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Holstein Woman zum dritten Mal Hallenlandesmeisterinnen!
Bereits zum fünften Mal wurde die SHFV-Hallenlandesmeisterschaft im Frauenfußball ausgetragen. Bisher holten sich jeweils zweimal der FFC Oldesloe und Holstein Kiel die Siegertrophäe. Aufgrund einer Terminänderung auf Seiten des SHFV mussten die Oldesloerinnen ihre Teilnahme absagen und konnten demnach ihren Titel nicht verteidigen. Es wurde in folgenden Gruppen gespielt:
Gruppe A: MTSV Olympia Neumünster, SV Neuenbrook / Rethwisch, FC Riepsdorf, TuRa Meldorf
Gruppe B: Holstein Kiel, TSV Nahe, TV Grebin, Ratzeburger SV
In der am spielstärkeren Gruppen B wurden vor Turnierbeginn knappe Ergebnisse erwartet, was sich jedoch nicht bewahrheitete. Die Bundesligisten aus Kiel ließen nichts anbrennen und siegten selbst gegen den Regionalligavertreter aus Nahe souverän mit 3:0.
Im ersten Halbfinalspiel zwischen Neuenbrook und Nahe stand es nach vierzehn Minuten noch 0:0, so wurde der erste Finalist in einer Verlängerung ermittelt - Neuenbrook siegte mit 1:0. Im zweiten Halbfinalspiel erreichten die Spielerinnen um Holstein Coach Heinz Siebolds ein 3:0 gegen den FC Riepsdorf, der tags zuvor noch an der Hallenkreismeisterschaft teilnahm. Im anschließenden Spiel um Platz 3 musste sich der FC Riepsdorf mit 4:5 nach 9 m-Schießen dem TSV Nahe geschlagen geben.
Das Finale zwischen dem SV Neuenbrook / Rethwisch und Holstein Kiel konnten die Mannschaften die ersten sechs Minuten recht ausgeglichen gestalten, bevor Jana Leugers das 1:0 für Holstein Kiel erzielte. Der Bann schien gebrochen, da in den folgenden Minuten weitere sechs Tore für die Kielerinnen zum 7:0 Endstand fielen.
So konnte die Kieler Mannschaftsführerin Rachel Pashley verdientermaßen den Pokal aus den Händen von Sabine Mammitzsch, Vorsitzende des Frauen- und Mädchenausschuss des SHFV, in Empfang nehmen.
Die Kielerinnen konnten sich zudem noch über weitere Preise freuen: so wählten die Trainer der beteiligten Mannschaften Marialiiza Kranz zur besten Spielerin der Landesmeisterschaft. Mit acht Treffern holte sich die Kielerin Jana Leugers die Torjägerkanone. Mit großer Anerkennung wurde Jessica Wann von TV Grebin zur besten Torhüterin gewählt.
Die beiden Schiedsrichterinnen, Sabine Siegmund und Janina Kulow hatten zwar mit den Spielen keinerlei Mühe, mussten aber gleich zweimal die Rote Karte zücken – beide Male für Schiedsrichterbeleidigung!
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