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Eine gelungene Synthese aus Fußball und Politik
Aus! Aus! Aus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister!" Das Jahr 1954 gilt als eine der Gründungsblüten der Bundesrepublik. Mit dem so genannten "Wunder von Bern " meldet sich Deutschland auch aus der jahrelangen außenpolitischen Isolation mit gestärktem Selbstbewusstsein zurück Die Helden von Bern werden zu Vorbildern der deutschen Nachkriegsgeneration. Der Schleswig - Holsteinische Fußballverband hat im Zusammenwirken mit der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Schleswig - Holstein sowie der Deutsch - Ungarischen Gesellschaft ein Festseminar zum 50. Jahrestag nach dem „Wunder von Bern" veranstaltet
Aus! Aus! Aus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister!" Das Jahr 1954 gilt als eine der Gründungsblüten der Bundesrepublik. Mit dem so genannten "Wunder von Bern " meldet sich Deutschland auch aus der jahrelangen außenpolitischen Isolation mit gestärktem Selbstbewusstsein zurück Die Helden von Bern werden zu Vorbildern der deutschen Nachkriegsgeneration. Der Schleswig - Holsteinische Fußballverband hat im Zusammenwirken mit der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Schleswig - Holstein sowie der Deutsch - Ungarischen Gesellschaft ein Festseminar zum 50. Jahrestag nach dem „Wunder von Bern" veranstaltet. In einer launigen Rede begrüßte der Vorsitzende des SHFV Erdmann Fischer die 200 Gäste im Festsaal des Haus des Sports in Kiel und stellte die Einmaligkeit dieser Veranstaltung für den Norddeutschen Fußball in den Raum. Ungeahnte Wurzeln zum Fußballsport ließ LSV Präsident Ekkehard Wienholtz durchblicken, in seiner Jugendzeit bei der TSG Ulm 46 war kein geringerer als der Torwart der WM Elf 1954 Toni Turek der Trainer seiner damaligen C-Jugendmannschaft. DSB und LSV Ehrenpräsident und DFB Ehrenmitglied Hans-Hansen sprach über die zentrale Bedeutung des Sports für unsere Gesellschaft, insbesondere ging er auf die Richtung des Sports in seiner Breite nach der die Wiedervereinigung ein. Der designierte geschäftsführende Präsident des Deutschen Fußballbundes Dr. Theo Zwanziger hob die Rolle des Fußballs, sein Wert für die Gesellschaft, sowohl den Fußball als Breitensport aber auch die Rolle des Spitzenfußballs und die Nationalmannschaft in seinen Ausführungen hervor. Man merkte Herrn Dr. Zwanziger an, daß er eine besondere Nähe zu der 54 WM-Elf hat und dies auch auf die ungarischen Freunde überträgt. Die Veranstaltung wurde aufgelockert durch Filme, über dieses herausragende Sportereignis, insbesondere die Berichterstattung aus Sicht der damaligen DDR von DDR Reporter Wolfgang Hempel zeigte ganz neue
Eindrücke des Erfolges. In der Pause, die stilgerecht von der original ungarischen Zigeunerkapelle "Ballatontrion" musikalisch gestaltet wurde, lud der SHFV zu einem Pressegespräch mit dem designierten DFB Präsidenten Dr.Theo Zwanziger und den Hörfunk-, Bild und schreibenden Journalisten aus Schleswig-Holstein ein. Es war beeindruckend wie Dr.Theo Zwanziger keiner Frage auswich und sehr ehrlich wirkende Antworten gab:
Im SHZ (gör) erschien: "Klinsmann verfolgt Theo Zwanziger bis nach Kiel"
Eigentlich war Dr. Theo Zwanziger gestern zu einer Reminiszenz an die "Helden von Bern" nach Kiel gekommen. Doch auch beim Festseminar des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes zur WM 1954 ließ den designierten DFB-Präsidenten der Alltag und damit der schwelende Machtkampf mit Bundestrainer Jürgen Klinsmann nicht los. Zwanziger bekräftigte die Position des DFB, auf dem von Klinsmann abgelehnten
Trainingslager bei der WM 2006 in Leverkusen zu bestehen: "Wir dürfen die Grenzen der Glaubwürdigkeit nicht überschreiten. An Vereinbarungen muss man sich halten." Er bedauerte, dass die Quartierfrage durch eine Indiskretion in die öffentliche Diskussion geraten sei. Dieser müsse man sich jedoch stellen. "Wenn beim DFB Grabesruhe herrschen würde, hieße es: Klinsmann regelt alles." Zwanziger empfahl dem neuen Bundestrainer Zurückhaltung: "Man muss nicht alles hinterfragen." Der DFB hatte Bayer Leverkusen zugesichert, als Dank für früheres Entgegenkommen (Freigabe Völlers für das Amt des DFB-Teamchefs, großes Konzern-Engagement bei der WM-Bewerbung) die Nationalmannschaft während des Turniers 2006 fest in der BayArena zu stationieren. Das lehnt Klinsmann wegen langer Anfahrtswege und eines ungeeigneten Rasens strikt ab. Neben Zwanziger waren gestern zum Festakt, den den der SHFV zusammen mit der Landeszentrale für politische Bildung sowie der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft veranstaltete, zahlreiche Gäste aus Politik und Sport, erschienen. Darunter der 54er-Weltmeister Ottmar Walter und Uwe Seeler, die von ihren Erinnerungen an den sensationellen Titelgewinn der deutschen Mannschaft vor 50 Jahren sowie an den legendären Trainer Sepp Herberger berichteten. Dazu gab es Referate über die historische Bedeutung dieses Sportereignisses.
Die Kieler Nachrichten ( TP) schrieb im Vorbericht „MV" behält Nationalelf
Kiel - Gerhard Mayer-Vorfelder, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), bleibt auch zukünftig für die Nationalmannschaft zuständig. Das sagte DFB-Schatzmeister Theo Zwanziger bei einem Festseminar zum 50. Jahrestag des „Wunder von Bern" gestern Abend in Kiel. Wie Zwanziger, der beim DFB-Bundestag am 23. Oktober in Osnabrück zum zweiten Präsidenten neben Mayer-Vorfelder gewählt werden soll, zur Kompetenzverteilung in der DFB-Spitze weiter erläuterte, werde „MV" eine „Arbeitsgruppe Nationalmannschaft" leiten, der außerdem der Präsident der Deutschen Fußball-Liga (DFL), Werner Hackmann, und DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt angehören. „Damit erhält die DFL die von ihr gewünschte Mitsprachemöglichkeit bei der Nationalmannschaft", so Zwanziger, der selbst für alle DFBAuswahlmannschaften unterhalb der U 21 sowie den Trainerbereich verantwortlich sein wird.
Im Konflikt mit Bundestrainer Jürgen Klinsmann um die Frage des Mannschaftsquartiers für die WM 2006 beharrte der 59-Jährige auf seinem Standpunkt, wonach der mit Bayer Leverkusen geschlossene Vertrag zu erfüllen sei. Gleichwohl ist Zwanziger optimistisch, dass mit Klinsmann eine einvernehmliche Lösung erreicht werde
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der morgigen Ausgabe
Sowohl am Tag der Veranstaltung, als auch am Tag danach machte der Hörfunk NDR 1 Welle Nord mit vielen Wortbeiträgen auf das Event aufmerksam. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung zeigten wechselseitig Dr. Klaus Kellmann Landeszentrale für politische Bildung und Prof.Czank( Vortrag Imre Sallay ) sowohl aus deutschem und ungarischem Blickwinkel die Bedeutung eines Fußballspieles für nationale Entwicklungen in den Ländern auf . Das Mitglied der Weltmeisterelf von 1954 Ottmar Walter schilderte aus seiner persönlichen Sicht wie er den 4.Juli 1954 als Spieler erlebte. Die Sportlegende Ottmar Walter zeigte in seiner sehr bescheidenen und natürlichen Art die Wechselbeziehung zum "Chef" und Trainer Sepp Herberger auf. Insbesondere unterstrich er sehr deutlich, den Ausspruch "Elf Freunde müßt Ihr sein" und bot viele Beispiele aus der damaligen Mannschaft, daß man damit im Fußball auch Heute noch Berge versetzen kann. Mit Standing Ovations wurde der "Weltmeister" an den Tisch zu seiner mitgereisten Ehefrau verabschiedet. Während seiner Militärzeit spielte Ottmar Walter übrigens 15 Monate bei Holstein Kiel, einer Stadt und einem Verein, die er immer in bester Erinnerung behalten hat. Obwohl er nie Weltmeister wurde, so ist er wohl nicht nur Norddeutschland Sportidol Nummer 1 "Uns Uwe" Uwe Seeler. Mit seiner frischen fröhlichen Art brachte er eine Begeisterung ins Publikum, indem er wortwörtlich die karge Wortwahl des "Chefs" SeppHerberger herüberbrachte. Uwe ist immer der geblieben,der er war, ein Sportidol zum Anfassen, der nur die Stimme etwas senkte als man auf den HSV der heutigen Zeit zu sprechen kam. Sein oftmaliger
Gegenspieler aus großen Tagen von Holstein Kiel und Ehrenmitglied des SHFV Peter Ehlers berichtete, wie er das Spiel 1954 erlebte. Peter Ehlers, Dr.Theo Zwanziger, Ottmar Walter und Uwe Seeler stellten sich dann in der anschließenden Talkrunde den vielfachen Fragen der begeisterten Gäste im Plenum. Hier standen natürlich auch aktuelle Fragen des Fußballs, Spieltaktik, Blockbildung und wie immer das liebe Geld neben vielen weiteren Themen des Fußball im Mittelpunkt.Dr. Klaus Kellmann moderierte die Runde und danke am Ende allen Gästen für einen tollen Abend,, einer gelungenen Synthese zwischen Sport und Politik Ein typisch ungarisches Gericht, eine schmackhafte Gulaschsuppe rundete eine äußerst aufschlußreiche und lebendig gehaltene Veranstaltung ab.
Bevor am nächsten Morgen das Flugzeug des designierten geschäftsführenden Präsidenten Dr. Theo Zwanziger wieder gen Frankfurt abhob, konnte stellvertretend für alle Beteiligten an dieser Veranstaltung Vorstandsmitglied Hans-Ludwig Meyer ein großes Lob von Dr. Theo Zwanziger entgegenehmen " Es war eine große Ehre für mich an dieser Veranstaltung teilzunehmen, es hat mir Spaß gemacht, insbesondere die Herzlichkeit, die diese Veranstaltung ausstrahlte sucht Ihres gleichen Vielen Dank nochmal"
HLM SHFV
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