. Neben den Nationalspielerinnen Martina Müller, Navina Omilade (beide im Aufgebot des VfL Wolfsburg) und Kim Kulig waren auch WM-Botschafterin Britta Carlson und WM-OK-Präsidentin Steffi Jones nach Kiel gekommen, um das Niveau des Nordcup zu bestaunen. "Der SHFV-Nordcup ist wirklich sehr professionell organisiert und bietet allen Teilnehmern aus der Bundesliga ein sportliches Top-Niveau. In dieser großartigen Arena würde ich selbst gern noch einmal spielen wollen", sagte Ex-Nationalspielerin Steffi Jones mit einem Augenzwinkern. Sie hatte in Kiel nicht nur die Siegerehrung vorgenommen, sondern auch den Marner TV als 8.000 teilnehmenden Verein beim Wettbewerb TEAM 2011 ausgezeichnet.

Neben dem hohen Besuch und den torreichen Spielen freute sich der Schleswig-Holsteinische Fußballverband besonders über die Zuschauerresonanz: 3500 Zuschauer waren nach Kiel gekommen, um die sieben Teams anzufeuern. Dies bedeutete eine abermalige Steigerung zum Vorjahr als 3500 Zuschauer bei zwei Turnieren (Frauen und U 19) erschienen waren.

Spielplan 3. SHFV-Nordcup

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