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Landespokalfinale der Frauen: TSV Nahe mit starkem Finish zum Erfolg

 

 

 

 

 

 

Neuenbrook/Rethwisch – Es war ein wunderschöner Tag in Rethwisch und der Rahmen stimmte beim Gastgeber SV Neuenbrook-Rethwisch, der sich bis ins Landespokalfinale spielte und dort als Verbandsliga-Vize den Regionalisten TSV Nahe empfing. Aber das Ergebnis passte nicht so recht in die prächtige Stimmung an diesem 1. Mai (auch Vatertag), denn der Gast siegte nach exakt 95 Minuten mit 2:0 (0:0) und das auch völlig verdient.

Beide Mannschaften begannen ihre Offensivbemühungen eher verhalten, ließen gut vorbereitete Aktionen aber nur bis zu den Strafräumen zu und erst in der 36. Minute war es der Gastgeber, der erstmals die gegnerische Torfrau wirklich ernsthaft prüfte. Aber Lene Morgenroth klärte und auf der anderen Seite war es Britta Meyn-Winder, die zuerst Glück hatte, als Karina Schneider den Pfosten traf und dann spielte ihr Kathrin Miotke das Leder aus drei Metern genau in die Arme. SO langsam bekam der TSV Nahe ein Übergewicht, hatte kurz vor der Pause noch die Chance durch Vera Homp zur Führung, die aber aus spitzem Winkel an der SV-Torfrau scheiterte (43.).Nach der Pause wurde der Gast zunehmend stärker und diktierte das Geschehen. Gleich zweimal stand Meyn-Winder im Bennpunkt (47./49.), klärte bravourös und war auch zehn Minuten später gegen Jeska Danielsen zur Stelle.., aber nun lag das Führungstor in der Luft.Doch erst in der 81. Minute wurden die TSV-Bemühungen belohnt und das mit einem sensationellen Treffer. Noch vor dem Strafraum nahm Patricia Soder den Ball gekonnt herunter und hämmerte das Leder mit einem tollen Spannschuss aus 20 Metern genau in den Giebel, keine Chance für die ansonsten fehlerlos spielende Torfrau Meyn-Winder, die dann in der Schlussminute noch das 0:2 kassierte.Bei der Siegerehrung lobte SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer beide Teams, die sich über weite Strecken fast auf Augenhöhe begegneten. Dem TSV Nahe wünschte er nun bei der Auslosung auf DFB-Ebene einen erstklassigen Gegner.

Zum Siegerteam gehörten: Lene Morgenroth, Sabrina Abramowski, Birka Edler, Lara Rapp, Svenja Winter, Wiebke Korthals, Birte Anhenn, Vera Homp, Karina Schneider, Kathrin Wiotke, Maike Kipke, Melanie Wiese, Eike Peters, Patricia Soder, Sabrina Müller und Jeska Danielsen und Trainer Oliver Voigt. – rs

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