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Ehrungsveranstaltung im Rahmen des Sparda-Bank Integrations-Cup 2008/2009 der „Frühjahrsmeister“ der Frauen
Im Haus des Sports in Kiel wurden gestern die Frauenfußball-Mannschaften der SG Müssen/Gudow (Kreisklasse A/Stormarn), des SV Bönebüttel/Husberg (Kreisliga Nord/Segeberg), des Rendsburger TSV (Kreisklasse A West/Rendsburg-Eckernförde) und des TSV Aukrug (Kreisliga Nord/Segeberg) von der Sparda-Bank und vom SHFV geehrt.
Die Mannschaften erhielten einen Trikotsatz im Rahmen des Sparda-Bank Integrations-Cup. Überreicht wurden die Trikotsätze samt Urkunden durch die Verbandsfrauenreferentin, Sabine Mammitzsch, den Direktor der Sparda-Bank Filiale in Kiel, Herrn Uwe Christiansen, und SHFV – Präsident Hans-Ludwig Meyer.
Dieser Wettbewerb zur Förderung der Integration von ausländischen Mitbürgern in die schleswig-holsteinische Fußballfamilie läuft seit Beginn der aktuellen Spielzeit im Frauen- und Herrenfußball. Von Dezember bis Februar wurden in einem ersten Schritt jeweils 3-4 Kreissieger im Herrenbereich mit einem Sparda-Bank Trikotsatz ausgezeichnet. Im Frauenbereich wurden nun die 4 führenden Mannschaften aller Kreise der Integrationstabelle der Monate Februar bis Mai mit einem Sparda-Bank Trikotsatz geehrt.
SHFV – Präsident Hans Ludwig Meyer betonte in einer Ansprache wie wichtig dieser Wettbewerb im Rahmen des gesellschaftlichen Engagements des SHFV ist und bedankte sich ausdrücklich bei der Sparda-Bank Hamburg, ohne deren großartige Unterstützung diese Förderung des Integrationsgedankens im Fußballsport nicht möglich sei: „Das Engagement der Sparda-Bank im Fußballsport hat eine große gesamtgesellschaftliche Bedeutung. Der Fußballport übernimmt eine Vorbildfunktion für andere gesellschaftliche Bereiche“, so Meyer. „Dass das Thema aktiver Integrationsarbeit eines der wichtigsten politischen Zukunftsaufgaben darstellt, zeigt auch die Tatsache, dass mit Peter Harry Carstensen niemand geringeres als der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein die Schirmherrschaft für den Sparda-Bank Integrations-Cup übernommen hat“, erläuterte Meyer weiter.
„Die Integration von ausländischen Mitbürgern in unsere Gesellschaft ist auch ein wichtiges Thema für die Sparda-Bank. Die Beliebtheit des Teamsports Fußball bietet hierfür eine hervorragende Plattform. Die Sparda-Bank fördert dieses Ziel mit ihrem Engagement durch den Integrations-Cup in Zusammenarbeit mit dem SHFV. Neben den Geldpreisen haben wir uns bewusst für die Trikots entschieden, um ein sichtbares Zeichen erfolgreicher Integrationsarbeit mit einem hoffentlich hohen Nachahmungseffekt zu schaffen“, so Christiansen bei der Übergabe.
Die Teilnahme ist für die Vereine einfach. Sie können durch die bloße Teilnahme Ihre Unterstützung des Integrationsgedankens zeigen. Auf dem neuen Sparda-Bank Spielberichtsbogen wird in einer gesonderten Spalte die Nationalität ihrer Spieler angegeben. Pro eingetragene Nationalität gibt es zwei Punkte. Zusätzliche zwei Punkte erhält das Team, wenn es durch den Schiedsrichter in der Rubrik „Fair ist mehr“ vermerkt wird. Für jeden der 14 Fußballkreise in Schleswig-Holstein wird im Frauen- und Herrenbereich nach Auswertung der Bögen eine die ganze Saison laufende onlinebasierte Integrationstabelle geführt. Diese ist jederzeit über das Internet (www.Spare-Cent.de/SHFV) abrufbar.
Wie der weitere Wettbewerb verläuft fasste der Projektleiter „SH kickt fair“, Tim Cassel, im Anschluss an die Ehrungen zusammen: „Am 13. Juni findet im Flensburger Stadion das Landesfinale im Sparda-Bank Integrations-Cup statt.“ Als zusätzliches Präsent erhielten alle Teams je 25 Freikarten für das nächste Heimspiel am 17. Mai 2009 der Holstein Women gegen Tennis Borussia Berlin in der 2. Bundesliga der Frauen. Gestiftet wurden die Karten von der Frauenfußballabteilung Holstein Kiels.
Die vier Kreissieger der Frauen zum Ende Mai spielen beim Sparda-Bank Integrations-Cup im Juni folgende mit Preisgeld dotierten Plätze aus:
1. Platz: 2.500,- €
2. Platz: 2.000,- €
3. Platz: 1.500,- €
4. Platz: 1.000,- €
Mit diesen Preisgeldern können die Vereine Ihre erfolgreich begonnene Arbeit zur Integration von ausländischen Fußballerinnen nicht nur fortsetzen, sondern gezielt intensivieren. Gleichzeitig ist für Vereine, die bisher wenig in diesem Bereich getan haben, ein neuer Anreiz gesetzt, in Zukunft ihre Anstrengungen auszuweiten.
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