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DFBnet: Vereine erhalten Kennung für Meldebogen und Postfächer
Nun ist es endlich soweit. Wie bereits mehrfach kommuniziert, werden die „elektronischen Postfächer“ und der „Vereinsmeldebogen“ mit der Zustellung der Zugangsdaten den offiziellen Betrieb im SHFV aufnehmen. Die Fußballkreise haben dem SHFV pro Verein einen Ansprechpartner benannt, der in dieser Woche (02.02. bis 06.02.) auf dem Postweg eine Kennung erhält, die für beide Applikationen berechtigt.
Diese beiden Projekte setzen völlig neue Maßstäbe in der Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Vereinen und dem Verband mit seinen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern. Mit der Vorgabe angetreten, neue Modelle zur papierlosen und schnellen Kommunikation sowie einfache und einheitliche Meldewege zu entwickeln, konnten diese Zielsetzungen mit den elektronischen Postfächern und dem Vereinsmeldebogen umgesetzt werden.
Beide DFBnet-Applikationen sollen die Arbeit in den Vereinen erleichtern bzw. die Kommunikation zwischen Vereinen und Kreisen und/oder Verband immens verbessern. Sie sind die Basis für das neue Spielplanungsmodul SpielPLUS, welches ab der Saison 2009/10 den SSA WebTop ablösen wird.
Aber was verbirgt sich genau hinter diesen Modulen?
Mit dem DFBnet-Postfachsystem wird eine Plattform angeboten, die die Landeverbände zur
elektronischen Abwicklung der offiziellen und juristisch verbindlichen Kommunikation mit den
Vereinen und Funktionären befähigt. Das System benutzt intern das bewährte Medium E-Mail und
zeichnet sich durch einige Besonderheiten aus:
- Das System ist geschlossen; es werden keine E-Mails aus dem Internet angenommen.
- Die Bedienung erfolgt über einen Web-Browser; Mailclients (z.B. Outlook) sind aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen.
- Es bestehen Schnittstellen zu den DFBnet-Anwendungen und ggf. der Faktura des Landesverbandes zum Versand entsprechender Mitteilungen oder Rechnungen.
Damit wird die sichere Zustellung von Mitteilungen gewährleistet, die bei einem „klassischen“ E-Mail-System - z.B. durch die Notwendigkeit der SPAM-Filterung, durch überfüllte Postfächer und wechselnde Email-Adressen der Empfänger- in zunehmendem Maße nicht mehr gegeben ist. Als Plattform für dieses Projekt wurde die „Oracle Collaboration Suite“ (OCS) des weltweit größten Datenbankanbieters Oracle ausgewählt. Das Produkt bietet neben E-Mail noch weitere Komponenten, die für die Kommunikation in den Verbänden zur Anwendung kommen können (Internet-Filesystem mit Dokumenten für bestimmte Benutzergruppen, Kalender, Diskussionsgruppen, Webkonferenz). DFBnet Postfach wird damit zur zentralen Kommunikationsschnittstelle zwischen Verbänden und Vereinen.

Der
DFBnet Meldebogen unterstützt die Geschäftsprozesse zwischen den Vereinen und der
Geschäftsstelle des Verbandes. DFBnet Meldebogen ist eine Internet-Anwendung. Das bisherige
papiergestützte Verfahren der Vereins- und Mannschaftsmeldungen wird durch die Onlineanwendung
abgelöst. Der DFBnet Meldebogen wird im SHFV zur Mannschaftsmeldung für die Saison 2009/10 eingesetzt. Im Mittelpunkt der Anwendung steht die Pflege
- der Vereinsstammdaten durch die Vereine selbst,
- der Funktionen und Funktionäre im Verein durch einen Verantwortlichen im Verein,
- die Zuordnung der Spielstätten,
- der Daten zu einer Mannschaft und
- der Mannschaftsverantwortlichen.
Den Vereinen stehen Funktionen zur Auswertung der Daten zur Verfügung.
In diesem Kontext werden alle Daten zu Funktionären und Mannschaften mit ihren Verantwortlichen
erhoben, die für den Ablauf des Spielbetriebs (Spielstätten, Mannschaften) sowie in den Verwaltungsanwendungen benötigt werden.
Die Vereine sollen sich nach Erhalt der Kennungen zunächst mit den neuen Möglichkeiten vertraut machen können. Mit den Kennungen erhalten die Vereine weitere detaillierte Informationen und Anleitungen, die den optimalen Gebrauch gewährleisten sollen (diese finden sie in ihrem neuen Postfach oder auf der Homepage des SHFV im Downloadbereich, Rubrik: DFBnet). Bei Bedarf werden in den Kreisen ab Mitte März Informationsveranstaltungen durchgeführt.
Der SHFV freut sich, seinen Vereinen diese neuen Module zur Verfügung zu stellen und somit gemeinsam eine weitere Vision umsetzen zu können.
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