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Ich war doch bloß der Motor" Große Ehre für Stephan Heuck
Große Ehre für Stephan Heuck: Der 1. Vorsitzende des SV Grün-Weiß Todenbüttel wird heute vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Rahmen des Länderspiels gegen Kamerun in Leipzig in den „Club der 100" aufgenommen. „Stephan kann stolz sein. Er hat Großes geleistet." Hugo Harders weiß, wovon er spricht. Von 1977 bis 1998 bekleidete der 65-Jährige das Amt des 1. Vorsitzenden im SV Grüß-Weiß Todenbüttel, ehe Stephan Heuck die Nachfolge antrat. „In meine Amtszeit fiel der Bau der Tennis-Anlage. Das hat schon eine Menge Zeit und Arbeit gekostet. Aber nicht mit dem zu vergleichen, was Stephan auf die Beine gestellt hat", sagt Harders und nippt zufrieden an der Tasse Tee, die ihm Karen Hansen auf den Tisch gestellt hat.
Große Ehre für Stephan Heuck: Der 1. Vorsitzende des SV Grün-Weiß Todenbüttel wird heute vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Rahmen des Länderspiels gegen Kamerun in Leipzig in den „Club der 100" aufgenommen.
„Stephan kann stolz sein. Er hat Großes geleistet." Hugo Harders weiß, wovon er spricht. Von 1977 bis 1998 bekleidete der 65-Jährige das Amt des 1. Vorsitzenden im SV Grüß-Weiß Todenbüttel, ehe Stephan Heuck die Nachfolge antrat. „In meine Amtszeit fiel der Bau der Tennis-Anlage. Das hat schon eine Menge Zeit und Arbeit gekostet. Aber nicht mit dem zu vergleichen, was Stephan auf die Beine gestellt hat", sagt Harders und nippt zufrieden an der Tasse Tee, die ihm Karen Hansen auf den Tisch gestellt hat. „Ohne Stephan würden wir heute nicht hier sitzen." Hier, das ist das Sportlerheim des SV Grün-Weiß Todenbüttel, direkt neben dem Sportplatz.
Vor etwas mehr als 24 Monate standen dort noch Sträucher und Bäume. Die Fußballer, ob Groß oder Klein, mussten sich in der rund 100 Meter entfernten Schule umziehen. Auch sanitäre Anlagen für die Zuschauer fehlten auf dem Sportplatz. Zudem gab es nur eine provisorische Bewirtung. Süßigkeiten und Getränke wurden auf dem Parkplatz aus dem Auto heraus verkauft. Und so entstand vor sechs Jahren die Idee nach einem eigenen Sportlerheim. Kurz nach Heucks Amtsantritt plante der Verein den Bau eines Heimes ausschließlich in Eigenleistung. Der heute 40-Jährige war verantwortlich für die Koordination der 156 Helfer, die mehr als 10 000 Arbeitsstunden auf dem Bau geleistet haben. Zudem legte der 1. Vorsitzende selbst Hand an und kümmerte sich um die Materialbeschaffung. „Ich habe teilweise mehr Stunden auf dem Bau verbracht als zu Hause und auf meiner Dienststelle. Doch das Engagement hat sich gelohnt", sagt der Zollbeamte.
Der Verein verfügt heute über ein Sportlerheim mit einem 100 Quadratmeter großen Saal, vier Umkleidekabinen, Geräte- und Abstellräumen sowie Küche und Büro. „Ein Schmuckstück", sagt Harders über das Gebäude. „Darauf kann Stephan stolz sein." Heuck ist so viel Lobhudelei sichtlich unangenehm. „Ich war doch bloß der Motor. Ohne die anderen wäre das gar nicht möglich gewesen."
Doch nicht nur im 1200 Einwohner zählenden Dorf fand seine Leistung Anerkennung. „Eine tolle Sache, die dort passiert ist", meint Uwe Bachmann, Ehrenamtsbeauftragter des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes (SHFV). Und preiswürdig. Bei der „Aktion Ehrenamt" belegte Heuck auf Landesebene den zweiten Platz. Zur Belohnung geht es heute nach Leipzig, wo DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger im Rahmen des Länderspiels gegen Kamerun insgesamt 100 ehrenamtliche Preisträger auszeichnet.
„Es hätte jeder verdient, nach Leipzig zu fahren, der mitgeholfen hat", sagt Heuck. Neider gebe es aber keine, fügt Karin Hansen, die ihren Freund zum Festakt begleitet hinzu. „Alle gönnen es ihm." Und auch sie ist der Meinung, dass „Stephan ruhig ein bisschen stolz sein kann".
Bericht der Landeszeitung im SHZ
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