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Vereine arbeiten aktiv mit Postfach und Meldebogen
Der erste Schritt ist getan. Drei Neuerungen standen im Bereich des DFBnet im Schleswig-Holsteinischen Fußballverband vor der Spielserie 2009/10 bevor und bis dato sind alle neuen Module hervorragend aufgenommen worden. Aber der Reihe nach…
Um welche drei Neuerungen handelt es sich? Neben dem neuen Spielplanungsmodul „SpielPLUS“, welches den Staffelleitern das Leben bereits erleichtert, konnten die Vereine ihre Mannschaften für die laufende Spielzeit erstmals über den DFBnet Meldebogen online anmelden. Darüber hinaus nutzen Vereine, Kreise und Verband seit 01.Juli 2009 das Elektronische Postfach als offiziellen Postweg.
Die Umstellung des Spielplanungsmoduls, welches an die moderne Oberfläche wie z.B. im Ergebnisdienst angepasst wurde, bedeutet für die Staffelleiter auf Kreis- und Verbandsebene eine enorme Arbeitserleichterung. Auch wenn bei neuen Programmen normalerweise eine gewisse Eingewöhnungszeit notwendig ist, so haben sich schon jetzt viele Spielplangestalter sehr positiv über das neue System geäußert. „Es ist sehr gut strukturiert und bietet den Staffelleitern zahlreiche Möglichkeiten bei der Spielplanerstellung. Gerade die Kollegen, die neu in diesem Gebiet sind, können froh, sein, nicht mehr mit dem alten Webtop arbeiten zu müssen“, so Klaus Schneider, Spielleiter der Verbandsligen Nord-West und Süd-Ost über SpielPLUS.
Ein wichtiger Grundstein für eine reibungslose und unkomplizierte Spielplanerstellung ist seit dieser Saison auch der DFBnet Meldebogen. Hier melden die Vereine ihre Mannschaften selbst und können u.a. ihren genauen Mannschaftsnamen bei fussball.de, ihre Spielstätten und Wunschanstoßzeiten für die kommende Spielzeit auswählen. Diese Daten werden nach Meldeschluss (in diesem Jahr war das der 20.06.09) dann wiederum automatisch in das SpielPLUS-System eingespeist – der Staffelleiter hat also direkten Zugriff auf diese Daten. Ein weiterer Vorteil des Meldebogens: Vereinsadressen, Vereinsfunktionäre und die jeweiligen Mannschaftsverantwortlichen werden dort - auch nach Meldeschluss - von den Vereinen selbst gepflegt und sind somit jederzeit auf dem aktuellen Stand.
In der abgelaufenen Meldephase, die für alle Vereine immerhin Neuland war, waren im SHFV hervorragende Werte zu verbuchen. Besonders im Herrenbereich, aber auch in den anderen Altersklassen, war eine fast flächendeckende Meldung zu beobachten. Und wenn ein Verein dann bis kurz vor Meldeschluss noch nicht aktiv war, so konnte stets eine Erinnerungsmail über das Elektronische Postfach verschickt werden, der dritten neu eingeführten Applikation im SHFV.
Das E-Postfach ist seit dem 01.07.2009 der offizielle Kommunikationsweg im SHFV und in erster Linie für den Versand von offiziellen Dokumenten (Urteile, Ordnungsgeldbescheide etc.) vorgesehen. Über ein Auslieferungsprotokoll kann stets der Status der Email beim Empfänger (z.B. erhalten, gelesen, gelöscht etc.) überprüft werden. Darüber hinaus soll ab sofort auch der Mailverkehr zwischen den Vereinen und Staffelleitern, Kreisen sowie Verband abgewickelt werden. Das geschlossene Postfachsystem eignet sich natürlich auch für die Kommunikation unter den Vereinen selbst.
Als Plattform für dieses Projekt wurde die „Oracle Collaboration Suite“ (OCS) des weltweit größten Datenbankanbieters Oracle ausgewählt. Das Programm besitzt eine mit Outlook identische Oberfläche und bietet dem User viele Möglichkeiten der Organisation (z.B. automatische Weiterleitung bzw. Benachrichtigung an ein externes Postfach, Erstellen von Verteilerlisten etc.). Alle Vereinsvorsitzenden bzw. Fußballobleute haben die Kennungen für das Postfach (inkl. Meldebogen) ihres Vereins bereits Ende Januar 2009 erhalten und spätestens seit dem 01.07.2009 sind nun auch alle Vereine im System aktiv.
Der SHFV freut sich über die positive Resonanz zu den neuen Modulen und vor allem über die aktive Mitarbeit der Vereine bei den Mannschaftsmeldungen zur laufenden Saison. Dies zeigt, dass wir alle zusammen auf dem richtigen Weg sind, um unseren Verband, die Kreise und Vereine in eine moderne Zukunft zu führen
Sollten Sie Fragen zum Elektronischen Postfach oder anderen DFBnet-Modulen haben, so steht Ihnen der EDV-Beauftragte ihres Kreises gern zur Verfügung. Weitere Infos zu den Modulen erhalten Sie auch auf www.dfbnet.org.
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