2009

Teilnehmende Mannschaften / Ergebnisse

SG Essen-Schönbeck

 

 



Holstein Kiel

 

 

 

 

VfL Wolfsburg

 

 

 

Hamburger SV

 

 

 

 

FFC Oldesloe

 

 


 

1. FFC Turbine Potsdam

 

 

 

 

Ergebnisse:

FFC Oldesloe : 1. FFC Turbine Potsdam  0:1 
VfL Wolfsburg : Hamburger SV  1:2 
SG Essen-Schönebeck : Holstein Kiel  2:3 
Hamburger SV : FFC Oldesloe  5:0 
Holstein Kiel : VfL Wolfsburg  2:2 
1. FFC Turbine Potsdam : SG Essen-Schönebeck  0:6 
Hamburger SV : Holstein Kiel  5:1 
VfL Wolfsburg : 1. FFC Turbine Potsdam  2:1 
SG Essen-Schönebeck : FFC Oldesloe  3:0 
1. FFC Turbine Potsdam : Holstein Kiel  1:1 
FFC Oldesloe : VfL Wolfsburg  1:4 
SG Essen-Schönebeck : Hamburger SV  3:1 
 Holstein Kiel : FFC Oldesloe 1:1 
Hamburger SV : 1. FFC Turbine Potsdam  7:2 
VfL Wolfsburg : SG Essen-Schönebeck  0:2 

Halbfinale:

Hamburger SV : Holstein Kiel  0:1 
SG Essen-Schönebeck : VfL Wolfsburg  2:4 n.E. 

Finale:

Holstein Kiel : VfL Wolfsburg  0:2 

SHFV-Nordcup: Lokalmatadoren ärgern die Großen

Sieger bei den Frauen: VfL Wolfsburg (Foto: Nawe)

Sieger bei den U19-Junioren: Eintracht Braunschweig (Foto: Nawe)Der 2.SHFV-Nordcup in der Kieler Sparkassen-Arena war wieder ein berauschendes Fußballfest – besonders dank der Teams von Holstein Kiel, die sich in der Vorrunde gegen die BL-Konkurrenz durchsetzen und ins Halbfinale (U19) bzw. Endspiel (Frauen) einziehen konnten. Die Sieger beider Turniere kamen allerdings aus Niedersachsen – verdient sicherten sich bei den Frauen der VfL Wolfsburg und bei den A-Junioren Eintracht Braunschweig den Titel.

Frauen:

Für Gaitana Lippert und den FFC Oldesloe war der Nordcup schon nach der Vorrunde beendet (hier gegen Imke Wübbenhorst beim 0:5 gegen den HSV). (Foto: Nawe)Wurde das Publikum schon im vergangenen Jahr mit hochklassigem Budenzauber verwöhnt, so setzten die Teams beim 2.SHFV-Nordcup der Frauen noch einen drauf. Nicht nur das Niveau der Spiele, sondern auch Spannung und vor allem viele Tore konnten von den insgesamt 4.200 Zuschauern bewundert werden. Durchschnittlich fielen ganze 4 Tore pro Vorrundenspiel. Die Stimmung wurde aus schleswig-holsteinischer Sicht lediglich durch das frühe Ausscheiden des FFC Oldesloe getrübt. Nach einer unglücklichen 0:1-Niederlage gegen Turbine Potsdam im Eröffnungsspiel konnten sich die Spielerinnen des FFC nicht mehr steigern und kamen erst im letzten Spiel gegen Holstein Kiel zum ersten Punktgewinn. Dieses 1:1-Unentschieden schmerzte den Lokalmatadoren allerdings nicht, hatten sie sich doch vorher schon eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet. Die Kielerinnen mussten sich lediglich dem Titelverteidiger aus Hamburg geschlagen geben (1:5) und blieben ansonsten ungeschlagen. Besonders eindrucksvoll war dabei sicherlich der 3:2-Auftaktsieg gegen die SG Essen-Schönebeck, aber auch beim 2:2 gegen den VfL Wolfsburg und dem 1:1 gegen Turbine Potsdam deutete "Holstein Woman" schon an, dass man sich Einiges vorgenommen hatte. Holstein qualifizierte sich letztendlich als Gruppenvierter hinter dem Hamburger SV (12 Punkte), der SG Essen-Schönebeck (12) und dem VfL Wolfsburg (7). Der 1.FFC Turbine Potsdam konnte gegen die Erstligateams nicht punkten und musste zusammen mit dem FFC Oldesloe die Segel streichen.

Alle Ergebnisse 2.SHFV-Nordcup der Frauen

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Hamburgs Daniela Schacher nach der 0:1-Halbfinalniederlage gegen die im Hintegrund feiernden Kielerinnen (Foto: Nawe).Im ersten Halbfinale kam es dann zur großen Überraschung. Die bis dahin souveränen Titelverteidigerinnen des Hamburger SV ließen den Ball gegen Holstein sehr gut laufen, doch je länger die Partie torlos blieb, desto selbstbewusster wurden Holsteins Kickerinnen. Zwei Großchancen wurden noch vergeben, ehe die Ex-Hamburgerin Jana Leugers unter lautstarkem Jubel in der ehemaligen Ostseehalle zum 1:0 einschoss. Der Bundesligist schaffte es im Anschluss nicht mehr, die stabile Kieler Defensive zu durchbrechen und die Sensation war perfekt. Im zweiten Halbfinale setzte sich der VfL Wolfsburg um Nationalspielerin Martina Müller im Neunmeterschießen gegen die SG Essen-Schönebeck durch. Leider reichte es im Finale dann nicht mehr für das Team um Kapitänin Rachel Pashley – der VfL Wolfsburg setzte sich verdient mit 2:0 durch und Martina Müller konnte den Siegerpokal und die 3000 Euro Siegprämie entgegen nehmen.


Auch die Cheerleader der KSV Holstein sorgten für eine tolle Atmosphäre in der Arena (Foto: Kruse).Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband und die Holstein Marketing GmbH konnten abschließend sehr zufrieden sein mit dem Verlauf des 2.SHFV-Nordcup. Die Zuschauermarke aus dem Vorjahr wurde (knapp) geknackt und die Lobeshymnen der Bundesliga-Trainer bestätigten die gute Arbeit aller Beteiligten. "Dieses Turnier ist wirklich hervorragend organisiert. Wir freuen uns, dass wir eingeladen wurden und in dieser tollen Arena spielen durften", so Ralf Kellermann vom VfL Wolfsburg (Frauen). Dass sich der Nordcup schon außerhalb Schleswig-Holsteins einen Namen gemacht hat, bestätigten die Aussagen der beiden U19-Finalisten: "Wir hatten für dieses Wochenende mehrere Einladungen vorliegen, aber aufgrund der positiven Erfahrungen aus dem Vorjahr wollten wir unbedingt wieder zum Nordcup nach Kiel", sagte Braunschweigs Betreuer Jürgen Weisheit noch vor dem Titelgewinn. Osnabrücks Trainer Roland Twyrdy war trotz des verlorenen Finals ebenfalls begeistert: "Dies ist das professionellste Turnier, was wir in diesem Jahr gespielt haben. Die Arena, die Atmosphäre und vor allem die Organisation rund um den Nordcup waren hervorragend."

Ein besonderer Dank seitens des SHFV gilt den Betreuerinnen und Betreuern der Nordcup-Teams, die für einen professionellen Ablauf  des Turniers gesorgt haben. Ein ebenso großer Dank gilt den Turnierleitungen sowie den Schiedsrichterinnen Kathrin Meingast, Mirka Derlin und Tanja Petersen sowie den Schiedsrichtern Lukas Taugerbeck, Viatcheslav Paltchikov und Henning Deeg. Im Namen aller teilnehmenden Mannschaften möchte der SHFV sich zudem bei allen Zuschauern bedanken, die für eine großartige Stimmung in der Sparkassen-Arena gesorgt haben.

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