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SHFV Vors. E.Fischer "In Diekhusen-Fahrstedt haben wir einen Landesmeister"

Großer Tag mit großen Namen

Platz 17 unter 2500: Prominenz ehrt den Diekhusen-Fahrstedter Fußballclub

Diekhusen (sfe) Dank Erdmann Fischer weiß nun auch Dr. Theo Zwanziger mit dem Namen Diekhusen-Fahrstedter FC etwas anzufangen. Fischer, Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV), informierte den neuen starken Mann des Deutschen Fußball-Bundes über das hervorragende Abschneiden des DFFC beim Wettbewerb „Klub 2006 – die WM im Verein".

Einen 17. Platz unter bundesweit mehr als 2500 teilnehmenden Vereinen konnte Diekhusen zwischenzeitlich erreichen. Da ließ sich der DFB nicht lumpen und spendierte einen Satz mit 40 Trikots

Großer Tag mit großen Namen

Platz 17 unter 2500: Prominenz ehrt den Diekhusen-Fahrstedter Fußballclub

Diekhusen (sfe) Dank Erdmann Fischer weiß nun auch Dr. Theo Zwanziger mit dem Namen Diekhusen-Fahrstedter FC etwas anzufangen. Fischer, Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV), informierte den neuen starken Mann des Deutschen Fußball-Bundes über das hervorragende Abschneiden des DFFC beim Wettbewerb „Klub 2006 – die WM im Verein".

Einen 17. Platz unter bundesweit mehr als 2500 teilnehmenden Vereinen konnte Diekhusen zwischenzeitlich erreichen. Da ließ sich der DFB nicht lumpen und spendierte einen Satz mit 40 Trikots.

Am Sonntag war nun der große Tag für den FC Diekhusen gekommen. Die Fußball-Prominenz aus Kreis, Bezirk und Land versammelte sich zur Übergabe des Geschenks auf dem Sportplatz. „Hier in Diekhusen-Fahrstedt haben wir einen Landesmeister", sagte der Schleswiger Fischer und unterstrich damit die Bedeutung der guten Platzierung. Der DFFC (1866 Punkte) ist nämlich bester Verein in Schleswig-Holstein — weit vor dem nächstbesten Verein, der Möllner SV (41., 1546 Punkte).

Für Gustav Haack war das herausragende Ergebnis wenig überraschend. Der Vorsitzende des Kreisfußballverbandes hatte nur lobende Worte für die Vereinsarbeit übrig und schwärmte von „traditionellen Werten", die im Klub hochgehalten werden. „Was hier für Arbeit geleistet wird, ist schon Wahnsinn."

Die Vereinsarbeit, sie liegt zum großen Teil in den bewährten Händen von Uwe Kühl. Seit 1998 führt der 58-Jährige den Vorsitz. Beim Durchblättern Ein Vorsitzender an der Nähmaschine

des SHFV-Magazins stieß er auf einen Artikel über die Klub-WM. Der Marner fackelte nicht lange und meldete den FC Diekhusen an. Das war vor einem Jahr. Überzeugungsarbeit bei seinen Mitgliedern musste er nicht lange leisten, „vor allem die Jugend war begeistert", erinnert sich Kühl.

Fortan lief bei dem Diekhusener „WM-Beauftragten" die Festplatte heiß. Das moderne Vereinsmanagement des Vorsitzenden erfuhr bei diesem Wettbewerb seinen Härtetest. Am Computer entwarf Kühl die Terminplanung, hielt Kontakt zum Veranstalter und rief im Internet die neuesten Informationen ab.

Daneben war aber auch echte Handarbeit gefragt. Als erstes wurde die WM-Fahne gestaltet, die bereits im Januar fertig war und deren Einzelteile Uwe Kühl dann auf der heimischen Nähmaschine zusammennähte. Das kam bei der Jury gut an – und die schüttete die volle Punktzahl aus (206).

Am 15. Juni folgte dann die Trainerkurzschulung vor Ort. Zwölf Teilnehmer waren gefordert, und zwölf Teilnehmer schulte Ex-Jugendnationalspieler Olaf Thede auch in Theorie und Praxis. Dafür gab es ebenfalls Höchstpunkte (600).

Kniffliger wurde es da schon bei der Ausrichtung eines WM-Tages am 3. Juli. Diekhusen hatte sich für das Motto „Kinder stark machen – 11 Sieger" entschieden und bekam für die eingesandte Dokumentation nach Aus- und Bewertung 420 von 500 Punkten.

Bei der letzten der vier Aufgaben, der Abnahme des DFB-Fußballabzeichens, herrschte eine ganze Woche lang, vom 19. bis zum 23. Juli, Hochbetrieb auf dem Sportplatz. 44 Teilnehmer erwarben das Abzeichen, bei 50 hätte es die Höchstpunktzahl (700) gegeben. So bekam Diekhusen 640 Zähler gutgeschrieben.

Mit diesen 1866 Punkten landete der FC Diekhusen schließlich mit 49 anderen Vereinen im Gold-Topf. Da der Wettbewerb noch nicht abgeschlossen ist, sondern bis 2006 läuft, ist der 17. Platz des FC Diekhusen noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Ständig kann sich die Reihenfolge ändern. Auch die Dithmarscher können weiterhin ins Geschehen eingreifen und sich in den beiden Wettbewerben „WM-Tag" und „Fußballabzeichen" noch verbessern. Uwe Kühl will das mit seinem Vorstand besprechen, die Höchstpunktzahl 2006 vor Augen.

Lohnen würde sich das allemal. Käme der FC Diekhusen-Fahrstedt am Ende doch noch auf Platz eins, würde sich Erdmann Fischer persönlich dafür einsetzen, dass Dr. Theo Zwanziger den FC Diekhusen-Fahrstedt nicht nur im Kopf, sondern auch vor Augen hat.

Vor der 400er-Marke

Der Diekhusen-Fahrstedter Fußballclub von 1973 kann auf einen steten Mitgliederzuwachs stolz sein. Im kommenden Jahr möchte der Verein die 400er-Marke knacken. 1998, im Jahr des 25-jährigen Jubiläums, übernahm Uwe Kühl den Vorsitz. Gleichzeitig wurde die Jugendabteilung wieder zum Leben erweckt.

Neben der Altliga- und zwei Seniorenmannschaften hat der DFFC jede Jugendklasse besetzt und spielt auch mit zwei Mädchenteams. Ferner gibt es eine Damen-Gymnastikriege und eine Karatesparte. Internet: www.dffc.de. Wettbewerb „Klub 2006": www.FIFAworldcup.com/Klub 2006.

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