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Verbandstrainer Michael Bauer mit dem Abschneiden der U21 zufrieden

Die U21-Auswahl des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes um Verbandstrainer Michael Bauer, Physiotherapeut und Co-Trainer Mathias Stuhlmacher sowie Betreuer Uwe Jacobsen (Verbandsspielausschuss) belegte beim diesjährigen Länderpokalturnier in Duisburg-Wedau nach vier Spielen den 15. Tabellenplatz. Im ersten Spiel gegen den FV Niederrhein ging der SHFV kurz vor der Halbzeit durch Mariusz Zmijak (Holstein Kiel) mit 1:0 in Führung, leistete sich jedoch unmittelbar nach dem Wiederanpfiff eine fünfminütige Tiefschlafphase, die zu zwei Gegentoren durch Dustin Hähner (Wuppertaler SV,37.) und Zweitligaspieler Serkan Calik (Rot-Weiß Essen, 38.) führte Möglichkeiten zum Ausgleich waren danach vorhanden, allerdings besaßen auch die Gastgeber Konterchancen, die sie ebenfalls nicht nutzten.

SHFV: Reinhold (Holstein Kiel); Rook (SC Comet Kiel), ab 36. Hassler (Holstein Kiel), Schrum (Holstein Kiel), Müller VfB Lübeck), Siedschlag (Holstein Kiel), Vujcic (Holstein Kiel), Meyer (Holstein Kiel), Zmijak (Holstein Kiel), Rinaldi (Heider SV), ab 40. Ziesecke (FC Kilia Kiel), Wulff (Holstein Kiel), Nadler (SV Henstedt-Rhen), ab 58. Bruhn (SV Eichede)

Am nächsten Tag musste sich der SHFV in einem kampfbetonten Duell mit dem Nordrivalen Niedersachsen zur Halbzeit bei seinem überragenden Keeper Allan Tischmann (SC Comet Kiel) bedanken, der zwei hundertprozentige Torchancen der Niedersachsen zunichte machte. Im zweiten Durchgang besaß der SHFV hinten heraus zwei gute Möglichkeiten durch Mariusz Zmijak und Tim Wulff (Holstein Kiel), doch wäre ein Sieg auch des Guten zuviel gewesen.

SHFV: Tischmann (SC Comet Kiel); Rook (SC Comet Kiel), Schrum (Holstein Kiel), Müller VfB Lübeck), Siedschlag (Holstein Kiel), Niemeyer (VfB Lübeck), Meyer (Holstein Kiel), Zmijak (Holstein Kiel), Ziesecke (FC Kilia Kiel), ab 63. Bruhn (SV Eichede) Wulff (Holstein Kiel), Nadler (SV Henstedt-Rhen), ab 58. Bruhn (SV Eichede)

Das Lospech bescherte dem SHFV im dritten Spiel die starken Westfalen, die nach 20 Minuten durch einen verwandelten Foulelfmeter von AbdenourAmachaibou (Borussia Dortmund) in Führung gingen. Derselbe Spieler erhöhte in der 37. Minute auf 2:0 für Westfalen, ehe Mariusz Zmijak mit einem abgefälschten Schuss zum 1:2 traf (40.). Danach drängte der SHFV auf den Ausgleich, sah sich jedoch ständig gefährlichen Gegenangriffen den Westfalen ausgesetzt. Erst zehn Minuten vor dem Ende traf Amachaibou zum vorentscheidenden 1:3, das Uwe Hünemeier (Borussia Dortmund, 65.) und Zlatko Janjic (Arminia Bielefeld, 67.) zwischenzeitlich auf 1:5 gegen eine nun demoralisierte SHFV-Elf ausbauten, so dass der Treffer zum 2:5 durch Björn Nadler (SV Henstedt-Rhen, 69.) Ergebniskorrektur blieb.

SHFV: Reinhold (Holstein Kiel); Schrum (Holstein Kiel), Müller VfB Lübeck), Siedschlag (Holstein Kiel), Ziesecke (FC Kilia Kiel), Vujcic (Holstein Kiel), Meyer (Holstein Kiel), Niemeyer (VfB Lübeck), Hassler (Holstein Kiel), ab 41. Nadler (SV Henstedt-Rhen), Zmijak (Holstein Kiel), ab 55.Rinaldi (Heider SV), Wulff (Holstein Kiel), ab 61. Bruhn (SV Eichede)

Am letzten Spieltag hatten sich die Nordlichter gegen Sachsen viel vorgenommen und dominierten das Spiel auch weitgehend. Verdientermaßen erzielte Mariusz Zmijak in der 32. Minute das 1:0. Eine Unachtsamkeit ermöglichte Marc Hensel (Dynamo Dresden) in der 40. Minute ein Kopfballtor zum 1:1. Fast im direkten Gegenzug erzielte jedoch Tim Wulff nach Freistoß von Björn Nadler ebenfalls per Kopf den 2:1-Siegtreffer für Schleswig-Holstein.

SHFV: Tischmann (SC Comet Kiel); Rook (SC Comet Kiel), Schrum (Holstein Kiel), Müller VfB Lübeck), Siedschlag (Holstein Kiel), Ziesecke (FC Kilia Kiel), Vujcic (Holstein Kiel), Niemeyer (VfB Lübeck), Zmijak (Holstein Kiel), ab 67. Hassler (Holstein Kiel), Bruhn (SV Eichede), ab 37. Nadler (SV Henstedt-Rhen), Rinaldi (Heider SV), ab 40. Wulff (Holstein Kiel)

„Wir haben ein sehr ausgeglichenes Turnier erlebt, in dem Kleinigkeiten oder Einzelspieler wie Amachaibou aus Dortmund über Sieg und Niederlage entscheiden. Gegen den neuen deutschen Meister Niederrhein haben wir knapp und unnötig mit 1:2 verloren, gegen starke Westfalen beim 2:5 lange gut mitgehalten und mit Sachsen und Niedersachsen gegen die Mannschaften gepunktet, die mit uns auf Augenhöhe waren. Damit können wir sehr gut leben, wenn wir außerdem berücksichtigen, dass wichtige Spieler wie Stephan Vujcic,Florian Meyer oder Björn Nadler fast während des gesamten Turniers mit Verletzungen zu kämpfen hatten", erklärte Michael Bauer, der dem Turnier in anderer Hinsicht große Bedeutung beimaß. „Für alle unsere Spieler bedeutete das Turnier eine weitere wichtige fußballerische Erfahrung auf hohem Niveau", sagte Bauer. Besonderes Lob hatte der Verbandstrainer für Mariusz Zmijak übrig. „Er hat in allen vier Spielen konstant gute Leistungen abgerufen. Der DFB plant im November einen Kurzlehrgang für gesichtete Spieler, Mariusz darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme machen."



 

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