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SHFV ehrt 47 Vereine für vorbildliches Engagement
Rundum zufriedene Gesichter gab es bei der Sonderehrungsveranstaltung des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes am gestrigen Dienstag zu bestaunen. Ganze 47 Mannschaften und Vereine wurden vom SHFV, dem DFB und der Provinzial für vorbildliches Engagement in der vergangenen Spielserie ausgezeichnet.
Im Hans-Hansen-Saal im Haus des Sports in Kiel waren insgesamt über 200 Gäste geladen, unter ihnen auch WM-Botschafterin Britta Carlson, Provinzial Vertriebs-und Marketingleiter Markus Reinhard und SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer. Zentraler thematischer Aspekt waren die in Kooperation von SHFV und Premiumpartner Provinzial präsentierten Fair-Play-Wettbewerbe.
Zunächst wurden die Sieger der Fair-Play-Wertungen der Verbandsspielklassen ausgezeichnet. Insgesamt 20 Mannschaften erhielten neben einer Acryltrophäe auch eine adidas-Teamtasche mit Futsal- und Fußbällen sowie hochwertigen DFB-Artikeln. Besonders hervorzuheben bei den Fair-Play-Siegern sind sicherlich die C-Junioren von Preußen Reinfeld (Verbandsliga Süd), die B-Juniorinnen vom VfR Schleswig (Verbandsklasse Nord-West) sowie die A-Junioren von Holstein Kiel II (Schleswig-Holstein-Liga), die sich sowohl im Fair-Play- als auch im sportlichen
Bereich die Meisterschaft sichern konnten. „Ein großes Lob an alle ausgezeichneten Fair-Play-Sieger. Sie haben mit ihrem Verhalten den Begriff des Fair Play mit Leben erfüllt und allen Mannschaften in Schleswig-Holstein vorgelebt, was ein faires Miteinander im Sport wirklich bedeutet“, so SHFV-Präsident Meyer bei der Ehrung.
Weitere sportliche Vorbilder zeichneten der SHFV und die Provinzial im Wettbewerb „Fair ist mehr“ aus. Hier wurden die drei Landessieger geehrt, die durch besonders faires Verhalten aufgefallen sind und entsprechend an den SHFV gemeldet wurden. Neben B-Jugendspieler Sebastian Hans vom ETSV Weiche Flensburg, der in einem Spiel seiner Mannschaft (Kreisliga) beispielhaft die erhitzten Gemüter der Zuschauer beruhigte, wurde auch Sebastian Wenchel vom Sereetzer SV ausgezeichnet. Der Herrenspieler hatte sich bei einem Auswärtsspiel seines Teams (Verbandsliga) über einen langen Zeitraum um einen verletzten gegnerischen Spieler gekümmert, der kurzzeitig das Bewusstsein verloren hatte. Ebenfalls geehrt wurde die Jugendfußballabteilung des ATSV Stockelsdorf um Frank Stolze und Stefan Schröder. Der Verein aus dem Fußballkreis Lübeck hatte im Rahmen seines Engagements für einen fairen Umgang im Jugendfußball verschiedene Veranstaltungen organisiert, auf denen Eltern, Spieler, Trainer und Zuschauer für dieses Thema sensibilisiert werden. Ferner wurde dort immer wieder auch die ATSV-Leitlinie vorgestellt, die an das faire Verhalten aller Beteiligten bei Jugendspielen beim ATSV appelliert und auch Sanktionsmaßnahmen bei Nichteinhaltung aufzeigt.
Den Abschluss der Ehrungsveranstaltung bildete die Auszeichnung der Gewinner im DFB-Vereinswettbewerb. Insgesamt 24 Vereine aus Schleswig-Holstein konnten in der vergangenen Spielserie genügend Punkte sammeln, um einen Platz im Silver-Cup (Ausrüstungsgutschein im Wert von 200 Euro, 5 Vereine) oder im Gold-Cup (zehn adidas-Trainingsbälle mit Ballnetz, 19 Vereine) zu belegen. Die Preise wurden von WM-Botschafterin Britta Carlson überreicht, die zugleich für den Nachfolgewettbewerb TEAM2011 und die bevorstehende erste Ticketverkaufphase (Start: 29.10.2009) für die FIFA Frauen WM 2011 warb.
Beschenkt wurden an diesem Abend jedoch nicht nur die Vereine – auch der SHFV erhielt überraschend ein Präsent. Die Jugendfußballabteilung des ATSV Stockelsdorf überreichte dem SHFV für sein Projekt „Schleswig-Holstein kickt fair“ einen Scheck in Höhe von 300 Euro. Bei den vielen Veranstaltungen des ATSV im vergangenen Jahr (Heimspiele, Turniere, Sommerlager) hatte die Jugendabteilung immer wieder Spenden gesammelt für das SHFV-Projekt, durch das man auf die Idee für die eigene Leitlinie kam. Nun wünschen sich die Initiatoren des ATSV, Frank Stolze und Stefan Schröder, dass der Verband dieses Geld für seine Präventionsarbeit nutzt. Eberhard Münch, Beauftragter für sozialpolitische Belange im SHFV, zeigte sich sichtlich erfreut über die großzügige Geste.
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