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Fußball fasziniert - deutschlandweit!

Fußball ist die bei weitem populärste Sportart. Er ist dabei nicht nur ein Freizeitvergnügen, sondern er hat auch vielfältige, gesellschaftliche Bezüge. Er bewegt die Massen auf dem Fußballplatz, im Stadion und vor den Fernsehgeräten. Er ist ein wichtiger Bestandteil der Alltagskultur im Land und Integrationsfaktor quer durch alle sozialen Milieus, ist Spiegelbild für kulturelle und soziale Entwicklungen und somit ein schillerndes und komplexes Phänomen. Wenn heute allenthalben von kollektiven Faszinationen gesprochen wird, dann trifft dies zweifelsohne auf den Fußball zu. Dies gilt sowohl für die passiven Zuschauer vor den Bildschirmen wie für die aktiven Spieler. Die rund 1,6 Millionen Spieler samt Schiedsrichtern, Trainern, Mannschaftsbetreuern, die allein an einem Spieltag in Deutschland gezählt werden können, sprechen eine deutliche Sprache- ganz zu schweigen von den ungezählten Fußballbegeisterten, die auf der Strasse oder auf der einfachen Wiese kicken.

Fußball ist mehr als nur ein Spiel sondern ein Phänomen mit hoher kultureller Integrationskraft und beinahe religiösen Komponenten. Der Sport ist die "Zivilreligion Europas" (Süddeutsche Zeitung) und eine Projektionsfläche für Zugehörigkeit und Geborgenheit.
Fußball fasziniert und ist für viele mehr als eine Religion (Foto: 11Freunde)Alle die wir dem Fußballsport verbunden sind wissen natürlich um die Faszination Fußball, manchmal helfen Umfragen von Marktforschungsunternehmen dies statistisch zu untermauern. Überragende Sympathie-Werte für den deutschen Fußball hat "SPORT+MARKT" mit einer umfangreichen Studie über relevante Fußballthemen ermittelt. Sie zeigen, dass sich unter anderem Popularität und Bedeutung des Fußballs im Vergleich mit Erhebungen in den vergangenen Jahren noch mal gesteigert haben. Basis dieser im April 2009 durchgeführten Studie ist eine detaillierte Umfrage unter 2015 Fußball-Interessierten zum Stellenwert des Fußballs in Deutschland.

Daraus ergibt sich, dass sich von den derzeit 44 Millionen Fußball-Interessierten in Deutschland zwischen 14 und 69 Jahren, von denen jeder Achte laut Umfrage aktiv Fußball spielt, 35 Millionen Menschen speziell für die Nationalmannschaft interessieren und davon 63 Prozent sich mit ihr identifizieren. Diese Identifikation erfolgt über Werte und Tugenden wie Teamgeist, Disziplin, Fairness, Charakter, Einsatz und Fitness, welche die DFB-Auswahl laut Umfrage verkörpert, und womit sie ihren Anhängern nach deren Auffassung „ein großes Gemeinschaftsgefühl“ und einen „positiven Patriotismus“ vermittelt.
Daneben steht das Team von Joachim Löw gerade bei jüngeren Befragten für Multi-Kulti im positiven Sinn und gilt als Beispiel einer geglückten Integration von ausländischen Mitbürgern in die deutsche Gesellschaft.

Die Sympathiwerte der Nationalmannschaft sind erheblich gestiegen. Trägt das Ballack & Co. auch zur WM nach Südafrika? (Foto: getty)Damit haben sich Popularität und Image der deutschen Nationalmannschaft im Vergleich zu den 2002 und 2004 durchgeführten Studien nochmals deutlich verbessert. Waren 2004 beispielsweise 63 Prozent der Meinung, die DFB-Auswahl erzeuge eine „besondere Atmosphäre“ und verbanden 46, 48 und 50 Prozent der damals Befragten es mit „sportlichen Highlights“, „Begeisterung“ und „Teamgeist“, so haben sich diese vier Image-Werte auf 86, 84, 83 und 81 Prozent gesteigert. Ihr Profil ist erheblich schärfer geworden und unterstreicht ihren aktuellen Premium-Status, unter anderem als herausragende Plattform für vielfältige Werbe-Aktivitäten.

Deutlich gesteigert haben sich darüber hinaus die Image-Werte des DFB generell. 74 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sich der Verband um den Fußball-Nachwuchs kümmert (2004 waren es 64 und 2002 59 Prozent); 58 Prozent glauben, dass er für faires Verhalten in der Bundesliga sorgt ( 49 und 48 Prozent waren es 2004 und 2002); 56 Prozent bescheinigen ihm die Förderung des Mädchen- und Frauenfußballs und bei 53 Prozent steht er für soziale und gesellschaftliche Verantwortung. Unter dem Strich gestehen 2009 dem DFB 55 Prozent „ein gutes Image“ zu; vor fünf und sieben Jahren lag dieser Wert bei 44 beziehungsweise 40 Prozent. Hierbei erfreuen sich die „zeitgemäße“ Organisation des Amateurfußballs und die „Dienstleistungen für die Fußball-Anhänger“ deutlich wachsender Zustimmung unter den Befragten.

Mit der gezielten Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs einher geht ein ebenfalls deutlich gestiegenes Interesse für Frauenfußball und an der Frauen-WM 2011 in Deutschland. Derzeit schenken neun Millionen Menschen dem Frauenfußball starke oder sehr starke Beachtung, davon 1,6 Millionen ausschließlich dem Frauenfußball.

Der Frauen- und Mädchenfußball genießt immer höhere Akzeptanz - nicht zuletzt wegen der Erfolge der Deutschen Nationalmannschaft. (Foto: AP)„Die signifikante Verbesserung des gesellschaftlichen Stellenwerts und des Images unserer Sportart bestätigt, das wir mit unserer Verbandspolitik auf dem richtigen Weg sind. Fußball ist für einen Großteil unserer Bevölkerung ein wichtiger positiver und emotionaler Anker. Die Umfrage zeigt, dass unseren Vereinen bei der Förderung sportlich-fairer Verhaltensweisen, der Unterstützung der besten Talente und beim Umsetzen sozialer Werte eine besondere Bedeutung zukommt“, erklärte DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger auf der Tagung mit den Präsidenten der Regional-und Landesverbände und ergänzt: „Das kontinuierlich wachsende Interesse am Frauen- und Mädchenfußball erfreut mich ganz besonders. Ich bin mir sicher, dass die Frauen-WM 2011 in unserem Land zu einer Initialzündung für den Durchbruch des Mädchen- und Frauenfußballs auf breiter Front wird.“

Zusammenfassend gilt also, dass Zuspruch und Zustimmung von Millionen Fans zum Fußball als dem mit Abstand beliebtesten Sport in Deutschland, ideell wie materiell, mit beachtlichen Zuwachsraten unvermindert anhält. Für DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach sind die Ergebnisse der „SPORT+MARKT“-Studie Bestätigung und Verpflichtung zugleich: „Das Image des DFB, dies bringt diese Marktforschungsstudie glasklar zum Ausdruck, wird entscheidend von unserem Nationalteam geprägt. Die Verwirklichung unserer verbandspolitischen Ziele, die Förderung des Breitensports, des Frauen- und Mädchenfußballs sowie unseres selbst gestellten gesellschaftspolitischen Auftrags, die Reputation, die Tradition und die wirtschaftliche Stabilität des DFB hängen entscheidend vom Erscheinungsbild der Nationalmannschaft ab. Das war uns immer bewusst und wird durch die Markt-Analyse zementiert.“
Im SHFV sorgt u.a. das Hallenmasters Jahr für Jahr für große Begeisterung - auch dank der hervorragenden Zusammenarbeit von Ehrenamt und Hauptamt.Die aufgezeigten Ergebnisse der Studie sind für mich aber auch ein positives Spiegelbild und ein herausragendes Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit zwischen Verband Fußballkreisen und unseren Vereinen.
Der Fußball im SHFV steht dafür , dass nicht nur der Leistungsfußball sondern auch der Amateurfußball immer wieder modernisiert und zeitgemäß gestaltet wird. Gepaart mit der nötigen Erfahrung und dem nicht zuletzt daraus resultierenden Fachwissen entsteht dadurch selbst bei heiklen und differenzierten Herausforderungen das was ich als professionelles Arbeiten im Sinne von guter Qualität schätze. Und das ist keine Frage, ob jemand haupt-oder ehrenamtlich für den SHFV oder seinen Fußballkreis oder Verein die Interessen des Fußballs vertritt. Vielmehr in der Gemeinsamkeit liegt unsere Stärke um die Faszination Fußball auch weiter am Leben zu erhalten

Ihr Hans-Ludwig Meyer

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