
Mit den „Lübecker Futsal Prinzen“, einem bis auf den Torhüter nur aus Frauen bestehenden Team, und „Fortuna Zeugen Jebohas“ (ehemals „Burgfeld Allstars“) nahmen auch der Stimmungsgarant und der Zweite des letzten Jahres wieder teil. Neu dabei waren in jedem Fall „Die jungen Wilden“ vom SSV Güster (Kreisliga Herzogtum Lauenburg) und die legten gemäß ihres Namens auch wild los. Alle ihre drei ersten Spiele in der Gruppe B konnte man souverän für sich entscheiden, so dass der SSV schon vor seinem letzten Gruppenspiel als erster Teilnehmer am Halbfinale fest stand. Vielleicht verlor man auch deshalb diese Partie gegen eine stark aufspielende Mannschaft von „Red Bull Lübeck“ verdient mit 0:2. Aber auch den Bullen sollte dieser Sieg nicht reichen, denn gegen den Konkurrenten um den zweiten Halbfinalplatz, das Team „The Hummingbirds“ (Dt. Übersetzung: Die Kolibris), hatte man sich zuvor mit 0:3 geschlagen geben müssen.
In der Gruppe A zogen die Zeugen Yebohas mit vier Siegen als Gruppenerster ins Halbfinale ein. Den engen Kampf um Platz Zwei konnte die Mannschaft „PBP“ nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor den „Lions Lensahn 09“ für sich entscheiden. Im anschließenden Halbfinale gegen den SSV Güster hatte man dann aber keine Chance und unterlag klar mit 0:4. Spannung pur boten allerdings die beiden Teams in der ersten Partie um den Finaleinzug. Nahezu die gesamten 14 Minuten spielten die Zeugen Yebohas auf das Tor der Hummingbirds, aber wie es im Fußball so oft ist, das einzige Tor des Spiels fiel auf der anderen Seite und die Überraschung war perfekt. Der Jubel seitens der Kolibris war groß und wurde auch nicht mehr durch die anschließende 1:4 Finalniederlage gegen Güster getrübt. Denn das Erreichen des Finales bedeutete ohnehin die Qualifikation zum Landesfinale.

Dieses wollten am Tag darauf auch die 10 Mannschaften beim
1. Flensburger-Futsal-Cup in der Fördehalle gerne erreichen. Mit dem VfB Nordmark Flensburg, dem TSV Lindewitt und dem SV Timmerhorn-Bünningstedt („La Liga SVTB“) hatten sich sogar drei Vereinsteams angemeldet. Ergänzt wurden sie durch vier Freizeit- und drei Uni-Teams, zu denen unter anderem auch der amtierende SHFV Futsal-Vizemeister „Real Flensburg“ (ehemals "FH Flensburg") zählte. Ähnlich wie ihre madrilenischen Vorbilder beherrschten auch die Studenten von Real das Geschehen und gewannen ihre Vorrundengruppe A mit 12 Punkten und 29:0 Toren. Dahinter zog der VfB Nordmark ins Halbfinale ein. Nur dank eines 11:0 im letzten Gruppenspiel gegen die „Flensburger-Streetsoccer“ gelang es noch die punktgleichen „Fliegenden Helgoländer“ mit einem um einen Treffer besseren Torverhältnis abzufangen. Gleich zu Beginn des Turniers hatten sich die beiden Teams nämlich im direkten Vergleich 3:3 unentschieden getrennt.

Die Gruppe B entschied ebenfalls souverän mit vier Siegen das Uni-Team „La Gente“ für sich, gefolgt von „Jockel’s Allstar-Team“, dass sich mit sechs Punkten gegen La Liga SVTB und den TSV Lindewitt (beide je vier Punkte) durchsetzte. Im Halbfinale musste man dann aber gegen Real ran bzw. musste man sich verabschieden, denn beim 1:7 war man ohne jede Chance. Sehr eng und leider auch von vielen abschreckenden Szenen und Wortgefechten geprägt verlief die zweite Partie zwischen La Gente und Nordmark Flensburg, in welchem auch die auf Fair-Play ausgerichteten Futsal-Regeln leider nicht zur Spielberuhigung beitragen konnten. Nach einem unschönen 4:2 Erfolg hieß der Sieger VfB Nordmark, der sich aber mit nur noch fünf Spielern im abschließenden Finale gegen Real ebenfalls deutlich mit 1:6 geschlagen geben musste. Der Vizemeister ist somit wie die drei anderen Teams erneut für das Landesfinale am 29. Januar in Lübeck qualifiziert. Am 07. Januar werden zudem noch zwei weitere Startplätze beim CAU-Futsal-Cup in Kiel ausgespielt.
Im Folgenden stehen die Ergebnisse der beiden Turniere vom Wochenende als pdf-Download bereit.