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HSV-Frauen holen den SHFV-Nordcup Titel
Die Gewinnermannschaft des 1. SHFV-Nordcups stellt der Hamburger SV. Die HSV-Frauen setzten sich in einem hockklassigen Finale mit 5:2 gegen den FFC Turbine Potsdam durch und unterstrichen somit ihre starke Leistung beim 1. SHFV-Nordcup. Die Spielerinnen konnten sich nicht nur über den Turniersieg und Pokal freuen, auch die Siegprämie von 2.000,- € sorgte für fröhliche Gesichter. Für den FFC Turbine Potsdam hat sich der Ausflug nach Kiel auch gelohnt, da sie mit einem Scheck über 1.000,- € die Heimreise antraten. Den 3. Platz teilen sich der Bundesligist SG Essen-Schönebeck und die Holstein Woman, die jeweils eine Scheck über 250,- € erhielten. Die anderen beiden schleswig-holsteinischen Vertreter vom FFC Oldesloe 2000 und dem TSV Nahe konnten sich für die Halbfinalspiele nicht qualifizieren, sammelten jedoch für die Rückrunde in der 2. Frauen-Bundesliga wie auch der Regionalliga wertvolle Erfahrungen.
Zur erstmaligen Ausrichtung des SHFV-Nordcup zogen gleich 2.500 Zuschauer in die Kieler Sparkassen-Arena (frühere Ostseehalle), um sich Frauen- und Jugendfußball anzuschauen. Die Mannschaften waren von der Stimmung, der Halle, wie auch der Organisation sehr angetan und betonten wiederholt die professionelle Betreuung, Vorbereitung und Durchführung des SHFV-Nordcups.
Achim Feifel (Chef-Trainer der HSV-Frauen) freute sich über "sehr guten Frauenfußball", der zwar qualitativ nicht an den des DFB-Hallenmasters in Bonn reicht, aber auf einem sehr guten Weg ist. Er wünscht, "dass sich Kiel mit dieser perfekten Organisation etablieren wird."
Thomas Kandler (Trainer von Turbine Potsdam) vermerkte: "das war für unser junges Team mit diesem Publikum ein tolles Erlebnis. Normalerweise spielen wir vor 100 Zuschauern. Der HSV hat verdient gewonnen,... wir sind sehr zufrieden und hoffen, 2009 wieder dabei sein zu dürfen.
Rachel Pashley (Spielerin und Kapitänin Holstein Woman): "Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und können mit unserem Auftritt hoch zufrieden sein. Das ist eine gute MOtivation für die Rückrunde. Im Halbfinale haben wir zu viele dumme Tore kassiert und das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen - aber so ist nun mal Hallenfußball.
Michael Clausen (Trainer FFC Oldesloe): "Ein klasse Turnier mit einer super Organisation. Schön, dass wir hier eingeladen wurden."
Ergebnisse Gruppe A
| SG Essen-Schönebeck |
TSV Nahe |
4:0 |
| TSV Nahe |
FFC Turbine Potsdam |
1:6 |
| FFC Turbine Potsdam |
SG Essen-Schönebeck |
3:3 |
Tabelle Gruppe A
| 1 |
FFC Turbine Potsdam |
4 Pkt. |
9:4 |
| 2 |
SG Essen-Schönebeck |
4 Pkt. |
7:3 |
| 3 |
TSV Nahe |
0 Pkt. |
1:10 |
Ergebnisse Gruppe B
| Hamburger SV |
FFC Oldesloe |
3:1 |
| FFC Oldesloe |
KSV Holstein Kiel |
2:3 |
| KSV Holstein Kiel |
Hamburger SV |
1:4 |
Tabelle Gruppe B
| 1 |
Hamburger SV |
6 Pkt. |
7:2 |
| 2 |
KSV Holstein Kiel |
3 Pkt. |
4:6 |
| 3 |
FFC Oldesloe 2000 |
0 Pkt. |
3:6 |
Halbfinale
| FFC Turbine Potsdam |
KSV Holstein Kiel |
5:2 |
| Hamburger SV |
SG Essen-Schönebeck |
2:0 |
Finale
| FFC Turbine Potsdam |
Hamburger SV |
2:5 |
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