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Vollversammlung zur Zukunftsentwicklung im SHFV hat getagt

Am 11.September 2004 tagte in Kiel die Vollversammlung zur „Zukunftsentwicklung" im SHFV.In nahezu 7 Stunden erörterten und analysierten die Teilnehmer die Erkenntnisse der Kreisarbeitsgruppen, wobei in einer sachlich- und zielorientierten Arbeitsweise schnell der Eindruck gewonnen werden konnte, dass alle Anwesenden die Notwendigkeit von Veränderungen als wichtig erachteten, wenn auch in unterschiedlich starken Ausprägungen. Sicherlich lag diese positiv-konstruktive Grundstimmung nicht zuletzt an der Tatsache, dass der SHFV mit Herrn Oliver Tietz einen Referenten des DFB gewonnen hatte, der im Vorfeld der Diskussion den Anwesenden in beeindruckender Manier die Erkenntnisse des DFB-Amateurfußballkongresses anschaulich vor Augen führte, und bei Allen nochmals die Sinne schärfte, dass zur Sicherung der Attraktivität des Fußballs, wie sie heute als Sportart Nr.1 auch in Schleswig-Holstein vorherrscht, zukünftig enorme Anstrengungen und Veränderungen in vielen Bereichen notwendig sein werden. Ziel dieser Vollversammlung war es, eine Projektgruppe zu wählen, die die mannigfaltigen Aufgaben einer umfassenden Strukturanalyse und die insofern notwendigen Lösungsvorschläge spätestens bis zum Verbandstag 2007 erarbeitet, wobei auch sehr deutlich wurde, dass es durchaus denkbar erscheint, sehr dringende Missstände bereits einer früheren Beschlussfassung zu zu führen. Exemplarisch sei nur der Bereich der Regelungen zur Bildung von Spielgemeinschaften genannt

Vollversammlung zur Zukunftsentwicklung im SHFV hat getagt

Am 11.September 2004 tagte in Kiel die Vollversammlung zur „Zukunftsentwicklung" im SHFV.

Diese Veranstaltung war notwendig geworden, nachdem im Jahre 2003 der Verbandstag des SHFV folgenden Beschluss gefasst hatte:

„Der SHFV-Beirat wird beauftragt, auf Grundlage der Erfahrungswerte der bisherigen Strukturkommission die Projektgruppe „Zukunftsentwicklung" im SHFV einzurichten, mit der klaren Zielsetzung, spätestens dem Verbandstag 2007 ein Ergebnis vorzulegen, welches den sich abzeichnenden Veränderungen der Zukunft, insbesondere in demographischer und politischer Hinsicht dahingehend Rechnung trägt, dass die Strukturen innerhalb des SHFV entsprechend angepasst werden.

Hierbei soll es vor allem um Fragen der Verwaltungsorganisation/-struktur und der zukünftigen Organisation des Spielbetriebes gehen.
Die somit angestrebte umfassende Reform muss insbesondere folgende Ansätze berücksichtigen:
1.Eine Reduzierung von am Spielbetrieb teilnehmenden Herrenmannschaften hat eingesetzt und wird sich in den Folgejahren dramatisch verschärfen.

2.Das Durchschnittsalter der Mannschaften wird immer höher.

3.Die Spielklassen auf Kreisebene müssen gestärkt werden.

4.Weite Fahrten, also ein zu großer Zeitaufwand für An- und Abreise zu den Spielen sollte für nicht leistungsorientierte Mannschafen vermieden werden.

5.Die Verbandsliga kann nur aus spielstarken Mannschaften bestehen.

6.Für den Fall, dass es auch nach 2007 noch die Verwaltungseinheit der Bezirke geben sollte, müsste sich zwischen diesen ein ausgeglichenes Stimmenverhältnis ergeben.

7.Politische Veränderungen (Kreisreformen) müssen berücksichtigt werden.

8.Schlanke Verwaltungsstrukturen sollten geschaffen werden, das heißt:
weniger Vorstände, weniger Ausschüsse, weniger Gerichte etc., wodurch weniger ehrenamtliche Mitarbeiter erforderlich wären.

 

Der Beirat nahm sich zusammen mit dem Vorstand dieser Aufgabe an und befragte unter der Prämisse - „ was wollen die Vereine" - in einer umfassenden Fragebogenaktion dieselbigen. Mit einer Teilnahmequote von landesweit nahezu fantastischen 55% äußerten diese ihre Sorgen und Nöte mit der momentanen, aber auch mittelbar zukünftigen Situation hinsichtlich der Organisation des Spielbetriebes, Trainer-, Schiedsrichter- und Finanzsituation, Komplexität des Wechselrechtes, zunehmende Bürokratie, Nachwuchs-probleme im Ehrenamt, etc .Die Erkenntnisse dieser Fragebogenaktion wurden in allen 14 Kreisen in zuvor gebildeten Kreisarbeitsgruppen erörtert, und man entwickelte Ideen und Konzepte, wobei zwingende Vorgabe war, das die Besetzung der KAG mehrheitlich aus Vereinsvertretern bestehen musste, die keine Funktion im Kreis/Bezirk oder Verband ausübten.Aus diesen 14 Kreisarbeitsgruppen wurden nun jeweils 2 Vertreter zur Vollversammlung nach Kiel entsandt, und zwar auch hier, mindestens je Kreis ein Vereinsvertreter ohne offizielle Funktion.

In nahezu 7 Stunden erörterten und analysierten die Teilnehmer die Erkenntnisse der Kreisarbeitsgruppen, wobei in einer sachlich- und zielorientierten Arbeitsweise schnell der Eindruck gewonnen werden konnte, dass alle Anwesenden die Notwendigkeit von Veränderungen als wichtig erachteten, wenn auch in unterschiedlich starken Ausprägungen. Sicherlich lag diese positiv-konstruktive Grundstimmung nicht zuletzt an der Tatsache, dass der SHFV mit Herrn Oliver Tietz einen Referenten des DFB gewonnen hatte, der im Vorfeld der Diskussion den Anwesenden in beeindruckender Manier die Erkenntnisse des DFB-Amateurfußballkongresses anschaulich vor Augen führte, und bei Allen nochmals die Sinne schärfte, dass zur Sicherung der Attraktivität des Fußballs, wie sie heute als Sportart Nr.1 auch in Schleswig-Holstein vorherrscht, zukünftig enorme Anstrengungen und Veränderungen in vielen Bereichen notwendig sein werden. Ziel dieser Vollversammlung war es, eine Projektgruppe zu wählen, die die mannigfaltigen Aufgaben einer umfassenden Strukturanalyse und die insofern notwendigen Lösungsvorschläge spätestens bis zum Verbandstag 2007 erarbeitet, wobei auch sehr deutlich wurde, dass es durchaus denkbar erscheint, sehr dringende Missstände bereits einer früheren Beschlussfassung zu zu führen. Exemplarisch sei nur der Bereich der Regelungen zur Bildung von Spielgemeinschaften genannt.

Zur Projektgruppe gewählt wurden : - Detlef Lüling und Ulf Bödeker beide KFV RD

-Walter Leitner KFV Flensburg

          -Ernst Wack KFV Steinburg

          -Meinhard Mahler KFV Segeberg

Komplettiert wird die Gruppe durch Manfred Möller - 2.Vorsitzender, Jörn Felchner - Geschäftsführer, Hans-Rainer Hansen - Spielausschussobmann und Bernd Neuhäuser Verbandsjugendobmann, alle SHFV. Bereits Mitte Oktober wird sich obige Projektgruppe zur ersten Sitzung treffen, um auch dadurch zu dokumentieren, dass die Notwendigkeit einer Strukturanalyse mit der Erarbeitung von adäquaten Lösungsvorschlägen dringend gegeben ist.

Jörn Felchner 11.September 2004

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