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Fußballtrainer können Kinder stark machen

Anspruchsvolles Projekt im Vorfeld der FIFA WM 2006:

Köln/Frankfurt, 5. Juli 2004. — Ob Dribbeln oder Köpfen, Flanken oder Tore schießen — für junge Kicker zählt beim Fußball vor allem der Spaß. Und tatsächlich ist bei den Kindern und Jugendlichen hierzulande die Begeisterung für Fußball ungebrochen: mehr als 1,5 Millionen Jungen und Mädchen spielen bereits jetzt in einem der über 26.000 DFB-Vereine. Und im Zuge der Euphorie für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 dürften es noch mehr werden. Fußballspielen macht Kindern und Jugendlichen aber nicht nur Spaß, sie lernen im Verein auch gleich fürs Leben. Denn in der Mannschaft entfalten sie ihre Stärken, erleben Erfolg und Misserfolg, erlernen soziales Verhalten, entwickeln Teamgeist, erfahren Lob.........

Anspruchsvolles Projekt im Vorfeld der FIFA WM 2006:

Fußballtrainer können Kinder stark machen

Selbstbewusste Kinder sagen eher „Nein" zu Tabak, Alkohol und anderen Drogen

Köln/Frankfurt, 5. Juli 2004. — Ob Dribbeln oder Köpfen, Flanken oder Tore schießen — für junge Kicker zählt beim Fußball vor allem der Spaß. Und tatsächlich ist bei den Kindern und Jugendlichen hierzulande die Begeisterung für Fußball ungebrochen: mehr als 1,5 Millionen Jungen und Mädchen spielen bereits jetzt in einem der über 26.000 DFB-Vereine. Und im Zuge der Euphorie für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 dürften es noch mehr werden. Fußballspielen macht Kindern und Jugendlichen aber nicht nur Spaß, sie lernen im Verein auch gleich fürs Leben. Denn in der Mannschaft entfalten sie ihre Stärken, erleben Erfolg und Misserfolg, erlernen soziales Verhalten, entwickeln Teamgeist, erfahren Lob und Anerkennung. Somit tragen Fußballvereine in hohem Maße dazu bei, das Selbstvertrauen von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Das Gute dabei: dies kann sie auch davon abhalten, Tabak, Alkohol und andere Drogen zu nehmen.

Selbstvertrauen fördern

Genau darauf setzt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Bereits seit rund zehn Jahren kooperiert die BZgA mit dem Deutschen Fußball-Bund. Schon viele hundert Fußballvereine haben Aktionen und Projekte unter das Motto „Kinder stark machen" gestellt. „Mit unserer Kampagne zur Suchtvorbeugung wenden wir uns an alle Erwachsenen, die Verantwortung für Kinder und Jugendliche tragen. Ziel ist es, das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl von jungen Menschen zu stärken sowie ihre Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit zu fördern, damit sie von sich aus ‚Nein’ zu Tabak, Alkohol und anderen Drogen sagen können", erläutert Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA.

Trainer sind Vorbilder

Eine wichtige Rolle spielen dabei — neben Lehrern und Eltern — die Trainer und Betreuer in den Vereinen. Sie sind wichtige Bezugspersonen und haben oft einen großen Einfluss auf Kinder und Jugendliche. Zum einen sind sie als sportliches Vorbild gefragt. Zum anderen aber oft auch als Freund und Ratgeber. Und: Vorbilder sind Trainer und Betreuer auch im Umgang mit Alkohol und Tabak. Durch ein glaubwürdiges Verhalten kann den jungen Menschen überzeugend vermittelt werden, dass sportliche Leistungen und gesundheitsbewusstes Leben zusammenhängen.

Großer Wettbewerb für Vereine

Dieser Zusammenhang soll nun noch mehr Trainern und Betreuern bewusst gemacht werden. Ein großer Wettbewerb im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland will Fußballvereine auch dazu motivieren, Kinder stark zu machen. Für teilnehmende Klubs besteht die Möglichkeit, im Rahmen von „Klub 2006 – Die FIFA WM im Verein" einen WM-Tag unter dem Motto „Kinder stark machen" zu veranstalten. Der Wettbewerb will bei den Vereinen das WM-Fieber schüren und ihnen die Chance bieten, mit vielfältigen Aktivitäten an dem größten Fußballturnier der Welt Teil zu haben. Als Preise winken beispielsweise ein Trainingsspiel gegen die Nationalmannschaft oder ein Freundschaftsspiel gegen einen Bundesligisten. Jeder teilnehmende Verein erhält eine original WM-Fahne und zum Abschluss des Wettbewerbs einen exklusiven „Klub 2006"-Ball.

WM-Tage sollen Kinder stark machen

Gewinnen sollen aber vor allem die Kinder und Jugendlichen. Zum Beispiel dadurch, dass sie an Planung und Durchführung eines WM-Tages „Kinder stark machen" beteiligt werden. Die Möglichkeiten für teilnehmende Vereine zur Durchführung einer solchen Veranstaltung sind zahlreich. Mit einem „Generationenkick" etwa, bei dem Alt und Jung gemeinsam in einem Team spielen, werden Teamgeist und die Vorbildfunktion von Erwachsenen gefördert. Und bei der Organisation eines Vereinsfestes unter dem Motto „Rauchfrei – für unsere Kinder" bietet sich an, das gesamte Veranstaltungsgelände zur rauchfreien Zone zu erklären.

Deshalb engagiert sich die BZgA auch bei „Klub 2006": „Wir wollen den besonderen Wert der Jugendarbeit in Fußballvereinen für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen betonen und möglichst viele Klubs für das wichtige Thema Suchtvorbeugung gewinnen", so Dr. Elisabeth Pott. Vereine, die ihren WM-Tag unter das Motto „Kinder stark machen" stellen, erhalten von der BZgA ein kostenloses Servicepaket, das neben Broschüren zum Thema Suchtvorbeugung z.B. auch T-Shirts, Spielmaterialien und Fahnen enthält.

Weitere Informationen

· www.kinderstarkmachen.de

· www.klub2006.de

· Flyer „Gib alles", kostenlos erhältlich beim Info-Team „Klub 2006 – Die FIFA WM im Verein, Am Auernberg 2, 61476 Kronberg, Tel. 0180 5 – 77 2006.

 

 

 

 

 

 

 

 

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