Sparda-Landesfinale

2009/2010 SV Todesfelde und FFC Oldesloe II holen den Sparda-Bank Integrations-Cup

700 Zuschauer und Aktive waren am 1. August zum Landesfinale des Sparda-Bank Integrations-Cup nach Todesfelde gekommen. Bei schwül-warmen Temperaturen bekamen die Zuschauer auf drei  top-gepflegten Rasenplätzen des neuen SH-Ligisten von morgens um 10.30 Uhr bis abends um 18.30 Uhr zum Teil hochklassigen Fußball der 21 Mannschaften aus unterschiedlichen Spielklassen in Schleswig-Holstein zu sehen.  Nicht nur bei der organisatorischen Umsetzung des Turnierbetriebes, sondern auch bei der Gestaltung eines abwechslungsreichen Rahmenprogramms bot das engagierte Organisationsteam des SVT um den ersten Vorsitzenden Holger Böhm eine Meisterleistung.

Qualifiziert hatten sich die teilnehmenden Mannschaften für das Männer- bzw. Frauenturnier beim ganzjährigen Wettbewerb durch einen der vorderen Plätze in der Sparda-Bank Integrationstabelle, die den Einsatz ausländischer Spieler/innen dokumentiert (www.shfv-kiel.de) und ein Endspiel auf Kreisebene. Nach zahlreichen Toren in den Vorrunden sorgten gute Torhüterleistungen, Pech im Abschluss und die knappe Spielzeit von 17 Minuten pro Spiel dafür, dass bei den Männern die meisten Finalspiele erst im Elfmeterschießen entschieden wurden. Glücklicher Sieger war hier der gastgebende SV Todesfelde, der der sich mit 6:5 knapp gegen den Vorjahreszweiten ETSV Weiche Flensburg durchsetzte und ein stolzes Preisgeld von 3000,- Euro in Empfang nehmen konnte. Bei den Frauen dominierte der FFC Oldesloe II aus der Regionalliga, der nur gegen den SV Tungendorf einen Gegentreffer hinnehmen musste und mit 12 Punkten und 15:1 Toren souveräner Landesmeister wurde. Dafür durften sich die Stormarnerinnen über 2500,- € freuen.
Insgesamt spielten die Teams beim Landesfinale um 28.000,- € Preisgeld. Mit Halbjahresehrungen und den 400,- € „Trostpreis“ für die Verlierer der Kreisfinalendspiele überreichte die Sparda-Bank Hamburg über 60.000 € an die teilnehmenden Vereine des Sparda-Bank Integrations-Cups 2009/2010.
„Das Landesfinale war der erwartete Höhepunkt des Wettbewerbs. Unser Dank gilt natürlich wieder einmal der Sparda-Bank Hamburg, ohne die dieser Cup nicht möglich wäre, und natürlich dem SV Todesfelde und seinen engagierten Helfern, die dem Fußball in Schleswig-Holstein einen gelungenen Tag bereitet haben“, resümierte SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer zufrieden. Die Ergebnisse des Landesfinales finden sie hier.

2008/2009 Landesfinale des Sparda-Bank Integrations-Cup

Im Sparda-Bank Integrations-Cup kam es am 13.06.2009 zum großen Finale mit 14 Herrenmannschaften und 4 Frauenmannschaften wurde bei Flensburg 08.

Der erste Sieger des Sparda-Bank Integrations-Cups heißt VfB Lübeck II.  Nach einem langen Fußballtag gewann der Schleswig-Holstein-Ligist im Flensburger Stadion das Finale gegen  den ETSV Weiche glücklich mit 1:0.   Insgesamt 22000 Euro Preisgelder wurden beim Landesfinale an die 18 Teilnehmer verteilt.

Tabelle Herren:

 1. Platz VfB lübeck ll 
 2. Platz ETSV Weiche Flensburg 
 3. Platz GW Siebenbäumen 
 4. Platz TSV Kropp 
 5. Platz Heider SV 
 6. Platz NTSV Strand 08 
 7. Platz SV Todesfelde 
 8. Platz VfL Oldesloe ll 
 9. Platz Büdelsdorfer TSV 
 10. Platz Holstein Kiel ll 
 11. Platz Husumer SV 
 12. Platz Itzehoer SV 
 13. Platz Ruthenberger SV 
 14. Platz FT Preetz 


Tabelle Frauen:

1.Platz  SG Müssen/Gudow 
2. Platz Bönebüttel/Husberg 
3. Platz  TSV Aukrug 
4. Platz Rendsburger TSV 


 

 

Die Frühaufsteher hatten richtig Lust auf Fußball

Der erste Sieger des Sparda-Bank Integrations-Cups heißt VfB Lübeck II.  Nach einem langen Fußballtag gewann der Schleswig-Holstein-Ligist im Flensburger Stadion das Finale gegen  den ETSV Weiche glücklich mit 1:0.   Insgesamt 22000 Euro Preisgelder wurden beim Landesfinale an die 18 Teilnehmer (14 Männer- und vier Frauen-Mannschaften) verteilt.
Flensburg – Sehr zufrieden schaute Hans-Ludwig Meyer drein. Der Präsident des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes sah „niveauvolle und faire Spiele, obwohl die Unterschiede von der Kreisklasse B über Kreisliga bis zur SH-Liga groß waren,  und eine von Flensburg 08 hervorragend organisierte Veranstaltung“.   Und er freute sich über die starke Leistung des Finalteilnehmers ETSV Weiche. „Das Team ist eine Bereicherung für die SH-Liga.“

Einzig das Zuschauer-Interesse ließ etwas zu wünschen übrig. Doch die teilnehmenden Teams und ihr Anhang sorgten für eine volle Tribüne. Die im Vorfeld befürchteten Ausschreitungen zwischen Fans vom VfB Lübeck und von Holstein Kiel blieben aus. „Die VfB-Fans waren nicht mitgekommen, weil sie in Lübeck ein eigenes Fußballturnier hatten“, erzählte Bernd Bleitzhofer, Vorsitzender des Kreisfußballverbandes Flensburg, der zudem anregte: „Veranstalter und Gastgeber Flensburg 08 hätte hier mitspielen müssen.“  Nicht das Niveau der Männer erreichte das Frauen-Turnier. Von zwölf Spielen endeten zehn mit 0:0. Den Turniersieg holte sich die SG Müssen/Gudow durch einen 2:0-Erfolg gegen den Rendsburger TSV.
Die Überraschung des Turniers war  Lokalmatador ETSV Weiche.  „Wir  und der VfB Lübeck standen verdient im Finale, weil wir den gepflegtesten Fußball gespielt haben“, meinte ETSV-Ligamanager Harald Uhr. Trotzdem ärgerten er und Trainer Henning Natusch („Wir haben den Flensburger Fußball sehr gut vertreten“) sich über die verpassten Chancen im Finale.   Elmedin Kasumovic und Sven Zeidler scheiterten an VfB-Torhüter Kevin Pour, und Frank Kerlin verzog knapp. Jan Vierig nutzte die einzige Lübecker Chance zum 1:0 (6.). „Wenn man um 5.30 Uhr aufsteht, will man auch etwas reißen“, meinte VfB-Coach Torsten Flocken.  „Meine Spieler hatten heute richtig Lust zu gewinnen.“
„In 15 Minuten ist viel Glück dabei“, fand Natusch. Allerdings hatte Weiche zuvor auch Dusel. Im letzten Gruppenspiel stand der TSV Kropp  gegen den Itzehoer SV (1:1) ganz knapp vor dem Finaleinzug. Nicola Soranno, der in der Begegnung schon getroffen hatte, trat in der 15. Minute zum Strafstoß an. Doch er scheiterte, und damit mussten die Kropper Weiche den Vortritt lassen. Im  kleinen Finale  gegen Verbandsligist GW Siebenbäumen verlor Kropp nach Elfmeterschießen mit 2:4. Ganz stark hielt  bei Siebenbäumen Feldspieler Sammy Singh, der den verletzten Torhüter vertrat und  zwei Elfmeter entschärfte.  Kropps   Trainer Dirk Asmussen, der fünf A-Junioren mit hatte,  war trotzdem zufrieden. „Wir haben uns gut präsentiert.  Es war das erste Mal seit zwei Monaten, dass die Spieler nach dem stressigen Kampf um den Klassenerhalt ein Lächeln auf dem Platz zeigten.“
Nicht alle Mannschaften hatten ihre stärkten Spieler zum Saisonabschluss dabei.  Holstein Kiel II spielte mit einer Mischung aus A-Junioren und   der dritten Mannschaft, weil die Zweite am Sonntag das Regionalliga-Aufstiegsspiel gegen den FC St. Pauli II bestreiten musste. „Holstein ist entschuldigt, das ging nicht anders“, meinte  Hans-Ludwig Meyer.
Nicht in Bestbesetzung kam auch die Husumer SV, die Platz elf belegte. Und der Trainer  fehlte   im ersten Spiel gegen den Ruthenberger SV auf der Bank.  Aufgrund einiger verletzungsbedingter Absagen  hatte  Rolf Nielsen das Trikot angezogen und bewies, dass er nichts verlernt hat. Schon nach vier Minuten erzielte der 47-jährige  Ex-Torjäger  das 1:0 beim 2:0-Erfolg.        „Aber Spielertrainer werde ich auf keinen Fall“, sagte Nielsen mit einem Lächeln.
Auch die Weicher Spieler fanden nach der Final-Niederlage schnell das Lächeln wieder und freuten sich über die 2500 Euro Prämie.  Die  werden  jetzt bei der Abschlussfahrt nach Oslo auf den Kopf gehauen.

Jochen Hebbeln

Spielplan und Ergebnisse

Die Kreisendspiele um den Integrations-Cup stehen fest. Auf folgendem Link können Sie die Paarungen und Ergebnisse einsehen:

http://ergebnisdienst.fussball.de/landesverband/schleswig-holstein/0809/013/039/097/140085/



Das Landesfinale des Sparda-Bank Integrations-Cups findet sowohl im Herren- als auch im Frauenbereich im Juni 2009 statt.
Die Teilnehmer ergeben sich im Herrenbereich aus den 14 Kreissiegern, die zwischen Januar und März 2009 ermittelt werden. Im Frauenbereich hingegen aus den vier besten Teams der Integrationstabelle (siehe Spielregeln).
Über alle Neuigkeiten rund um das Landesfinale des Sparda-Bank Integrations-Cups wie Spielplan oder die ersten Qualifikanten, werden Sie immer aktuell in diesem Bereich informiert.


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