Sparda-Landesfinale

Rotenhof und Holstein II überzeugten beim Sparda-Bank Integrations-Cup in Brunsbüttel

TuS Rotenhof (Verbandsliga-Süd) bei den Frauen und Holstein Kiel II (SH-Liga) bei den Herren heißen die Sieger im Landesfinale des Sparda-Bank Integrations-Cup 2010/11.  Nach acht Stunden gutklassigen Fußballs setzten sich damit in beiden Wettbewerben die favorisierten und insgesamt besten Teams durch. Die Frauen des TuS Rotenhof gaben nur im Spiel gegen die SG Nortorf/Aukrug beim 0:0 Unentschieden Punkte ab und gewannen ansonsten alle ihre Begegnungen.

Holstein Kiel II gewann ausnahmslos alle Partien. Die Kieler konnten sich über die stolze Siegprämie von 3000,- € freuen, während die Spielerinnen des TuS Rotenhof über 2700,- € jubelten. Insgesamt erhielten die teilnehmenden Mannschaften Preisgelder im Wert von 28.000,- € von der Sparda-Bank Hamburg.  Die Spiele fanden auf vier top-gepflegten Rasenplätze des Gastgebers BSC Brunsbüttel statt, der mit seinem Vereinsteam eine großartige Veranstaltung mit gelungenem Rahmenprogramm auf die Beine stellte. Aber auch sportlich war der gastgebende Verein äußerst erfolgreich, erreichte der ambitionierte Verbandsligist doch sogar das Halbfinale in diesem gutbesetzten Turnier. Dort scheiterte die Mannschaft von Trainer Horst Schmidt unglücklich am SH-Ligisten SV Henstedt-Ulzburg mit 0:2. Im Spiel um den dritten Platz unterlag man schließlich dem ETSV Weiche-Flensburg im Elfmeterschießen und durfte sich am Ende über die stattliche Prämie von 1600 Euro freuen. Als Fazit nahmen alle Gäste der Dithmarscher die Erkenntnis mit nach Hause, dass die Schleusenstädter sportlich und organisatorisch auf dem besten Weg zu sein scheinen, an alte glorreiche Fußballzeiten anzuknüpfen. Schließlich gehörte der BSC lange Zeit zu den Spitzenvereinen in Schleswig-Holstein.

Letztendlich dürfte es lediglich an der steifen Brise und dem grauverhangenen Himmel gelegen haben, dass nicht mehr als 400 Zuschauer den Weg auf die Sportanlage an der Olaf-Palme- Allee gefunden haben. Die, die nicht dabei waren, verpassten das überraschende Ausscheiden des Top-Favoriten VfR Neumünster im Viertelfinale sowie zahlreiche spannende Spiele, die parallel auf vier Plätzen ausgetragen wurden und die ihren Reiz auch durch die unterschiedliche Spielklassenzugehörigkeit der Vereine erhielten. Einziger Wehrmutstropfen war das Nichtantreten von SW Elmschenhagen bei den Frauen, das eine kurzfristige Spielplanänderung durch die Turnierleitung notwendig machte. „Dem Motto und Modus des Wettbewerbs angemessen war es in Brunsbüttel neben den rein sportlichen Begegnungen  besonders interessant zu sehen, wie viele Spieler mit unterschiedlicher kultureller Herkunft in den Fußballteams in Schleswig-Holstein aktiv sind“, freute sich Kerem Bayrak, der Integrationsbeauftragte des SHFV.

Einen Trailer zum Landesfinale finden Sie hier:
http://www.youtube.com/watch?v=8eVj6cJuRuc&feature=player_embedded

Platzierungen der Mannschaften:

Herren:
1. Platz 
Holstein Kiel ll
2. Platz
SV Henstedt-Ulzburg
3. Platz
ETSV Weiche Flensburg
4. Platz
BSC Brunsbüttel
5. Platz
Husumer SV
6. Platz
VfR Neumünster
7. Platz
ATSV Stockelsdorf
8. Platz
TSV Kropp
9. Platz
FC Ahrensburg
10. Platz
VfR Horst
11. Platz
FT Preetz
12. Platz
FT Eider Büdelsdorf
13. Platz
NTSV Strand 08 
14. Platz
Marner TV ll
15. Platz
SV Grün Weiß Siebenbäumen
16. Platz
 SC Gut-Heil Neumünster

Frauen:
1. Platz
TuS Rotenhof
2. Platz
SG Nortorf/Aukrug
3. Platz
SV Tungendorf
4. Platz
Rendsburger TSV
5. Platz
-nicht angetreten-


2010/11 beim BSC Brunsbüttel

Folgende Vereine nehmen am Landesfinale am 30. Juli ab 09:30 Uhr in Brunsbüttel teil:






Herren:
SC Gut-Heil Neumünster
Marner TV ll
ATSV Stockelsdorf
Holstein Kiel ll
Grün Weiß Siebenbäumen
NTSV Strand 08
FC Ahrenburg
VfR Horst
SV Henstedt-Ulzburg
TSV Kropp
FT Eider Büdelsdorf
FT Preetz
ETSV Weiche Flensburg
Husumer SV
VfR Neumünster
BSC Brunsbüttel

Frauen
Rendsburger TSV
SV Tungendorf
TuS SW Elmschenhagen
TuS Rotenhof
SG Nortorf/Aukrug

2009/2010 SV Todesfelde und FFC Oldesloe II holen den Sparda-Bank Integrations-Cup

700 Zuschauer und Aktive waren am 1. August zum Landesfinale des Sparda-Bank Integrations-Cup nach Todesfelde gekommen. Bei schwül-warmen Temperaturen bekamen die Zuschauer auf drei  top-gepflegten Rasenplätzen des neuen SH-Ligisten von morgens um 10.30 Uhr bis abends um 18.30 Uhr zum Teil hochklassigen Fußball der 21 Mannschaften aus unterschiedlichen Spielklassen in Schleswig-Holstein zu sehen.  Nicht nur bei der organisatorischen Umsetzung des Turnierbetriebes, sondern auch bei der Gestaltung eines abwechslungsreichen Rahmenprogramms bot das engagierte Organisationsteam des SVT um den ersten Vorsitzenden Holger Böhm eine Meisterleistung.

Qualifiziert hatten sich die teilnehmenden Mannschaften für das Männer- bzw. Frauenturnier beim ganzjährigen Wettbewerb durch einen der vorderen Plätze in der Sparda-Bank Integrationstabelle, die den Einsatz ausländischer Spieler/innen dokumentiert (www.shfv-kiel.de) und ein Endspiel auf Kreisebene. Nach zahlreichen Toren in den Vorrunden sorgten gute Torhüterleistungen, Pech im Abschluss und die knappe Spielzeit von 17 Minuten pro Spiel dafür, dass bei den Männern die meisten Finalspiele erst im Elfmeterschießen entschieden wurden. Glücklicher Sieger war hier der gastgebende SV Todesfelde, der der sich mit 6:5 knapp gegen den Vorjahreszweiten ETSV Weiche Flensburg durchsetzte und ein stolzes Preisgeld von 3000,- Euro in Empfang nehmen konnte. Bei den Frauen dominierte der FFC Oldesloe II aus der Regionalliga, der nur gegen den SV Tungendorf einen Gegentreffer hinnehmen musste und mit 12 Punkten und 15:1 Toren souveräner Landesmeister wurde. Dafür durften sich die Stormarnerinnen über 2500,- € freuen.
Insgesamt spielten die Teams beim Landesfinale um 28.000,- € Preisgeld. Mit Halbjahresehrungen und den 400,- € „Trostpreis“ für die Verlierer der Kreisfinalendspiele überreichte die Sparda-Bank Hamburg über 60.000 € an die teilnehmenden Vereine des Sparda-Bank Integrations-Cups 2009/2010.
„Das Landesfinale war der erwartete Höhepunkt des Wettbewerbs. Unser Dank gilt natürlich wieder einmal der Sparda-Bank Hamburg, ohne die dieser Cup nicht möglich wäre, und natürlich dem SV Todesfelde und seinen engagierten Helfern, die dem Fußball in Schleswig-Holstein einen gelungenen Tag bereitet haben“, resümierte SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer zufrieden. Die Ergebnisse des Landesfinales finden sie hier.

2008/2009 Landesfinale des Sparda-Bank Integrations-Cup

Die Frühaufsteher hatten richtig Lust auf Fußball

Spielplan und Ergebnisse

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