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Meisterschaften/ Pokalendspiele im Jugendbereich des SHFV

 

 

 

 

 

 

 

Meisterschaften/ Pokalendspiele im Jugendbereich des SHFV

C-Juniorinnen-Verbandsmeisterschaft  in Reinfeld

TSV Brekendorf überlegen Landesmeister

D-Junioren-Landesmeisterschaft  in Reinfeld

Heider SV siegt mit 1:0 gegen SV Preußen 08 Reinfeld

B-Junioren-SHFV Pokalendspiel  in Lübeck

Holstein Kiel besiegt VFB Lübeck mit 3:2 ( unser Bild zeigt die siegreiche Elf von Holstein Kiel )

 

Die Fußball-Mädchen des Brekendorfer TSV sind in diesem Jahr eine Klasse für sich. Nach einem Durchmarsch auf Bezirksebene mit 16 Siegen in 16 Spielen haben die Schützlinge von Trainer Volkmar Weise dieses Niveau auch auf Landesebene gehalten. In drei Begegnungen gab es gegen die anderen Bezirksmeister SV Adelby, Schmalfelder SV und VfL Kellinghusen drei Erfolge. „Gegen den Schmalfelder SV haben wir auch ohne vorherige Informationen gewonnen“, freute sich Trainer Volkmar Weise, der nunmehr mit seinem Team den „Norddeutschen“ am 2. Juli in Brekendorf entgegenfiebert. Die Brekendorferinnen erwischten im Landesmeisterschafts-Turnier einen guten Einstieg. Der Nordmeister SV Adelby bereitete ihnen beim 3:0-Erfolg keine Probleme. Die Tore erzielten Lena Halatta, Franziska Halatta und Ebi Gibson. „Wir haben am Ende nicht mehr voll gespielt. Es galt Kräfte zu sparen“, meinte TSV-Coach Weise. Eine „andere Nummer“ hingegen war das Spiel gegen den Südmeister Schmalfelder SV. In diesem Spiel lag Brekendorf mit 0:1 zurück, fing sich aber nach dem schnellen 1:1-Ausgleich durch Ebi Gibson. Zudem bekam Ebi Gibson im Verlauf des Spiels die gegnerische Landesauswahlspielerin immer besser in den Griff. Ein Eigentor sowie ein schön herausgespielter Treffer von Franziska Halatta führten am Ende zu einem 3:1-Sieg.Die Partie gegen den VfL Kellinghusen wurde so zu einem echten Finale, denn beide Teams hatten zuvor ihre Spiele gewonnen. Brekendorf besaß eine um einen Treffer bessere Tordifferenz. Ein Remis hätte gereicht. „Es war aber zu riskant, auf Remis zu spielen. Wir haben auf eine verstärkte Abwehr gesetzt“, so die taktische Marschroute des Trainers. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf Franziska Brahms und Alina Richter, die beide für Kellinghusen in der Landesauswahl spielen. Ebi Gibson bot dabei gegen Franziska Brahms eine prächtige Leistung. Zudem entwickelte sie auch in der Offensive viel Druck. Ein Treffer blieb ihr aber versagt, sie traf nur die Latte. Für den 2:0-Sieg sorgten Nele Brassat und Hanna Tischendorf.

Die Enttäuschung über das verlorene Endspiel um die Landesmeisterschaft hielt sich bei den D-Jugend-Kickern des SV Preußen Reinfeld in Grenzen. Keine sechzig Sekunden nach dem Abpfiff wischten sie ihre vereinzelten Tränen weg und feierten die 0:1 (0:0)-Niederlage gegen den Heider SV wie einen Sieg. Erst klatschte das Team nahezu jeden der 250 Zuschauer im heimischen Stadion am Bischofsteicher Weg einzeln ab, ehe es nach dem Erhalt der Silbermedaille mit einer Raupe seine sensationelle Saison besiegelte.

„Die Jungs haben überhaupt keinen Grund zur Trauer“, pflichtete Trainer Heiko Barkmann dem Jubel seiner Jungs bei. Nach einer unglaublichen Siegesserie mit Hallen-Kreismeisterschaft, Kreispokalsieg, Meisterschaft in der Leistungsklasse und dem Bezirksmeistertitel war es für den Preußen-Nachwuchs die erste Pflichtspiel-Niederlage dieser Saison.

Und die war noch nicht einmal verdient, denn Heide war keineswegs besser. Über die gesamten 60 Minuten lieferten sich beide Teams eine ausgeglichene und von den starken Abwehrreihen dominierte Partie. Einzig und allein ein Freistoß von Tobias Goos, der den Ball in der 43. Minute aus 30 Metern in den Winkel hämmerte, brachte die Entscheidung zu Gunsten der Gäste. Die beiden SVP-Chancen durch Jan Philipp Kostrzewa in der 17. und 62. Minute waren zu harmlos, um die Spielzeit als bestes Schleswig-Holsteinisches Team abschließen zu können. Da half auch der enorme Lärm durch die für ein Jugendspiel unglaubliche Kulisse nicht. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und nur durch eine Standardsituation verloren. Aber allein im Finale zu stehen, ist wie ein Sieg. Das hat bisher noch keine Reinfelder Mannschaft geschafft“, lobte Barkmann sein Team, dass er teilweise seit der F-Jugend betreut.

Bis auf zwei Spieler wird die Mannschaft jetzt geschlossen in die C-Jugend zu Lars Blanck wechseln. „Es war eine schöne Zeit und ein schönes letztes Jahr. Der Trainerwechsel kommt aber zur rechten Zeit“, so Barkmann. Vorher geht es aber noch zum Gothia-Cup nach Schweden. Vom 17. bis 23. Juli findet in der Hauptstadt Göteborg erneut das größte europäische Jugendturnier statt. Vielleicht können die Stormarner ja dort ihre unglaubliche Saison mit einem weiteren, dem fünften Titel, krönen.

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